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Central-Verein-Zeitung · 1926-02-26 · 9 (26.2.1926) · p. Seite 105

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
5 (1926)
Issue
9 (26.2.1926)
Date
1926-02-26
Page
Seite 105 (sequence 9)
Language
German
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105 Verband Grotz-BeMner Ortsgruppen. Ortsgruvve Norden, Dften, Nordoften. Mittwoch, 3. März d. I., abends 8 Uhr, findet in den A n i o n s f e st s ä l e n, NO, Greifswaldev Straße 222, der letzte Abend des Aufklärungskursus.statt. Syndikus Artur Schweriner hält eine wichtige Angriffe der Neuzeit cntl)altcubc „antisemitische Siebe , Die Kursteilnehmer antworten in der Aussprache auf diese Angriffe. Zum Schluß geselliges Beisammensein. I. A.: Dr. S. London. Ortsgruppe Charlottenburg. Donnerstag, 4. März d. I., abends 8 Uhr, findet im Gartensaal des Logen Hauses, W, 51 l e r st st r a ß e 10, der vorletzte Vortragsabend des Aufkläcungskursus statt. Dr. Norbert Einstein spricht Uber „Die deutsche Wirtschastslage und die Juden". Um diesen Vortrag weiteren Kreisen zugänglich zu machen, sind die Mitglieder der Orts* gruppe Charlortenburg eingeladen. I. A.: Kommerzienrat H a m bürge r. Zweiter Grotz-Verttner C. V.-Abend. Kaplan Fahfel spricht Uber „R e l i g i o it und Toleranz" in dem Großen Saal der Gesellschaft der Freunde, Berlin W, Potsdamer Straße 9, am Donnerstag, 11. März. Eintrittskarten 2 Mark und 1 Mark. Karten tut Bureau des Landesverbandes Groß-Berlin, Lindenstraße 13, nur von 2 bis 4 Uhr erhältlich, oder durch telephonische Bestellung (Fernsprecher: Dönhoff 3593). Die Nachfrage ist stark. Sichern Sie sich einen Platz. Ortsgruppe Stettin. Der Vortrag des Herrn Dr. Norbert Gin« ft e in findet nicht am 27. Februar, sondern am Montag, 1. März, abends 814 Uhr, in der Aula des Marienstift-Gymnasiums, Schlutowstr. 2, statt. Prozentsatz solcher Ostjuden zu uns gekommen, die wir lieber nicht in unserer Mitte sehen würden. Gewiß, manche kamen Wohl der Not gehorchend, aber ebenso gewiß manche auch aus eigene m Triebe. Und durch den starken Zuzug solcher Elemente (wir dürfen das hier gestehen, wo wir unter uns sind) ist doch eine gewisse Atmosphäre von Unsauberkeit oder llnreinlichkeit in das deutsche Judentum hineingekomnren. Wir möchten unsere Jugend nicht einem Milieu ausgeliefert sehen, in dem dieses Element eines Tages von ausschlaggebender Bedeutung sein könnte." . . . Zum Schluß schreibt Herr D r. Rosenthal das folgende: „Gegenüber Den gegen mich gerichteten zionistischen Angriffen darf ich darauf Hinweisen, daß ich während der antisemitischen Hochflut, die sich im rheinisch-westfälischen Industriegebiet ganz besonders gegen die Ostjuden gerichtet hat, in zahlreichen Versammlungen gegenüber den Angriffen antisemitischer Führer wie Wulle, Dinier, Mumm, Werner-Gießen, Klein-Rohden, Nippel, Esser usw. in der energischsten Weise die Interessen der deutschen wie auch der Qstjuden vertreten und die Schmähungen gegen die Ostjuden 3_u* rückgewiesen habe. Tlnb das zu einer Zeit, als viele Zionisten den Centraltzeremlern den Kampf gegen den Antisemitismus überließen und sich unsere Arbeit zur E h r e n r e t t u n g auch btt Dftjuben sehr gern haben gefallen lassen." Geschäftliche Notizen. Eins sorgeusreie Zukunft bietet ein Haupttreffer von 2 Millionen, 1 Million, % Million usw. in der Lotterie. Wir verweisen auf anliegenden *>Ttvnrr‘.n?4höv» W * v m n n ti Cft n v Y 4 •*» XXT 0 ( *! ft n .. .. C, 01 i.. Prospekt der Firma welchem die Lospreise e e r m a n n , B e r l i n W, K l e i st st r a ß e 3 1, und Ziehungsdaten angegeben sind. Verlag: Centralverein deutsch. Staatsbürger jiid. Glaubens e. V., Berlin SW (>8, Lindenstr. 13. Tel.-Adr.: „Centralglauben Berlin". Postscheck!.: Berlin 30472. Für d. Sckristleit. verantwortl.: i. B. Dr. A l f r e d W i e n e r, Berlin 81V 68. — unverl. Manu skr. wecd. nur zurückges., wenn Freiumschlag beiliegt. — Verantw.f.d. Anzeigent.: Max Junge,Bln.-Friedenau. — Druck: Rudolf Blosse, Berlin 81V19. 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Es ist zur Ausnahme männlicher und weiblicher Personen, die nach', pflegebedürftig und nicht unter 60 Jahre alt sin d, bestimmt. Monatlicher Pflegesatz 100 Am., außerdem eine Aufnahmegebühr von 1000 bzw. lüOONm. Aufnahmegesuche sind bisznm IS. März an rens zu richten. Lbetschlesifche Bewerber werden bevorzugt. Glerwrtz» im Februar 1926. Der Vorstand der Synagogengemeinde.

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