Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 16 (1937)
- Issue
- 47 (25.11.1937)
- Date
- 1937-11-25
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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,_*K£ C»Vt«Z«ftunq* . ItiBS^Ä ■-'; ■■■ •' iSf Heri ältesten Synagogen in Speyer ^"^- Zum 100 jährigen Bestehen der jetzigen Synagoge Von Rabbiner Dr. Sipe ck«!m ach er, Ludwifahafen a. Rh. ftoSrh^^^Sl ^_T»ct«njV>r, 11»-,—13 T'hr 0« - sSSS&j ^^„h,,,, H tl*T PI II Ob^rilHn^Xr^' I IVai»nbpr ll'^-H Ihr **<8eSji«es^-|.:4i*m^is4«»*iinm«»T dpr STn»gog». 1 . tsu4 15- DTcmhor. 1! Vhr,^iin. Boro von Reehwanu\i!i P-r ■ YnremtvrF. Adolf. HnW Sirn^«« 0. * Kltt«ldetmrhlnnd ,?Tlmu+W%; V»'< 1 1 TV grober. N»--tS 1 hr. 0»;£pv^g£*J m» «•"•«« —TtPlnnw - - ^ej'!)'er--sl>oli2pln'VT:on an der transjordanisobeu ^GrenZs» sind drei Araber getutet und cm Bandit ^gefangen worden. ln-^Mvm Dorf bei Alckn ist »«in arabischer lfilf<po!i7i>{er>ch(Vss<-n worden, wurde em<- S7?*^ ^Kolb kl.vMrafe \iri.mgt ^rtr^Hi "rr*fai«s«lnr j> ~~Hilfts« oliz»* wer'.» i n griffen un 1 d. N'iir " i,,r Tater, die.du» Polizei mit lumden verfolgte. C^ßv^.r - führten in* das Dorf S i 1 o a n , wo Verhaftungen ';Vf^v''Vvorgenommen wurden. Schlossereien pah et. auch r^r. ' '- ,ior v.vi M e i r S r b e f e j a und A r t u f. "Ä-V Eine :trah-svhe Bande überfiel eine arahisc>w. Or.ingenpnammug hei Hamlo und zerstörte «Ü» Pumpstation. In Toi Jos»»/ wurde ein»» Kis-eu- , ."_ bahnhutb» niedergehrannt. lf- . ' Kämpf'"1 rwlsrhen Vc]h-*\ und Arabern waren »..'5"v auch bei tf'M A lpha 7.u verzeichnen.;.;v;4^'y-.' ' •-. . In.- weiteren Verlauf der Woch.» wurd.-n di" ££Sv;"-\ ::■''niilrtä: L-ehen Streif/üge und Polizeiaktionen im "Nor.v-.i des Landes; fortgesetzt. In d.-n H-Tii-n um >j[,>.i find zwei weitere Angehörige von ammn or-M-l'-x-MMi werden. Line Randvon din Arabern, die von der tran.sjor.toniseh'eii ToÜ^i gefangen gouermmen wurde, hat ihre T.-i!- nähme an den palästinensischen Unruhen fm^- *~ J':.v ■ . dtand'-n.; •: ' Auf einem Feld*» nahe der Kwuza Tel A m a 1 . '• .wurde. J e h u d a Shpanow angeschossen^ und «•bwer verwundet. Er erlag seinen V e r - ^v-.-^-V;;-/-'l.pt zu n r e.n.. Der Mörder ist In dem Dorf . -Jv£.' .• Sakne entdeckt worden. :7.y&&:%':. In Jerusalem hat »ich während d<?r . " v > BerichJszeit nur ein ernster zu bewertender "'Zwis-dienWl zupetracen. Auf elnenPolizeioffizier . v '..