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Central-Verein-Zeitung · 1926-02-12 · 7 (12.2.1926) · p. Seite 81

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
5 (1926)
Issue
7 (12.2.1926)
Date
1926-02-12
Page
Seite 81 (sequence 9)
Language
German
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81 Sl«s unserer Aufklärungsarbeit. Kleber die jüdischen Deutschen in ihrer Stellung zur deutschen Umwelt sprach ror einer außerordentlich gut besuchten Versammlung Herr Direktor D r. H olländer am 14. Januar in K a r l s r u h e. Die zahlreich anwesenden christlichen Hörer, die den Ausführungen mit allergrößter Aufmerksamkeit gefolgt waren, beteiligten sich lebhaft an der Aussprache. Im a 111> c j? u c v I) n n i> W ü r L t e nr b e r g fand am Sonntag, 17. Januar, die Ordentliche Landc-sverbandstayung statt, an der ebenfalls Herr Direktor Dr. Holländer teiluahm. In Verbindung damit sprach Herr Direktor Dr. Holländer in Alm, Stuttgart und Heilbronn über den „Eenlralverein und die politischen und wirtschaftlichen Lehren der letzten Jahre". Die gut besuchten Verträge gaben den Mitgliedern wertvollste Anregungen. Der Rcichstagsabgeorbnete Dr. Ludwig Haas sprach vor einer überfüllten Versammlung in Nürnberg. Der erfolgreiche Bortrag fand reichen Beifall. In H annoDt r wurde nach Borträgen der Frau Dr. Margarete E d e l h e i rn und der Frau Life Leibholz (Berlin) über die Wirtschaftskrise und die dcuifche Jüdin und aktuelle Fragen des Centralvereins eine Fra neu gruppe des E. V. gegründet. Verband Grotz-Berliner Drtsgr'rrppeu. Ortsgruppe WeiszernsL. Zusammenkunft der weiblichen Mitglieder des C. B. in der Aula der Israelitischen Taubst n m m e n a n st a l t, Weißen seo, Parkstraße 22, am Montag, 15. Februar, abends 8 Ahr. Margarete Fried spricht über „Frauenarbeit im Eenlralverein". Gäste, auch Herren, sind willkommen. I. A.: Eva K aufs ut a u n. . Ortsgrupp-e S, &Wr SO. Eine e r weiterte 33 o r stnndsfitzung findet im Bureau des Landesverbandes Groß- B e r l i n , 8XV, Lindenstraße 13, am Dienstag, 16. Februar, abends 844 Ahr, pünktlich, statt. Wegen der Wichtigkeit der Tagesordnung bitten wir um zahlre ches Erscheinen der eingeiadeuen Mitglieder. Margarete Fried und Arnold L e w i n sprechen über „Unser Rüstzeug im Kampfe gegen den Judenhaß". I. $1.: Dr. M a x t i n G x ct c H. DrtsgrupHen Nordött, Nordosterr, Osten. Der dritte Abend des A u V r i ä r ungsf utfus findet am Mittwoch, 17. Februar, abends 844 Ahr, in der Aula der S u n a g o g e R n, k e st r a ß e 3 3 statt. Herr Mittelschullchrer Ster n spricht über „Die Angriffspunkte des Antisemitismus". Durch Mitglieder eingeführte Gäste willkommen. I. A.: Dr. S. London. Krrn;e.rrgrrrppe Schoneberg. Für die Mitglieder der Frauengruppen Schöneberg. Alter Westen, Wilmersdorf und Charlotten bürg findet ein Vortragsabend am Mittwoch, 17. Februar, abends 844 Ahr, im kleinen Saal der „Gesellschaft der Freunde", Potsdamer Straße 9, statt. Frau Rabbin e r Dr. Esche t b acher spricht über „Pflichten der jüdischen Frau". Anschließend G e s a n g s v o r träge des Herrn Dr. Friß Salomo n j k i. Gäste, auch Herren, sind willkommen. I. A.: Regina Z u ck e r m a n n. Ortsgruppe F'ried'eua.u. Der zweite Abend des Aufklärungs-- k u r f u s findet am Donnerstag, 18. Februar, im R e ft a u r a u t I r m l e r , Friedenau, B o r n st r a ß e 1, Ecke Schloßstraße, abends 844 Uhr, statt. Dr. Norbert Einstein spricht über „Die deutsche Wirtschaft und die Inden". Durch Mitglieder ringeführte Gäste willkommene I. A.: S. Sander. Ortsgruppe Stettin. Am Sonnabend, 27. Februar, abends, spricht Herr Dr. rar. j-ol. N o c b c r t Ein ft c t it (Berlin) über das Thema ,,Die Entwlältzu-ZsiertdenzLN Der rnoD-errreu Wirtschaft rrnd die JuDen^. Ort und