Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 7 (1928)
- Issue
- 40 (5.10.1928)
- Date
- 1928-10-05
- Page
- Seite 567 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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567 Kaddisch-Gebet an der Grabstätte angesichts des eindrucks- „nslen Grabdenkmals beschütz die Leier, an der außer der Witwe des Entschlafenen mehrere Familienmitglieder sowie ein enger Freundeskreis beugten Herzens teilnahmen. _ «rrm 60. Geburtstag Arno Nabels, der am 3. Oktober 1873 au Wilna geboren wurde, veranstaltete die Berliner Zionistische Vereinigung eine Weihestunde in der Loge, Kleiststraße. an deren stimmrmasvol!emVerlaufDr.Sci)alom Hildesheimer (Ansprache),Felix S t ö s s i n g e r (Würdigung Nabels), Leo und Jda G o! I a n i n und ©uö Shel aso (Borträge) beteiligt waren. Nadels Lyrik, die von einer innigen Verbundenheit mit deutschem Sprachschätze, tieser Religiosität und Musikalität getragen wird, ist nur wenigen bekannt. Leine dramatischen Werke, die die deutsche Sagenwelt (Siegfried und Brunhilde), die Antike (Orpheus), die Bibe! (Adam, L-er Lündenfall) und das 18. Jahrhundert (Caglwjtro) zum Vorwurf Laben, sind noch nicht auf den deutschen Bühnen erschienen. . Seine schriftstellerische Periode wird umrahmt von einer Zeit, Ln der Ztadel hauptsächlich als Musiker und Komponist und dann als Maler lebte. Abseits steht er vom Getriebe dieser Zeü. erfüllt vom Glauben an seine künstlerische Sendung. Er, der sich erngestihlL und eingelebt hat in deutsche Kultur, schasst nun aus ihr und seiner jüdischen Vergangenheit heraus. Wenn dieser Tag. an dem dre Zeitungen seinen Namen nennen, dazu beiträgt, sein Werk unter die Menschen zu tragen, so wird er nicht vergeblich gefeiert worden fein- Berliner Slepräsenlattleirverfammlung vom 26. Juni *928. Zn dem Protokoll der Berliner Nepräfentantenversammlung vom 28. Juni 1928, abgedruekt im „Amtsblatt der Berliner Jüdischen Gemeinde', findet sich in einer Rede des Herrn Tr. Oscar Cohn (Paale Zionist) der folgende Satz: „Es muß aushören, daß gewisse Teile der deutschen Judenhert ihre Zugehörigkeit zum jüdischen Gesamt- Volk als eine Blöße betrachten, über die sie den Schamsetzen der deutschen Staatsbürgerschaft ziehen zu müssen glauben.' Dieser Satz enthält eine so unglaubliche Beleidigung des größten Teiles der deutschen Zudcnheit, daß loir jede Auseinandersetzung mit dem Redner ablehnerr. 260 Jahre und — acht Jahre. Zn Prenzlau feierte vor kurzem dis alte, allgemein geachtete Firma Ascher Mayer ihr hundertjähriges Geschästsjubiläum. Tie Familie, die im Jahre 1698 den Schutzbries vom Kurfürsten Friedrich III. von Brandenburg erhielt, und rrachrveislich AB Jahre am Orte ansässig ist, wurde durch zahlreiche Ehrungen zum Jubiläum erfreut. Als auch dre Magistrats- Mitglieder — so berichtet die „Eberßwalder Volksmacht", Nr. 164 — um Stellungnahme zur Ucberbringung städtischer Giückwünfche ausgistordert wurden, bemerkte der rechtsradikale StadtraLFuhr meister: „Lehne dir Kur ob; Mayer ist Zude und Ausländer' Fuhrmeister wohnt »cht Jahre in Prenzlau — Mayer über 260 Jahre. Wer kann also eher als „Ausländer' gelten? Daß der Magistrat von Prenzlau Fuhrmeisters Handlungsrveise billigt, möchten wir nicht annehmen. Marke Gemiise-OLsi*un<l Eanfifürari.M^iieladeix, Gelees und frudhisäfih Konseavenfabsik. Cfofciä-Gsea'asa Aldt-des» 2J tn i NW SB C=Ä MTBN 7-P5ZtALFA2-wr^ ssyy mm s biiybsl^ Z LV.. DRESDENERS? R. 9L-1LL & VlJ? ViL/ ibs £i kd Lr~-±$ izi s& s. 8. sBSSs^^L^^^as^sggB88sgt3aB Dividenden1928nachTarifenA, B und a: 34,1 °/0 auf den Jahresbeitrag, Sß'lo auf das Deckungskapifal Bfa Äfisfrft n Lhürlnger GMyWWNO ßcrontim reure, zuckergefützLe, feinste Onalitä: 10« P fd.» L an er M. 3,7 Nachnahme cb hier. Orro Nieter Pf. aum enmus fa b rif beLLSlen L.Löür.55. x: Eisbärfelle . sind nicht besser als meine; meißsn imö buntlcn Heid- \ i fdjmidenfeH? Marke ^Eis» I i bür* au SSL 15,—. Pracht- |! stücke M. 18,-. BiLd« I; katalog über Vorleger, ]1 Decken und Fußfäcke frei, n W. Qel n o, LÜnZ- •üJ » rnüble LS ö. Echmscri LLgm (Lmrrd. Herde). p ——^"r^8aBgy.-.r«."TO3as£'r' fe-.:.: " irluils)i^le)Mjsv^ ir1 p *—; | f v .J? r*x » Vr f~ / \ vi __ ll y /Ä ( \ v! | r\ >-/ jh!j „„S ■■ ■ i ° <eu%$y&sSLß SLe |><rfb2ct/ WTLZ fä VerLss' N cm &**£&&&*&&8&&ßxs$&ap fizzö*** HVaV, 6fcT!vrc]k«%J? v<- föj;JÄMlRß, 0 MfJ l Ü H i föi'Bsnfcrss&s s. &s irfeHca- ▼erkÄJkcsg Le-Iifen&s, ist tslttAS8L2bLLÜ:L, frs; rss ai>€3 Reteüulrhunr&n end ^Va»oy&lvlia“ ist in allen A 5> o t li e?4 c1 n zu habea. ViSQizhm - La&craS^fis^« Uipzif Gl. 2L, den 27, November 1927. Nachdem ich drei Flaschen Va&otahrin durch dte Apotheke fJLbbenaa. bezogen habe, kann Ick o nicht unterlassen, Ihnen steiiun grössten Dank für den Erfolg auszesprecken. Ich tiit furchtbar an Atemnohatte einen sehr starken Druck auf dem Herzen, Aden/erkalhnng, Kopfschweizen, einen sehr arges Husten reit Brechreit uedgänzliche Appetitlosigkeit, so dass ick auf mein Ende gefasst war, Nac'tcam icn den ersten lag vcrschriftsmäss;? evg-mownita katie, Hess der Druck auf dem Herzen nach, und nach ein pzar Jägers hatte ich einen besseren Atem, keine Kopfschmerzen mehr, wenig Hasten und suu nach geringen Auswurf. Mein. Appetit hat sich jetzt so gebessert, dass ich schon vier Pfand zagenommen habe; vordem habe ich verschiedene Mittel fer den Magen gebraucht, aber alles war vergebens* Hochzcktungsvoll M. Af.