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Central-Verein-Zeitung · 1926-07-02 · 27 (2.7.1926) · p. Seite 364

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
5 (1926)
Issue
27 (2.7.1926)
Date
1926-07-02
Page
Seite 364 (sequence 8)
Language
German
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364 des Cenlralvereins. Justizrat Dr. Julius Vrodnitz, und des Direktors des Centralvereins, Dr. Ludwig Holländer, letzteres nach einer Originalradierung von Professor Erich Wolfsfeld; ferner Bilder der verstorbenen großen Führer des Centralvereins und der drei Vorsitzenden des Landesverbandes Groß-Berlin. Aus dem T e x t t e i l sind erwähnenswert: Was tut der Centralverein?— Hauptverwaltung und Geschäftsstelle—Hauptvorstandsmitglieder aus Groß-Berlin und dem Reiche —Aus der Gründungsgeschichte des Centralvereins — Deutschjüdische Jugendgruppen — Stellungnahme Iurn Zionismus — Jüdische Gemeinden in Deutschland — Wahlstatistik — Parteien des Reichs- und Landtags — Ministerien — Bezirksämter in Groß-Berlin u. a. m. Das Merkbuchlein ist Zum Preise von 6 0 Pfennig im Groß-Berliner Verbandsbureau, Berlin SW. 68, Lindenstraße 13, 3 Treppen (Telephon: Dönhoff 3593), erhältlich. B e st e l l u n g e n aus dem Lande für die Ortsgruppen bei Aufgabe von mindestens 10 S t ü ck portofrei durch den P h i l o - V e r l a g, Berlin S W 6 8, Linden st r a ß e 13. Kleine Chronik. Der Vorsitzende unserer Ortsgruppe Oberhausen, Herr Matz Vorn, feierte mit seiner Gattin am 30. Juni das Fest der silbernen Hochzeit. — Am 24. Juni beging in Bingen Herr Ferdinand S e l i g m a n n seinen 80. Geburtstag. Der Jubilar, der zahlreiche Ehrenämter bekleidet hat, gehörte auch dem Vorstand der Ortsgruppe Bingen des Centralvereins an. Wie Wünschen dem verehrten Manne einen gcsegneten'Lebensabend. — Am 20. Juni starb der Vertrauensmann unserer Ortsgruppe Helmstedt, Herr Georg R o s e m a n n. Seit etwa 30 Jahren hat er für den Eentralverein gearbeitet und die Ortsgruppe Helmstedt gegründet. Wir werden dieses treuen Mannes, der uns in unserem Kampfe unermüdlich zur Seite gestanden hat, stets gedenken. — Am 26. Juni konnte das Ehepaar M. S ch a f fr a i n f t i (Berlin-Charlottenburg) in voller körperlicher und geistiger Frische das Fest der goldenen Hochzeit begehen. — Die jüdische Gemeinde Coberu an der Mosel begeht am 24. Juli eine seiner schönen und stets viel besuchten Festlichkeiten, bestehend in Konzert und Ball. Da dieses Fest das erste feit Kriegsende ist, wird es besonders gefeiert. Der Reinertrag ist für einen wohltätigen Zweck bestimmt. Das Mütter- und Säuglingsheim des Frauerr-Bereins dev Berliner Logen tt. £>. B. B., Berlin N. 31, Brunnenstraße 41, Vorsitzende Frau Minna Schwarz, bat laut Erlaß -des preußischen Ministers für Volks- Wohlfahrt unter dem 6. Mar 1926. die staatliche Ä n e r k e u n u n g als S ä u g l r rr g s p f l e g e f ch u l e erhalten. Die Ausbildung der Schülerinnen wird durch die leitenden Aerzte Dr. Stephan Steinharter und Dr. Josef Hirsch gewährleistet. Jährlich am 1. Oktober können sechs Schülerinnen eingestellt werden. Am Schluß des Zweijährigen Lehrganges findet als Abschluß die staatliche Prüfung für Säuglingspfle-gerinnen statt. Niederlaffungsmoglichkeit bietet sich für Augenarzt in Kleinstadt Westfalens. — In Stadt Ostpreußens bietet sich für einen Kinderarzt (Aerztin), Nervenarzt oder Internisten sehr gute Ex i st e uz möglichkeit. Tauschmöglichkett für Vierzimmerwohnuug vorhanden. — In Kleinstadt der Provurz Sachsen bietet sich sofort günstige Niederlassungsmöglichkeit für einen Spezial- Ohren- und Nasenarzt. Wohnung vorhanden. — In vorpommerscher Kleinstadt Niederlassungsmöglichkeit für einen Anwalt, Wohnung und Bureauräume können leicht beschafft werden. —. In Bad E m s besteht gute Niederlassung^ Möglichkeit für einen Anwalt, da der Amtsaerichtsbeziok sehr groß ist und nach dem kürzlich erfolgten Tode eines älteren Rechtsanwalts nur noch ein Anwalt tätig sein soll. Anfragen an Bureau des Centralvereins Berlin SW 68, Linden.