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Central-Verein-Zeitung · 1926-06-11 · 24 (11.6.1926) · p. Seite 328

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
5 (1926)
Issue
24 (11.6.1926)
Date
1926-06-11
Page
Seite 328 (sequence 13)
Language
German
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323 Sexualität." Verlag DörMug u. Franke, Leipzig 1926. — Alfred Wolfenstein: Bäume in den Himmel. Drama in drei Aufzügen. Verlag „Die Schmiede", Berlin 1926. — Aderm v, Moltke: „Morde des Lebens." Verlags-Aktien-Geselbschaft Ei-genbrödlcr, Berlin 1926. — „Hebräischer Atlas." Wagner u. De des, Leipzig. — Artur Landsberger: „Emil, der Roman eines Hochstaplers." Georg Müller, München 1926. — Nichard Specht: „Franz Werfel, Versuch einer Zeitspiegelung." Paul Zolnal) Verlag, Wien 1926. Meine Chronik. Am 21. Mai geleiteten wir unfern verewigten Freund Julius L ö b in Kassel zur letzten Ruhe. Wir betrauern in dem Heimgegangenen schmerzlichst einen Mann, vor in großzügiger Weise und mit seiner -ganzen Kraft sich für das Wohl der deutschen Juden einsetzte. — Eine Woche später entriß uns der Tod einen jener tapferen Männer, die in schwerer Feit an der Spitze unserer Bewegung standen und ihr reiches Wissen, ihre ideale Gesinnung in den Dienst des 'deutschen Judentums stellten. Henna nie 23 I u m e n t \j a I, Mitbegründer und lange Jahre erster Vorsitzender unserer Ortsgruppe Kassel, war im Fühlen und Handeln ein wahrhaft guter deutscher Jude. Beider Andenken sei gesegnet. — Am 31. Mal 1926 verstarb Herr M a x Golds ch m i d t in M annhei m im 61. Lebensjahr. Durch fein frühes Ableben verliert die Ortsgruppe Mannheim, deren zweiter Vorsitzender er seit ihrer Gründung war, einen treuen Mitarb-eiter und Berater. Ein Mann von seltenen Gaben ist mit Max Gol-dschmidt dahingegen gen. — Der frühere Klempner:neister Louis Cohn, in Magdeburg, ein liriegsvetcran von 1866 und 1879/71, begeht cum 18. Juni seinen 8l). Geburtstag. — Am c2. Iurn feiern Herr Alexander und Frau Regina S t e i n b e r g e r in C o l m b e r g bei Rothenburg o. d. T. das Fest der goldenen Hochzeit. — Der Vater unseres langjährigen Breslauer Mitgliedes Georg Levyfohn, Herr I. L e v y f o 1) n (Ber li n-Sch Lnoberg), vollendet am 15. Juni sein 90. Lebensjahr. — Das „Nacyrichteublatt des I. B. C. Maccabi, E. B.", widmet seine Juni- Numnrcr dem Gedächtnis Bruno G o l d st e i n s, des Begründers des Jüdischen Voxklu.bs Maccabi, der, wie erinnerlich, vor einem Jahre während eines Aebungsabends plötzlich starb. — Lehrer Ehr eure ich in Langenselbold, der auf eine 43jährige Lehrtätigkeit zurückblicken kann, begeht am 17. Juni den Tag der 25. Wiederkehr seines Amtsantritts als Lehrer der Jüdischen Gemeinde Langen se-lb'vüd. Wir gratulieren dem verdienten Manne, der bis vor kurzem der Vorsitzende unserer dortigen Ortsgruppe war, zu diesem Ehrentage. Verband Grotz-Berliusr Ortsgruppen. Ortsgruppe Neukölln: Sonntag, 13. Juni, gemeinsame Wanderung durch Alt - Berlin. Altjüdische und altdeutsche Kulturstätten' werden unter der sachkundigen Leitung von Felix Bratsch besucht. Treffpunkt Uhr, S p i n d l e r - B r u n n en am S p i t t e l m a r k t. Familienangehörige, insbesondere die Jugend, willkommen. I. A. Dr. S a l o - rn o n s k i. Antworten. A. E., MüNichen. Die Schrift „Petras Aufzeichnungen" von Paula Schlier ist nn Brenner-Verlage, Innsbruck, nicht, wie es irrtümlich hieß, im Reimer- Weblage^ erschienen. Die Versasserirr hat in ihrer Stellung