Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 7 (1928)
- Issue
- 28 (13.7.1928)
- Date
- 1928-07-13
- Page
- Seite 405 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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405 tmr Pioniere im ^remdenverkchr nach Tel Awiw, und darum wollte sich die sindwerwalrung die Gelegenheit nicht entgehen lassen, uns festlich zu empfangen. Ju den schön geschmückten Anssiellirngshnlten bot sich uns ein buntes Treiben. Ter große Saal, der av.nätjernd zweitausend Personen saßt, war überfüllt. Tas Podium war uns zu Ehren mit ^. --r. - - Saal grüßungsansprache aus Hebräisch, daun trug er selbst die PeLe rn deutscher Ileberseßung wirkungsvoll vor; er verglich die Leiden der Inden mit d e rn Schicksal des deutsche:: Volkes nach dem verlorenen Krieg. Tie Potizeikapelle in Uniform, -alles kräftige Soldaten von schönem Wuchs, konzerlierte; unter anderem spielte sie auch das K o l % i b r c. Danach führte die Theatergesellsckxrft Habima aus Moskau „Schillers Smkel als Nesse" erstklassig irsi hebräischer Übersetzung auf. Ein Ball bildete den Abschluß des wohlgelungenen Festes, das eines unserer schönsten Neiseersplnrisse gewesen ist. Ernestine EschelbaÄers 7ft. Geburistag. Als die Jubilarin, geleitet von ihrem Sohne, dem Düsteldorfer Rabbiner, und anderen Faminen- Mitgliedern am Sonntag, 8. Juli, vormittags, den großen, überfüllten Saal des Berliner Logenhauses betrat, als Orgelsviel und Gesang ertönten, da bot sich allen ein überwältigender Beweis für die Liebe und Verehrung, deren sich Frau Rabbiner Dr. Eschelbach er im ganzen deutschen Vaterlande erfreut. Mehr als zwanzig Organisationen brachten ihr in Festansprachen eine Huldigung dar. Für den Cchwesicrnvcrband der 1l. O.B. B.« Logen sprach Frau Anna L e v i) (Stettin) unter Ileberreichung einer Erue st irre-Es chelbachrr-Spende zu wohlrängen Zwecken. Kommer-ienrat Äa^irnilian Stein, Vrzegroßpräsidcnt der U. O. B. B. und Vertreter der To pnbee-Halle, war der Ucberbringer ein.es Gemäldes von Lesscr Ury („Rcbccka am Brunnen"). Für' die Repräsentanten der Berliner Jüdischen Gemeinde sprach ibr Vorsitzender, Scheimrat Dr. Stern, für den Vorstand der Jüdischen Gemeinde James G o ld sch m i d t, für den Jüdischen Frauenbund Frau Helene Me n er (Stargard). Namens der Berliner Cchwestrrnvereine gratulierte Frau Minna Schwartz, namens der Montefiore-Lvge ihr Präsident, Professor L o e w e. Die Glückwünsche des Ecntralvereins überbrachte Landgerichtsrat Dr. Stern, der an das Lebensbild, das der Sohn der Jubilarin in der letzten Nummer der „C. V.-Zeitung" von ihr gegeben hatte, vnknüpfte und sie als Sinnbild der Güte und Vertreterin des Hurnanitätsgedankens feierte. In tiefempfundenen Worten dankte allen Erschienenen der Sohn der Jubilarin, die die ihr zuteil gewordenen Ehrungen als die höchsten bezeichnete, weil sie auf innerer Terdundenheit b-cruhen. Eine prächtig geschmückte Tafel hielt die Festoersamm¬!