« ftrage 13. Nach Norderney. Der Direktor der Molkerei-Genossenschaft Norden (Direktor Tito), die auf Norderney eine Niederlassung hat, und der Inhaber des Obst- und Gemüsegeschäfts Karl Fischer, Norderney, sind führende Persönlichkeiten in der offiziellen Organisation der völkischen Partei, im „Völkischen Bunde", in Norden. Es sind dies die beiden einzigen Geschäfte in Norderney, deren Inhaber sich öffentlich judenseirrdlich betätigen. Berichtigung. Herr Helmut Franke, Schriftleiter der „Standarte", legt Wert auf die Feststellung, daß er früher nicht, wie wir in Nr. 23 unserev Zeitung berichteten, Schriftleiter des „Firn", sondern des „Goenzboten", Zeit«, fchrift für Kunst, Literatur und Politik, gewesen ist. Geschäftliche Notizen unö Säöernachrichten. Die Generalversammlung des Vereins jüdischer Hotelbesitzer und Restaurateure tagte vor einigen Wochen in Kassel. Es wurde allfertrg festgestellt, daß alle Betriebe, gleichgültig, ob es sich um Saison- oder Stadtgeschäfte handelt, trotz bedeutend erhöhter Selbst- und Unkosten, bei Friedenspreisen angelangt sind. Viele Hotels, besonders in den Kur- und Badeorten, befinden sich jedoch in großer Not, weil sie von seiten des jüdischen Reife- Publikums nicht genügend berücksichtigt werden. >,Wle Locht man Kaffee richtig?" heißt eine kleine, von der Emms« r c ch e r Warenexpedrtion t u E m meri ch beziehbare Schrift., Außer interessanten Ausführungen, über den Anbau, die Geschichte, das Medtzllüschr von Kaffee, Tee und Kakao, enthält sie wertvolle Rezepte. Schweizerische Lebensversicherungs-- und Rentenanstalt in Zürich. Die Bedeutung dieses Unternehmens mag daraus hervorgeheu, daß es seid seinem Bestehen an Versicherungsleistungen 288 Will. Fr. und an Ueberfchuß' anteilen über 71 MUl. Fr. ausbezahlt hat. — Die Bilanz zeigt eine starke Zunahme der Einzelversicherungen, auch das G r u p p e n v e r f i ch e r u n g s * g e s ch ä f t nimmt erfreulich zu. In Bad Kudowa sind gemeldet bis 23. Juni d. I. 4033 Kurgäste und 1987 Durchreisende, insgesamt 6025 Personen. In Bad Reichenhall hat die Saison gut eingesetzt. Die Kuranstalten haben Neuerungen emgefübrt, die dem Komfort und der Hygiene der Kue dienen. Die Kurmittel sind trotz erheblicher Mehrkosten nicht teuerer als in der Vorkriegszeit. Illustrierter Prospekt kostenlos durch den Kurvereiu. Verlag: Centralverein deutsch. Staatsbürger jüd. Glaubens e. V., Berlin SW 68, Lindenftr. 18. Tel.-Adr.: „Centralglauben Berlin". Postscheckk.: Berlin 30472. Für d. Schristleitung verantwortl.: i. V. Dr. Alfred Wiener, Berlin SW 68, —. Unverl.Manuskr. werd. nur zurückges., wenn Freiumschlag beiliegt. — Verantw.f.d» Anzeigent.: Max Junge, Bln.-Friedenau. — Druck: RudolfMosse, Berlin SW19, [PARK-HOTEL] Haus allerersten Ranges ■■hrt DoäMklmMn. furTUeceu.$i£aa£ Zvp g&uis-Jrfnkkup bei Nierenleiden Harnsäure Eiwehs Zucker- MeneiMM ßadesjchnßen/, wdasMmm yasser durch dkKurwwliung Palast-Hotel Barudi Grösstes und ältestes jüdisches Hotel am Platze. Streng Fliessendes kaltes n. war mes Wasser. Man verl. Prospekt! Bes. 8. Baruch. Hnfelandstr. Bäd iüil(lt311£J$il Hufelaudstr. Streng Hotel Germania-Marx. Das Hotel liegt 2 Minuten von Quellen und Bädern. Erstklassige kurgemätze Verpflegung. — Telephon 37. Besitzer: G. Kritlenstein. Vad Wildunse«. Haus erste n Ranges nt i t allem K o m s o r t der Neuzeit. Fließendes Wasser in allen Zimmern. Bolle Pension von M. 10,— an. Besitzer: K. Schumacher. 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