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Central-Verein-Zeitung · 1926-09-03 · 36 (3.9.1926) · p. Seite 473

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
5 (1926)
Issue
36 (3.9.1926)
Date
1926-09-03
Page
Seite 473 (sequence 9)
Language
German
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*73 Dr. Paul «osenthal (Gvandau). Am 28. August kiat der Tod dem Leben dieses treuen, bewährten Freundes des Centralvereins nach einer langen, tückischen Krankheit ein vorzeitiges Ende gesetzt. Dr. Rosenthal wurzelte nach Charakter und Wirkungsweise in der von uns anerkannten Lebensanschauung: Ein Mann des Ausgleichs, der wie selten einer es verstand, Gegensätze zu versöhnen und durch eine innere Geschlossenheit die überparteiliche Stellung zu erringen- So war er viele Jahre Reprasen^ tantenvorsteher der Shnagogengemeinde Spandau und nach der Revolution Stadtverordnetenvorsteher in der damals noch selbständigen Stadt Spandau, bis ein grausames Leiden ihn zwang, jeder öffentlichen Wirksamkeit zu entsagen. Schon vor dem Kriege stand er an der Spitze der E. V. - Ortsgruppe Spandau, die er in vorbildlicher Führung leitete und die ihm für die hingebungsvolle Tätigkeit durch die Ernennung zum Ehrenvorsitzenden ihren Dank adstattete. Ungewöhnlich groß war der Freundeskreis, der in aufopferungsvoller Treue in gesunden und kranken Tagen an diesem großzügigen, klugen, jederzeit hilfsbereiten, immer das Leben durch eine natürliche Heiterkeit besiegenden Mannes hing. Niemand, der ihn kannte, wird ihn vergessen, und in seinem Geiste werden wir die Arbeit in unserer Ortsgruppe fortführen. Rabbiner Dr. Löwen stamm (Spandau). Melne Chronik. SKIiKtinS. Der Urheber Ser in der Oeffentlichkeit bereits Oinroandfrei widerlegten Verleumdungen gegen den preußischen Innenminister, Herr S. Schlichting, ist entgegen anders lautenden Gerüchten weder Jude noch jüdischer Abstammung. Druckfehler-Berichtigung. In dem Artikel von Dr. Robert WeltsH „Die Würdelosigkeit unserer lügenverstrickten Existenz" (,,<£. B.-Zeitung" Nr. 85) muß es auf Seite 458, 1. Spalte, Zeile 8 ff. nicht: „nicht gleichartig scheinen, aber gleichartig sein wollen", sondern: „nicht gleichartig scheinen, aber gleichwertig sein wollen" heißen. Geschäftliche Notizen und Saüernachrichten. Die Firma Wilhelm Bavelbcnrm, Gvezial-GänfeausfchlSchterek, Berlin dl 54, Rosen thaler Straße 25, teilt mit, daß sie ihren Versand wieder ausgenommen hat. (S. heutiges Inserat.) Der heutigen Nummer unseres Blattes liegt ein Prospekt des „Magazin der Wirtschaft" bei, das sich, wie die aus führenden Kreisen der Wirtschaft vorliegenden Urteile einstimmig besagen, durch seine strenge Sachlichkeit und durch die kritische Beleuchtung aller wichtigen Wirtschaftsprobleme die. Anerkennung weitester Kreise erworben hat. Wir machen auf den Prospekt besonders aufmerksam. Raviumbav Brambach, ftärffte Mavium-Mineralauelle Ver Welt! Fabelhaft sind die erzielten Heilerfolge, und einer erzählt es dem andern, daß Bad Brambach der Heilung suchenden Menschheit das geworden ist, was es bei seiner Entstehung zu werden versprach: ein Quell neuer Gesundheit und Lebensfreude. Am 22. August 'eierte der im Ruhestand lebende Kantor Taub in Sens» bürg mit seiner Gattin das Fest der goldenen Hochzeit. Kantor Taub amtierte 28 Jahre hindurch in Sensburg. — Am S. September feiert der Besitzer des bekannten Schneiderschen Hotels, Berlin 0 2, Isidor Schneider, in voller Rüstigkeit seinen 70. Geburtstag. Der Centralverein spricht feinen alten Freunden zu ihrem Jubelfest die herzlichen Glückwünsche aus. — Der Kaufmann Max