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Central-Verein-Zeitung · 1928-11-16 · 46 (16.11.1928) · p. Seite 648

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
7 (1928)
Issue
46 (16.11.1928)
Date
1928-11-16
Page
Seite 648 (sequence 8)
Language
German
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64$ DaS ttnübcrtroffcne Dotel. däS al4 einziges Koehbruunen.VaVhauS Wiesbadens direkte dovveltklarke Zuleitung auS dem weltberühmten Kochbrunnen erhält. Palast-Hotel Badhaus Wiesbaden. Voller hinter?u c*^ c trieb. 2M Zimmer von einsä)l.Tl)ermatbad und Trinkkur (Wlnrerpreise). bt3 Mund mit ooder Prnsmu 12 bi-3 1VU?. Besitzer und weiter: L t t o Sch i ck. *7/ e/Veö 7 auch seine Kultur, sein ganzes geistiges Leben neu organisiert. nicht nur neue iTiKniMvo sdp.vcbeudc chdeale fucljt. Tas Untu natzirlidz nidst dnrd) eine gnulidze bintrggltng und nicht von l)cnto auf moiv,;» ge-'chdwn. Ideale, die so uzennnlf'elt werden können, und keine deale. Wohl aber lann. um1^ tnalid) geichielft. ans (ntimiö cntsc! nudcrrder rleb11isse nnd eii? solches brlebuis bedeute! dein tn Teutidüaue! gnswachienden chudczi, die Grzulzung in dentnlzenr Geist - uuse!( ganzes fi rt\ö-> Ta sein eine neue, etwa von der vererbten abweichende l'iulitunn, ifnuinm'n. i Neberlaniertnin rit fei ixe geistige!!>>al!ninv ''andern Tpporti^nisiuus. nnd als solcher d-etn inneren Lbe'en von v^nlrnr. Station und ^kaat gleic!) fremd.t nr \ o o in vvr.jk'nt ans den chnden im Glgstto. Tnrnals.waren awlj dre dent'etienu finden e.ine tUiiiTborljrit im Sinn einer - NlUionalen C^i ili i';a sorven sagen mit ■ iiijitaiau; voaeln'ender ilnltnrantvnoinie. ' dx'ilte nur 'uni t Miti> ‘ beanuaen mir uns fovatun Kn börnndtalsa^!',en ibefnTiel'.indisein'r -Uultiiv. ILir sind keine sKuderheileu..und braue!;en letnen l>intterstaat. Wie aber wurdei! wir deutsche;\uöni; durel) völligen '1-erzicijt, aus jüdisches l!st>jseu. aus sndi'che st.ultnrV Keineswegs. Sondern voir wlirdenj,' ersten?.! o N a I c S taut s b ii r g e r. Tas sind die osteuropäischlu si'.diüchen nnd gndrneen Mindeelieiteu anelr TO i r .- v - -- ' ' zweitens. a n e- ' fr e i e r Be a l) l v e r w a n d 1 - ei) c : indem wir die vlr'äste dentnlter Kultur ansro n r d e n c^ be s ch a f t £ cm t j nab'.nen/nnd zrld'nlga beu. Bw banken nicht nur nnt am Teilt scheu fo Venne .dal'.ban". licidt. sondern ^ln . dev deutschen l'chztion. Und niinzelehrt: rvir - träten mit iiiiu";nn Gebens für das Nteidn für den Staat ein, als er die Bedknlur g der Berlorpernng deutschen Geistes gewonnen batte. Utld heules Tnruch ilire in'trnltwe Ablelznung des ..lricgerischen, landskn ustlsinaszig dr»zn igg-Ü,>-r'iie!jen Bsesenszugesden , VUoem mit Ducdit heranphebt. führen die chnden - eine heil' tarne ch.erjepnng eiiT bei!sanier Wiederau sbau' - deii deutschen .(ne ist der iieucrt C rdunng eilt gegen/ der die Ideale eines über' 'ivnndenen Tentichtinris n'ii'r langsam "iveichen. Was aber die S-^derswnch bek-.riis:. die, die Grnppeuleideu'chasten. ängstlich oder saua'.n'ch ae.s Al ül liestgug-vou allein ^reinden bedach: dicscni bnrslus; ton äugen nnd ifvdcr von innen her entgegenseheN' iiU f.\\i Arnold ch v-' e i gs erschöpsende Tarstell^nig im chrl- (asie znsach.nieri. T-ie Nationist ilfrem inriersteii tlbe'en unrf) i'*nc ir n l t n r g e m.e i ii s ch e. st. Ter 'S tont kann viele nationale tJVfcj;n:niiU' nins^'ien, Nachdem die Freiheit des Neligionsbekenntnisies geiicchert isö gilt der -.