©€äul0ä $ '•Ja& Erstklassige französische Küche. Behaglich ti&rB fTu Modern lung noch bis in die späten Nachmittagsstunden zusammen. Nach zahlreichen Reden her Teilnehmer ergriff die Jubilarin fcIb-1 das Wort, utu in herzlichen, von feinem Humor erfüllten Worten ihren Dank auszusprcchcn. kleine Lhroruk. Der Vorsitzende unserer Ortsgruppe Schneidemühl, Jurtizrcrt Soldin, und eine Gattin feierten am 7. Juli das Fest ihrer Silberhochzeit. Iuftizrat Solseine Gattin hat sich als Vorstandsmitglied des Jüdischen Frauenvereins und des Vamrläudifchcn Frauenvereins stets für das Wohl der Allgemeinheit betätigt. Wir gratulieren dem Silberpaare aufs herzlichste! — An: 12. Juli feierte ein alter Freund unserer Bestrebungen, Religionslehrer a. D. Herr Jacob Gestuer (Rostock), steinen Astährigen Geburtstag. D< ~ ~ Hammelburg 1906 bei sein Frische noch mit regem Interege am Eemeindeleben betätigt. Nachtrag zur Bädcrliste. Hindelang (Bayern). Der Verkehrs- und kurverein Hindelang schreibt «ns, daß der von uns in der Bäderliste zitierte Brief vom Jahre 1921 durch eine Hilfskraft ohne Di-en der Verwaltung abgesandt worden sei. Cs heißt dann weiter: „Wir versichern Ihnen hiermit, daß der Verkehrs- und Kurverein Hindelang keine Veranlassung hat, gegen jüdische Gäste Stellung zu nehmen und daß jedem Gast ohne Rücksicht auf Konfession voller Schutz und Hilfe gewahrt wird." _ BeriÄtiauna. In dem Aussatz „Vom ältesten jüdischen Friedhof in Köln", „E. V.-Zeitung" Nr. 27, muß es heißen: „Hier setzten die Deutzer (nicht deutschen) bis zum Jahre 169b ihre Verstorbenen bei. Ferner auf Zeile 21 von unten: — — nach mittelalterlicher Spanier zu allerlei profanen (nicht frommen.) Zwecken verwandt worden sind". ^r!ag^.^Schr^tlettung^en1ralver^n^ut^?E^ä^^sbüraerEiüd^GlauLetrs e. B.> Lindenstc. Ist. Tel.-Adr.: „Eentralglaubcn Berlin". Postscheck: Berlin 30472. Für die Schriftleitung rrrantwortlich: i. V. Dr. Margarete E d e l h e i m, Berlin SV." 63. — Unverlangte Manuskripte werden nur zurückgcsandt. wenn Breiumschlag beilieat. — Verantwortlich für den Anzeigenteil: Paul Burg- Hardt/ Eharlottcnburg. Druck: Rudolf Masse, Berlin SW 19. JLebcwohl"*), tagt der Bursche Belm Abschied als Giuss. Halb gili's seinem Liebchen, Halb güi's seinem Fuss. *) Gemeint ist natürlich dos beröhmle, von vielen Aerzfen empfohlene Hühneraugen - Lebewohl und Lebewohl -15 alienscheiben, Blechdose (8 Füas'er) 75 Pf.. LebewoM-Fassbad gegen empfindliche Füsse und Fuasschwelss, Schachtel (2 Bäder) 50 Pf. Erhältlich in Apotheken und Drogerien. Wenn Sk keine Enttäuschungen erleben wollen, verlangen Sic ausdrücklich das echie Lebewohl in Blechdosen und weisen andere, angeblich „ebenso gute" Mittel zurück. ( SüflütoriiiRi Rsfiiim, Frelljurg i.Eär. » Leitender Arzt; Dr. L. Mann. Innere Krankheiten. Nervenkf&nMicitcn. Prospekte. Das «anz-c Jahr geöffnet. Wurstfabrik ülliesheim vn. Zervelat-, Salamiu. Kocliwurst 5ä in uuiUiertxoflfeucr Güte. .-"jj ■■ /rj. •:* jfj. j y 4 . -> ,-V' Zf* /Ich. /V ch vv- - ■ > ' O. > ■ ': / f ■ >'. ,V ch- LV MsJztfB /y t ' (^ j K ■. / ti hi - 'H'. ^r"r