Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 6 (1927)
- Issue
- 46 (18.11.1927)
- Date
- 1927-11-18
- Page
- Seite 647 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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647 7f Moderne phys.-diät. Kuranstalt und Erholungsheim. Pension von 31. v,- an. Prospekte. 00^-Südz -Schweiz Deutsches Hau.3. gesetze und daS jüdische Schrifttum immer von Erfolg begleitet fein möge. Aus diesem Gebiete hatten wir die Freude, sehr oft mit Rabbiner Munk, so z. B. jetzt in den Fragen des Schächtschutzos, innig zusummen zu^arbeiten und wissen, mit welchem sittlichem Ernste und mit welcher gewissenhaften Hingabe Tr. Munt der jüdisch-gerechten Sache zu dienen versteht. Laß wir uns einer solchen Unterstützung noch recht lange erfreuen dürfen, ist unser innigster Wunsch Zu diesem Tage. Interesse. Auch die große Presse, so die „König-berger Hartrmgsche Zeitung^ und die „Königsberger Dolkszcitung", brachte eingehende Berichte und betonte, daß keiner der Hakenkreuzlcr den Mul halte, gegen die sachlichen Widerlegungen eine Aussprache zü führen. — Zn Stettin widerlegte Nechlsanwalt Tr. Bruno Weil (Berlin) vor etwa 300 Personen — unter ihnen eine große Anzahl von Nichtjuden aus den gebildeten Kreisen Stettins, im Festsaal des Marienstiftsghmnasiums das Schlagworl von der „jüdischen Internationale". Der Eindruck der Rede war cmßerorderttlich stark. Ter „Generalanzeiger für Stettin und die Provinz Pommern" stellt in seinem Bericht fest, daß der Redner ..im Verlause seiner Ausführungen sein eingangs gegebenes Versprechen, die Beantwortung der Frage sachlich und leidenschaftslos zu suchen, voll eingelöst habe". Tie Versammlung wurde von Rechtsanwalt Tr. Marcuse geleitet. — In Dortmund sprach am 14. November Tr. Norbert Einstein in einer glänzend besuchten öffentlichen Versammlung im Cartensaal des „Kölner Hofs" über das Thema: „Wer beherrscht die deutsche Wirtschaft?" in fast zweistündiger Rede. Es waren etwa 1500 Personen anwesend, darunter viele Lehrer und höhere Beamte. In der Tiskufsion sprach u. a. ein nationalsozialistischer Redner, der aber glänzend abgefertigt wurde. Rabbiner Dr. Gsra Munk in Berlin, einer der anerkanntesten Führer der Agudas Iisrvel. begeht am 22. November seinen 60. Geburtstag. Wir wünschen dem verehrten Jubilar, daß er noch lange Jahre seine segensreiche Tätigkeit auf religiösem Gebiete in Vvücr Gesundheit und Frische ausübe und daß sein stetes Eintreten gegen alle Angriffe aus die jüdischen Religwns- Albert Kellevmanns letztes Werk. Dm 16. November ist der bekannte Chordirigent der Neuen Synagoge Berlin das Opfer eines Etraßenunfalls geworden. Wir würdigen das Armenien dieses verdienten L.anncs, der auch unseren Lesern als Mitarbeiter dieser Zeitung de!a: nt ist, am besten, indem wir nachstehende Besprechung seiner letzten musikalischen Schöpfungen veröffentlichen. Die Schrifrleitung. Alber! Kellermann^ hat sich, wie in seinen frülzeren Kompositionen und in der Liturgie für die Scelenstior, den absoluten Sinn für das Melodische bewahrt. Don radikalen Methoden jetziger Epoche bleibt er weit entfernt. Dafür aber enthält der musikalische Sah Anlehnung on die jüdische Tradition, ohne gegenwartsfremd zu berühren. Er läßt dem Melodischen