als Redaktionsfekremrtn des „Völkischen Beobachters" im Herbst 1923 sehr interessante Beobachtungen gemacht. Wir werden deshalb auf das Buch noch zurückko-mimen. Verschiedenen Ansragenden. Das Herzbad Salzuflen ist keines- Wegs antisemitisch. Nur die in unserer Liste angegebenen Häuser (eine verschwindend geringe Zahl gego'nüber den 309 dort verstandenen Gasthäusern) lehnen die Aufnahme von Juden -ab. Heine-Brrnd. Wir werden von verschiedenen Seiten nach den: „Heme- Bund, eine jüdische Buchgemeinde", angefraigt-, der kürzlich in Berlin gegründet wurde. In dem Prospekt heißt es, daß „jede Tendenz, sei sie politisch oder religiös", ausgeschlossen, sei. Die Gesamtleitung liegt in Händen des bekannter: Zionisten und Inhabers des Weltverlages, Dr. Aron E l i a s b e r g. W. R., Berlin. . Die großen Einwauderungsländer, wie Nordamerika und Kanada, konun-en infolge der von ihnen ausgestellten Einwandsrungsquoten für Masseue in Wanderungen heimatloser Juden und Ostjuden nicht in Frage, Cs ist daher interessant und wichtig, daß, wie dev australische Ministerpräsident Bruce tn einer vrel beachteten Rede erklärte, Australien jetzt für die verstärkte Einwanderung offen steht. Australien, das große Agrarland, hat mit seinen nur sechs Millionen Einwohnern die größte Aufnahmefähigkeit von allen Ländern der Welt. Wieweit für die jüdische Auswanderung Australien in Frage fammt, ist bisher noch nicht näher bekannt. K. SS4>. aus W. Der Volksverband der Bücherfreunde, Wegweiser-Verlag, G. m. b. H., Charlottenburg, Berliner Straße 42/43, ist nicht antisemitisch. Nach Hirschberg. Im „Völkischen Beobachter" vom 5. Juni 1926 begründet Herr Helmuth Kradel aus Hirschberg in Schlesien in einem Aufsatz „Mahraun ins Stammbuch" seinen Austritt aus dem „Iungdeutschen Orden^ und schreibt dabei: „Die günstige Beurteilung der „C. B.-Feitung", des „Organs der deutschen Staatsbürger jüdischen Glaubens" (£), über die Mahraun-Politik bestätigen mir meine Annahme/' — Vielleicht ist Herr Krabel so liebenswürdig, uns mitzuteilen, in welcher Nummer der „E. V.-Zeitung" wir die Politik des Herrn Mahraun so günstig beurteilt haben? - Friedhossschänder. Das Schöffengericht Stargard verurteilte den 21jährigen Musikschüler, der auf dem jüdischen Friedhof in Kallies mehrere Grabdenkmäler demoliert hatte, zu vier Monaten Gefängnis. Der jugendliche Held erschien vor Gericht in Stahlhelmuniform. Gesellschaft für riwisHe Familienforschung. Generalversammlung Mittwoch, 16. Iurn, abends 8 Uhr, i>m Blauen Saal des Bciwerverernshauses, Berlin, Kurfürstenstraße 116: 1. Jahresbericht; 2. Kassenbericht.; 3. Neuwahlen des Vorstandes, der auf zehn Mitglieder erweitert werden soll; 4. Dr. Czell i tz e r : Ergebnisse Der Familien-Sammelforschnng des Jüdischen Frauenbundes. Die Synagoge in Dieburg baufällig. Der Vorsteher der Israelitischen Gemeinde Dieburg, Herr Abraham L o e b, teilt nnt, daß die Baupolrzet die Synagoge in Dieburg für baufällig erachtet und sie deshalb demnächst schließen wird. Der Neubau einer Synagoge ist unbedingt notw-endtg, kann aber von den Gemeindemitgliedern Dieburgs nicht allein' bestritten werden. Herr Loeb richtet deshalb einen Aufruf an -die Oeffentlichkeit und erbittet Einsendungen auf Konto 6 1 3 8 5 S y n «a g o g e n b a u f o n d s der Ifrae- I i t i f ch e n Gemeinde Dieburg, bei dem P o st f ch e ck a - m t Fra n k f u r t a. M. Geschäftliche Notizen unü Säöernachrichten. Schwerzerifche Lebensversicherungs- und Rentenanftalt in