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Central-Verein-Zeitung · 1926-04-30 · 18 (30.4.1926) · p. Seite 249

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
5 (1926)
Issue
18 (30.4.1926)
Date
1926-04-30
Page
Seite 249 (sequence 9)
Language
German
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249 Kleine Chronik. Am 30. März beging Lee verdienstvolle Synagogenvorstand der Gemeinde Freystadt (Westpr.), Herr Isaak Isaaksohn, seinen 75. Geburtstag. Zahl, reiche Glückwünsche von seiten der ganzen Gemeinde bewiesen dem Jubilar die Verehrung, die er überall genießt. — Unser langjähriges Mitglied, Herr Max Marx, Bad König im Odenwald, vollendete am 28. April fernen 80. Geburtstag. — Die freiwillige Feuerwehr in Bittzow brachte unserem Mitalied Max Engel aus Anlaß seiner 50jährigen Zugehörigkeit zur Bützower Feuerwehr einen Fackelzug. In einer kurzen Ansprache würdigte der Feuer, wehrhauptmann Rehder Engels treuen Dienste. Der Hannoversche Landes, feuerwehrverband widmete ihm eine Ehrenurkunde, die freiwillige Feuerwehr Vützow eine Ehrenmünze und der Rat der Stadt eine mit seinem Namen geprägte Verdienstmedaille. — Vor einigen Wochen fand in Oppeln, wie schon in manchen anderen Gemeinden, eine Besichtigung der dortigen Syn. agoge durch christliche Schüler statt. Rabbiner Dr. Braunschweiger, der Vorsitzende des Landesverbandes Oberschlesien, hatte dabei die Führung übernommen und die nötigen Erklärungen gegeben. — Am 1. Mai feiert sein 40jähriges Dienstjubiläum der Lehrer und Sekretär der Israelitischen Reltgionsgemernde zu Chemnitz, Herr Salomon Sommerfeld. — In Köln starb der Innungsobermeister, Metzgermeister Karl David Horn. Horn war durch das Vertrauen seiner Berufskollegen lange Jahre Obermeister, erster Vorsitzender des Vorstandes der Kölner Ochsenmetzgerinnung und Ehrenmitglied der verwandten Berufsvereinigungen. Antworten. P. S. in Dangig. Heber die bayerischen Badeorte haben wir uns wiederhollt ausgesprochen. In Ga r m is ch und rn K i s si n g e n ist alles geschehen, wm jeden Irl-denkM im Keim zu ersticken. Wir können darum den..Besuch dieser Kurorte durchaus empfehlen. — Auch im übrigen Bayern haben sich die Verhältnisse erheblich gebessert. Wir werden, wenn uns einzelne spezielle Anfragen vorliogen, .gern jederzeit schriftlich Auskunft erteilen. Pfarrer Brttlinger, der stellvertretende Vorsitzende der Berliner Synode, macht uns darauf aufmerksam, daß er an unserer Kundgebung am 6. März 1926 nicht „für die Evangelische Stadtsynode", sondern lediglich als Privatperson teilgenommen habe. Niederlassungsmöglichreiten: 15. Zn mitteldeutscher Bezirksstadt bietet sich tüchtigem Spezialarzt für Ohren, und Halskrankheiten Niederlaffungsmöglichkeit. 16. Zn nordwestdeutscher Landstadt ist Möglichkeit für Errichtung einer Anwalts- und Notariatspraxis. 17. Für einen Anwalt in miitelschlesischer Amtsgerichts- und KrrtsstadL. Wohnung und Bureauräume können sofort beschafft werden. 18. Für ärztliche Vertretungen (Allgemeinpraxis und Gynäkologen sowie Dermatologen) stehen eine Anzahl von aut ausgebildeten, zuverlässigen Kollegen zur Verfügung. Möglichst rechtzeitige Anmeldung erwünscht. 19. VsistentensteNen für Chirurgie und Gynäkologie werden dringend gesucht. 20. Gute Nieoerlaffungsmoglichkeit für einen jüdischen Zahnarzt in südi deutschem Badeort für sofort. 