Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 7 (1928)
- Issue
- 7 (17.2.1928)
- Date
- 1928-02-17
- Page
- Seite 105 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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105 föla Lieij Erlitt), Kaufmann Morit; Nry l'Ltwnch, <iu»tr>rat 77 2^a!dsteur (Ältona), Ernst Wallach Bankier!i(bu 'Warburg (f>Lindurg) Kommerzienrat Tr. Ludwig Waslcrmau:: -U£:i:id*;n §s-A Dr Bruno Wett (Berlin), R-A. Tr. Join; WerLhenn Sch. Sanitütsrat Tr. Ltw Wi:lc\v.Ual W-dauurw;-vdt ^:rif «rirtffr ^StuttaarN. KamruLr.z:r:cht^rar Lco Vv^lff '.Berlin-, ^ü;\juiaineifiVr Ludwig 29o!ff (Berlin?., ^... In der konsiituiercuden Hauptvontandentzuna, nurr die an anderer Stelle berichtet wird/ wurden: loopriert: N.-?l. Tr. Frendettthäl t.Erstrrt'. ^taatsß'krctär T. Prvw'srr Tr. IulinZ Ursch ('-i'crlin!, Tr. 9c o Löwcnücirr Tlad'.rar 'H.-vi. fer. *3 Iva ad (Bruchsal). bL-;(. 3ca:?o;i R'c.mönrg-: als rcnW Mitglied wurde ZuflJrut Fadian -n anng, gnnuchl. <9 V -a' S? V iri? v*£-}V §6UI!LMftäNd. Am Morgen des TT Februar sowie am Nachmittag des gleichen Tages trat der neu gelvählte Hauptvvrstaud zu seiner tvnsti-liierenden Sitzung zusammen. An erster Linie erfolgte die Wahl des Bcreinsprasidimns. Zu in Vorsihcnden des Vereins wurde wieWraewahlt Justizra! Tr. Julius Brodnitz, zum Tireltor Rechtearnvatt Ludwig Holländer (Berlin), zu Stellvertretern des Borst tau wen die Herren'. Oecar Hcimann, Aect'Ueauvoalt Tr. Rudolf Geiger, Ernst Wallach, Rechtsanwalt Tr. Bruno Weil. Tes weiteren nahm der Hanptvorstand eine Reche von Kooptationen und Aussehus;waTlen vor, die im Berlans der Hauptversammlung bekanntgegeben wurden. BtMMngsMchuß. Ter für die Veremsnnanz Verantwortliche Verwaltungsansschnß trat wahrend der Hauptversammlung zu einer stark besuchten Sitzung zusammen. Ter Vorsitzende des Ausschusses, Oscar H e i m a n n , referierte über die Finanzlage des Vereins, die weder zu Vcrzweiflung noch zu Sorglosigkeit Anlatz gibt. Er richtete an die Landesverbände und Ortsgruppen die dringende Bitte, ihren Verpflichtungen noch mehr als bisher nachzukommen, damit die dringend notvoendigen Ausgaben geleistet werden können. Namens der Geschäfts leitung legte sodann Mar Eisenkr a eurer den Geschäftsabschluß jür das Jahr 1927 sonne den Etats- Voranschlag von 1928 vor und erläuterte ne in- -eingehenden Tarlcgnngen. Tie beiden Vorlagen, Geschäftsabschluß 1927 und Etats- Voranschlag 1928, wurden ohne Anssprache genehmigt. BrüMiMlüglmg. Vor Beginn der Hauptversammlung hatte Tirektor Tr. Holländer die Beamten und Syndizi aus dem Reiche zu einer Aussprache über die Vorbereitungen zur Wohlarbeit in seine Wohnung gebeten. Mar E i sc n kra einer und Tr. M a rr (Frankfurt n. M.) reseriorten über die finanziellen- Vorarbeiten. Aisred Hirschberg cntwickelto ein ausführliches Programm der direkten und indirekten Maßnahmen, die von. seiten der Zentrale und der Landesverbände zur Wahlarbeit ergriffen werden müpen. Tr. Wiener schloß die Aussprache, die cr geleitet hatte, mit der Aufforderung, sofort die £r;J. [' «-siiffl msi Icic-iler Winteraufenllifilt ir.it Ri vicra.KIImn Pension Brefner lliri l'iunei iMrckt a m Meer. KiU;< ile litici:«*. — Ei^rnr-r — Gottesdienst im Hause. Alle Ximiüi.