-<tatnps Henke der Freiheit des B e - . 5 e :r n! :: i \ f c s z n r.; l.t u r ge m c in s d) a s t. .Er gilt ..jenen *' £läa!:-maiii:ern. jbie mit brr geistigen <yinfteüun^ des Unteroffizier^ als' wUchten Intimi die nationnl gleidunagige Kostümiernng ihrer Ilns. oraebenen erpreben nnd a;ch ge-eintem ‘Kaum nur Pf ah für die EinheUsnakivu stsl.eiv (P a p rnifci;rn Ttaat gibt cs ilicht. ' jüdische nationale chriippeiv mit.elgeiter Sprache und an-i-aeprägler - . ' Sonderknttnr nl^r .npch^n - Lstenrepa. Die deutschen Ariden' haben . trch mehr oder Iveniger'--'- aikch'weiterM kann es fidt ijnv inu ein ,mehr oder weniger hand-e.ln -- an die deutsche A'akion assimiliert, g Al<r auch^abgesehen von. dieser kültiirellen Berstmidigimg sind wir 'deutsche' Schuatsbü-rger. undd verlangen Anerk'ennnna als solche. -. s .J 7 ' Ter ^rg!ci<j; der deuchd^n .gchen niit den osteuropäischen jiibi* -sckx» MinderHeiLni iliüsue geiürgen.chiyä zu zeigen, das; die Assimilativn; einrr cNva' vornandnien indischen .(rzittnr an die nativnaldentsd)e ,^VSS^SF!; heiüernundc>ten< in. der z-iveiten (veiicration ver- Der Osten. ^usti;rnt Tr. Broduit; über die 2lrbcit Der Or-t. 'bei einem am NI. Tl!ober,d. ch. - vvin Ir'rband oNfndi'rgrr Trganiiatienen in Tentsljland gemeinsam mit der r^-esellidgaii Tri" veranstalteten 'l^vrtragsal'end aber ..Tas chndenprobteni nu oundun Enrova nnb das deutsche chndentninhei den, Tr. T'i. I r n;t b Über die Pingliedernng der nalh Tentsdjland gekoininenen Liljud^n in das liiesige jüdische beben und Tr. A. T i n g a l o in i k r, nl'm ..Tie 'PerHältnine der chnden ini Titen unö die VIrinn: örr Ort" U’vadj, inaehte chnstizrat Tr. r o ö u i \} u\ seiner Ihn.-;.i,lia»t nör- T'litglied der Trtr-verivaltnng der tTesrllsdjai! ..Trt". 2Ilne:l!,:ig TeiilseHlanch ln'nierkensivcrle Aii-^sulirnngen iil or die Ae gr!u!o.n der deutschen chiiden zu denen ans dem Ljten. ch:, Teutsdiland stellen sich eimn'ei'öm lind uns den, T'Ur, 0-ko*. chnden ninit hhr vemd aenruiibei. Tie ch.u'lgno ti* oni die T an. r niu.i i\t;Jiniith. I ie Tclnild ln nt auf beide» Teile». 2 w ü »tiiK» liubm pi inm fo i»il .Vodjmut wie die deulsun» chnden. die mit lö.iM ilolt nur jltn. chnlirte.nseiide - alten 50c:ftii liir denlntie N>glur sind. T le Be'.nli'.ma n der demsibe» chnden n« dein Tst^n sind viele chulirlinndeile alt. 'Viu<t> D. n T-.riolauligrn der .iieeniillge fanden chluditlinac ans den olteit-.n fn: -! (i; iübiiHien (gemeinden im T slen 'greilieit, fluitcr lici die U'Janbanint tu nun wtchrter l/Uchtnug. Tie MUibittbimexon verbliebetl in. mandjciin ^unnd-.t ans'.ewrdenjlich stark', joldtc n?irtfrfjnftlidjer Vitt Knaben firi) and, 0ctU»»Inb.. Bor Uu'iiiacn chal,ren bestand die dsesttlir, das; wir datz^ Beiskändnir- '.:reiwriider ganz verlieren. Tie ömmbe lagen in den BeiI,cilNn!'eki der '.'Tut'- ltiegsevodie. Tas starke V'erailtwotllidikeitsgtsüll in delltsdien wie n> i"'kiüdis(l;e» .tireisen, die Tchäden aus jener cheit nad, üräiten Zi, entiötten. Hat eilte Besserung-lietbeigesüiirt. Tie Vtet von' Tsljnde» in Teulsd)! ntd i''l oft cilie sd)reeklid)e. chl,r tUotrus darf nidit ungeslrnt veiliallen. Vtber nlnr dieie Ucbergaligscrsd-einilllg l)i no u§ muh der