21. Zahnärztliche Assistentenstelle in Berlin kann sofort besetzt werden. Berbirnd Grotz-Berliner Ortsgruppen. Frmrengruvve Süd, Südwest, SÜdost. Dienstag, 4. Mai, abendM 8 Uhr, Konditorei Marcus, Lindenstrahe 51, Vortrag Frau Bert« Falken heim: „Die jüdische Frau : n der Gemeinde." Gästs willkommen. I. A. Regina F r r e d m a n n. Ortsgruppen Alter Westen und Friedenau-Steglitz. Der letzte Vortragsabend unserer Ausklärnngskurse gemeinschaftlich, Mittwoch, 5. Mai, abends 8 Uhr, „Blauer Saal" des Brüdervereinshauses, Kurfürstenstraße 115/116. Im Anschluß an ein Referat des Herrn Artur Schweriner werden die Kursteilnehmer zu Worte kommen. Ein« geführte Gäste willkommen. I. A. Geheünrat Wiefenthal, Dr. Joachim S e l i g f o h n. Bädernachrichten. Dr. Wiggers Kurheim Partenkirchen (s. heutiges Inserat), ein erstklassiges, klinisch geleitetes Sanatorium in windgeschütztester, aussichtsreichster Sonnenlage Partenkirchens, vereinigt modernsten Komfort mit weitestgehender Deh-a>g.lichbeit. Fast jedes Zimmer hat fließendes Master und einen großen ge» deckten Liegebalkon. Vier langjährig klinisch ausgebildete Aerzte und geschultes Personal, vovKÜHliche Küche, besonders auch Diätküche, tägliche Sorge um das körperliche und seelische Wohl d-er Patienten machen das Sanatorium zum geeigneten Gefundungshaus sowohl für alle an inneren, Stoffwechsel- und Nervenkrankheiten Leideud-e als auch für Erholungsb-rdürftigle. Zur Unterhaltung stehen den Patienten ein großer Billard- und Spielsaal, große vornehme Halle, Daawengimmer, MuMaal, Lesezimmer, Wandelhalle, Kegelbahn usw. zur Verfügung. Nicht aufgenommen werben -an offener Tub-errülose und ansteckenden KrcmHevten Leidende sowie Geisteskranke. — Ausführliche Prospekte sind erhältlich durch den Besitzer: G e h e i m e tt Hofrat D r. Wigger. Bnd Lausick (Sachsen), das in früheren Zeiten im Winter seinen Kurbetrieb geschlossen hatte, hat seine zweite Winterkur hinter sich; die erwarteten Fortschritte sind gezeitigt worden, und die Erfolge der Patienten waren ausgezeichnete. Die Frühjahrskuren haben gut eingesetzt, und für die Sommerfarson liegen sehr viele Anmeldungen vor. Die Kurkonzerte beginnen am 1. Mai; die erste diesjährige Reunion findet am 4. Mai statt. Die Bäderabgabe hat sich feit zwei Jahren verdoppelt: 1923 verabreichte man 11 000 Bäder, 1924 15 100 und 1925 20 861 Bäder. Auskünfte wolle man von der Bade- Verwaltung einholen. Lerl«g: Centralverein deutsch. Staatsbürger jüd. Glaubens e. B., Berlin SW 68, kindenstr. 13. Tel.-Adr.: „Eentralglauben Berlin". Postscheck!.: Berlin 30472. Für d. Schriftleit, verantwortl.: Dr. Ludwig Holländer, Berlin SW 68. — Unverl. Manuskr.werd. nur zurückges., wenn Freuunschlag beiliegt. — Verantw.f.d, Anzeigent.: Max Junge, Bln.-Friedenau. — Druck: Rudolf Moste, Berlin SW 19. V erlin V» Augsburger Straße 20 l,Bensrou Feigschönes behagl. Heim f. stud. u. berufst, jg. Damen. Breslau Clara Epstein Elsässer Strasse 7. Beßte Beferenzen. — Prospekt auf Wunsch. Töchterpenlionat SMdlllPlP ».Sallshattungsschule Frau Th. Äacobsberg, Moltkestraffe 28. Wissenschaftliche, häusliche und gesellschaftliche Ausbildung. Svort. Wistenschaftliche Lehrerin im Haufe. I. Referenzen. Näheredurch Prospekt. Töchterpenflonat Detrnolä» Emilienstratze 12. Su schönster Lage am Teutoburger Walde. Gründliche hauswirischastliche, gesellschaftliche und wissenschaftliche Ausbildung durch bewahrte Kräfte Erste Referenzen. - Prospekt aus Wunsch DK0ÜßflsJI. Mterl?e!inVMNltz Dmglingerfiraße 6. Telephon 30833. Wissenschaftliche. 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