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Central-Verein-Zeitung · 1927-04-29 · 17 (29.4.1927) · p. Seite 247

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
6 (1927)
Issue
17 (29.4.1927)
Date
1927-04-29
Page
Seite 247 (sequence 7)
Language
German
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i 1 247 i mrnn Teilt Vorgkheit weit hinaus über jüdische Bcvölker-.msskrkise böses Ruft-den gemilcht hat. und daß die Angelegenheit bis zur end- LÜltsSen KlSrnng w.itcrverkolgt «erden wird. T«b der völkische Beschwerdcsührer noch dazu seit dem 7. Marz 1S27 wegen Spionageverdachts in Untersuchung sitzt, sei nebenbet erwähnt. Koma Israeliiica. llnfer verehrter Freund und Mitarbeiter, Professor Ermanno Loevrnson, bisher MLeitunZtzvorsteher <im kömglichen italienischen Staatsarchiv, wurde unter Beförderung zum Archivdirektor zum Leiter des Staatsarchivs in Pirma ernannt. Ter hervorragende Gelehrte stammt aus Berlin. Er hat sowohl in deutscher wie in italienischer Sprache historische Arbeiten geschrieben, die in Fachkreisen außerordentlich anerkannt worden sind. In seinem neuen Amt fällt ihm die Ausgabe &u, das berühmte Farnesische Archiv zu verwalten. Im Verlag Kaufmann (Frankfurt a. M.) ist kürzlich sein Buch „Koma Israelitica* erschienen, das der genaue Kenner der Geschichte der Juden in Nom. Rabbiner Tr. Vogelstein (Breslau), nachstehend würdigt. Ein bekannter gründlicher Kenner der ewigen Stadt hat einmal auf die Frage, wie lange man brauche, um Rom kennenzulernen, geantwortet, er lebe nun schon ein Menschcualter dort und kenne es noch immer nickt ganz. Geschichtliche Erinnerungen, Kunst und modernes Leben stürmen in sinnverwirrender Fülle auf den Besucher der ewigen Stadt ein, und dankbar wird er für jede Führung und jeden Hinweis sein. Die jüdische Gemeinde in Rom ist die älteste im r " 8|(p, B fo (ü; 1 I Sanalor/um für ffarven- und/nrssi's Kranke - 8 leitende Aerzte: Dr. R. Fteisthmann, Drt Fr. Poensgen. i U ganzen Abendland, und für den Juden bietet Rom ein Uebermaß von Dingen, die sein spezielles jüdisches Interesse erwecken und fesseln. Tie Reisehandbücher und die Beschreibungen Roms berücksichtigen dieses Interesse naturgemäß nur 'in geringem Maße. Wohl das Beste, was in dieser Hinsicht für den gebildeten Laien vorhanden ist, ist Ferdinand Gregorovius^ Schilderung des römischen Ghettos in seinen .Wanderjahren in Italien". Aber diese Schilderung ist bereits 70 Jahre alt, und seither ist dies Ghetto glücklicherweise verschwunden. Es gibt geschichtliche Darstellungen*) Aber was bisher vollständig gefehlt hat, ist eine Uebersicht über dasjenige, was an Stätten und Kunstwerken in Rom den jüdischen Besucher besonders interessiert. Diesem Mangel will das Büchlein*) Ermanno Loevinsons abhelfen. Es ist lein gelehrtes Buch, d. h. nicht s ü r Gelehrte geschrieben, wohl aber von einem *} S. ir Anm. muß es heitzen: Bogelsteiu, H. (nicht A.) und Ni eg er, P., „Geschichte der Juden in Rom". 2) Ermanno Loevtnson: „Roma Israelitica". Frankfurt e. M. (I. Kaufsulunn> 1227. b Oll I ^.IXOXIOOOIIGDOODDDDDQD IHiiilüilHlilffiiiilil btliebiger Branche - du Brancl)rkcnntnisse unnötig in Ladengeschäften eingesührt, können sich fichecn, indem sie die überall sich bietende Eelegenheir benutzen, Aufträge auf iss .Artikel .Kalender äuszunchmen. denn jedes Ladengeschäft vraucht solche. Meine Kosicktion ist besonders grdiegecr. Adressen unter F.l>.260 Rudolf Moffe, Berlin SW io. ^□□□□öacEaDmDDnocDaDoa Fn rcrrer IlfetoSi'ii ÄecMlfe «n-^utschland3 fmbet ein Knabe oder u^avcvcN. dir eine höhere Lehranstalt be- ’Ä liebevolle Aufnahme, «"wlt enhaste Deaufsichligung dcr Schiilgaben und sorgsäUige Pflege zngefichert. Angebote unter r. x. Z. 140 an Rudolf Mosse» Berlin sw iv. Praklin'ere.lrne aÜjLdrlütz. ab 15. Adrrlwicdernnd erteile gern ürzrl. Auskünfte. Dr. E. Morgenstern, Ludwigs! ratze 7. Ab is. Mai d. MM WiW MMMWM für MzZllWÄLM gesucht. Meldungen mit Zeuguisabschrcsten. Lichtbild u.Gehalt»aw'prüchen zu richten uni.4 k 3447 an Rudolf Kone» Ver^t STO. 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