^ wurde nahe der Hauptpost ein Sch\*3 abpe- . - . . Zwi5**httifall zucetrapen. Auf einen Polizeioffizier Verordnung über die Militärgerichte. Der Täter *■'".,. ■ konnte in den umliegenden Häusern trotz poforticer Durchsurhune nicht entdeckt werden. . Man nimmt an, das*« e:n Kachoakt vorliegt Zugunsten der Jüdischen Ältershilfe Croes- Berlia .V. findet am Donnerstag, dem 16. De- 'rember 1937, abends'SS Uhr. ein Teeabend mit künstlerischen Darbietungen im Briidervereins-;-haus. Kurfilrstenstrasse 115 IG, statt. Mitwirkende: Max Ehrlich mü seinem Kn- «emble. Paula S a 1 o m. o n - Hüii h e r g . Camilla E i s n e r - S p i r a . Eni a \\ 1 ( F ritz Tacha u e r. •.v::k.I)h» hiiiiderljühi"!?" Bft»tehen der Svnagog'^ 'yti->pf-v»-r. mflitf.frtmt f.uon Hinwei*. auf d!-* üllect^n >vnagog"n d' r->p«»\pr^p •(lememde. V'...'->.,MarkiwBTa-n-n->prn*lit'm d^n ..\ (»rarbpilm zur Cennaiiia Judak'si II- (MonaWchnft für de. schiebte und Wrs^-n^'haft d-s Judentum». lSVKn <!ie \ tT!i:;i!ung au*«, da«; .luden?chon frühzeitig mit V-orli.-'.'P in'Speyer Aufnahme gesucht haben werden. Kr wei«f auf die rTrkunde hin. di* Hivhof Rudiger im .fahre 10R4 den Juden Speyers angestellt hat. und bemerkt, daw der Itiarhof. der damals da* Dorf Altspever nul zur Stabil zog. die Absicht hatte, die von alter»- lier «nsa?>iuen und die soeben aus Mainz neuankonini'-uden Juden, aus Furcht vor den Folpen einer I-euersl»run>t. die im Judenviertel nusyehrochen war und die übrige Stadt-m Mitleidenschaft cezo'.'en. geflohen, hier zu kfmzeiitneren. In dem Artikel ..Speyerder ..dermania Juliaira . zu des«on \erfassern Hrann gehon. wird ähnlicher» ausgeführt. Nach die*er Dawlelluniz wurde kein Zweifel darüber bestehen, dac-s Juden seilen vor IHM in Speyer gewohnt halien. Knie Svuaprtge koiinie sich date^r auch vor diesem /'•ilp'mkt m Speyer b<>fimden haben, obwohl «de im. eeschirh!l:c]i nicht bezeugt :5t. Nach Kichard Krau4heimer< ..M.ttelalterlirhen Svnairogen"* wär» es er^t ins-t. als die ans Main/, fliehenden Pamiiien vom h:<ctiot l\ud:i;er auf^'-neinmen wurden, zu einer (letneindeeründunp in Speyer gekommen. 1'i.n; i-: uns /um er»!."i M.d eine Sviiago^e in Speyer urkundlich bez-ni-:. In den Berichten iibcr die N'erfi'limnp'-n. die <!> Speyerer Juden im K ri-ii/uuf .iabr ln'JO «• r-fu!-!■ ti nm.-steu, wird wurde ini oberen Jnd"uviertel eine zweite Syua- •^nee <M:v.;e\v"i!il. In einer Schihfenmc:, die d'eut- 11<*h i];trtut. wie unsicher sich die Juden in Spevr nach d-n V.-rfolpu:m.»n d-s Jahres 10'.'.; fuhi!en. h.»is>t e>: ..Nie-l.lT 'jucli .i-'i; i:.