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Central-Verein-Zeitung · 1937-12-02 · 48 (2.12.1937) · page 3

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
16 (1937)
Issue
48 (2.12.1937)
Date
1937-12-02
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. 48; 2.Dezemb. .1937 DIE JÜDISCHE GEHEI Seife 3 Beiblatt zur C-V.- Zeitung Zum Jubiläum des Hamburger „Tempels" Am 11. Dezember sind es auf den Tag 120 Jahre her, dass ■ die Hamburger .Tempelgemeinde gegründet wurde. An diesem Tage des Jahres 1817 traten 66 Hamburger Juden zusammen und schlössen sieb-zu dem ,,Neuen israelitischen Tenipelverein" zusammen. Sie waren innerlich dazu angeregt worden durch die Andacht»- und Erbauungsstunden, die Kley, der Leiter der kurz vorher errichteten jüdischen „Freischule", eingerichtet hatte, und in denen er in einer Zeit der bereits vorhandenen Entfremdung vieler vom überlieferten Judentum und der Entwöhnung von jeglichem Synagogenbesuch einen neuen positiven Willen zu religiöser Erfassung des Judentums und zur Gebetsgemeinschaft erweckte. Was sie wollten, sprachen sie in der Gründungsurkunde aus: den öffentlichen Gottesdienst, weil er teils wegen der Unkenntnis seiner Sprache, teils durch allerhand Mängel, die sich eingeschlichen hatten, von Vielen vernachlässigt wurde, zu der ihm zukommenden Würde und Bedeutung zurückzuführen und den erkalteten* Sinn für die ehrwürdige Religion der Väter wieder zu beleben. Der Gottesdienst sollte von Orgel und Chorgesang begleitet sein, und die Predigt in deutscher Sprache sollte in ihm Platz finden. Nicht nur der gemeinsame Öffentliche Gottesdienst sollte hier neubeleb! werden, sondern es sollten auch die dem religiösen Leben zugehörigen häuslichen Gelegenheiten in den Kreis der formenden lleraushebung einbezogen werden, besonders die Trauung und die Beschneidung. Es sollte ferner eine bestimmte religiöse Form geprägt werden, mit der die Kinder, Koaben sowohl als Mädchen, nach erfolgtem Unterricht als Bekenner der jüdischen Religion gesegnet werden sollten. Wenn, wir das heute lesen, begreifen wir den Sturm nicht, den die Gründung des Tempels seinerzeit hervorrief. Zwar die Orgel ist weiterhin ein Schibbolet der Scheidung der Richtungen geblieben, alles andere ist längst in allen Synagogen, ob sie orthodoxer oder liberaler Richtung sind, heimisch; auch in der orthodoxen Richtung hat man . Veränderungen der Gebete und ihres Umfanges vorgenommen, Predigt ist überall heimisch und gefordert, Trauung und Barmizwa sind in besondere Form geprägt. Man kann ruhig sagen, in gewisser Weise ist der Hamburger Tempel nicht nur die Muttersynagoge des liberalen Ritus im Judentum, sondern vorbildlich im ganzen geworden. Was seiner Gründung die besondere Bedeutung verleiht, das war die Tatsache, dass diese Dinge hier in das volle Licht der Oeffentlichkeit gestellt wurden, dass um sie gerungen wurde, unddass sich eine öffentliche Meinung bildete. Das Rabbinat von Hamburg hatte in der Synagoge eine Bekanntmachung anschlagen lassen, dass man aus dem für den Tempel verfassten Gebetbuch nicht beten dürfe und dass, wer daraus bete, seiner religiösen Pflicht nicht genüst habe. .Jüdisches Fa-chg-eschüff Sper. Röntgen- und Elektro-Medizin Bedarf für den Arzt Auswanderer-Beratung. Anu. Verkauf Röntffen-änsr. Kurt Mareuse Berlin N. 4~."