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Central-Verein-Zeitung · 1926-08-20 · 34 (20.8.1926) · p. Seite 449

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
5 (1926)
Issue
34 (20.8.1926)
Date
1926-08-20
Page
Seite 449 (sequence 13)
Language
German
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Kleine Chronik. Am 9. August wurde in St. Ingbert (Saar) der Vorsitzende unserer dortigen Ortsgruppe, das Mitglied des Vorstandes unseres Landesverbandes Pfalz, Herr Adolf Beer, zu Grabe getragen. Der : Entschlafene hat seit Gründung des Centralvereins; in St. Ingbert die Interessen unserer Organisation in vorbildlicher Weise und mit Ausdauer und Treue uneigennützig bis zu seinem Tode vertreten. Die allgemeine Beteiligung ber seiner Beerdigung bewies, daß er sich in allen Kreisen der Bevölkerung hohen Ansehens und großer Beliebtheit erfreute. An dem Grabe sprachen naa) Rabbiner Dr. Meyer (Pirmasens) die Vertreter des Bürgermeisteramtes, des Verbandes israelitischer Kultusgemeinden der Pfalz u. a. m. Für den Centralverein sprach Herr Dr. Kehr (Kaiserslautern) ergreifende Abschiedsworte. Das Andenken des Verblichenen wird bei uns in Ehren gehalten bleiben. — Herr S. Z i m m ermann und Frau Elise gc-b. Ansbacher in M a i n sto ckh ei m feierten am 15. August in voller Rüstigkeit das Fest der goldenen Hochzeit. — Die bekannte Vortragskünstlerin Edith Herrnstadt- Oettingen hat in einem 14stündigen Wettbewerbungskursus, den das „Berliner Tageblatt" in der Flatauerfchen Efperantofchule veranstaltet hat, fließend Esperanto gelernt. Eie wurde als Preisträgerin zum Weltesperantokongreß nach Edinburgh gesandt und dort, wie wir hören, ihrer ausgezeichneten Leistung wegen sehr gefeiert. — Aus Anlaß des -fünfzigjährigen Bestehens des Braunschweigischen Landwehrverbandes wurde dem Kaufmann Moses H e i n - b e r g (Stadtoldendorf i. Br.) das Kriegervereinsehrenzeicheu „für langjährige treue und hervorragende Verdienste u>m das Kriegervereinswesen verliehen. — Die Jüdische' Gemeinde zu Meseritz feiert am ersten Neujabrstag das 100jcihrige Bestechen ihres Tempels. Die Gemeindeverwaltung beabsichtigt, am 5., September eine Gedenkfeier durch einen Festgottesdinst in der Synagoge mit darauffolgender Feier auf dem Friedhofe zu veranstalten (Festpredigt- Rabbiner Dr. W i l o e), falls genügend Gäste von außerhalb sich melden. Umgehende Anmeldung an den Vorstand der Jüdischen Gemeinde zu Meseritz wird erbeten. — Bei der Hauptversammlung der T u r n g e m e i n d e W o r m s von 1846 wurdet: 14 Mitgliedern Ehrenabzeichen und Ehrenurkunden als Ehrung für ihre 50- bzw. 25jährige Mitgliedschaft im Verein überreicht. Unter diesen Ausgezeichneten befinden sich: Kaufmann Julius G o l d f-ch m id t, Juwelier E. H e y m a n n, Buchdruckereibesitzer Rich. Mannheimer. Nachtrag zur Lifte iudenfeindlicher Bäder und Hotels. I. Ostsee. Swinemünde: Christliches Fremdenheim „Neptun" (Bes. Frl. Siebenbürgen). „Pension Heiderose" und „Heideprinzeß" (Christliches Fremdenheim). — XU« Bayern. Hotel Bad Sulz am Peissenberg. (Besitzer annonciert „I u d e n r e i n e S o m m e r i r i s ch e".) Tölz: Villa Georg. (Am Hauseingang Inschrift: „Haus nur für christliche Gäste".) Bon der Liste Zudenseidlicher Badeorte und Hotels zm streichen: VI, Harz. Goslar: Gasthaus Vogel. — IX« Wesergebirge. Bad Oeynhausen: Hotel „Fürstenhof" (Besitzer Herr Klütsch). — XIII. Oester* reich. Kurhaus Insel Malta. Niederlastungsmöglichkeiten. In mitteldeutscher Kleinstadt bietet sich Niederlaffungsmöglichkeit für einen jüdischen Anwalt. — In hessischer Kleinstadt Niederlassungsmöglichkeit für einen Anwalt. In, westfälischer Kleinstadt Niederlassüngsmöglichkeit für einen jüdischen Arzt. In vstpreußischcc Mittelstadt wird dringend ein Anwalt gesucht. Gericht am Platze. Bureauräume und Wohnung vorhanden. — Für die Monate August und September stehen noch eine Anzahl von geeigneten ärztlichen Vertretern zur Verfügung. — Gute Niederlassungsmöglichkeit für Augenarzt besteht in niederschlesischer Mittelstadt. — Sanatorium nahe bei M ü n ch e n stellt einen Assistenten und einen Praktiker ein. —Gynäkologe sucht Ucbernahme guter gynäkologischer oder Allgemeinpraxis. — Internist und N ö n t g e n o l o g e sucht Niederlassun-gsmöglichkeit. — Für jüdischen R c ch t s a n w a l t bietet sich in süddeutschem Badeort (5000 Einwohner) glänzende Niederlassüngsmöglichkeit. — In rheinischer A m t s g e r i ch t s st a d t Niederlassungsmöglichkeit für jüdischen Anwalt. Anfragen an das Bureau des Ecntralvereins, Berlin SW 68, Lindenstraße 13. HIB 99 Gobelin / Tischu. Diwandecken / Madras et Chemnitz (Zernspr. 695) u. Licdtenslrin-e. (5ernspr.24> Konkurrenztos! II ^Gedevag" Einriss Versickerung mit GewkmrveteMsnns daher vre vorteilhafteste! Vehanälung als Privatpatient Unbeschrankte DehanätungsZauer Reine Nachschußverblnälichkeit Mitarbeiter. Haupt- oder nebenberuflich, gegen angemessene Vergütung gesucht. Nähere Auskunft unck Prospekte bereitwilligst; Mitt W15 / 64* Telephon: Bismarck 9062. tti! Mütter, Ein Buch für unsere Mütter, Sabbat und Feste im Garten der Kindheit, Ilalbl. 6,50 Mark, Ganz], 7,50 Mark Loewenberg, Der gelbe Fieek. 5,50 Mark Meiseis, Judenköpte, brosch. ...... 5,— Mark 'Rathenau, Briete, I u. II . ... . ..... 13,— Mark Schöler, Helden der Arbeit.. 12,— Mark Schnitzler, Traumnovelle.. 5,50 Mark Wir liefern portofrei Pbilo Verlag üb! Bodifiandtung Gj.Ii.11. Dönhoff 3594 BERLIN SW68 Lindenstr. 13 Liede Kausira« verwende ietzt nur ruWereitung einer Seüokoladen Speise M—'ö 4 WM(pen«vr) HW Mw! Preislisten mit verschiedenen Rezepten sind in allen guten Lebensmittelgeschäften erhältlich \l Prospekte m=\\l

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