-r mit Loggia oder Ltain<-r.. Kliessendes Kair- und Warmwasser. Wai niwar syrhei/.u j;«;. Tid'-j.hr.n an»-: urr.-a.ii. Seeu. fcüsswa jsert-äder. Meerwat&erduselie. A^par:< rr-<-;.:s. Privat oadezinimer. Kiicrio auch für Diabetiker. 'J,0 Ketten. Per.-ioii"preis :? kl. Zimmer H Mark aufwärts. praktl-'che Arbeit am'zunehmen, d.nnit finden. ans die Reichetagswahlen gerüstet ZUgWdtSgUD. Am Sonntag, dem 12. Februar, fand anläßlich der Hauptversammlung eine Jugendtagnng statt, an der an der Jugendarbeit interessierte Mitglieder des -Hauptvornand-es, und eine Anzahl von Führern aus den .greisen des Aelteren-Bundes der „Ramerad-cnS und der deutsch-jüdischen Jugendbünde teitnahmen. Tie Tagung entsprang, wie Tr. Ludwig T i e tz in seinen Einte: tungsw orten hervorhob, dem Bedürfnis, eine Lös u n g der i't n ch ro u eh ssrage jür den C. B. z u f i n b c n. Es f onnte jedoch nicht das Ziel der Tagung sein, die Zusammenarbeit zwischen den Jugendbünden und dem C. B. zu klären, sondern sie sollte die Möglichkeiten für eine Mitarbeit der jüngeren Generation im C. B. auszeigen. Ter Sachbearbeiter des Jugenddezernates der Zentrale, Alfred Hirschberg, gab alsdann einen Bericht über die mit der Jugend und für sie geleistete Arbeit. Gs mar nicht die Absicht des G. B.. die Jugend politisch in seine Einflußsphäre zu rücken, es sei aber auch nicht verkannt worden, daß der Ei D. sich der Jugend gegenüber nicht dem beschaulichen Prinzip des „Lai.sser faire — laiss-er aller" hingeben dürfe. So seien denn durch ch a s s n n g der I u g e n d > b e li-a g c und durch A u s s p r a ch e.a b ende Brücke n z ro i - scheu den Generationen geschlagen worden. Als unmittelbare Ausgabe des E. B. wurde die Schaffung von Arbeitsgemeinschaften für die Jugend durch die einzelnen Ortsgruppen des E. B. erkannt. Tie anläßlich der Tagung versammelte deutsch-jüdische Jugend faßte nach eingehender Aussprache eine Resolution, in der sie unter anderem die Verbundenheit mit Teutschtum und Judentum als selbstverständliche Tatsache bezeichnet. Den vom C. V. v o r b i l b I i d) gef ü hrte n 9l bwchrkampf bejahe sie freudig, k-ie wolle sich nicht auf deich rein negativen Abroehrkcnups beschränken, sondern verlange^ eine jüdische Wirklichkeit, die den ganzen' Menschen 'durchdringen müpe und zur Verantwortung vor allen Inden führen solle. Deshalb trete sie für einen rein kolonisatorischen Ausbau in Rußland und Palästina ein. So werde die deutsch-jüdische Jugend für stärkste Unterstützung der jüdischen Bildungsarbeit eintreten. für innerjüdischen Frieden und im E. B. selbst für eine Demokratisierung bis in die letzten Zellen des Vereins. um so Leben und Bewegung zu schaffen, aus denen neue Gedanken und neue Menschen erwachsen sollen. so milch L055 und oromaiisch ich ^ÖE3^ B .l&CT I % 1 die neue charakfervolle Zigoretfe 'cj-ofCKDJNCG. 41 ÄtthiK uuD ÄVcUcc; —- aito^cicfcn — dctiljcui 2 0 4 3J i? cts ö c U c 11 u n ö ■ r ■;