~Chaus.see.sira>se 5. Telefon 4-2 «0 68. * Einem vom Gemeindevorstand an den Tempelvorstand gerichteten Ersuchen, das Gebetbuch zurückzuziehen, setzte dieser entschiedenen Widerstand entgegen und wies darauf hin, dass iu die neue Liturgie nichts aufgenommen sei. was mit den allgemein rezipierten jüdischen Glaubensgruudsäizen in Widerspruch stehe. Der Streit war. soweit Hamburger Instanzen mit ihm zu tun hatten, damit erledigt. Aber nun greift er weit über Hamburg hinaus. Kurz nach der Eröffnung des Tempels erschien eine Sammlung von Gutachten, die die vom Tempel vorgenommene Reform vom talmudiscben Standpunkt aus rechtfertigten. Der Hauptwortführer in dieser Sammlung war der ungarische Rabbiner Arori Chorin, ein talmudisch gründlich durchgebildeter Rabbiner alter Schule, der aber neuen Gedanken zugänglich war. Zu gleicher Zeit wandte sich der Schwiegersohn des alten Hamburger Oberrabbiners, der Vater von Gabriel Riesser, in einem Rundschreiben an die Oeffentlichkeit, bezichtigte das Rabbinat der Erregung der Zwietracht und warf ihm vor. dass es Heimkehrwilligen den Weg ins Judentum verlagere. Der Gutachtensammlung für die Reform widersetzte sich eine Gegengutachtensammlung unter dem Titel „ele diwre habriss" (= dies sind die Worte des Bundes), in der die Wortführer des Hergebrachten ihre Argumente gegen jegliche Neuerung vorbrachten. Ihnen entgegnete u. a. wiederum der Notarius der Hamburger Gemeinde. Meyer Israel Bresselau, in einer hebräisch geschriebenen Schrift, die in Stil, Form und Inhalt eine meisterhafte Leistung war; die Schrift benannte er: „Cherew nokemet nekam briss" (~ Schwert,. welches den angegriffenen Bund rächt). So bildete sich durch die ganze Judenheit hin eine öffentliche Meinung. Das aber war die Voraussetzung dafür, dass der Kampf um diese Fragen nicht mehr zur Ruhe kommen konnte, er ist durch ein ganzes Jahrhundert hindurch geführt worden, und in ihm ist das lebendige Leben der Gemeinschaft beschlossen. Was dem Tempel seine Stellung und seine Beispielkraft gab, war, dass von Anfang an der Grundsatz festgehalten wurde, dass alle Reform nicht in einer Abspaltung ausserhalb der Synagoge, d. h. ausserhalb der Gemeinschaft des Klal Israel durchgeführt werden sollte, sondern innerhalb ihrer. Jede Trennung wurde im Grundsatz schon verworfen und abgelehnt. Und ferner, dass der feste Wille bekundet wurde, die charakteristischen Momente des historischen Judentums festzuhalten, die traditionelle Linie nicht zu verlassen, nicht etwas von Grund auf Neues zu gestalten, sondern in der jüdischen Ideen-, Formen- und Wortgestaltung zu bleiben. Man kann, wenn man aus der Perspektive eines Jahrhunderts die Dinge überschaut, ruhig die Frage aufwerfen, ob und was in der Anlage des Ganzen etwas fehlerhaft w-ar. Es war wohl verkehrt, dass man versuchte, die Reform aus den Methoden der talmudischen Diskussion und Gesetzgebung zu rechtfertigen. Das konnte dialektisch richtig sein, war es aber innerlich nicht. Im Grunde war es ein Neues und musste sich als Neues aus dem Geist des Alten und nicht aus seiner M e t h o d e rechtfertigen. Das wirklich Falsche aber nicht des Tempels, sondern der ganzen Reform war, dass sie sich auf den Gottesdienst beschränkte und nicht das Leben in seiner