Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 5 (1926)
- Issue
- 8 (19.2.1926)
- Date
- 1926-02-19
- Page
- Seite 93 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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93 Rleine Chronik. Das 25jährige Amtsjubiläum des Herrn Rabbiners Dr. David in Bochum gestaltete sich zu einer außerordentlichen Ehrung des beliebten Seelsorgers. Die Gemeinde veranstaltete einen Festgottesdienst, bei dem die Rabbiner Dr. Kober (Köln) und Dr. Samuel (Esten) Festpredigten hielten und die verschiedensten Deputationen ihre Glückwünsche darbrachten. Die jüdische Jugend Bochums feierte den verehrten Rabbiner durch die Aufführung eines Festspiels und durch künstlerische Vorträge. — Der Rentier Hermann Ver- H n e t und seine Frau A n n a geb. Rosenthal, B e r l i n - N i k o l a s - s e e, von Luckstraße 15, feiern am Sonnabend, 20. Februar, in voller körperlicher und geistiger Rüstigkeit das Fest der goldenen Hochzeit. — Herr Rentier I. Sternberg, Berlin-Wilmersdorf, Hohenzollerndamm 9, feierte vor kurzem seinen 90. Geburtstag. — Zn K o s e l (Oberschlesien) verstarb Anfang Februar Herr Zustizrat und Notar S. Brauer. Iustizrat Brauer war mehr als 20 Jahre Mitglied des Stadtverordneten- und Magistratskollegiums und wurde bei seinem Ausscheiden im Jahre 1920 zum Etadtältesten ernannt. Der durch seine Tätigkeit als Rechtsanwalt in weitesten Kreisen hochgeachtete Mann war vor Gründung unserer Ortsgruppe Kofel lange Zahre Vertrauensmann des Centralvereins und hat in vorbildlicher Weife unser Interesse wahrgenommen. — In Annaberg (Erzgebirge) verstarb am 1. Februar d. Z. im 65. Lebensjahre Herr Moritz Türk, Mitglied des Vorstandes der israelitischen Religionsgemeinde und Vorsitzender des Vereins für jüdische Geschichte und Literatur in seiner Heimatstadt. Aus viele Anfragen. Wir freuen uns sehr, mitteilen zu können, daß Professor Dr. Julius Gold st ein die schwere Operation glücklich überstanden hat und sich nach der langwierigen Erkrankung auf dem Wege voller Genesung befindet. SÄ.. Berlin. Wir nehmen gern zur Kenntnis, daß die Zeitschrift „Der Junggeselle" das Bestreben hat, unter der neuen Leitung eine zwar moderne, „dabei aber hochanständige Zeitschrift mit stark moralisierender Tendenz" zu sein. „Ueber b<*$ Ostjndenproblem" spricht Dr. Paul Nathane in der Groß-Berliner Freien jüdischen Volkshochschule. Die Vorlesung umfaßt drei Stunden umb beginnt am MontuA dem 1. März, 8 bis 9 Uhr abends, in dem Vorlesungsraum der Synagoge Fasanenstruße. Neidenburg. Der Besitzer des Hotels Zorawski in Neidenburg at unserem Landesverband Ostpreußen gegenüber eine Erklärung abgegeben, aß sein Hotel seit längerer Zeit politisch gänzlich neutral und ihm dev Besuch von jüdischen Reisenden angenehm sei. Berichtigung. In (NraLnzung der von uns in Nr. 2 gebrachten Zusammenstellung über die jüdischen Studienräte in Preußen teilen wir gern mit, daß auch an dem st ä d t i s ch e n Lyzeum und Oberlyzeum in Hannover ein jüdischer Studien rat angestellt ist. Geschäftliche Notizen. Bad Kissingen. Die Bäder werden am 1. März geöffnet. Die Rakoczy- Irrnkkur ist während des ganzen Jahres möglich. Am 1. April beginnt das kleine Kurorchester mit den Konzerten. Vom 1. Mai an ist, wie in den vergangenen Jahren, das Orchester des Münchener Konzertvereins mit ersten Solisten verpflichtet worden. Halbe Kurtaxe wird vom 1. bis 30. April erhoben. Vielen Lesern der „E. V.