Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 5 (1926)
- Issue
- 25 (18.6.1926)
- Date
- 1926-06-18
- Page
- Seite 339 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 86% known words query
- IRI
…/2277379-2277622-2277647--02995-2283461- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
339 Mauschelnde Kavaretts. Unsere Protestkundgebun-g en gegen „manschcln'de Kabaretts", die in der gesamten deutschen, ober ouch in der Wiener, Prager und Züricher Presse lebhaften Widerholl fanden, sind in einigen wenigen Füllen, in denen die Notwendigkeit der Kundgebungen bestritten wurde, abfällig kritisiert worden. So brachte die „Literarische Welt" eine Glosse, Merschrieben „Ein jüdischer A n t i s e m i t", die sich gegen Herrn Artur Schweriner wondte. Um eine Beleidigungsklage zu vermeiden, ist Herr Artur Schweriner, Syndikus des Landesverbandes Groß-Berlin, mit Herrn Hans T a s i e m k a , dein Verfasser der Glosse, vor dem Schiedsmann sorgenden Vergleich eingcgangen: „Vor dem zuständigen Schiedsmann erklärt Herr Hans Tasiemka, daß er nach Rücksprache mit dem Syndikus des Landesverbandes Groß-Berlin des Centralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, Herrn Artur Schweriner, die in der Glosse: „Ein jüdischer Antisemit" in Nr. 19 der „Literarischen Welt" enthaltenen beleidigenden Aeußerungen nicht a u f r e ch t e r h a l t e n kann und daher sein Bedauern über diese Glosse ausfpricht. Herr Tasiemka wird diese Erklärung im redaktionellen oder im Inseratenteil der „Literarischen Welt" innerhalb drei Wochen von dem heutigen Tage veröffentlichen. Herr Schweriner hat das Recht, „diese Erklärung ohne Kommentar in der „C. V. - Z e i t u n g" zu veröffentlichen. Die Kosten des Termins trägt Herr Tasiemka. Herr Schweriner verzichtet aus ein gerichtliches Einschreiten gegen Herrn Tasiemka, falls die in dem Vergleich angenommenen Bedingungen erfüllt werden." Berlin, 11. Juni 1926. gez. Artur Schweriner, gez. Hans Tasiemka. Geschäftliche Notizen unS Gä-ernachrichten. Die bekannte und sich seit jeher des besten Rufes erfreuende Scrmfon» Schule in Wolfenbüttel hat einen neuen Prospekt hcrausaebracht, der in evschöpsendstcan Maße über alles die Anstalt Betreffende Aufschluß gibt. Er berichtet über die Gründung sowie die Entwicklungsgeschichte und den Zweck des Institutes, beschreibt Gebäude und Räumlichkeiten, und entwirft vom Leben und Treiben der Schüler ein farbenfrohes Bild. Allen Eltern, die Ihren Jungen zugleich eine genußreiche Jugend wie eine wertvolle AusbildulW zuteil werden lassen wollen, sei der Prospekt wärmstens empfohlen. Norderney. Von den Villen ersten Ranges direkt am Strande ist die „Villa Assindia" aufs neue hochmodern eingerichtet. Sie genügt allen Ansprüchen der verwöhntesten Inselbesucher. Bei der zu erwartenden starken Frequenz dürfte es zu empfehlen sein, sich rechtzeitig mit dem Besitzer H. Füßl in Hamburg 13, Grindelberg 44, Telephon Merkur 4628, in Verbindung zu setzen. Verlag: Centralvcrein deutsch. Staatsbürger jüd. Glaubens e. V., Berlin SW 68, Lindenstr. 13. Tel.-Adr.: „Eentralglauben Berlin". Postscheckk.: Berlin 30472. Für d. Schriftleitung verantwortl.: i. B. Dr. Alfred W jener, Berlin SW 68. — Anverl.Manuskr. werd.nur zurückges., wenn Freiumschlag beiliegt. — Berantw.f.d. Anzeigent.: Max Junge, Bln.-Friedenau. — Druck: Rudolf Mosse, Berlin SW 19. Bad-Nauheäm PARK-HOTEL Haus allerersten Ranges NaltlMümgen. {urTUeceu $^0»^ Zur 96aus-Jnnkku? bei Nierenleiden Harnsäure Eiweiss Zucker MmemiliM $odesj±tißeru, sowie Aufgabe billigster Bezugsquellen für das Mineralwasser durch dieZurvermkurg Palast-Hotel Baruch Grösstes und Lltssles jüdisches Hotel am Platze. Streng Fliessendes kaltes u. war mea Wasser. Man verl. Prospekt! Bes. B. Baruch. Huselandstr. Bä(t iUilCJtltlCJCf? Huselandstr. Streng ~ Hotel Germania-Marx. Das Hotel liegt 2 Minuten von Quellen und Bädern. Erstklassige lurgemätze Verpflegung. — Telephon 37. Bescher: G. Krittenstein. Bad WNduageu. Hotel ^akfevhof HauS ersten Ranges mit allem Komfort der Neuzeit. Fließendes Master in allen Zimmern. Volle Pension von M. 10,— an. Besitzer: K. Schumacher. Aad Ivttdungen. Lenwaldolel Bristol. Fließendes Wasser - Aufzug. Besitzer: Willy Wiesemann. 