-.-i.-.i.^.-n ib>.- .T.,Jir". V.* Vi'1,^.' Natt'.. />i .!<•: n-i Mi:::e .b\s A-.-mIs. Morzci sollen, aus l'un-ht vor dor IW<irar:^r.U . . . und so itUeten wir in der o'.vren Na.ihLarscii:ift i:n Lciirh.iu« den K. Jeliiab h. R. K.iler.ymo-;. Sie a!-»r in d*r unteren N.ichbars' n.ift loteten an ilirem Or:. dnr Synac-je, w.-A sn hieben si»» v>!e .I.ihre. Da* sranze Werk 'des Synacecenbau?' ^'.\r vol!en<t«»t im Monat FJul de>3 J.ihrw 4^64 -IHM. Am Vorstand d« Neujalirüfesie* krun einer von äon AelteMen .•".ijriß zur Gemeinde: Ke.mni^t. las-; uns die heilic» Lnde hinauftrsiren in da.« Haus, da.« ^tr peeründ"t hab(»n auf »einem firund und Funda-D^nt. Darsnf zegen die Ac.iesten der Oejuoinde. ihre rri^t^r und Leviten ■.hinauf, und trugen die Therarelion in d'»» heilige L-ido. die jich dort im G"tt»".h.i:is Ji^fand. unter grosser Freude hinauf. Der: blieben sie hl« auf den hetr.iirer. 'l'a^:. Am dar.auffoltrende.n 'ras. am Neuiiihrstac:'. i-CiTTciun wir in seiner Milte tu beten, und wir le;.-i.-n <b>rt bis a;^ den heutigen Tac." i.Arlikei „Speyer" in d<s>-JllprTrn1i^ia Judaic.v' Eiei der- Verfolgung im Jahre 109ti waren elf Personen, nach anderen Berichten waren e* zehn, in der Speyerer Gemeinde ums Leben g<*- -kommen. Ein Jahrhundert darauf, 1195. war die panzt» Genie nde betroffen worden. Eine Ritunlmordlegen>;e war die Ver.-vnlassun^. Der Rericht. der das gnvsse I.'iiL'lilck' schildert, das damals über die (b-;nein.b> here;nbrach. erwähnt auch ihre Syna^o-je. die von den Verfolgern e-ngeäsrhert wurde: ..... Die Juden «-tiftffn wnt da» Ot»rf?*<iio* 6*r ."•■i\Ag>tB9 hirviuf; dariuf ri>gpn ile die Leiter, mif i\<.i<-,lipr »le binaiifwenieiivn. zu m b empor. Dort . (••:trt4»n »ip »ich. bis ibnrn Hilfe kam. Dann ÜPiv-n -.«» die Tieltpr hinab und »tiefen auf ihr hinunter nnd ■.'cirti' no-h «abrwid der Nutt au« d»T **udt w*e. I Feinde »h«r p.ur.derten ade* w-a* »»rh -tri Ifiiwern befand, ihre Buefacr und die Tlorarollft'. «irfen »ip im ^a««*r and die P^nnj:eJp »«rhertpn mc ein. " (Orminia Judaica.l Die in den aneeführten Berichten erwähnten >vnaeogen der. Speverer Gemeinde bestphen -chon lanue nicht mehr. \\ l* Krautheimer m Ki'inem schon zitierten Buche ausfuhrt, nind nur der drundns* und die wesentlichen Teil der (Viwand der Synagoge von dem Rau de« zu Ende gehenden 11. Jahrhunderts erhalten eebhehen. \ber dessenungachtet werden diese Ältesten urkundlich bezeugten Svnngogen der Speverer denieinde nicht