Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 5 (1926)
- Issue
- 45 (5.11.1926)
- Date
- 1926-11-05
- Page
- Seite 590 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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s-o Um Jahre 1914 errichtete er in Gsmoinschast' mit seinem Bruder .Siegmund Stern zum Andenken an seine verstorbenen Eltern die Hirsch rmd Helene Sternsche Armenstiftung. Anläßlich seines 25jährigen Jubiläums als 1. Vorsitzender der Gemeinde gründeten die GemeindekörPerschaften ihm zu Ehren eine Benjamin Sternsche Jubiläumsstiftung zur Ausbildung jüdischer Lehrer. Eduard Sonder und Benjamin Stern ihabe-n sich um den C e u t r a l v e r e i n in heworragender Weise verdient gemacht. Wir werden ihr Andenken in Ehren halten. ' Landesverband Ostpreußen. Am Sonnabend, 23. d. M., fand vor besonders interessierten Mitgliedern in Königsberg eine Versammlung statt, in der Direktor Dr. Holländer (Berlin) über die Tätigkeit der Berliner Centrale und Syndikus S a b a tz k y über die des Königsberger Syndikats berichtete. Am Sonntag, 24. Oktober, fand die diesjährige ordentliche Dele gierte ntagung des Landesverbandes statt. Zu Beginn der Tagung gedachten der Vorsitzende des Landesverbandes, S a n i t ä t s r a t D r. P o l l n o w, sowie der VertKer des Hauptvorstandes, Direktor D r. Holländer (V e r l i n), des 70. Geburtstages des Herrn Geheimen Medizinalrats Professor Dr. Hugo Falken heim und feierten ihn als Vorkämpfer für Deutschtum und Judentum im Osten und darüber hinaus im ganzen Reich. Herr Sanitätsrat Dr. Pollnvw überreichte namens des Landesverbandes ein künstlerisch ansgefertigtes Diplom, in dem die Ernennung .Geheimrat Falkenheims zum Ehrenvorsitzenden des Landesverbandes niedergelegt ist. Dann hielt Direktor D r. Holländer einen Vortrag über „D i e L a g e der deutschen Juden". Syndikus Sabatzky gab einen Rückblick auf die Tätigkeit des Landesverbandes und die Lage der Juden in Ostpreußen. Unter Zustimmung der Versammlung führte der Redner aus, daß der noch immer sehr stark verbreitete Antisemitismus unbedingt die weitere energische Arbeit des Centralvereins erfordere. An die Vorträge schloß sich eine sehr sruchtbare Aussprache, an der sich Delegierte aus allen Teilen der Provinz beteiligten. In allen Reden kam der Wunsch zum Ausdruck, daß die Arbeit des Centralvereins nicht nur unbedingt weiter aufrecht zu erhalten, sondern vor allem noch auszudehnen fei. Am 25. Oktober fand in der vollbesetzten Aula der Königsberger Hindenburg-Schule eine Gemeindeversammlung statt> in der Direktor Dr. Ludwig Holländer Merlin) über „Die gegenwärtigen Sorgen der deutschen Juden" sprach. r meine Chronik. Herr Gottfried Marx, dev erste Vorsteherder Synä-gogengemeiirde Saarbrücken, feierte am Sonntag, 24. Oktober, unter Beteiligung der gesamten Gemeinde seinen 70. Geburtstag. Wir beglückwünschen diesen hervorragenden Mann, der sich stets als guter Deutscher bewährt hat und für sein Deutschtum in kritischen Zeiten große Opfer brachte. — Berthold B r a u.n, Direktor der Berliner Wach, und Schließgesellschaft, feierte am 2. November seinen 60. Geburtstag. — Unser lantzjährrges Mitglied Herr Eduard Seibern a n n (Bochum, Kanalstraße 38) feiert am 15, November feinen 70. Geburtstag. — Am 