Zürich» In seiner Setzung am.L9. Mai 1926 hat der Äussichtsrat auf Grund der günstigen finanziellen Lage der Anstalt beschlossen, die Aeberschußanteilsätze dev Mitglieder des Hauptgeschäftes zu erhöhen, und zwar: bei der Altersrente von 91 auf 100 Prozent der überschußberechtigten Prämie, bei der steigenden Dividende von 2,8 auf 3 Prozent der überschußbecechtigten Prämiensumme, beim Bonus von 1,8 auf 2 Prozent der Versicherungssumme. Die Kuranstalt Gernranenbad b. Landeck ist'dazu bestimmt, abgehetzten Nerven frisches Blut zuzusuhren und sie wieder arbeitsfähig zu machen. Zimmer mit voller Verpflegung sind für 4,50 bis 5 Mark zu haben; eine unter ärztlicher Leitung stehende Kur lostet 15 Mark wöchentlich. Prospekte versendet die Kurverwaltung. Nordseebad und Luftkurort Rüftrinarn ist mit direktem v-Zug Berlin—Bremen—Wilhelmshaven erreichbar. Rüstringen ist mit allen Bequemliddeiten und hygienischen Einrichtungen der Neuzeit versehen und bietet seine kräftigende Seelu.t und weite Villenviertel mit guten, preiswerten Pensionen. Nähere Einzelheiten sind vom Seebade- und Heimatverein erhältlich. Wer diesen Sommer nach Fünen i. Allgäu raist, versäume nicht, sich -den vom Stadt. Verkehrsverein erhältlichen Bllbführer (Preis 30 Pf.) zu besorgen, der in schöner, in Tiefdruck gehaltener Ausmachung Füßen und Umgebung schr übersichtlich wiedergibt. Verlag: Centralverein deutsch. Staatsbürger jüd. Glaubens e. V., Berlin 81V 68, Lindenstr. 13. Tel.-Adr>:, „Centralglauben Berlin". Postscheckk.: Berlin 30472. Für d. Schristleitung verantwort!.: i. B. Dr. A lfred W ie ne.r, Berlin SW 68. — Ilnverl.Manuskr. rverd. nur zurückges., wenn Freiumschlag beiliegt. — Verantw. f. d- Anzeigent.: Max Junge, Bln.-Friedenau. — Druck: Rudolf Mosse, Berlin SW 19. Gegen Gicht, Stein- und Stoffwechseiieiden! - Auskunft auch über Hauskuren durch jdie Badeverwaltung. Ermäßigte Mifielsfandskuren 3 Wochen — Pauschalpreis H. 189»—. Erstes Haus — Der Neue Badehof — Sol- und Moorbäder im Hause. ScMzerlscfte Lebensu ersiclteronssu. Rentenimstclt in ZOtfch. Bilanz für den Schluss des Geschäftsjahres 1925 Aktiva« * Fr. Grundbesitz... 3 699 200,— Hypotheken und Wertschriften .. 223 952 330,37 Guthaben bei der Eidgenossenschaft, Banken,Yersiclierungsuriiernehmungen, Niederlassungen und Geaeralageaturen. 2 514 941,85 Gestundete Prämien und Zinsen. 4 973 101,28 Barer Kassenbestand ...... 124674,81 An dere Aktiva einschliesslich Reserven bei den Rückversicherern . 5 596 580,20 245 860 828.52 Passiva* Fr. Reserven und lieber trüge .. 22 883 094,53 Rückstellung zurErmässigung der Prämien für Gruppeuversicherungen. 434 839,58 Guthaben anderer Versiehe* rungsunternehmungen ... 189 495,27 Andere Verbindlichkeiten... 2 961 129,60 Zuweisung aus dom Kapitalreserve Jahresüberschuss 850 000,— 370 000,— 1220 000,— Ueberschussfonds 9 123 736,01 9 048 583.53 18 172 269,54 Gesamte Zuweisung aus dem Jahresüberschuss ....... 9 418 533,53 _ 245 880 828,52 Zürich, den 29. Mai 1926. Schweizerische Lebensversicherung*- und Rentenansialt G< Schaertiia. Koenig. Sekommen Sie eine neue Hofe oöer haben Sie eine alte, in der nichl Fssers Patent- Kn iesch utz-Sireifen (Fe~ pak) eingenakl ist, so sind Sie der Geschädigte, denn überlegen Sie die kleine Ausgabe und die Ersparung am Bügeln. Selbst die älteste Hose ist in Fasson wieder wie neu mit flotter Dauerbügelfalte, wenn Fe pak eingenäht ist. Für den feinsten Stoff unschädlich. 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