Blick ineiter gewandt nur Mi ,Nl grosiu'lgiger VI i beit an richtiger Stelle: zu der V e> s n » g des T stj u d e n V r adle m § i m C ft c n chn dentsdijudisdien Kreisen wird das chntcrcsse daran immer stärker- .,B?cu» id) selbst", sagte der Nieducr. ..ntiter chnbrnng meines verblidienen chrernides Paul Ba!I,an neben seltr stark«: sonstiger chnansvrnduialnne rnid, dieser Arbeit, die der f »rt leicht. w:drw N. so bewegte r:iid) vor allem dabci folgerldcs: erstens, die t^rlenntniH der Liebe, mit welcher der Tstjnde auf seinem heimatlichcu Boden in der id) Berwandlscliast sand zu der Lebe»sansd)annng. die^ mid, tnIh11ftht. Sodann, das; mit überlebter Wohlläügkeit gebrochen wirch au d^rc» Ttdle line grohe. von der eingeborene» VT'völkcrnug ausgehende Beivegnng tritt, die daraus drängt, ans Lnstmenfdien prodiillwe in geordneter T'sirtsd,aitsstellnug zn niadien. Sd)lies;lid): der Ork ist ans diesem Vlrluitsgcbicte die einzige Stelle, wo jeder Jude jeder Nid)tnng sidi vercmen kann mit den (hlanbensbrndern im Cftcu fclbft: Gemeinsame Vlrbrit ist am besten gecigneh den Twd)Mitt ans beiden Seiten zu beseitigen. Wir dev.tsdnn chnden sind selbst arm nnd kommen als grosjc Geldgeber nick)t in Bchracht. a.ber wir stellen uns chrlidicn Herzens in den Tienst dieser md)t blof; ioiru'drast- Iidjcn, sondern and) ideellen Dcivcgnng, um mitnlhclscn. da» sie chrennde und Dertrancn überall finde, wo ch irden leben. L9enn der S iten nidü die .ftraft erhält, im'Cftcn die Sstjndenfrage zu läsen, gehen iüir verzwetielten chüstäiiden entgegen, die nid)t nur der Sstcn, sondern die ganze Zlultnrmciisdcheit wird dnrdilcbe'n müssen- Mit Ncdit wird Kritik daran geübt, dah bcntc shstcmatisdi religiöses Leben Im Ssten vernichtet wird. Als religiöser chnde cmvfindel man viele dortig^ Ersdie'mnngcn sehr schmerzlidr. Aber dem ist entgegenziihalten, das; die Anpassung an cinc Umwälzung dieser Gröhc and) in religiöser Hinsicht Wege crsoidert. die nicht in kurzer .cheit zurückgelegt werden können. Religion und religiöses Leben ist nichts Ansälliges.^das man forltüliren oder beiseite lassen kann. Wenn and) vielkcid'.t .znnädzft die politischen und. wirtschastlicden fragen den ganzen. Menschen in Ansprnds nehmen, dchs religzäsc Leben ist so stark in uns chnden, das; man arich im Sstcn den rechten Weg zu ihm finden wird. Tie Aufgaben der Juden chind hoher gerichtet als die anderer, die ans der Sonne «sei te im äuszeren k^cben sichen. Um so'mehr haben wir innner aus Erzenem die Kraft gesundc)», das chndcntnm nicht nntcrg'chen .zu lasscn.E «rrwin Baer. .1 '■ '—r—" (frfjctiic Warnung vor A. Schi,„ko sSamburg) „uv scinem sogenanten Bölrcrvrrsöhnnngsbunv. Wir. hatten schon älter ans die Tendenzen des sogenannten Dälkervcrsöhnnngsbn'ttdes hingetviescnden ein anscheinend adventistischen Kreisen T - nahesteheiider Herr Vf. 3 di i m f o, der Fid) Elrg nennt, begnindet hat. Er .zdrfibt childeriinisslon mit recht primitiven Atitteln. Er behelligt eine grohe ' ' > Anzglü -prominenter jüdisdser PersonUdKiten, insbesondere Mitglieder des 7 mit seinen chuschusten.T - * -?r LZs'G.llntcr dem Teekmantcl. der Ansklarnngsärbelt wird.-, hier ^»rdcnmisslon^ÄiT'i Kmongenehrnsterl Prägung getriebenM'WllrT-'weZfcnHdaraufsrhrir?^daOK^ chZ-w.k.OH in stünain;N-Ss tZ.r.

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