Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 6 (1927)
- Issue
- 23 (10.6.1927)
- Date
- 1927-06-10
- Page
- Seite 332 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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AZ2 Atjrsdo da Silva; er kennt Uaul Seal, Antoll io Ferro, Homen Christo, um nur einige der besten Federn des modernen Portugals zu ermähnen und, um zu schließen, noch einige Namen der Wirtschaft: Conde de Burnay, Gonde de Fiealho, Totta, Cuerra Junqueiro, Viera de Castro. Alle sind gute Portugiesen und fromme Katholiken, so wie ihre Familien eZ seit Jahrhunderten gewesen sind. Sie verkörpern heute die Intelligenz, den Adel und den Reichtum ihres Landes, aber sie haben ihre Herkunft vergessen. Und was übrig bleibt von den Neuchristen, deren Geschichte an Leiden, aber auch an Triumphen reicher ist als die irgendeines anderen Teils des jüdischen Volkes, wird bald nur noch eine historische Erinnerung fein. . Zur unö wiöer öas Me Testament. BarrmgärLel — Fiebrg — Herupel — Traub — Sellin. Der Streit um die Bedeutung des Alten Testaments für die christliche Welt ist noch nicht endgültig abgeschlossen. Im christlichen Lager mehren sich aber die Stimmen, die sich für die Beibehaltung der jüdischen Bibel innerhalb der eigenen Glaubensschristen einsetzen. In entschiedener Weise vertritt Friedrich Baum gärtet, Professor an der Universität Rostock, diesen Standpunkt in einer Broschüre: ,^Tre Bedeutung des Alten Testaments für den Christen" (Fr. Bahn, Schwerin 1925). Er hat zwar von feinem wissenschaftlichen und religiösen Standpunkt aus am Alten Testament noch manches auszusetzen. Es ist aller bemerkenswert, wie gewisie Borwürfe gegen die Dbinder Wertigkeit des jüdischen Gottes mW der jüdischen Ethik, drein ähnlichen Kampfschriften immer wiederkehren, bei ihm bereits von einer tieferen religiösen Einsicht her überwunden werden. Ganz vortresslich find seine Ausführungen. in denen er zeigt, wie notwendig das Christentum des Alten Testaments als Ergänzung zu dem bewußt einseitig eingestellten Neuen bedarf. So ist das Zehnwort mit seinem „Du sollst", die Einbeziehung der religiösen Hochstimmung >in die Forderung des Tages, die Betrachtung des Zeitlichen Geschehens unter dem Blickpunkt des in der Geschichte pch auswirkend U f >To{u- | i Sanatorium für Pozüsn-undimn 2?2 iTranh i [ Jef'znri-: Aerz?2: Pr.,?. nar.n, L z Fr.Pozn:-**. __ 1 den Gottes der Sittlichkeit ureigenstes Gut des Alten Testaments, denen auch der Ghrist von heute nicht eutrateu kann. Wenn Jesus Geist von seinein Geist im Alten Testament fand, müssen auch seine Nachfolger, sofern sie sich auf ihn berufen wollen, der jüdischen Bibel dieselbe Achtung eutgegenbringen. — Mit seinen Gegnern im christliche Lager seht sich Baum gärte! in einer besonderen Schrift: ,^st die Kritik am Alten Testament berechtigt?" (Fr. Bahn, Schwerin 1927) auseinander. Er verteidigt dort seine wn'en schart liehe Ueber- Zeugung von der Berechtigung der historisch-kriti'chen Betrachtungsweise des Alten. Testaments. Beachtenswert ist dabei seine Forderung, daß auch der Bibelkritiker die Heilige Schrift betenden Herzens lesen mü||e, wolle er nicht am tiefsten Cehatt dieses Buches vorübcrgchen. Es ist klar, daß er von einem solchen Standpunkt aus die antisemitische Hetze gegen das Alte Testament verdammt. Merkwürdig rst nur, daß er sich in diesem Zusammenhang Zu der Anmerkung verpflichtet fühlt: „Wenn hier gegen die Antisemiten Stellung genommen wird, so handelt es sich lediglich um die Abwehr der von ihnen vorgetragenen Aufsagung vom Alten Testament; alle anderen antisemitischen Fragen stehen hier nicht zur Erörterung." Gewiß nicht; al>er wenn sie einmal stehen, wie wird es dann sein, Herr Professor? — Eine Zusammenstellung des gesamten Materials in der strittigen Frage bietet Paul Fiebig in einem der „Arbeitsheste für den evangelischen Religionsunterricht" unter der lieberschrift: „Wie stehen wir Christen zum Alten Testament?" (Bandenhoeck u. Ruprecht, Güttingen 1926). Fiebig hat sich durch eine Reihe wertvoller Arbeiten um die Aufhellung der Zusauunenhänge zwischen Judentum und Christentum schon so verdient gemacht, daß man sich wundern muß, wie er Th. Fritsch und seine schiefen Cedankengänge abdrucken kann. sinüim v, M1Wm LMMM,? , MHM. _/jl n $A.^ *■’ y^ & \Xi mV ü üeirrelAt-, Solamin. Koehwtirst w in mjäbertrofFener Güte. •£ fSWeaheim si/tt WuTSf» fdbrik 11 §1 ** cL SkS-Wi&s-Betk £$te( GMhaßi~t. tfssisid 16 Carolina-Piue-Küchen vswrlasierv in erstklassiger DuZsschrung. liefern . an Wredervcrküuhr? GvSdorf & (So., WormS. Dertnngen Sie Offerte. 11nllüversiclrr> CZ5esc(lsdtaft WINTERTHUR UNFALL., HAFTPFLICHT.. EINBRUCH-DIEBSTAHL-, FAHRZEUG., KAUTIONS-, VERUNTREUUNGS. VERSICHERUNGEN f Auskunft erteile kereirwinigstt DIREKTION FÜR DAS DEUTSCHE REICH Berlin SN?C^ <58 Oiarlottcnrtraß« 77 JipMsiti werden Sie durch I Dr. Richters f Frflhstflckskräuterfet. | ErzehrtdasüberflQss?5 . 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