Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 7 (1928)
- Issue
- 5 (3.2.1928)
- Date
- 1928-02-03
- Page
- Seite 59 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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50 inerter Zusammcnsasstmg der Grafte sinn Sicnfte cm Lande ncch langst nicht genügend republikanisch crfastt hat. Republik und lrönrg-r-staat und nur Gomstg und Formen. Ter Inhalt aber rst das sich gleichbleibende Volk. Wcr hier die Geschlossenheit stört, lver -vag und 3-trcit in dis Neihei. des schieksalsverbundenen Tentschlcw.d trägt, der hat vorn Horekschen Geist keinen Hauch verspürt. Tas ist das Beste, mas — abgesehen vom literarisch Wertvollen — LissauerZ?)orck der Gegenwart geben kaum die Erkenntnis uberpersönlicher Pflicht am Ltaat. Jacobi O'röln). Aus Zer Arbeit Zes C. V. Iurinenittüuug in Breslau, Am 30. Januar lOfZS fand in Broslau eine Konferenz jüdischer Juristen statt, zu welcher der Vorstand unserer Ortsgruppe Breslau Einladungen an die jüdischen Richter, Anwälte, staatlichen und städtischen Verwaliungsbeamtcn hatte ergehen lassen. Etwa 70 Herren und Tomen waren der Einladung gefolgt, lieber das Thema „Juden und Judentum in der Rechtspflege und Verwaltung Per Gegenwart" referierten als Vereinsmitglied Landgerichtsrat Tr. Nosenthal (Verstau) und unser Hauptvorstandsruitglied, Rechtsanwalt F o c i b c t (Breslau). Ter erste Redner behandelte die Rechtsprechung aus dem Gebiete der K o l l e k t i v b e l e i d i g u n g und der Aufreizung, der zweite die Materie der G o 11 e § l ä ft c r u n g, Rcli g i o n s b e s ch i m p s u n g, Boykott frage und des psychologischen Einflusses der a n t i f c m i t i [ d) c n Sirömunflen bei der Urteilsfindung. Beide Redner gelangten übereinstimmend zu dem Ergebnis, daß eine Besserung der herrschenden Zustände nicht sowohl durch eine Gesetzesals durch eine dringend notwendige Personalreform zu erreichen sei. Tie Versammlung hörte den Ausführungen der Redner sehr interessiert zu und spendete ihnen am Schürfst reichen Beifall. Tagung des LaudcsvcrbandcZ Niederschlesrcn. Am Sonntag, 22. Januar, sand in Breslau unter Leitung des Vorsitzenden, Rechtsanwalt Tr. Georg Larnowski, die Tagung des Landesverbandes ZJ Csarffiissft - ParSQ^ircSiesi PALßs-r- (^^^nr\3r^r\nrDn/f n_nn ’ H©¥SL UP\Jl^y\Jlk Haas I. Hanges j Pension von JUC 11,— "bis JUt 17,— f Tee- und A.hen'üion/.prte / Garage | Für Pensionäre täglich mehrmalige, kostenlose 1ZI.ZZZ1ZZZZ3 Verbindung znm Ort und Sportplatz. I .r ZZTZZ Niederschlesien des Ecntralvereins stakt. Auf der Tagesordnung stand eilt Referat von Rechtsanwalt Ludwig Foerder über die Tätigkeit des Landesverbandes, des Syndikus Tr. Alfred Wiener (Berlin) über die bevorstehenden Wahlen und die Tätigkeit der Zentrale. Am Nachmittag wurde eingehend über dnr neuen Sayungsentwurf des Eentralvcreins verhandelt. Tie Tagung, der auch als Vertreter des Hauptvorftandes Rechtsamvalt Tr. Derthold Oaase (Berlin) anwohnte, war stark besucht. An die Referate schlost sich eine wertvolle und eingehende Aussprache, die vom Geiste fruchtbarer Kritik getragen war. Am Sonnabend vor der Tagung fand eine sehr gut befudjte Mitgliederversammlung im grosien Saale der Lesiingloge statt, in der Rechtsanwalt Tr. Haase (Berlin) über „Ostfragen in der C.-V.-Politik" und Syndikus Tr. Wiener (Berlin) über „Von der Straße zum Katheder* sprach. Montag abend fand eine erweiterte Vorstandssitzung der Ortsgruppe statt, in der Theodor Marcus (Breslau) über die Wahlarbeit und Tr. Wiener (Berlin) über „Vertrauliche Arbeit der Zentrale" sprachen. Im Anschluss daran wurde ein Komitee gewählt, das die finanzielle Grundlage für die Wahlarbeit schassen soll. In Aachen sprach in einer überwiegend von Juden, aber auch von einer Anzahl hervorragender Nichtjuden besuchten Versammlung vor etwa 300 bis -ICO Personen der Stellvertreter des Vorsitzenden, Rechtsanwalt Tr. Bruno Weil (Berlin). Nach dem mit großem Beifall aufgenommenen Vortrage fand eine Aussprache statt, von der besonders die Ausführungen eines katholischen Iugendredners hervorzuheben sind, der in seinen sympathischen Ausführungen unseren Cedankengängen gerecht wurde. Offeriere laSlopsaänse, 2 pro a-sd. M. 1,35 : -rische Gänferlomen. 2 pro P'd. M. 1,90 : Zri-ches Gänsehaut- 2 feil, proP'd.M 1.60 2 Frisches Gär.scöamt' 2 fei1,proPsd.M.1,20 5 prima aerciuchette 2 Gänsebrust. 2 pro Dfo M. 2,90 2 Frischaeschlachlete Luppen^ üöoer 2 pro Tdö. M. 1,50 2 Zrischgcschlachiete 1! iichrnaü'Lktien 2 ■ pro Pw. M. 1,60 r Zrlschaeschlachl.MlH- 2 masi.powardcn 2 pro $i&. M. 1.60 2 Fnschaeschiachrete 2 Illllchmaii'PoulckS 2 pro Pw. M. 1,60 « Versandunierdiachn, l Julius «Sanier, i Osnabrück.; Fernsvr. 1670 u.1541. 2 Achtung!! Jrciinim ollen, pikanten TiEircrVvUrerträic, in Poiikoüi von ca. S Pllmd. pro Pfund tür 1,10 Ät. crkl. Porto. dcSgt. feinden VoUsettkäfe pro Piano für l.— M. Ebenso versende Molkerei- Luther, l. 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