Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 6 (1927)
- Issue
- 2 (14.1.1927)
- Date
- 1927-01-14
- Page
- Seite 19 (sequence 7)
- Language
- German
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profan um vitlgus interessierte Um mit insofern, cls cs unfreiwilliges Werkzeug großer geschichtlicher Ideen war. Daher betrachtete er die Ai.srcdlung von Inden in Palästina in erster Acihe nicht cU ein DJetitef, um teilweise das Indenetend durchUeberführung jüdischerMasscn in den Ackeren abzul)elfen, sondern um in Palästina ein jüdisches K u l L u r ze n t r u m zu schassen, wo die Juden, von allen äußeren Einflüssen befreit, ihre kulturfchöpferische -Kultur ungehindert entfalten und abermals Originelles, Einzigartiges würden schauen können, wie ehemals zur Zeit der Bibel. Bon Palästina aus würde diese kulturschöpferische Kraft ü'^r die Inden aller Länder der Diaspora ausstrahleu und sie überall befähigen, eine eigene Kultur zu schaffen und nickst in der Kultur der Umwelt aufzugehen. Tann wird der ewige Bestand des Judentums gesichert sein. Palästina soll demuach der g e i st i g e Ak i t t e l p u u k t für die gesamte Iudenheit werden. Das war'die vielgerühmte Dchöpfung Achad Haams, der sogeuanute K u l t u r z i o u i s m u s. Undabermals mutz man staunen, daß ein so glänzender Kenner der Geschichte übersah, daß es in der Welt keine rein nationale Kultur gibt, da alle Kultur ent w icktung auf Mischung der Kulturelcmente beruht, daß wir Juden seit dem Abschluß der Bibel nur durch Ausnahme „frewdnationaler" Elemente zur Weltkultur beigetragen haben. Daß also eben „Assimilation" die Hauptbedinguug eines gedeihlichen Kulturlebens bildet. Daß sämtliche Juden, nach Palästina verpflanzt, noch lange nicht die Gewähr bieten, von neuem einen Jesaias hervorzubringen, wie auch die modernen Zeiten heute keine Praxiteles, Plato oder Berittes hervorgebracht haben. Daß die kulturschöpferische Kraft der Juden sich eben in der Berührung mit den großen '„fremdnaticnalcn" Kulturen lebensfähig und fruchtbar erhalten müsse, daß also das Judentum in der Welt nicht e i u Kulturzentrum, sondern ihrer mögliche viele benötigt. Ter Kulturzionismus Achad Haams trat als heftiger Gegner des politischen Zionismus Her.zls auf und wies nach, daß es eine Utopie sei, zu hoffen, man werde jemals alte Juden in Palästina konzentrieren'und so die übrige Welt vom Antisemitismus erlösen. OeffentUebe Versammlung in frankfurt a. Tie Ortsgruppe Frankfurt a. M. veranstaltet am Montag, 24. Januar, abends 8 Uhr, inr großen 2aai des Bolkstnldungsheims eine öffentliche Versammlung, in der die Herren Ltaatsrat a. D. Justizrat Tr. Cohrr (Dessau) über: „Staat, Gesellschaft und I n d e n t u nt" und Ltaatsrat a. T. Rechtsanwalt Tr. Ludwig Haas, M. d. R. (Karlsruhe) über: „D e u t s ch t u ni und Iudentu ni" sprechen werden. M. [ Ur.'ct Aufsaß in Ar. 53 unserer Zeitung: „Eins, letzte Mahn, it n öl Immer noch Würdelosigkeit in Berliner Kabaretts'' hat in den Kreisen unserer Berliner wie auswärtiger Mitglieder d-n größten Anklang gefunden. Auch aus den Kreisen der bekanntesten Berliner Kabaretts sind uns Zuschriften zugcaangcu. Dir werden in einer der nächsten Nummern noch einmal auf dieses so wichtige Problem zurückkommen. Sanatorium für Nerven- und innere Kranke Leitende Aerzfe: Dr. Flehchmanrij Dr. Poensgen Die glückliche Geburt eir.es prächtigen Töchtorchens zeigen hocherfreut an kJ 2 Dr.med. Fr. Bauer und Frau Henny geb. Rindskopf. Elberfeld, Bsnkstrasse 8. Die glückliche Geburt ihrer Tochter Sofie zeigen hocherfreut an Max Kahn und Frau Rosel geb. Höxter. Hassfurt a. M., 29. Dezember 1926. - Die glückliche Geburt eines kräfj: tigen Jungen zeigen hocherfreut an Z Karl David und Frau 2 Irma geb. Bär. 4 Hamm a. d, Sieg, Januar IS27. Jenny Birk Ludwig Nachmann Verlobte. Gemünden a. Main