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Central-Verein-Zeitung · 1928-03-23 · 12 (23.3.1928) · p. Seite 160

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
7 (1928)
Issue
12 (23.3.1928)
Date
1928-03-23
Page
Seite 160 (sequence 8)
Language
German
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1ö0 Natban-Gedenkfeier. $:i der Äunfnümmfuns d.r Sh;rn::ct G:inchiÄ "arDi cm 13. März die Büste Paul Nathans mit cmer ichlichten ftciet von der Gemeinde Perlin übernommen. Ein süddeutscher Mäzen, der nngenannt bleiben will, hat sie gestiftet. Bor das von Arnold Zadikow geschüttene Wert traten nacheinander die Vertreter der, großen Organisattonen, in denen Natban gewirkt hatte, und legten noch cmma! Zeugnis ab von des Mannes Wesen, Schaden und Wollen. Für den H i l s s v e r e i n der d c u t s ch e n Jude n sprach Prottpor Schae f e r, namens des C e n 1 r a l - Vereins deutscher Sraarsbü. rger jüdischen Glaubens zeichne:-: Rechtsanwalt Dr. Bruno Wer!, der <3tetlr:rirctcr -es Vorsitzenden, Sie %Wönlid}1eit Natbans in seiner Vielheit als Jude, Deutscher, Europäer, Mensch.' Für die Gesellschaft ,.0 r i" nahm Dr. S i n. g a l o w s k y das Mort. Am ' Schluß übernahm im Austrage des Berliner Gemeindevorstandes Dr. Landler die Büste in die Obhut der ttuiiüsammlung. Feierliches Harmo-'.iumspiel umrahmte die kurze Feier, die für die Teilnehmer eine kostbare Stunde der Besinnung mitten im Treiben der Großstadt und des Berufes war. 2l. H. Dem ersten Dallenfvortfest, veranstaltet vom Jugendamt der Berliner jüdischen Gemeinde am 18. März 192>, war ein außerordentlicher Erfolg des-chicden. Schon lange vor Beginn der Hauptkämpse brängten sich Hunderte vor dem Sportpalast, die keinen Einlaß mehr finden konnten. Die sportlichen Leistungen, die n.och mehr an Eindruckskraft gewonnen hätten, wenn die Organisation straffer und die Lortragsfolge in sich konzentrierter gewesen wären, befriedigten außerordentlich. Hockey- und Fußballspiel cnnic‘:u aber von neuem ihre Ungeeignetheit für die Halle. Hervorragende Leistungen zeigten hingegen die Leichtathleten in Pendelstasscln sowie in einem 15«-0-Metcr--Borg.ibclaufen, l>as vom R. j. F. gegen den bei der Olympiade für Finnland ftartcnden Katz gewonnen wurde, und einem 1000--Meter-Mallauf. Etwa 150 Frou-n und Mädchen des Bar Kochba führten unter Leitung von Fräulein Gabriel disziplinierte Gymnastikübuugen vor. Die Ueberrasckung' des Tages war die erst ein Jahr bestehende Sport, tz r u p v c des Neichsbundes jüdischer F r o n. t s o l d a t c n. Sie hat bei ihrem ersten Wettbewerb bewiesen daß sie in zielbewusster Arb.ir auf dem Wege ist, sich eine'beachtliche Stellung im Srortslcbcn zu erringen. Das zeigten die hervorragenden Freiübungen unter Leitung des Sportlehrers Kurt M a r r. von der Deutschen Hochschule für Leibesübungen rund besonders das .Handballspiel gegen den Sieger aus der Vorrunde. Bar st.ochba konnte dort den Kampf gegen den Landcsausfchuß der Iugcndverbände nach lebhaftem Spiel mit 4:3 für^sich entscheide::. Im Endspiel gelang cs der aufopfernden Arbeit jedes einzelnen Spielers des N. j. F., die manchmal recht massiv 1 1 Idealer IFJnfornufentlsaU mit KlvIern-KUiuf» Hotel Pension Bremer (l>€i Fiume) 3 l r e ü t am Meer. 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März sein bll.jähriges D o k t o c j u b i l ä u m. Die Aerzteschast von Aordhausen und Umgebung hatte bereits am 17. März zu Ehren des Jubilars erneu Gefellschaftsabend veranstaltet, der sehr reiche Beteiligung auswies, und die Aerzte mit ihren Frauen bis zur Morgenstunde in Festgimmung vereinte, um 19. März wurde dem Jubilar durch Herrn Medizinalrat Dr., I o r n s das von der Universität Magdeburg erneuerte D o k t o r d i p! o m sowie ein G l ü ck w u n s ch s ch r e i b e n des R e g i e r u n g s p r ä s r d e n 1 e n überreicht. Außerdem brachten die A e r z t e k a m m t r , die ärztlicher^ Vereine und andere Organisationen Glückwünsche dar. Sanitätsrat Dr. Stern, der am 24. März 1851 in Marburg geboren wurde, ließ sich Ende 1879 als Arzt in Nordhausen nieder. Im Winter 1^8ü 1883 gründete er in Gemeinschaft mit zwol-s Kollegen den tterztlrchev. Standesverein. Im Leipziger Aerztcverband war er sei. dessen Gründung — nunmehr 27 Jahre lang — Vertrauensmann. Ferner hatte ihn das Vertrauen seiner Kollegen zum Mitglied der A e x 11 c! a m nt c x iinp des ärztlichen Ehrengerichts der Provinz Sachsen gemach.. Aer-ttcr. die er 22 Jahre lang führte. Während der ttriegszeit leitete er, dcrcus in Kr Mitte der COct Jahre stehend, neben seiner Prarrs und der Vertretung Ptf LßnWWK im^^ssrnm tp- \*ß m${Vf V*; (I V!'U '|:i 3} \h |Ü &X^uzXr--J:tiVW'Ja ■i&üp w AU: J:1_3' J : LiS \; st / <2>- Breslau Clara Epstein Biuser sw 7. hiaffi&IMiiisipsIsi! Aach fange Mädchen, welche sich für einer. Beruf cascilden wollen*finden Aufnahme und Förderung. Beste Referenzen. — Prospekt auf Wunsch. .armsSac’f. ELIAS H Mariinsstrasse 34. \! ' HläcSeoPensionat ShSll a«*wm|: | J Auf Wunsch \ orbereitnngzum Abitur. 1 | Dresden- £<ubn:«ec Straße 8 ____ Villa Frohlinn. Töiliierpsnsfonsl Frau Lina Mmlm ZnhuMarZ2reteWallersle'm,staatl.gepr.Lehrc-rin. Mod. Eigenh.,gr.Garten,Tennispl. Wissenschaft!., gesellschafil., auch Hauswirtschaft!. Ausbildung. 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