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Central-Verein-Zeitung · 1926-11-26 · 48 (26.11.1926) · p. Seite 627

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
5 (1926)
Issue
48 (26.11.1926)
Date
1926-11-26
Page
Seite 627 (sequence 11)
Language
German
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sammlungen europäischer Länder und Städte zu uns, geschweige denn aus dem Orient, hier aus Palästina. Die oft veralteten und gestellten Photographien von Bonsils in Beirut, die erträglicheren von Rnab in Jerusalem beherrschen noch heute zum großen Teil den Photographien- und Ansichtskartenmarkt. Die schwedischer m e r i k a n i s ch e K o l o n i e i n I e r u sale m, deren Dlitglied Larson vor allem wir die ersten systematischen photographischen Ausnahmen des Heiligen Landes (Landschaften, Typen, Berufe, Tiere, Pflanzen usw.) verdauten, ist in den letzter: Jahren dabei, ihr umfangreiches Material mit ausgezeichnetem Ergebnisse zu verbessern und zu ergänzen. Mit um so größerer Spannung öffnet also der Palästinasreund die drei umfangreichen Bilderwerke über das Gelobte Land, die mit auffälliger Gleichzeitigkeit erschienen sind. Wenn auch keines von ihnen der: Sachkenner vollauf befriedigt — alle drei bringen zweifellos einen I o r t s ch r i t t in der bildhaften Erkenntnis des Heiligen Landes. Plastisch, besonders in: Figürlichen, treten die Bilder in dem Gröber sehen Werke, der schönen Sammlung Orbis Temirum zugehörig, heraus. Eine Reihe seltener und neuer Bilder schenkt uns der Herausgeber und manches alte erscheint in ungewohntem, strahlendem Gewände. Wie unheimlich märchenhaft sind die Bilder aus dem grotesken Gebirgswüftenkloster Nur 8aba! Die Geburtskirche in Bethlehem, sonst nur als Bauwerk gezeigt, empfängt durch die bunte Beterschar anheimelnderes Licht! Die übewältigenden Kunstleistungen der Araber künden Hochzeiten der Geschichte und Religion. Leider sind fehlerhafte und ungenaue Bildunterschriften, auch Verwechslungen nicht ausgebliebenH, und auch hier und da mclbet sich ein verwischtes Bild! Aber das Werk als Ganzes ist eine recht erfreuliche Leistung. Preiß ' und R o h r b a ch s Werk hat auch seine Reize. Paul Rohrbach hat dazu eine Einführung über seine Palästinasahrt geschrieben. Ludwig Preis; behandelt Palästinas Geschichte. Die Ansichten in Tiefdruck sind im allgemeinen bis ans eine f leine Zahl undeutlicher Bilder gilt gelungen. Einige jüdische Kolonien wie .Mosch Pina, Ain Harod, die Stadt Tel Aviv werden gezeigt. Manche Unterschriften sind unzureichend und nicht genau. Die gelehrte Kritik mag sich damit beschäftigen. Was sollen wir als Juden aber dazu sagen, daß ein Alaun von dem Ansehen Paul Rohrbachs unter Hinweis auf die (ersichtlich nicht als samaritanisch erkannte „Th o rar olle" 0 Näheres in der Besprechung durch Gustav D a l M a n, „Zeitschrift des Deutschen Palästinavereins". Bd. 49, S. 188. (Bl. XVI hinter 159) in der Einführung schreibt: . . Gestalten des Alten Testaments, das in den Synagogen heilte wie zur Zeit der Pharisäer von ledernen Rollen (XVI) gelesen wird." Zu diesen beiden gesellt sich Georg Landauers Bildersammlung, die der große Sven Hediu — sein „Jerusalem" aus dem Kriege werden viele besitzen — mit einem frischen und herzlichen Vorwort einlcitet. Das Werk bemüht sich zwar, mit recht ansehnlichem und lebendigem Bildermaterial allen Seiten palästinischen Lebens gerecht zu werden. Aber wie der geschickte Text Georg Landauers und die dreißig Seiten Bilder — manche schlecht gestellte —, die sich a u s s ch l i e ß l i ch m i t de m n euc n j ü d i s ch e u P a - l ä st i n a befassen, beurkunden, soll das Buch in erster Linie beit natioualjüdischeu Liedlungsbestrebungen Freundschaften werben. Sieht man von dieser äußerlich allzu verdeckten Zielsetzung, von der Zahl ilnrichtiger und irreführender Bildbczeichnnngen, von dem Fehlen jeglicher Darstellung aus den sieben deutsch-württembergischen Templerkolouiei?) ab —, so wird auch dieses Werk dem, den: Palästina ein liebenswertes, einzigartiges und unvergängliches Erdenglück bedeutet, nützlich und wertvoll sein. Mögen alle drei Werke die Erinnerung an das „Land unserer Väter" wachhalten und deutsch-jüdische Hingabe zu religiöser und humanitärer Arbeit dort ermutigen. A. W. -) Dazu die deutlichen Worte Gustav D a l m a n s in „Zeitschrift des Deutschen Palästinavereins". Bd. 49, S. 190. £Y\WAß^ (£SBkV3 Besuchest« Kochbrunnen* Badhnus u. Passanten-Hofel für Herbst- und Winter» kuren bestens geeignet. 260 Betten, grosse Gesellschaftsräume, Konferenzzimmer, messendes Wasser in allen Zimmern Staatst eleplion. Zimmer mit Frühstück von 5 M., Pension einschliesslich Thermalbad and aller Nebenaasgaben von 10 2tf. ab. C5 nrage. Tb. 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Dumas, An ge Pitou. — Der Graf von Monte Christo. — Zehn Jahre nachher. — Das Halsband der Königin. — Die Dame mit den Kamelien. — Millionen!) raut. — Lady Hamilton.— Josef Baisamo, genannt Graf Cagliostro. — Die Gräfin Cdarny. — Der Herr der Welt. — Der Fall CI eine nee au. Flaubert, Madame Bovary. flaubert, Salambo. Frau$eis. Die letzte Reckenburger in. Clerstäcker, Die Flusspiraten. Gerstäcker, Die Regulatoren. Clerstäcker, Gold. Gorki, Meistererzählungen. Ilackländer, Sklavenleben. Hacktänder, Der letzte Bombardier. Hauff, Lichtenstein. Hugo, Die Elenden. Hugo, Der Glöckner von Notre Dame. Devolution und Kaiserreich. Aus dem Zeitalter der Gewaltherrschaft des I.Napoleon. Herausgegeben von Dr.von Pflügk-Harttung. 558 Seiten, reich illustrierter starker Ganzleinenband. Grossquartforniat. $00 _Früher 13,Oft, jetzt H.v. Kleist, Erzählungen. (Michael Kohlhaas. — Marquise.— Erdbeben.— Yeilobung. — Findling usw.) 358 Seiten. Elegant.Halblederban d. 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