Totalität jüdisch neuzugestalten versuchte. Vielleicht ist erst unsere Zeit für diesen Gedanken reif. Der Tempel hat jahrzehntelang unter dem Gerede gelitten, dass er in den Cherem, den Bann, getan worden sei. Es hat langer Zeit und vieler Aufklärung bedurft, um dieses Märchen zu zerstören. Die Hamburger Gemeinde ging durch Jahrzehnte einen anderen Weg als alle anderen Gemeinden in Deutschland. Sie blieb eine Sozialgemeinde, und der Tempel, wie alle anderen Synagogen in Hamburg, waren Privatangelegenheit der für einen bestimmten Kultus Vereinigten. Eine kürzlich vorgenommene Verfassungsänderung hat auch den Tempel zur Gemeindesynagoge gemacht. Damit mündet er in die allgemeine Entwicklung ein, die die Synagogen der liberalen Richtung überall genommen haben. Die Mutter der liberalen Synagogen ist nun auch äusserlich. dank ihrer gegenwärtigen Leitung und ihrem segensreich an ihr wirkenden Oberrabbiner Dr. Italiener, mit ihren Kindern vereint. Rabbiner Dr. Max Diencniann. Organisation und Leben 14 Jahre Hermann-Falkenberg- Synagogen in Berlin Vor kurzem waren 14 Jahre seit der Gründung der Hermann-Fatkenberg-Synagogen vergangen. Im November 1923 wurde der erste Gottesdienst des damaligen Liberalen Vereins im Auerbachschen Waisenhaus abgehalten. Hier, im Bezirk, wo die jüdische Bevölkerung stark gedrängt wohnt, war die Voraussetzung gegeben, einmal den arbeitenden Menschen die Möglichkeit einer stärkeren Beziehung zum Gottesdienst zu geben. Seit 1923 sind es fünf Synagogengemeinden geworden, die regelmässig, ihre Gottesdienste und Feierstunden in einigen Bezirken Berlins abhalten. Unter ihnen ist es auch die Hermann-Falkenberg-Synagoge Osten, die in diesen Tagen auf ein neunjähriges Bestehen in der Schulaula, Kaiserstrasse, zurückblicken kann. Am 13. November fand aus diesem Anlass in der Reihe der regelmässig eingeführten Onegim eine Mozae-Schabbath-Feier statt, bei der der neugewählte Rabbker diese- Gemeinde, Erwin Z i m e t, über die Entwicklung des Gottesdienstes sprach. Die Feier wurde durch Musik- und Gesangdarbietungen sowie Rezitationen umrahmt. Viele Menschen haben inzwischen den Weg zu einer der Hermann-Falkenberg-Synagogen gefunden. Besonders sind es einige Rabbiner der jüngeren Generation sowie ein Teil der jüdischen Jugend selbst, denen hier für die religiöse Aktivität breiter Raum gelassen wird. Bibelkurse. Onegim, Schriften sollen hierbei helfeu. Gerade hierin liegt der bescheidene Dank für die grosse Erziehungsarbeit des unvergesslichen Gründers dieser Synagogengemeinden. Hermann Falkenberg, der so vielen Menschen einen religiösen Weg gewiesen bat. Artur Posnanski Am 8. Dezember wird Paul Cohn. Bürodirektor des Israelitischen Gemeindebundes, 60 Jahre alt. Vor 38 Jahren trat er seine Arbeit für den Israelitischen Gemeindebund an. Zuerst als tätigster und tüchtigster Mitarbeiter des Generalsekretärs Dr. Neumann, dann, nach dessen Uebertritt in den Ruhestand, als selbständiger und allein verantwortlicher Leiter des Büros, gilt sein Denken und Streben nur den Werken des Gemeindebundes. Mit besonderer Liebe und tiefem Interesse widmete er seine Kraft dem Aufbau und der Entwicklung der Reichsanstalten des Bundes. Das Fürsorgeheim in Pankow, das frühere Lehrlingsheim, wurde durch ihn geschaffen. Paul Cohn