Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 7 (1928)
- Issue
- 1 (6.1.1928)
- Date
- 1928-01-06
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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7 Zum echten Urgermauentum gehört freilich echt völkische Gesinnung. Wer diese nicht besitzt, wird iucqcii „jüdischen Ungeistes" abgeschieden, wenn and), wie beim Schreiber dieser Zeilen, der überZeugteste „Nasscnsexlein WmA Wilhelm Winoelbandsg nichts gegen ihn ins Feld fiilivcn fann. Anderseits bietet d-as Wendetiche Gesetz der „Entmischung" die "JJtüatid;feir, sich ai:;> einem „raffi’d; verdorbenen Volke 31t einem roch ich hochwertigen Vftnfchen" „herauszumendetu". Ev ist es Arthur Trcoittch vorziiach.ch gelungen, durch sein streben zum Teutschtluu das auaeboreite Zndeutrnn abzuftreifeil und vollivertiger - Arier, durch seine Vorträge über die Weisen von Zion u. 0. sogar eine Vcucijte der deutschvölkischen^ -Ureife zu werden. Freilich hatte ihn die Messung seines Schädels deutlich der arischen Lar-dschädelrasse zugewiescn!Taft c* ainl) prohlematiifttze Geister gibt, die c* fiel) 'gefallen lassen iniiricii, und) Bedarf hinaus unb hereingeutendclc zu worden, sehen wir an Goethe, der als „Vorbild eines Aachkouuneu Abrahams" -- um von schlimmerem zu selpuchgeu ' - feines Ariertums entkleidet, aver als „durch und durch vötkuch" rehalulitiert worden ist. Welch ein Unfug wird mit der Erbtehgw Mendels, des ausgezeichneten Forschers und Menschen getrieben' Wer in Frankreich die Frage auswerien wollte, ob Gambetta oder etwa Bergson Franzose ist oder Jude, dürste Gefahr laufen, nach Eharenlon befördert zu werden. Gegenüber der systematischen A'asfaat von Z>oietra-dft, iviechio von denen betrieben wird, die sich als die berufenen vüter de-- Tentichtums gebärden, wirkt wahrhaft crgniuend eine Wort A n de!, Euckens ans einem Briete an Zazarns: „Es ift in den vielen unerfreulichen Wirren und Zerklüftungen der Gegernvart ein anfrielftcnder Gedanke, daft i'n der Arbeit des Ganzen sich das atlgemeftunen'chliche Ziel immer kräftiger durchsetzen mnft. und daft wir nns herzlich die Hand reichen können, mögen wir vom Christentum oder vom Judentum ans diesem Ziele zustrebelG (27. Zu!i 1 >'.«)). In diw'er Erkenntnis ist Lazarus nicht nur als Tender, fordern amb als -Uicnfd) gerade von feilen der christlichen Theologie aufs feinsinnigste ch „Arthur TrcLitsch, der Dichter, der Denker, Lcr Redner, d:r Arier," Arctaios.Aerlirg, Leipzig we<i. 'JHLSteii Mörder WinteriiTifcnflihlt iv.it. Rivlcrn-Klim* Hotel Pens' (bei Fi it m e ) Ü ‘ r e n L a N c r. Rif 11 eile Küciic. — Eigener Ucbnal. — («ol rc«<3i<>nst im Hanse« Aiic Zimiu« r mit I,o£?ia o»J»:r iialnon Liierendes K -u ' Warm v.n-- er. Waiiuw;->crhcizui;^ Telephon nm-rurbari. Secn. ^iU-va^serhä'i'T. .‘-leer* wo.-.- erde .-ehe. A ar:etm-n»s. i ri vat badcziimr.er. Kiic' eaueh für biairu Leer, •j.ü lictvcn. l'c,.siun preis mkl. Z.mmer & Hark aurV.drw. ■ gewürdigt worden, nicht obgleich er Zude tvar, sondern weil die; Tr-.ue, mit der er für fein Juden tnm ein trat, von 'einer (Kräfte | untrennbar iit. Ttzue diese Treue wäre er nimmermehr. wie cs von! dem .gircheuhiftrriler Friedrich Aippold aniöftlich seiner Besprechung von Lazarus „Erneuerung des Zlftentnms' (!*-*«*0) aefeoehen iit. der Elt! ei tu sie von Vcänncrn zng.reamet worden, „deren. Wort in allen -Uou*^ffLeneu mit der gleichen Ehrfurcht ans- '? genommen wurde". „Zu feinem Lebe ns werke'ft 'o urnil: oftopold, „liegt auch für die Folgezeit etwas Vorbildliches." -biu'e Worte enthalten eine erufte Vlaynung. i Wir leiden unter den „entsittlichenden" Wirrungen des Krieges,! und es wird lange dauern, bis wir ne überiounden haben. Gotti fried -Netter würde heute nicht Worte finden, um feinem Nnwfttou. über die Verwilderung und Verblendung weiter wrefte ruft z-r! machen, wie sie -. B. bei der Ermordung Aa:Henaus zutage trat. Find im Ttaatstorver Gärftosie vorhanden, '0 wird der Antisemitismus aurgerirhrt, und der Zndenhaft. der auri) die onenkundigste Wahrheit nicht sehen will, greif: hundertfach widerlegto Verleumdungtu auf. Ganz in seinen alten Glei'en bewegt sich das zweibändige Wer? des Leipziger' Acchtsanwalts H e r m a n n M e v e r : „Vieltche Weltanftchanung" und „Teutsche Volksgemeinsihan" iVlünann Z'.'27.ft : mit dem sich der Tdorftudicndireltor ft. dA ü l l e r in 'einer ^-enrift I „Völtifche Weltauiunnnum" (Phiko-Verlag, auseinandergeftt'.t har, I io klar und bündig, daft ein Eingehen auf seine ftritik eu:er Wicder-! holung gleichtä'.ne. Zu höchst dankenswerter Wei'e hat sich Binder Unsere Verireier vermliisln atte Arten Versicherungen. BERNHARD BAUCH PELZMODEN MÜNCHEN SCHÄFFLERSTR. 3 TELEPHON 91540 1 it f r1 ■mrmra.Tn,<rme BRIENNERSTR. 8 TELEPHON 91541 ESckes selösitüüge Raffesinssciiine mit selbsttätiger Ausschaltung der elektrischen oder Spl ritus beheizung Seit mehr als 60 Jahren als beste Kaffeemaschine bekannt, weil sie sehr bequem, das Kat teemehl auts höchste ausnutzt und deshalb viel Kaffee erspart. Nur,,echt“, wenn der Kessel den Stempel H. Eicko, Berlin, trägt. H. Eicke, Berlin W8, Leipziger Str- 39 rj r~l ■n/K. ÄLssücLL EMSafcsS-idäteirtaatr