der \ ercessenheit anheimfallen, wen in diesen tiotbvhausern die iltverra^end- -ten I.ehr^r deg mittelalterlichen Judptitums aus- und eingingen und in ihnen e.»betet hah-m. l'-ne ..Weisen von Spever". wie sie in den l rkunden genannt werden, haben m der scharfinnigsten \\ ei-je den Talmud erforscht und waren auf diesem debiete wahrhaft schöpferisch; sie habpn mich uncer Gebe|t>urh durch I iiitiui uiui Selicfiot bereichert, dip heute r-.urfi L-ebetet werden. Man kann sich eine \ or-teüune. ven uer neueuiuup <he.--T ..Wei^.'n'' maehen. wenn man sieh vergegenwärtigt. <i«ss nach Vernii-htune d'-r Mainzer Gemeinde im Jahre V'^J ■he ue^tiee Fiihnin-.' ,1er -luden in Deut^-hlan.l an di'-> (iemeind.e Speyer iibercuiLT und da-s die!;n!>biiier--ynode vn„ Troyes (M">mi <l-n Gemeinden Speyer. Worms und Main« (Sehuml «In« Hichteramt üb-T die Gemeinden m Deutschland id>ertnuT. '/.in Vi.rlrä der -lüde inen ..(;..tb^tiieustlichen die Awf-abe der mit a-'V foi-eudernia^.-n: ..... d-.e Juden haben länsjsl S-!bs!andi-ke;t und VaVriand verloren, alier bei d.-nt Unt-T^anc» aller In^titutie-ie:- 1-1 i-b die S v n a l: oc e aN pin/'C-r Tr.ejer ihrer .Nationalität, dorthin f|-m ihr lilauben. und vo-i dort her en-pfmg.»n sie Heleiirunc "für ihre-i irdischen Wandel. Kraft zur Ausdauer in unerhörten Leiden . . Die ältesten urkundlich ho/euLTten Svnago^en in Speyer, auch ihre Nachfolgerinnen' und 'dijetzt l'>") Jahre bestehende Synagoge, haben d-»r Aufgabe stets gedient, die Zunz der jüdischen Andachtshütte zuweist. Möge das ehrwürdige Gotteshaus, dessen Jubiläum am ersten Ghanukka-Aben d durch eine golte?. dienstliche Feier von der Gemeinde begangen, werden wird, auch weiterhin dieser Aufgabe"" in ihren; ganzen Umfange gerecht werden! * IV IsraelitiM-he Kulm.^erueir.do Spcxer veüenc>t .Ti' Ar.de« liVj.ihricer. Bejtph'»ns" ihrer >^n.\- c-^ce eine Gedenk 5 chrift an ihre eherr.al'ige-i Miule der. die heute f.-a > on >pe>er im un-j Ausland leben. l>ie G.enxur.de bittet diejer.icen ehema'i-r^n Speyerer. die die Schrift n<vh nich: Vrha'r»n hatten, um Mateüunc ihrer Adre.««e. Am 1. Oktober ^9^7 betrug die Z.rJ d--- G e ni e i n d e niitg'ie;er m Landau "-^J gegenüber 4."vi im Verj.ihre. wahrend d.p Z^hl i-r jüdischen See;.