Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 5 (1926)
- Issue
- 41 (8.10.1926)
- Date
- 1926-10-08
- Page
- Seite 541 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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541 SviSavrwve NeEn - GchSneVevs Sonntag, den 24. Oktober, abends 1 Ähr lm Vürgersaal des Rathauses Schöneberg, Rudolf-Wilde-Platz Gesellschaftsabend Festfolge: 1. Tanz (Beginn 7 Uhr); 2. Begrüßungsansprache des Vorsitzenden) 3. Theateraufführung: Onkel Wolff, der Kleinstädter (gespielt von Damen und Herren der Ortsgruppe)) 4. Vortrag: Artur Schweriner, Weshalb Lentralverein? 5. Festpolonäse mit Spende. Bücherverlosung - Kaffeetafel- Saalpost Eintrittskarten zum Preise von l 3tt., aufRamen lautend, zu haben bei: Leo Lluhm, Schöneberg, Frelflnger Str. 13; Frau Rosa Äorchardt, Schöneberg, Rosenheimer Str. 39; Frau R.-A. Dr. Arthur Donig, Schöneberg, Am Part IS; Frau Direktor Regina Zuckermann, Schöneberg, Eisenacher Str. 103; Lureau des Landesverbandes Groß-Äerlin,Berlin 5V68, Lindenstr.13 (Fernspr.: Dönhoff 3593). Zu zahlreichem Besuch ladet ein F.A.: Leo Bluhm, Vorsitzender. Meine Chronik. Der langjährige erste Vorsteher -er Synagogengemeinde Alsenz, Markus Heymann, Vollendete am 2. Oktober sein achtzigstes Lebensjahr. — Herr Dr. med. vet. Wolff zu Cleve vollendete <mr 1. Oktober fein 70. Lebensjahr. Herr Dr. Wolff ist seit Gründung der Ortsgruppe Cleve Vorstandsmitglied und hat sich oft und gern in den Dienst des Centralvereins gestellt. Wir wünschen dem verehrten und stets hilfsbereiten Mitarbeiter einen Sesvgneten Lebensabend. — In Steele (Ruhr) fand am 5. d. M. die Ein» sührungsfeier eines von Essen nach dort versetzten dritten evangelischen Geistlichen statt. An dev Einführungsseier nahmen die Vertreter der verschiedenen Konfessionen teil, u. a. als Vertreter der Synagogengemeinde Herr Prediger Katzen stein. Die Freie Jüdische BoNShochschule Berlin beginnt ihr Herksttrimeste-v Mit einer Eröffnungsfeier am Sonntag, 10. Oktober, 12 bis 1 Uhr, Synagoge Fasanenstraße. Programm: Ansprache des Vorsitzenden Dr. Joseph Lehmann, Vortrag von Herrn Professor Dr. Felix P e r l e s über die WissensHaft vom Judentum in Amerika. Das weitere Vorlesungsverzeichnis enthält u. a. folgende Vortragszyklen: Dr. I. Bergmann: Religio nsstifter; Dr. Feist: Stammeskunde der Iirden, mit Lichtbildern (Beginn: 21. Oktober); Dr. Fritz Goldberg: Iiidische Autoren in der -modernen deutschen Litevatnr; Dr. Joseph Lehmann: Prophetengestalten (Beginn: 26. Oktober); Dr. Paul Nathan: Humanitäre Weltorganisationen der Juden (Beginn: 11. Oktober); Dr. Fritz Schiff: Die Bibel in der bildenden Kunst bis zum Beginn der Renaissance, mit Lichtbildern. Vorlesungsverzeichnis mit ausführlichen Angaben liegen ans in allen jüdischen Buchhandlungen, bei den Theaterkassen Hermann Tietz und im Kaufhaus des Westens und im Sekretariat ber Gold mann, Porckstraße 88 (Hasen« Heide 472). Die Hörergebühr für jede Vortrags reihe beträgt 1 Mark. Geschäftliche Notizen unö öäSernachrrchten. Der heutigen Ausgabe unserer Zeitung liegt ein Prospekt des bekannten Zigarrenhauses Bruno Loerzer, A.