Hamburg Fürth (Bayern) Januar 1927. Dr. Helmuth Nathan Irene Nathan geb. Nelson Vermählte. Freiburg I. B., 17. Januar 1927 Wölflinstrasse 17. Statt Karten» Lehrer Fritz Nathan Erika Nathan geb. Mayerfeld Ve rmäh ite. Saarlouis . Worms Trauung hat am 26. Dezember ......... i Dr. Fritz Freudenthal Facharzt für Chirurgie und Orthopädie Gerda Freudenthal geb. Schlesinger Vermählte. Berlin-Steglitz, Schlossstrasse 88. Festdichtmrgen Berlin, Planrrser 63. — Besenheide 75S0. Statt Karten. Die Verlobung ihrer Kinder HERTA und FELIX beehren sich ergebenst anzuzeigen Louis Moses und Frau geb. Klein Charlottenburg, Bismarckslrasse 70 Frau Berta Neumann geb, Löwenbürg Königsberg l. Pr., den 7. Januar 1S27. Herta Moses Felix Neumann Verlobte. Empfang: Montag, den 16. Januar 1927. r __ Die Verlobung unserer Kinder Margot u. Alfred zeigen hiermit an Leopold Lasersohn u. Frau Edith geb. Lasersohn Franziska Llchtenstein, Witwe geb. Marcuso Altona Rouxville Margot Lasersohn Alfred Lichtenstein Verlobte Rouxville O.F.S. (Südafrika) Furmcu'clgjährlgeToH, fer, Lyzeum und Frauen. fchuIcabsolviert.irnHaus halt bewandert, rinderlieb. suche ich . ji tri4il in nur gutem Hause zur AuZnunung ihrer Jädig. feiten und weiteren gcsellscha strichen Ausbildung» möglichst Croststadt rder AuZland. Tasthcngeld evluimLf.t. Angaben unter K. G. 5534 an iKuöoI? Moffe, Köln a.Rhein. Moderne zwciZimmer leer oder möbliert, ebne Pcnsion.nrbcstcrLagerrn Rom, dauernd oder vrr« übergehend zu vrrmicre.1. Auskunft durch s? r a n Oenriette Aiav, Berlin - Wilurersdorf» EicsclerstraLe w. mm Nach kürzer, schwerer Krankheit entschlief am 10. Januar d. J. mein geliebter Mann, unser guter Vater und Grossvater in seinem 70. Lebensjahre. Alice Meserilz m. Blcmherg. farl Kd Edith Slriessr geb. Afessiifz. Dr. John and Dr. Margarete Eöelheim Leb. Meserilz. osd zwei EnielMntler. Berlin VV57, Winteifeldtstrasse 25a, and Zoppot. | Heute entschlief sanft nach langem, mit : seltener Geduld ertragenem Leiden meine | liebe, treubesorgte Gattin, Mutter, Tochter, j Enkelin und Schwester EI«ä Ffein&m I geb. Heuhäuser! im fast vollendeten 27. Lebensjahr, j Tm Namen der trauernden Hinterbliebenen: | Hugo Eisinger und Kind Lore Familie Neuhäuser und Reis Max blank und Frau Lotte I geb. Neuhäuser. | Stuttgart, Dortmund, i den 5. Januar 1927. Nachruf« Tieferschüttert beklagen Tvir den allzufrühen Heimgang unseres Vorstandes Herrn HOSeS ReUS welcher für unsere Gemeinde ein fühlbarer, unersetzlicher Verlust bedeutet. Von uner- I 'm- 1 Gerad* | . v . . . erselbe t 10 Jahre hindurch unser Geuieindewesen - segenbringend geleitet. AVir werden dem- 51 selben stets einehrer.desAmdenkenbewahren. k Die Israelitische Kultusgemeinde I Hofheim (Unterfr.). }■ 'JT DMNS nicht über 30 Jahre alt. aus bester Familie, zum 1. Februar V. I. nach hübscher Wältelltadt gesucht, die bei Famrlienanschlutz sich mit Hau-lcchter im Geschäft. an Kasse und Buchführung betätigen soll. Eründliche PrariS Bedingung. Bei Zufriedenheit Vertrauensstellung. L^n'erterr mit BildunterJ.V.i4 8g7an Aud-lfAroffe, Dcrim5U|-. Nach 16fähriger Lehrtätigkeit in einem Breslauer Pensionat, wirk» schastlich sehr bewandert, sucke ich bald oder später Stellung als Hausdame oder Leiterin eines sozialen Instituts. Ia Referenzen! eiferten unter o. c. 8S2 an Me Annoncen * Expedition Olleudorff, Breslau!• Cmpfchle in nur Prima Lualrt. plockwurst Pfd. M 2,20. lsgeräucherie Kochwurst als Spezialität Pfd. M. L30 cd. pro Stück M. I.—. Kochwurst nürd auf Wunsch abgebunden. Düniel Fabcr» LSursiiabrikalion u. Lcr> sandgeschäst, Leubsöorsb. Llnz a. ÄH. Berfand per Nach», od.Aufgabe V.Rcf. Thüringer Pflaumenmus garantiert reine, zuckergcsützlL-, feinste Qualität, l0.Psd..Eimc^,75 M. ab hier, Nachnahme. Otto IKilteu Lchlölen f. Thüringen 55. 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