Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 6 (1927)
- Issue
- 8 (15.2.1927)
- Date
- 1927-02-15
- Page
- Seite 104 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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104 Indes ist jedem Juden der Vorgeschmack, die Ahnung gleichsam -es hinnrrlrschen Glückes gegeben. Es^giLt eine Insel der Seilgen fdjort hier auf Erden, auf welcheman sich zurückzreizen kann. Es rst der heilige Sabbattag. der uns solche Herruch'.eit ch n hrenieden zu schenken vermag. Deswegen sollen die Kinder Israels den ^abbat hüten, ihn feiern für alle Zeiten. Er ist ein Zeichen des ewigen Friedens zwischen Gott und seinem Volke. Der Sabbat ist nickst bloß ein gewöhnlicher Tag des Ansuchens LlNd Ausspannen?, eine Zeit des sozialen Ausgleichs, an dem auch dem müden Sklaven Rast gewährt wird. Er ist vor allem das Fest der Seele. Gott selbst ruht an ihm und erscheint als die erhabene Seele der Welt. Am Sabbat erklingen alle Saiten des menschüchen Seelenlebens in höchster Harmonie. Es ist der Tag der Familie, der den Kämpfer aus den Stürmen des Lebens in L:ebo den Srinen tviedergibt. Die Friedensschalmeren der Schutzengel ertönen im Haufe, daS wie eine Burg alle äußere Feindschaft abwehrt. ES ist der Tag der Gottostiebe. In innig-trauter Gemeinschaft suhlt sich die schwache Kreatur mit ihrem Schöpfer vereint und Preist rhn in feierlichen Psalmenliedern. Es ist der Tag der Gotteöliebe, an dem der verachtete Jude sich stolz als Glied einer großen Gemeinschaft fühlt, der Tag höchsten geistigen Ringens und Strebend Aber. ach. wie viele von uns haben diese Insel der Seligen, dieses herrliche Paradies verloren? Steht nicht davor der Engel mit dem ewig kreisenden feurigen Schwert, der unZ heißt, uns keine Ruhe und Rast zu gönnen im harten Lebenskampf. Hoffman«. M<.;r»r">'rh fy*3 cY Ufi Die Gründung Der 3. G. V. (Sozial.Gesellige Vereinigung der deutsch-jüdischen Berufstätigen) wurde'am Sonnabend, 19. d. 331, abends, im „Harmoniumsaak", Berlin, vollzogen. Vor über 300 Tarnen mH Herren ans allen Dernfsschichten hielt Rrdakterrr Artur Schweriner das einleitende Referat über „Zweck und Ziele der S. G. D.' „Wir erstreben keine ukopistischen Ziele. Was wir erstreben, ist jenseits be3 Kanals und jenseits des Szeans längs: Wirklichkeit/ Ter Red n c r fchilr berte ausführlich die Erfolge der gesellig-sozialen Klubs in Amerika, deren Programm geistige, moralische, körperlichtmb soziale Pflege sei. Diese haben hochklassige 333 e ns che u aus dem Heer der Berufstätigen hercrusgebildet, die beute an der Spitze der jüdischen Cemeinschaft und der amerikanischen Kultur stehen. In gemieteten Räumen, ja in eigenen Häusern sammelten sich Tarnen und Herren iur Aller ve» 17 bis 70 Jahren, Vorträge bedeutender Männer auzuhörenmusikalische und schöngeistige Unterhaltung yn pstcgcn, bei Tanz und Spiel sich zu zerstreuen- Gisa u. Max Rosenbau m zeigen die Geburt ihre* Sohnes Harald Arnos ln dankbarer Freude an. Hamburg, 16. Februar 1927 Hansastrasse 69 y*""". . Die Geburt ihrer Tochter Inge geben bekannt Hans Joseph und Frau Lotty ceb. Hildeshelm. ^^JEjrtettfn^JDinEw^^ Die glückliche Geburt eines Pracht gen Jungen zeigen hocherf'eut an