-G., Berlin >v 8, Unter den Linvrn 18, bei. Wir weisen hierauf besonders gern hin, da sich die Erzeugnisse der Firma L. Wolff, Zigarrenfabriken, Hamburg, stets durch Qualität und Preiswürdigkeit auszeichnen. Bad Salzbrunn. Infolge des anhaltend schönen Wetters und der herabgesetzten Preise ist der Besuch des Bades Salzbrunn jetzt noch wesentlich besser wie in anderen Jahren. Da Bad Salzbrunn seit dem Frühjahr ein neues kleines Kurmittelhaus besitzt, ist es möglich, das ganze Jahr hindurch den Betrieb aufrechtzuerhalten. Die Kurkapelle spielt allerdings nur bis zum SO. September. Vom 1. Oktober ab ist die Kurtaxe auf 6 Mark herabgesetzt. In Oktober ist auch noch der Lesesaal geöffnet. In Bad Salzuflen am Teutoburger Walde soll der Kurbetrieb bis Ende November aufrecht erhalten werden. Tägliche Unterhaltungs- und Militärkonzerte sind während des ganzen Oktober in Aussicht genommen, auch Theatervorstellungen werden noch geboten. Das herrliche Herbstwetter hat den Besuch gut gefördert; bis zum 22. September wurden 20 886 Kurfremde gezählt. Die Kurtaxe wird am 1. Oktober auf 10 Mark herabgesetzt. Verlag: Centralverein deutsch. Staatsbürger jüd. Glaubens e. V., Berlin SW 68, Lindenstr. 13. Tel.-Adr.: „Centralglauben Berlin". Postscheck?.: Berlin 30472. F. d. Schriftleitung verantwort!.: I. B. Dr. Alfred Wiener, Berlin SW 68. — Unverlangte Manuskripte werden nur zurückgesandt, wenn Freiumschlag bei-, liegt. — Verantwortlich für den Anzeigenteil: Rudolf Ritter, Berlin» . Wilmersdorf. — Druck: Rudolf Moffe, Berlin SW 19. “HÄG 3a. wahrhaftig. Kaffee Hag fs! etwas besonderes» Da Ich selbst zu denen gehöre, die gewöhnlichen Kaffee nicht trinken dürfen, bin ich glücklich, daß; es Kaffee Hag gibt. Ich bezweifle, daß der strengste Kritiker schmecken kann, daß Kaffee Hag ein; - Bohnenkaffee ist. der zu 97°/° coffeinfrei ist. SS?. Es. D. M. Deutsche demokratische Partei, Potsdam II. (Einladung zum Großen HeevMett unter Gchwavz-Kot-Goid am Sonnabend, den 16. Oktober d. Z., abends von 8 klhr an, im Serliner Sportpalast, Potsdamer Straße 72. —— Ansprachen demokrarischer Minister und Parteiführer. ——. Künstlerisch Mitwirkende: Kammer'ängerin Elisabeth van Endert, Mitglieder der Städtischen Oper Emma Batzlh und Desider Zador, Mitglied des Sraalstheaters Karl Ebert, Harald Paulsen, Cbarlotte Ander, vr.Peter Bach u.a. Tanzkapelle ab 12 ühr: Gesamtorchester Lite. Der Saal ist nach Motiven vom Reichskunftwart »r. MedsloÜ von Johannes Bvehlanö künstleritch geschmückt. Große Tombola. Karten in allen Moffe - und Ullstein-Filialen, an den Theaterkassen von A. Wertheirn und Hermann Tretz sowie im KausbanS des Westens zum Preise von 3 Mark. Eingeschriebene Mitglieder erhalten Vorzugskarren iür 2 Mark bei den Vereinskassierern und in den Partei-Seschästsstellen. pachten Sie die ausserordentlich günsUgenpropagandamöglichkeiten in dieser Leitung und verlangen Sie unverbindliches Jnsertionsangebot durch die ^nzeigenverwaltung der C. V.-Zeitung Berlin SV 19, Jerusalemer Strasse 46-49 Die im Jahre 1864 gegründete Basler Lehens-Versicherung rietet: größte Sicherheit, weitestgehenden Versicherungsschutz, günstige Versicherungsbedingungen, hohe Gewinnbeteiligung! Keinerlei MchschußverpflLchiurrg! Handels- und Jndustriefirmett. Bankhäuser, Privatpersonen usw. können ihr Einkommen lerrächll'ch vermehren, wenn sie ihre Beziehungen durch NeVernahms einer Vertretung nutzbar wachen. Auskünste und Tarife durch die Abteilung O. L. der Basler Lebens - Versicherungs - Gesellschaft zu Berlin SW48, Friedrichstraße 31.