*.,;:;• U >.bbr..it> b z i r k 5>»J (11 » UMrug. In'^L'e Abw.n-.d.v^ng v *>t Mit- :l'e-i^r wurde d-»: l.vs-J gegriin.iete"" Syn.:go:e:1. cltor aufgebet. Breslau In <i«r letiten S tzunc d*»r Opmpin-lfvtfp'^f' tretuaa »urde u a railgeteflt. Haiii^aui^dfB-^gs- Mtteln der Oeitreicher-Stiftunjr au "der Hoon* «tra*«* 'zwei wettere S11 f t u n c »h.iu«.feis?,«r*^r-.':'-:-:-: ririitet werden. Em Teil der Wöbnuneen-wfrd v kfnderretrhpn Fnm:!:en - vorhehalfen. " Iwee*amt werd*n "Jl Wohnungen errichtet. M:t der Rauau*fdhrung lst"berp;ts begonnen wordpn. Sehw. VoslsUMsse uatk Ueiusu K-«rh»li: wOcb«e':i<-b ehr« G?nlhr r->iuch:-j»# für Löft> ■.•••»tvecÄi.Lrfen b'. Ii f:,-1f3 fjM*m:<rrt Bcrlla aW U; Kranhruri Main R^c:-> :f» ^l'r Piic'uf'r. MOnrtir«» I'-«:»Tl J ih' ic'i^tT': Krtln h.it' J'<r .'F-.D^jrf h*; e. >rm | -.->-t-- --n <•- o »o Or:»r. h'- tu 1 T»c ■:iV- Aliktlr/uncen: * A \:r<->: B. :.: - »»•i>n-. i »Tb H i H»rh»:r: Lii b» IUm». I..«« Li-i! ii /•■"••:,;a K.injju^rc . Thm- Ab S<*weg nach Nordamerika Aa Krrtlo Hamlitint nrrnvn Chrrh. V-Ynrk .•"> 11 -"' 11 N. -x :!.' C 12 .LH". H 1? " n i: i-:-. r..-- l i :Ui -j 1: (LH. \i i i: : i: - ii-.-. : i i: i-i t: Luftweg: B>% cuf u-ciirrrs ke;ne Verbindung Seeweg n.uh Sudamerika Hrrün Yrsnltnrt FUnl. I I«». Rl« * A- .•^ n;: ' i- •> n i.% u t: i;. Luftweg: 7.:,<rh! t .50 RV für ,e 5 g f 7.25 ) Brrlhl VrjnVTttn R.'.H Rln R \. Serwez n.ich Sud*frilt* M'-rlln fr.intsr.irt M^rx-lil.. Kapstadt : t: : i; 4;■: \p v: Kapsln^!—fohcr.ncihu'S (oder P>clo"a) 30 Stur.dcn Luftweg: Zuichl-z 35 Pl 1ür r< 5g UTlIn M'ln.hTi Hrin.1l«l , ^!!;: m\ Seeand Landweg nach Paläitim* Luftweg l!.-rlln Mün. Zufrh'tg!0 Pi iur ,e 5 S: rn,r.d 15 Pf. ~ \ (ho Prindl«! * > s: W'r.d 1 5 P "•') ..v l.v/r/-,: yatüH&äfek Mr-inN-r. 1 K" K-.r.-->-b- '- H'r .tuv>.-h«j CH- '■z'.- \ L:. h:*n5V>ta .F;.-»t/»-. Mu«nr«£«nd«: ^i:'r-.*.l 7-<-ia'.T ((.».>'. P: u...; Aren (ja ridi*!). ■!'tw. : Fv5 •/rmtxT. lv« I hr Mir. 5Tr.^pr? L:a4e2«trMM!••- ■>.- M.:w::"Ke=d- " ()berl*at«T V*afr»d ■»V (\-•'.:■..•> Z-v .n«*. {r«:>\. rh«: <!«r \o\rmlvr. •>"> l :.: vi \|.r. Gov::-,':i': iv.r iiiiisch« s>h: i ^^^..:s«^•\^^.n'•■;•-2^^•. Acsprsehf Ra^>- -■: Pr >--'-^--.--: M::a-:i«.<.- Ch«r d"r Haopt- •vrrc F \!..;:red K'-"-: 'D-.::c-='-.. S^".ut«a: •v N <jr-:*k:. M.v'h-'. >^r.T (Orc-IT. Grdenk.Hu-siellune Rabbi Akiba Eper. Nach •;er Fe;er für gela^iene Gaste am Montag Ist e Rabbi - A k :ba - Fger-Aus?! el hing im Jüdischen;>eum. i Van-.e'ibnrger S?ra>>--> 31. ab Dienstag, . N-tv.>mhe'. tagli.-b von pi bis 14 t'hr. ausser /:-v:-'. ■• -..- -nrtnVjfh" f'reies_ Kapital vorhanden wäre. das5 -Arbeitslosi'gkeit und Kurzarbeit steigen, sobald r^^c nicht wie im Augenblick durch die Orangen. -ornte eine. saisomu:W>sig bedingte Nachfrage nach ^rbeitiikriiften' gewiss. Krieiclitening •i^^^^^::srbal!t.iKurr.