7. November feiern unser Mitglied Natan Pins und feine Gattin das Fest der Qolbcuen * Hochzeit. — Dem Vorsitzenden unserer Ortsgruppe Pattensen (Leine), Lehrer Jakob A p t, wurde für Perdienste im Kriegervereinswesen das Ehrenkreuz zweiter Klasse des Kyfshäuferbundes übermittelt. — Zu einer erhebenden Feier gestaltete sich die Festsitzung des Vorstandes und der Re« Präsentanten der Jüdischen Gemeinde Mülheim (Ruhr) anläßlich des 25jährigen Jubiläums des Herrn Meyer Kann als Mitglied bzw. Vorsitzender des Gemeindevorstandes. Herr Meyer Kann ist seit der Gründung des Centralvereins unser Mitglied und war lange Zeit Schatzmeister der Ortsgruppe. Wir gratulieren Herrn Kann, der sich durch seine Tätigkeit in der Jüdischen Gemeinde und in jüdischen Verbänden allseitige Achtung erworben hat, aufs herzlichste. — In S ch e r m e i s e l an der polnischen Grenze fand eine Besichtigung der künstlerisch und historisch wertvollen Synagoge statt, an der der L a n d r a t des Kreises Zielenzig. der Konservator der Provinz Brandenburg, der Baume i ft e r der Regierung in Frankfurt a. d. Oder, der K r e i s d a u m e i ft e r und unser Mitglied Handelsgerichtsrat Fürst aus Frankfurt a. d. Oder, Rabbiner Dr. S a l o m onfki sowie eine Deputation der Schermeiseler Juden teilnahmcn. Die gesamten Vertreter der Behörden erklärten,- daß die Synagoge ein besonders wertvolles Denkmal sei, und versprachen, ein Drittel der für die notwendige Renovierung der Synagoge erforderlichen Kosten auszubringen. — Der Synagogengemeinde Düsseldorf wurde für. die Ausstellung „Hygiene der Juden" auf der großen Ausstellung für Gesundheitspflege, soziale Fürsorge und Leibesübungen, Düsseldorf 1926, „der Reichsprers (bronzene Medaille) verliehen. Diese Auszeichnung wurde nur 14 Ausstellern Zugesprochen. — Der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden wurde als Zeichen der Anerkennung für bte in hervorragendem Maße bei dem Aufbau der Gesolei geleistete Hilfe die Goldene Medaille der großen Ausstellung Düsseldorf 1926 verliehen. Lan-esverban- Groß-Serlin. Frauengruvve Neukölln. Mittwoch, 10. November, abends 8 Uhr, bei A f ch i n g e r , Kaifer-Friedrich-Platz: B. Loewenthal: „Ernstes und Heiteres aus jüdischer Literatur." I. A.: Emilie Cohn. Ortsgruppe Potsdam. Montag, 15. November, abends 8V4 Uhr, tote! „Z u m Einfiedle r", Schloßstraße. Ober st udien direkter >r. Dans Henning (Berlin) spricht Über „Wege zum inneren Frieden." Aussprache über Schulfragen. Gäste will« ~ II.: Just' * ~ ‘ ' kommen. I. A.: Iustizrat Iofephsohn. Apotheker Rich. Branöt's vlutreinigende 8ek.rveizerpMen äas gute alte Hausmittel für milde und sichere Regelung des Stuhlgangs. Extr. Sei. pal. 1,5 Extr. Achill, mosch. — Aloe«. — Absynth. La 1,0. Extr. Trif. — Gent La 0,5. Pulv. rad. Gent — Trif. && q. s. f. pil. 50. SB Anzeigen von Schulen mrd NsnKonaLsrr I finden durch die „C. B.-Zeitung" ] wirksamste Veröffentlichung. Arüraaen > erledigt prompt die AnreigenverwalLuna. I Verlin SW 19, Jerusalemer Straße 46-49. Hannover Hi n de nbrrrg ft ratze 8,9,10 * Pensionat und höhere Töchterschule gegründet 1872 vorm. Frau Sr. Leverson u. Frl. Lonsiance Levs Znh. Clara Marcus, »a°tt. Swr. Schuworsteherin. 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