Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 6 (1927)
- Issue
- 37 (16.9.1927)
- Date
- 1927-09-16
- Page
- Seite 528 (sequence 8)
- Language
- German
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S2S Tie ..Tage der Urtllehr" nahen. Möllste ein jeder den Willen und den Weg finden, die heiligen Tage ganz und ungeschmälert 31t feiern. Möchte jeder jüdische Geschäjtsurar.n seine Angestellten ^von jeder Arbeit an den hohen Tagen befreien. Möchten die Treuesten der Treuen, denen es ein tiefes Bedürfnis ihres Herzens ist, der religiösen Pflicht gemäß Sabbat und Feste zu feiern, weitherziges Verständnis bei allen in Betracht kommenden jüdischen Persönlichkeiten finden. Euch alle aber bitten wir: Seht alles daran, daß unsere Ruhe- und Festtage unserer jüdischen Gemeinschaft erhalten bleiben. Die Treue zum Judentum fordert Opfer. Aber ihr Lohn ist eine Ruhe des Gewissens, das Bewußtsein treu erfüllter Pflicht, die Festigung und Erhöhung des Judentums. Im Geiste eng mit euch allen verbunden, wünschen wir euch den Segen der heiligen Tage. „Möge alle Sorge von euch weichen; die Freude an Gott bleibe die Quelle eurer Kraft!" Ludwig CaHeu (Köln) gesiorbcrr. In der Nacht zum 10. September starb plötzlich Justizrat Ludwig C a h e n (Köln), Mitbegründer des linksrheinischen Landesverbandes rrnv langjähriges Vorstandsmitglied der Kölner Ortsgruppe. D-urch glänzende Gaben des Geistes, wie durch ein warmempfindendes Herz gleichermaßen. ausgezeichnet, war der Verstorbene 8irm Führer berufen, und als solchen fand man ihn überall dort, wo jüdisches Leben pulsierte und wo menschlich Edles im Ziel der De- SamstMMmW ln MMsMZMM Staatlich anerkannte Realschule mit Schülerhetm. f--—"i Gesunde älalMage. Neuzeitlich anSßcflattele Saunte. Lustige. f * helle Nrbcirs' und Schtastimmer für kleine Gruppen. Kleine Klaffen (10 bis 20 Schüterb Unterricht tat Freien. t Pflege der Mo.sik nnt er beton derer künstlerischer Leu n ng. Ständige ärztliche i Ueberwachung.?lnkragen au Studiendirektor Dr. Ui iorf. strobungen lag. Seinem Denken und Fühlen lag ein wundervoller Schimrncr von Romantik zugrunde, der all sein Wollen zum Dienll an der MensclcheU bewegte. Er glaubte an die Menschen, und toer ihm näher stand, der wußte, daß all sein Werk im Grunde Erziehungswerk sein wollte. So hat er vor allem im westdeutschen Logen leben gewirkt. Uns war er ein treuer Mitarbeiter; er war ein bewußter Jude und ein ebenso bewußter Deutscher. Einer unserer Allerbesten ist mit ihm dahingogangen. Moritz Neu (Birmafeus) gestorben. Ter Landesverband Pfalz l hat einen schiveren Verlust zu beklagen. Moritz Neu (P i r m a - J sens) -ist nach längerem schweren Leiden am 31. August verstorben. Er! war Gründer und langjähriger Vorsitzender unserer OrtsgrupZ>e t Pirmasens und gehörte seit vielen Jahren dem. Vorstände des s Landesverbandes Pfalz an. Von unseren Ideen tief durchdrungen. bat ' er in unermüdlicher Treue bis zu seinem Tode für uns gearbeitet- Die; 1 >! m i i:Ä i ri-, a!(I(§& 7 \a 1 f\mm^ MM /iH C55R1^-: Zigarettenfabrik „Bulgaria“, Dresden-Ä. Studienassessor triöi ImmM . le'MiswünM geb. Müller Vermählte. Kott&us, ScfcHlerstr. 63. 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