Gustav Eisenstein und Frau Ilse geo. Müller. Beverungen a-d.Weser, 14. Febr. 1927- Statt Karten! Käte Ellinger Dr. med. Karl Mayer Verlobte. Karlsruhe, 10. Februar 1927. Marga Lucas Alfred de Vrles Verlobte. Mülheim (Ruhr), im Februar 7927. StaffSeröreklame—hcliftt schnell ü-.xiicric yHsiMM/lLfTaine'. Frau 'U. Ingres, öcrriw BUmersvorl, Jpctwftttucc £tra!;e 21. — Ultimi^ "N Hindurch zeigen, wir ergebenst an, datz wir uns zur gemeinsamen Ausübung der ArrwaUstärigkeU am >2 «•* <**. 5 r**. 4 MMümMMl vrrbnnoen haben. Breslau. Januar 1927. Sr. Lmler, AM D?. NWLellZ Rechtsanwälte am Oberlandesgen'chi. .■■in .n -r- - ■■ - - - ----- In der Srmeinde FüVfssKwaWs (GVAZÄ rst die Stelle eines welcher auch die Schechito -Nr irvernehmen hal und femrnarmtscü vorgevudtt sein mutz, zu des tzrn. Si nitroobnuta ift Vorbanden. Cceignele Bewerber wollen ihre Meldungen, unter Beifügung cn es lückenlosen Lehei-stauis und Z^ugntffcn. zn Händen des Vorsitzenden Georg trist t, etnreichem Herren oder Damen ^e'ucht die Scbkaf' und Pferdedecken eines IcittunasfLittgen Unternehmens gegen cutgemenene P,ovrku?n an Prrvatteme tcnd Brretue verlrerben. wollen, Gest. Angevore unter Kgrs*. N. 219a arc ndol, fr -, e lrn. Kenigllratz^ 56. mir reicher Erfahrung aus allen Gebieten deS NechtS-, suche <'etätr<»llna als Jumlinr oder Cundtktts. Gerällige Zuschritten uurcr Itl. I 3860 an 53itd9 f osse. B *rlin A1T1S. Luchet m 18i2ör.Tochrcr (.n^ev msbüdtlng. welche schon I'/» I. ais Helferin in cmta K'ndcrgancn t5lEa gipssimn bc>7 war. VivHih.J Hause nn' Famllirnnn'chi zur l’Jü t-iiiiih, auch ac<'-llich Taicheng-erw iE.2l943an 'aöclI&snf.BeriiaSSr 19. jmnfffeuamefsai für die nächste Nummer vom <.März biUen wir noch heute bei der nächsten CtschnfksftcLie der Annoncen« Ervedriion Srudoki Moste aurmgeb n. Statt besonderer Anzeige. Mein inniggeliebter Mann, unser guter Vater, Bruder, S,-Ei«vager und Onkel verstarb am 12. d. >L nach schwerer Krankheit, im 62. Lebensjahr. Breslau (Holienzol!ernstr.62), Beuflien 0 8^ dt-i 14. Februar 1927 Eise Sitten fei d geb. Roth Lude» Grete, Franz Sittenfeid Flora SitSenfeld. Statt Karten! Cacilie-Maria Landecker Fritz Rothensfein Verlobte. Leipzig Februar 1927 Berlin Philipp Rosenthal-Strasse b Kurfürstendamm 25 grosiev. lebhafter Betrieb im rheinnchweuiai'scheu Judnstri.egLbiet,suchL zum baldigen Emtritt einen vieksertig gebildeten aus gutem Hause im Aller von etwa 2b bis 35 Jahren mir über das allgemeine Mast bim ausgehender Intelligenz, rascher AuffaffungSgade und großer Anpassangsmöglschkckt. SOafkensfsondtgs f mit entsprechenden Nestren;?« finden ein arbeitsreiches Feld, das ihnen bei obigen Ergenschaften auösicht^ reiche, gut bezahlte Position eröffnet. Branckkkenntnisft ernnmschr,aber nicht unterallen Umstanden Bedingung. Nusiührkkche Osterten rnrt Bild, ZeugmZabichriftech Gehalt^ansprüchen und Angabe von Referenzen erdeten unter K. G. 9209 an Rudolf Rloffe- Köln a.Äh. i e in süddeutscher Universitätsstadt sucht für ihre wtsienschafttiche Abteilung für medizinische Korrespondenz und interne Bureautätigrett. Orgarmatoriiche Befähigung erwünscht. Angebote mit Lebenslauf und Gehaltsansprüchen unter 3. N.12433 au ^Rudolf Mofse» Frankfurt a.Main,