-Zeitung" dürfte es noch nicht bekannt sein, daß das altbekannte Restaurant Grünspecht in Nürnberg nach erfolgtem Umbau seit einigen Monaten wieder neu eröffnet wurde und in seiner heutigen Gestaltung, vereinigt mit seiner berühmten Küche, als eines der schönsten und besten Lokale dieser Art anzusehen ist. Verlag: Centralverein deutsch. Staatsbürger jüd. Glaubens e. V., Berlin SW 68, Lindenftr. 13. Tel.-Adr.: „Centralglauben Berlin". Postfcheckk.: Berlin 30472. Für d. Schriftleit. verantwort!.: i. B. Dr. AlfredWiener, Berlin SW 68. — Unverl.Manuskr.wcrd. nur zurückges., wenn Freiumschlag beilicgt. — Verantw.f.d. Anzeigent.: Max Junge, Vln.-Friedenau. — Druck: Rudolf Mosfe, Berlin SW 19, Voranzeige? Zweiter gross-Berliner g. U. - Abend. Sahsel spricht über: «Steltoiott und Tole«am* in dem Großen Saal der Gesellschaft der Freunde, Berlin W, Potsdamer Straße 9 am Donnerstagden U. März d* % Eintrittskarten M. 2,- und M. 2 Karten vom 22. Februar ab im Vureair des Landesverbandes Grotz'Verttn, Linöensiraße 13. nur von 2 bis 4 Uhr erhältlich oder durch telephonische Bestellung (Fernsprecher: Dönhoff 3593). Freie Jüdische Volkshochschule. Frühjahrs-Trimester: Veginn 22. Februar. Vorlesungsverzeichnisse in allen jüdischen Buchhandlungen, an den Theaterkassen Hermann Tietz, Kaufhaus des Westens und Lm Sekretariat bei Goldmann, Berlin. Norüstratze 88 (HasenHeide 472). (Siehe redaktionellen Teil diescr und voriger Nummer.) Kur-«. Parkhotel Alpenhos Bad Tölz (Bayr. Hochland) das führende Märsche Haus bietet Ihnen Gewähr für einen angenehmen Pesfach« Aufenthalt. Eröffnung am 29. März. & es. z»a Hegen-, Darm-, Gallen-, Nieren-, Zuckerusw. Kranke - Winterkuren - zum Jnsolin u. alle Ernährungskuren spehl a hei Or. Ernst Rosenösro, Bad Hsusnahr Immer wieder bei Husten, Heiserkeit, Verschleimung FahS Lodener SSS£ BRIEF MAß KENss vTh' aü‘ Läfer f fc PREISLISTE*™ SÄ.Kolon.,’ I- 703. stark,reichiliustx., kostenlos. MX HERBST, Markenk., HAMBURG 8. mmmmimm f/i feyifi S .Ami j?i jjfyf mm Unnötig gross ist Ihr Kohlenverbrauch bei Elnzclfeucrungen gegenüber der reltgemassen Etagenheizung mit Narag-Ciassic-Zimmerheizkesse! ln Verbindung mit National Radiatoren Modell Classic Der Einbau In Eigenheime und Mietwohnungen, in Bureaus und Laden ist ohne lästige bauliche Aenderungen und ohne eingreifende Störung der Häuslichkeit bzw. des Betriebes innerhalb weniger Tage möglich. Ein einziger Zimmerheizkessel an Stelle von vier, sechs und noch mehr Oefen versorgt auch im strengsten Winter sämtliche durch „CLASSICHeizkörper angeschlossenen Raume mit völlig ausreichender Warme. 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