Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 6 (1927)
- Issue
- 41 (14.10.1927)
- Date
- 1927-10-14
- Page
- Seite 583 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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5$3 i] a nn $ tut Idealer Wlnternufeiitliftlt ir.it Rlvlcra-Klima (bei Flame) Direkt aiu Meer. Rituelle Küche. — Eigener Bctsanl. — Gottesdienst im Hause. Alle Zimmer mit Loggia oder Balkon. l'J testendes Kalt- und Warrnwasser. Warmwasserheizung. Telephon interurban. Seen. Süsswasserbäder. Meerwasserdusehe. Appartements. PrivaAbadeximmer. Kiicne auch für Diabetiker. ihre Ueberzeugung einzutreten. Wie die „Lichtbildbühne" nieldet, wird die Phvblls-Fitrn A.-G. gc^err die Veröffentlichung der Proteste, die ohne Kenntnis des ssilms selbst erfolgt sind, g c r i d; t £ i ch Vorgehen. Vermutlich wird sich dabei mancher interessante Blick hinter die Kulissen tun lassen, der manche- Ueberrafchende über die Entstehung solcher „Volksbewegungen" und über ihre Trahtzieher bringen wird. Tie Klage der PhöbuZ-Filni wird dieser Affäre die Reichweite geben, die sie um ihrer Hintergründe willen verdient. Praktisch wird das Urteil des Gerichts nichts ändern. Antisemiten kann man logisch nicht widerlegen: in die Enge getrieben, berufen sie sich auf ihr „Gefühl". Als ich in einer akademischen Versammlung einmal auf logisch nachprüfbare Gründe drang, als die Diskussion sich zu einem märchenhaften Gespinst von Nassentheorie und Genealogie verwirrte, schlug kurzerhand ein theoretisierendem Tenken nicht geneigter ehrlicher Mann auf den Tisch und rief: „Gegen Juden und Judengenossen gibt es keine Gründe, sondern nur Taten!" Eine solche Tat ist die Aktion gegen den „Meister von Nürnberg". Es gibt mehr solcher Taten, die welthistorisch geworden sind. Tas gute, alte deutsche Volksbuch von den Schildbürgern hat sie gesammelt. ' Rudolf Kurh. Eine Erklärung von Rabbiner Dr. Lazarus. Nablüncr Tr. Lazarus (Wiesbaden) hat unsere Frankfurter Geschäftsstelle ermächtigt, in stimm Namen .zu erklären, daß unter einen kürzlich verbreiteten Aufruf für den „Keren Kajcmerh" seine Unterschrift ohne seine Erlaubnis gesetzt worden sei. Kleine Chronik. Unsere Ortsgruppe Lüdenscheid betrauert den -r.od ihres verdienstvollen Vorsitzenden I. Cohen. Ter Verewigte hat durch feilt warmes Eintreten für die hohen Ziele unseres Lcntralverczns und durch seilte vorbildliche Tätigkeit in der Koinmunalvcrwaltung sich viere Freunde geschaffen, die sein Wirken nicht vergessen werden. — Durch einen tragischen Autounfall ist unser treues Mitglied Hermann K a tz aus Bache (Thüriitgen) im blühenden Alter von 2b Jahren _ ums Leben gekommen. Um ein kleines Mädchen nicht zu überfahren., ritz der Führer das Auto so scharf zur Leite, daß es sich überswlug und Herrn Katz unter sich begrub: dieser war sofort tot. — Ein treues Mitglied unserer Ortsgruppe Emden, Louis Kant, ist plötzlich gestorben. Der Verewigte hat tzch auch als Gruppenführer der freiwilligen Sanitätskolonne vom Boten Kreuz Emden bleibende Verdienste erworben. — Der Vorsitzende unserer Ortsgruppe Ratibor, Rechtsanwalt N e ch n i tz, ist durch den Tod ferner Mutter, Henriette N e ch n i tz, iit tie'e Trauer versetzt worden. Wir sprechen dem treuen Mitarbeiter unsere wärmste Teilnahme aus. — Ein treuer Mitstreiter ist uns durch den Tod unseres Mitgliedes Isaac L e v i, der dem engeren Borstande unserer Ortsgruppe Hamburg-Altona angehörtc, entrissen worden. Ehre seinem Andenken! — Die Ortsgruppe Berlin des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten beging am 9. Oktober die Weihe ihrer neuen Fahne. Der Central, verein war bei der Feier durch Herrn Z a m o r y vertreten, die studentischen Korporationen, unter ihnen der Äl. <£., waren in Wichs und rnN Fahnen erschienen, und viele Organisatiotten hatten Vertreter entsandt. Nach Chorgeiang und einem Solo des Obcrkantors Davidsohn weihte Prediger Tr. Narl Rosenthal (Berlin) die Fährte als ein Symbol der Treue, des Idealismus und des Friedens. Dc. er-. London übernahm die Fahne in die Obhut des R. j. sst und dankte allen, die zum Gelingen der Feier beitrugen. _— Der jüdischen Haus, haltuugsfchule Frankfurt a. M. ist durch Beschluß der Bcrufsschuldeputation Frankfurt a. M. die Einrichtung einer Seminartlasss zu Ottern 1928 gestattet worden. Damit ist den gesetzcstreuen Jüdinnen die Ausbildung zum üöetuf.-öer technischen Lehrerin und der Gewerbelehrern! ermöglicht. ir l l X 4 Auch Ihren Friseur, gnädige Frau finden Sie in dem neueröffneten Salon uüjim unterpersönfießer Leitung der % weltbekannten Damen«Friseure Ch. Erhards E. Brandt O. John -2 jfiusiLC £r f/or träge hören Sie mit T E K A D E - Röhren Berfin W3o Moffencforfpfatz 6 Segr.isso. Frankfurt a.d. O. Gegr.1560. Siegfried Sleumann Sonderangebot: Gewaschene weiße, unvermischke j Gänsefedern. - Sl ein Verkauf an Privat c. t Abitur, Obersekunda. ^vrmütag.. Abendschule. 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