ist ein bescheidener, zurückhaltender Mensch. Möge ihm ein gütiges Geschick noch lange Jahre Kraft und Gesundheit lassen, damit er weiter segensreich wirken kann zum Wohle derer, denen seine Liebe gilt. Dem lieben Menschen und treuen Freunde herzliche Glückwünsche! A. B. Baden Der Bund Israelitischer Wohlfabrlsvereinigujigen in Baden hielt in Karlsruhe einen stark besuchten Wohlfahrtstag ab. Fragen der Wohlfahrt, Berufsumschichtung und Auswanderung kamen zur Sprache. Zu Vorstandsmitgliedern wurden neugewählt Dr. Viktor Homburger, Karlsruhe, Rabbiner Dr. Steuer, Heidelberg, Rabbiner Scheuermann, Freiburg. Julius B a e r, Bruchsal, Dr. Paul Mayer. Brief marken - Frätz Lewin BerHn W 35, Lütrowsfrasse 91 A. Karlsruhe. Dr. Otto Simon. Mannheim, und Nelly Schnurmann, Karlsruhe. An Stelle von Friedrich A. Straus, der mit Rücksicht auf die vor kurzem erfolgte Uebernahme des Vorsitzes des Oberrats das Amt des Vorsitzenden des Bundes niedergelegt hat. ist Dr. Viktor Homburger als Vorsitzender getreten. St£. Breslau Der Verband der Synagogengemeinden der Provinz N i e d e r s c h1e - sien hielt in Breslau seine von allen 40 Mitgliedsgemeinden beschickte Hauptversammlung ab. die zugleich dem 40jährigen Bestehen des Verbandes galt. Es waren u. a. erschienen für die Reichsvertretung Professor Dr. Cora Berliner, für den Preussischen Landesverband jüdischer Gemeinden Kammergerichtsrat i. R. Leo W o 1 f f, für den oberschlesischen Nachbarverband Justizrat Koch mann (Gleiwitz) und Georg Wiener (Oppeln), ferner Gemeinderabbiner Dr. H. Vogelstein, mehrere Dozenten des Jüdisch-Theologischen Seminars und Vertreterinnen des Jüdischen Frauenbundes. Einleitend sprach Seminarrabbiner Dr. S. Ochs (Gleiwitz) über „Die Proselytenfrage im alten Judentum". Der Vorsitzende des Verbandsausschusses. Obermagistratsrat a. D. Dr. Guttmann (Breslau) gab einen Rückblick auf die Geschichte des Verbandes und erstattete den Jahresbericht, Rechtsanwalt Dr. Staub (Breslau) den Kassenbericht. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Aus Anlass des 40jährigen Bestehens wird eine Festschrift erscheinen, in der Rabbiner Dr. Louis Lewin (Breslau) die Geschichte des Verbandes und Rabbiner Bernhard B r i 11 i n g (Breslau) die Geschichte seiner Gemeinden behandeln. In eingehenden Referaten wurde über die Arbeit des Jüdischen Wohlfahrtsverbandes für Niederschlesien (Fürsorgerin Grete G o 1 d sc h m i d t), der Beratungsstelle der Synagogengemeinde Breslau, die auch die Provinz betreut (Dr. Ernst Weissenberg) und der Jüdischen Arbeiterfürsorge (Herr F'r i e d 1 ä n d e r) berichtet. Für das verstorbene Mitglied des Verbandsausschusses, Klempnermeister Appel (Oels), JdLT^^Q s ^si Ji,d guje Lederwaren UNSERE VERKAUFSGESCHÄFTE. Berlin. Tauentzienstraße 16 Kamburg. Jungfernstieg 43 Köln a. Rh.. Hohestraöe 115 Essen. Liinbeckstraße 10 Essen.Adolf-Hitler-Straße 18 Bochum. Kortumstraße 67 Frankfurt a. M.. Roßmarkt 15 Zentrale, Offenbach a. M. Wuppertal-Elberfeld. HerzogstraJ wurde der Vorsitzende der Synagogengemeinde Oels. Carl Tockus, neu in den Ausschuss gewählt. Aus der Arbeit des Verbandes sind u. a. die Einrichtung von Depotstellen für Kultgeräte, Lehrerfortbildungskurse, die Inventarisierung von Friedhöfen gemeinsam mit der Gesellschaft jüdischer