Zeit der Veranstaltung werden noch durch besondere Einladungen bekanntgegeben. Frei Jüdische Volkshochschule, Grotz-Bevlin. Aus dem neuen Programm heben wir folgende Vorlesungen hervor, die unsere Leser besonders interessieren werden: Rabbiner Dr. Baeck:'„D i o Entwicklung des Judentums im letzten I a h r h u n d e r t." — Dr. Ernst Cohn-Wiener: „I ü d i s ch e Maler des 19. I a h r h u n - d e r t s u n d d e r G e g e n w a r t", mit Lichtbildern. — Professor Elbogen: „Die ältesten Niederlassungen der Juden in Enron a." —- Mvüert Hirschfeldi: „Die Ausgrabungen im vorderen O r i e n t u n d ihre B ezie h ltugc n z u m Iudentu nr", mit Lichtbildern. — Dr. Paul Nathan: „Das O st j u d e n p r o b l e m." — Vorlesungsverzeichnisse mit ausführlichen Angaben und Karten sind erhältlich in allen jüdischen Buchhandlungen, an den Theaterkassen Hermann Trotz, DLnhoffplatz und Alexanderplatz, Kaufhaus des Westens und im Sekretariat bei Goldmann, Yorkstraße 88, Hasenheide 472. Anwalt findet Niederlassungsmöglichkoit au Amtsgericht in Kreisstadt der Grenz m a r k. Wohnung vorhanden. Niederlastungsrnöglichkeit für jüngeren Anwalt in Hannoverscher K r e i s st a d t. Niederlassungsmöglichkeit für Anwalt an Amtsgericht in hessischer Kreisstadt. Zuschriften an das VereinsLureau. Warnung! Vor dem Artisten Arthur Blumen selb, eigentlich Abraham, geboren in Tcinpelbura, wohnhaft in Hameln, vor dem schon mehrfach gewarnt worden ist, wird abermals von verschiedenen Seiten gewarnt. Er hat es verstanden, sich ärztliche Atteste zu verschaffen, aus Grund derer ihm Geld- und Kleidnugsspendeu übergeben worden sind. — Gewarnt wird ferner vor einem gewissen Robert Schächter, angeblich gebürtigem Rumänen, wohnhaft in Frankfurt a. M., der sich in Andernach a. Nh. Geschäftspapiere, Vorschüsse und andere Darlehen erschwindelt hatte. Berichtigung. Wir geben gerne davon Kenntnis, daß sich unsere Mitteilung in Nr. 3 der C. V.-Zeitung" über die Wiener Damenhutfabrik Patzelt, Frankfurt a. M., Grüneburgweg 12, als auf einem Mißverständnis beruhend herausgestellt hat. Die Firma hat uns uachgewiesen, daß sie nicht nur jüdisches Personal beschäftigt, sondern auch ihre Wärest von jüdischen Firmen bezieht, und daß der Geschäftsführer selbst früher in jüdischen Geschäften tätig war. Unsere Mitglieder vergeben sich also nichts, wenn sie auch weiterhin Kunden der Firma bleiben. Gssckäfliichs Aotrren. Die Israelitische Taubstummenanstalt Berlin-Wrrtzeusee, Parkfirafee 22. nimmt zu. Ostern noch einige Kinder auf. Interessenten belieben Näheres aus der Anzeige in dieser Ausgabe zu ersehen. Die unendlich schwierige Wirtschaftslage, die alle Kreise erfaßt und niemanden verschont, bringt jeden mit zwingender Notwendigkeit dazu, solche Ausgaben, die für den einfachen Lebensunterhalt entbehrlich sind, zu unterdrücken oder auf das geringstmöglichste Maß zu beschränken. Es heißt jedoch an der falschen Stelle sparen, wollte man z. B. eine leichte Erkältung unbeachtet lassen, während man doch für ein geringes die seit 40 Jahren berühmten Fap's echten Sodener Mineral-Pastillen in allen Apotheken und Drogerien bekommen kann. Für alle Reizungen des Halses, Heiserkeit, Verschleimung usw. werden dieselben aus den feit Jahrhunderten benutzten Sodener Mineralquellen hergestellt. Verlag: Centralverein deutsch. Staatsbürger jüd. Glaubens e. V., Berlin SW 6S, Lindenstr. 13. Tel.-Adr.: „Eentralglauben Berlin". Poftscheckk.: Berlin 30472. Für d. Schriftleit, verantwortl.: i. V. Dr. A l f r e d W i e n e r, Berlin 84V 68. — Unverl.Manuskr.roerd. nur zurückges., wenn Freiumschlag beiliegt. — Verantw. f. d. Anzeigent.: Max Junge, Vln.-Friedenau. — Druck: Rudolf Moste, Berlin84V19. m ^45559999^

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