Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 6 (1927)
- Issue
- 23 (10.6.1927)
- Date
- 1927-06-10
- Page
- Seite 333 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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333 Eindeutigkeit seiner Stellungnahme zugunsten des Alten Testaments ist damit nicht gedient. — Eine außerordentlich sympathische Darstellung des religiösen Gehalts der Bibel bietet Professor ^Hannes Hempel in einen: Bortrag: „Ter alttestamentliche Gott", der in einer Schriftreihe der „Stimmen aus der deutschen christlichen Studentenbewegung", in der „vom Standpunkt des biblischen Ehristenttims aus zur völkischen Frage Stellung genommen wird", erschienen ist. (Furche-Verlag, Berlin 1920). — Einen ungewollten hlimoristi- \dy:n „Beitrag zu den heutigen Auseinandersetzungen über das Alte Testament" hat uns D. theol. G. T raub mit seiner „Psalmen- ÄliZtcgnng" (Vaterländische Verlags- und Kunstanstalt, Berlin) geliefert. Seine falsche Auffassuugsweise vom Sinn der alttestamentlichen Schriften glaubt er durch Berufung auf den im Jahre 1888 verstorbenen orthodoxen Rabbiner Saruson Raphael Hirsch stützen zu können, wobei er Hirsch zu den heute Lebenden rechnet (wohl weil eine Renanslage seines Psalmenkommentares 1926 herausgekommen ist) und seine"Schriften zudem durchaus sinnwidrig zitiert. Seine Hauptthese: daß Inden das Alte Testament in vielem anders verstehen als Christen, bedarf nicht einer so weitschweifigen und ungereimten Tariteilnng. — Zum Schluß sei einer Rede gedacht, in der der bekannte Berliner Theologieprofejsor Geheimrat Sellin bei einer Versanunlum] einer Essener evangelischen Gemeinde f ü r das Alte Testament und seine Erhaltung im christlichen Kanon Stellung nahm, indem cr den Hörern einmal klar zum Bewußtsein brachte, was das heutige Christentum alles verlieren würde, wenn es das alttestameutliche Geistesgut aus seiner Religion ausmerzen wollte. Das Ergebnis wäre, nach des Redners Üeberzeugung, auch der Untergang des Christentums. Dr. Hugo Hahn (Essen). A*yLe, 'O-o't Ifaxßih^/ivLt&ns o ry{X64dA^g^As ckjixywAjothxAj ajl. 1f£o^juLLwl< "VZMxxtZcft Xn, O C. F>, Breslau. Nach eingehenden Forschungen an Ort und Stelle sind wir zu der Üeberzeugung gekommen, daß Tr. Pflanz in Marienbad nicht Vorsitzender des völkischen Akademikerverbandcs ist. Es entfallen damit alle weiteren Schlußfolgerungen. Nach Derlitt-Schöneberg, Frankfurt a. M., Heidelberg, Allcristein u. a. Ob der Begleiter Ehamberlins, Levine, Jude ist, haben wir noch nicht sicher feststellen können. Ter Name läßt es vermuten.. Tie „Berliner Bolkszeitung" (Morgenausgabe vom 8. Jnni) hat übrigens darüber ein köstliches satirisches „Gespräch in einer antisemitischen Redaktion" veröffentlicht. Die Gesellschaft für jüdische Familienforschung lo Generalversammlung am Mittwoch, 15. Juni, abends 8 Uhr, des Brüderoereinshauses, Kurfürstenstraße 116^ ein. ladet zu der Berliner im Blauen Gaal Verlag u. Schriftleitung: Centralvcrein deutsch. Staatsbürger jüd. Glaubens c. 33., Lindenstr. 13. Tel.--Adr.: „Centealglauben Berlin". Postscheck: Berlin 30472. Für die Schriftleitung verantroorUich: I. B. Tr. Alfred Wiener, Berlin LZ.V 68. — Unverlangte Manuskripte Werden nur zurückgesandt^ wenn Frei- Umschlag beilicgt. — Verantwortlich für den Anzeigenteil: Paul Burg. Hardt, Charlottenburg. — Druck: Rudolf M o s s e , Berlin 81V 19. s ü r > ’"X\ ' i-’ i | Mßcttfilißsaalisians, Zuclier-, Nieren*, Blasen-, Earnleiäsn 1 tnarsrlore), irtsiteaserl-iaiküDg, i C '; ‘ '■> 1 ErenenleMen, Magenleiden vST. Man befrage den Hauserztl Brunnensdiriften durch das Vachingcr Zentralbüro, . Berlin W3, Wilhelmstrasse55. - :.rScLC Erhältlldh ta Mineralwasserhandlangen, Apotheken, Drogerien unr. Alergevirge tSmlef.). KMMWM rl^genehmer Aufenthalt sir Kurgäste. Vorzügliche Verpflegung v.M.6.-an. Mil Herzog Alfred Friedrichroda L Thür. Haas I. Ranges. Pension von M. 7.- ab. Tel. 12. Diktion: Kurt Wagner, fi&r „Esplanade*. Onerhof. ^aauiches Tdermalbad (Schwartwald). ^2 öokel Rletropol. Zorn. grf. HE Tel. 48. Fm Rauchsalon beeinkrächtigt der im» angenehm beißende Zigarrenrauch oft das Wohl» bedagrn beim Genuß des Tabaks. Dieses Uebet defestigt d!e Plannalampe der Parfümerie Schert, Btrlrn, Joachimsrualkr Straße 9. mit sicherem Erfolg. Durch einen chemischen Vorgang verzehrt sie den schädlichsten Zigarrenrauch vollkommen, zerstört schlechte Gerüche ntrd verbreitet feimsreic, ozonreiche Luft. M!§e LMns-MMMW^AWsLK i-iÄ'rüj Aktienkapital.1Ö CCÖ CCC ÄlT Bramken-, Zinsen- und Gebührenein- Schweizernahmen in 1026...tranken Gewinn^eserven der Versicherten Ende LlÄZZ schweizer- Gesamtvermögen Ende 1926. Schweizer- .* I (Vermehrung nnJahre 1926: 58 000 000) i&jXvU franken Bersickerungsbesinnd in der Lebens - Schweizer- Versicherung zurzeit mehr als.franken. Lebens-. 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Elara Narcus» Naall-aevr. S4ul!-r,rfleh-i,n. H in denburgst raße 8.9,19 ßsr73s!iiisokSL TÖolZtsp-inLtitut «La Feuillee* Urne. E. Lilienfeld La Roslaz - Lausanne. Prospekte. Referenzen.