Groß, Johanursburg (Oftprerchen), der im Jahrs 1924 Schützenkönig wurde, hat sich in diesem Jahre die Ritterwürde erschossen. \ Shnagogenjubiläum. Die Synagogengemeinde Sondershausen I hat zur Erinnerung an die Wiederkehr der 100jährigen Weihe ihres Tempels am j 14. und 15. August eine Geschichte der Synagogengemeinde herausgegeben. Der! Vorsteher der Gemeinde, Herr Rudolf David, hat in einm geschichtlichen Rückblick an Hand archivalischer Niederschriften. ein eindrucksvolles Bild der wichtigsten Gemeindeerergniffe der letzten hundert Jahre gegeben. Ihm schließen sich Skizzen hervorragender Gemeindemitglieder, wie Philipp Heidenheim, { Moritz Schonlank und Hermann Redelmeier, an. — Aus Anlaß der Hundertjahrfeier des Synagogenbaues der israelitischen Gemeinde Groß. Krotzenburg am Main gibt Dr. Joseph Becberich in einer hübsch ausgestatteten Broschüre einen Ueberblick über die Geschichte der Juden uns der Synagoge des Ortes Groß-Krotzenburg. Die beiden kleinen Bücher werden nicht nur die Angehörigen der betreffenden Gemeinden, sondern jeden deutschen Juden interessieren. Sie beweisen aufs neue die Bodenständigkeit der deutschen Juden. Mestarrrernt Berlin in Köln, seit 40 Jahren als anerkannt bewährtes rituelles Haus Rheinlands und Westfalens im In- und Ausland sehr bekannt, besteht feit 1912 auf Norderney und erfreut sich hier infolge erstklassiger: Küche eines regen Zuspruches. Seit dem 18. Juli d. I. steht der Betrieb unter Aussicht Sr. Ehrwürden des Herrn L-andrabbiners Dr. Blum in Emden sowie des Hamburger Vereins. BcrD FlinSberg. Um angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage vielen Kurortbesuchern entgegenzutommen, nahm die hiesige Badeverwaltung das Ludwigsbad wieder in Betrieb. Nach gründlicher Wiederherstellung können dort sämtliche Badesormen, natürliche kohlensaure Bäder, Fichtenrinden, und Moorbäder, zu ermäßigten Preisen abgegeben werden. Schlefien-Breslnu. Schlesien ist ein herrliches Reiseland. In seinen Gebirgen liegen viele bekannte Heilbäder und Luftkurorte. Allenthalben erheben sich Burgen, Burgruinen, altertümliche Städte und Klöster. Die schlesischen Städte weisen viele Sehenswürdigkeiten auf, an ihrer Spitze steht Breslau, die größte, bedeutendste und schönste Stadt Ostdeutschlands. lieber Einzelheiten unterrichtet der kleine Führer „Breslau und Schlesien", der vom Verkehrsbureau Breslau, Am Hauptbahnhof 1, 1 Tr., und in allen bedeutenden Verkehrs- und Reisebureaus zu haben ist. Verlag: Centralverein deutsch. Staatsbürger jüd. Glaubens e. V., Berlin SW 68, Linüenstr. 13. Tel.-Adc.: „Eentralglauben Berlin". Postscheck!.: Berlin 3Ü473. F. d. Schriftleitung verantworte: Dr. Ludwig Holländer, Berlin 81V 68.— Unverl. Manuskr. werd. nur zurückges., wenn Freiumschlag beiliegt. — Berantw.f. d. Anzeigent.: Max Junge, Bln.-Friedenau. — Druck: Rudolf Mosse. Berlin 81Vlg. *if Mech. Weberei „L CHEMNITZ (Telephon 695) Gobelin-Tisch- und £e0&o(b2tunb Tafchentöcher-Meberei in Baumwolle, Halbleinen, Reinleinen nnä Hohlsaum. MusLevVakete bereitwilligst gegen Ia Referenzen. Franz Vahner A.-G. öiiberwarenfabrikr Düffeldovf Einzigste Spezialität nur echt silberne Bestecke nach künstlerischen Entwürfen. Verkauf unserer Fabrikate nur äurch Golä* und SilberWaren- Fachgeschäfte. Ich suche für mein langjähriges. gutgehendes Aianüfoktvrwaren-rr. Aonfeniorisgeichätt m allerbester Lage des Kohlenreviers Westfalens einen tätigen, kapitalkräftigen 1 Offerten unter R O.H58 an MuvolfMoNe, Körn ÖL Rh. Dcliiflrrifpnte WNUMMMlM- MSst in Wem zum Eintritt per 1. Oktober d. 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