1W11, Familienbotcl, in nächster Nähe der Quellen und Waldungen. Große, lustige Zimmer, mit bester Verpflegung. Mäßige Preise. Bescher: 9:l1gelu.EHnedler. Pension Dresden. JnPribath. finb jge.Lente herzl. 'Aufnahme bei nollständ. Faimlienanschltiß mit bester Verpflegung. Ia Re'er. Off nur. A 8.4591 an Rudolf Msle» Dresden. Sanitätsrat l)r. Max Meyer, Badearzt in Vad Salz- Brunn (Schief.), früher , in Grusen. (Knaben und Mädchen) werden in diesem Sommer ausnahmsweise im Knabenpensionat Prediger Hirsch, Coburg Hobe Straße 9 Telephon 825 in beschränkter Anzahl aufgen'ommen. Schönste Höhenlage. 7000 gm Park. Sport, Luftbad, Ausflüge. Erstklassige Verpflegung. Ständige Beaussichtiguug, aus Wunsch Nachhtl'estunden. I Kinderheim Weiler - Abi i B Llovdevrrey. S i Anmeldungen für Juli bzw. August an o m. Weiler, Kamm (Wests.) Willy Abl, Sagen'(Wests.) » Fernsprecher 15-17. Fernsprecher 2515.- Jjj nimiminiiiHiiuiiiinmiiiiiii Töchtecpensionat ÄrWIllvIv «.SauShaltungsfchuIe ssrau Th. Sacobsbeeg, Moltkestratze 28. Wissenschaftliche, häusliche und gesellschaftliche Ausbildung. Svort. Wissenschaftliche Lehrerin im Hause. I. Referenzen. Näheres durch Prospekt. Wiesbaden'"."-!l! Israelitisches Töchterpensionat!!! II! Geschrv. Sobernheim. III Während der Sommermonate idealer Ferien- und Erholungsaufenthalt für Schulkindern, junge Mädchen. Töchlerpenswnat Detrnotck» Emilienstraße 12. In schönster Lage am Teutoburger Walde. Gründliche hauswirtschaftliche, gesellschaftliche und wissenschastliche Ausbildung durch bewährte Kräfte. Erste Referenzen — Prospekt ouf n n s ch. 'PiiMMMM.il l .. «H, Israelitisches Tochter-Institut «La Feuillee* «Mine. B. Lilienfeld* La Rosiaz - Lausanne. Prospekte. Referenzen. Dr«sd««-A, saa: LAUSANNE«»* Toctiteipsnsionat Frau Lina Mm\m Inh.: Margarete Mallerftein, staatl. gepr. Lehrerin. Mod. Eigenh.. gr. Garten. Tennispl. Wissenschaftl., gescllschanl.. auch hauswirtschastk. Ausbildung. Eegründet 1884. Ausländerin imHause. Tel. 419 21. Mädchen-Pensionat Sevignfc. Haus ersten Ranges. Beste Referenzen. Prospekte durch die Vorsteherinnen Mmes. M.Bloch, offleier de PAcad&me Fran$aise, und B. Bloch. GnthMit Der zweite dreimonatige Haushaltungskurs für jnngeMädchen beginnt am 1.Septem ber d.J. Besonderer Wert wird auf die perfekte Erlernung der bürgerlichen wie femen rituellen Küche gelegt. Anfragen rechtzeitig erbeten, Prospekt wird kostenlos zugesaudl. Mäßige Prelse. Pension Oioin Partenkirchen Hellwegerstraße 7. Telephon 360. Freihurg LBrelsgau Töchterpensionat Co hn^ Bernstein. Staat!, gen. Fortbildungsschule. (Wissewch. u. prakt. Ansbild.) Vorbereitung s. Gymnasium u. Abitur. Eig. Villa mit Garten. Beste Verpfleg. EriteRef. Vorzügl. Erholungsaustnthalt für Kruder und junge Mädchen. Hannover «Ä Hindenburgstraße 8,9,10 ^IH|JICT|14JIIIC « gegründet 1872 vorm. Frau Br. Leverson u. Sri Eonstance Levy Inh. Clara Marcus, staatl.gepr. Schnlvorsteherin. MsMolonlö Lohrvsed Gartenstratze 3. Tochterheim Marta Seligmann. Mistcnfchastllche Ausbildung. Haushalt. Sport. Gesunder Aufenthalt. Kieme Anzahl v. Schülerinnen. Töchterheim Rothschild SvftHnfJfPII ^Karl-Theodor.Straße 25. - Austt. s. hier sind. j. Mädchen. In schöner Mittelstadt, Nähe Bodensee, mit allen höheren Schulen, wird von jüdischer, nicht orthodoxer Familie mit 2 Töchtern von 14 und 16 Jahren, die noch höhere Schulen besuchen, ein junges M-chen von io dis 16 Zähren in Pension genommen. Wohnung frei und hoch im Garten gelegen. Harmonifches Familienleben. Ia Referenden. Gule Verpflegung. Angebote erbeten nnt. 8. W. 1785 an Rudolf Mosse, Berlin swio. K-nftan, a. B, / Zur gründlichen Erlernung des Haushaltes und weiteren Fortbildung finden ine lies als Hauiier Ausnahme bei Frau Albert Weinberg Peckelsheim i. W. Töchlerpensionat Wieler Gründliche wissenschaftliche, hällstiche und ge)ellschasttlche Ausbildung. Beste Verpflegung u. gesunder Aufenthalt- Telephon 178. C^2$$C