Familienforschung hervorzuheben. Schw. Dresden Die Ersatzwahlen zum Gemein d e r z f. hervorgerufen durch Auswanderung einiger Mitglieder, hatten folgendes Ergebnis: Alfred F i 's c h e 1 und Adolf Z i m m e r i n g (Zionistische Gruppe). Kurt HMrschel und Rechtsanwalt Dr.' Ludwig Katz (Liberale Gruppe). — Die vom Oriskomitee der Jewish Agency und der Gemeinde anlässlich des 20. Jahrestages der Balfour-Deklaration veranstaltete K u n d g e b u n g fand stärkstes Interesse. Nach Orgelspiel Walther Golclmanus und einer von Hertha Fuhr mann -Falk gesungenen Arie begrüssfe Vorsteher Max Lesser die Versammlung namens der Gemeinde. Für die Jewish Agency sprachen der Vorsitzende A. F i s c h 1 und Dr. Michael Trau b. G. J. Leipzig Die Gemeindekörperschaften beschlossen, die Amtsdauer der Gemeindevertretung, die Ende 1937 abgelaufen gewesen wäre, bis Ende 1939 zu verlängern. An Stelle der ausgeschiedenen Gemeindevertreter Hofstein und Öcko wurden durch Versammlungsbeschluss Jakob Ader und Abisch Frankel bestellt. Ueber den Etat der Gemeinde sprach Verwaltungsdirektor Dr. Gr übel. Auf Anregung des Vorsitzenden der liberalen Fraktion, Rechtsanwalt Dr. Conrad Goldschmidt, wurde ein Antrag angenommen, den Palästinaaufbau zu unterstützen. * Aus Anlass des 100. Todestages des Gründers der Garlenbauschule Ahlem, Konsul Alexander Moritz Simon, fand eine Gedenkfeier statt. Simon hatte 1892 die Volksschule und die verschiedenen Berufsausbildungsstätten zur Förderung von Handwerk und Laadwirtschaft unter den Juden ins Leben gerufen. Aus der Ahlemer Anstalt sind viele tüchtige Fachleute hervorgegangen. F. H. * In Krefeld wurde das neue jüdische Gemeindehaus seiner Bestimmung übergeben, das Saal und Bühne für Veranstaltungen und eine neuzeitlich eingerichtete Gaststätte enthält. D. * In einer Tagung des Oberschlesischen Synagogengemeinde-Verbandes in Gleiwitz wurde beschlossen, in K r e u z b u r g eine jüdische Bezirksvolksschule für die Orte Kreuzburg, Rosenberg, Guttentag, Landsberg, P i t s c h e n und K o n s t a d t zu begründen. . Die Israelitische Kultusgemeinde in H e i - dingsfeld ist durch den Verband Bayerischer Israelitischer Gemeinden aufgelöst worden. Die Jüdische Lehrerbildungsanstalt in Berlin, vom Preussischen Landesverband jüdischer Gemeinden unterhalten, eröffnet zu Ostern W6S einen neuen Lehrgang. "Bewerber und Bewerberinnen, die das Reifezeugnis einer höheren Lehranstalt (Abiturium) besitzen bzw. bis Ostern 1938 erlangen werden, werden m üag&LDM'ßejiEiitdaj 'BiMg6Ü-TTidgutunäM^f S P ITTELMARKT 11/13 aufgefordert, ihre Aufnahmeanträge onverzügl i c h an den Preussischen Landesverband jüdischer Gemeinden, Berün-Charlottenburg 2, Kantstr. 15S, zu richten. Den Anträgen sind ein kurzer selbstgeschriebener _ Lebenslauf, eine Abschrift des letzten Schulzeugnisses sowie nähere Angaben über die musikalischen und turnerisch-sportlichen Fähigkeiten und den allgemeinen Gesundheitszustand beizufügen. 750 ANATO L VORLASEN in vielen Größen,zum Aussuchen, Stück BEREKET-B RÜ CKEN £Q_ .ca.74-x135.Jü.w co103 x 2 05 l25r B0CHARA SATTEITASCHEM nlfe Sammlerstücke,, zum Au5SUChen,5tflck OC nur Berlin C2 Y% J/n MB SpandauerStr.JL [umXu55UCh'snls¥ck'l« Ur^HHL— _ mwJL##^ iWgfr tomMiMUS&Bi

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