das Uebergewicht. überrascht durch fein vermittelte Ucbergänge, heb! die wechselnder: Gcdankengänge der tief erregenden Gebelsprache Plastisch in fast dramatischer Eindringlichkeit hervor und bezeugt den Blut eigener Auffassung in apartem Schluß. Uebcr die Gepflogenheit, an der Molltonart eines verbitterten Lebens in jüdischen Gesängen ststzuhalten. ist Kellernrann mutig himveggekommcn. Wenn er das Fcrnliegen in den Worten „w’ad aulom" kennzeichnet, so findet er für das Vertrauen zu Gott den gerechtfertigten unsentimentalen Schluß und lenkt zu einem verträumten, dosfnungdurchschimmerken Ausklang über, der in zarter Verhaltenheit piunissimo den Trgelpunkt aus E-dur durchschreitet. — Zwei Gesänge, dis jedem Amtsgenoffen, der die Gebete innerlich m i t e r I e b t, willkommen sein werden. Magnus Davidson (Berlin). * Albert Kellermann, „Raschkiwenn und Adaunoj mob odom. Neue Se» fange für den ©ottesöienft". Verlag Simon. n;ten!up W fiidat y u y u i E0F1QMQ FLEG: „Elfi KLElfüR PROPHET“ Der Roman eines jüdischen Knaben und eines katholischen Mädchens, die beide von dem gleichen Verlangen nach dem Göttlichen beunruhigt ond einander nahegebiacht werden. Gaszleinenband M. 4,80. Stefan Zwei st leb schätze dieses Bach ausserordentlich. Jakob Wassermann: Ich bewundere seine Reinheit, seine Kraft und st-men liefeu Ernst. „Ein Buch, in dem unsere Zeit atmet und viel Hoffnung“ Kölner Jüdisch-liberale Zeitung, Die Beichte eines Juden In Briefen an Dostojewski. Von Leonld Grossmann. „Das ist ein aufregende! R^man. höchst interessant und keineswegs nur als Einzelschicksal.“ Vossischt Zeitung. „Eint erschütterndes Zeugnis, wichtiger und wirksamer als ein ganzes Konvolut von Scnritien über die jüdische Fräse.* Jüdische Rundschau, Berliu. In jeder Buchhandlung erhältlich. Ji R. c^iper 6c Co. Venaq / München, n Ohne Operation» ohne Derufsstörungl Unsere Vertrauensärzte fins arpr-b-crt und von l'r.med H.L. Meyer Hamburg. in or orthovädi'cherr Bruchbehandlnng speziell cmsgeb'ldei. Daher w t ndcr Brnchtrldende bei uns die Gewahr, das; er nur auf Grund ßcitruiftcr Tiagnossn'lcanng und nach genauem. nur für feinen Bruch pas» seitdem (-cilwan newirienirnst ärzttia» bebandelt w.rd. Notariell degl .nbigre Neureuzen liegen zur freien Benutzung im V?artestunncr aus oder werd»n zngefandr. z B 7 »Men Vater, der Kanimann Leo Lcwy. Hamburg. Lübecker Cirahe. war mit Ihrer 2 ehandiung seines schweren Bruchlerdens autzerrndcwlich znfrndrn. Ter Bruch Haue (Ii. ATiiiitriiiufd)i£:e) im De;, «'her 1026 die Grötze eures Kindstovses In der Sorcch'tnnde im Mai 1921 lanr der Bruch bereits n chi mehr Hervor Iran v^>öolstein.geb.Lcwy.- Sprcchstnnve in.^anR'U g Wochen ags von U) bis 12ulid4b:s6 Uhr. «ns;rr Sonnabends nachmittag» im Institut. Csplanade 6 (10 Min'.'.vn vorn Hautnbablrh^ ft Antzerdern regelmätzig in fast allen Städten Lciuschlanos. Tcnaurres nr:s Arnrage. »eHerrncs^ Venilchcs JnMuk kür orlhovlldliche VnidibcHandlung G.m.b.9., Harnbnra. Efvi anade 6 (ttr. H. L. Bl e y e r). AclieiteS und grvtzres ürzllichcs Inünut dnier Art. echte Socienen HT €j$/ILff§ Mineral -Pastillen he!*-^Husten. Heiserkeit, Verschleimung Kakao-Schokolade' Pralinen öally Nollack * Gallien i. 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