\ die Menschen quälen sichj und ^Sf^F^jbre nialerielle'TAi>te?r ist aufs schwerste ge-;^g^Jj^.r;fährdOt. Auf dem Laude s.u.t die Mittelstands- ^^BiSf:"'Mpdlungen von den KiickschUigen keiiuvwegs ZgcS^S^ ~ "verschont geblieben, und nur einige Kihhiiziiu "M0SA'";:" Weten das erfreuliche Kibi eines worin auch nicht schwunghaften.' so doch ».bdtgon Auf-b..v:s. Die ^4f"'^'V:'*--s" ^T°ht* Sicherheit, nut der sie auf die Neubauten S^^^ÄiLV:"-<,f* vergangenen Jahres hinweisen, die ruhige Zuversicht, mit der am dem „Wir haben gc- '?'.v;"Vhant" da» .AVir hauen" und ..Wir werden bauen-* p^^nmlitelhar h(»ryor\viichs^ bieten sich auch dem l^jBflrarhtor als eine Hrücke de* Hoffens dar. auf ^^der^-durVh alle. Anfechtungen der bedränglen ^^^.jf^^^1^1 *"*r"'-H iti kommende Tage sehr»":- fi^lmöchte^ Aher. noch sind diese blühenden ^.J^ß^mein^^^ denen - natürlich mich ^^^inlll^2aiil''PJ"!ölcroiiM»«M" Ktn?ele\tsten/en an die ^]<Seite>u stellen wäre; l::>oln'in eftiem Meere der ^^irtkhafIiichen Not. Wären nicht noch hier und fl^^^TiS'jiu»:-den"-.itthron'• der rresperilijt -oder etwa ^fsCd^Mer deuischen Mtt}e!slan<J<:ilija aus nicht \\\- ^^^§^rti»h:. Kapitalresten gewiss geldliehe Ue- ^l^rveri-da. 'die von den glücklicherweise noch '^i^^jtChV.ausgt»se >eelim"hen Reserven ^^ijtH^ttniJ'-ersän?!-. werden, so hattensich ^&^-^Xu::^iiWJii... Zeitpunkt \Katastrophen Q^^^ll^aijleiü-;. (>h t?ie in /.ukuufr.ru jp^noir se;n wer Jen. i>t uugowiss wie die "»^^JlirtlftK *- \. ^.e ß^^^^^m^vi*viiif11iob'oti HlnWaniiul. der ,^^ilr^^Tf^*ri>ii?!iha(t;:-,ut» t.Wen, ipt, hebt IftÄgiä^^ ab.; Die tuMen von ^^liliP^^ Allmacht der A^wSi^^h^A\Vji aüüSler- Uitigerr*«^^«|^f^^ cfgelwnsejv^ ^''"'!tfTnw;-«|»t^il«ivlint-"'S:M WVi:^ m&B:^^''^ ^^^^^^pM^pW Rückschlhgen bewährt und l.-'.s*-n sich im allgemeinen auch von der gegenwärtigen Krise nicht überwältigen. Von den Juden aus Deutvhland sind nur wenige von der gleichen im^ren Kraft getragen. N.vdhvs und, bewundernd erkennen <sie an, da*«: ihre leichtere und glücklichere Vergangenheit s:e_ nicht für ebenbürtige Leistungen «dählte. Dabei ',.:(.,i mich diese Leistt.i-gen keineswegs zu übersehen, und, gerade, wer sich dem \\estour>p.V>chen Kultnrkreis zugehörig und verpflichtet b'ih''. erkennt auf zahlr.;."hen Geb'eten dankbar?J;r \ orw artstre beude« Wirken, ob es >ich nun irfudie Fntwick'.ung st.cit-seil-7 \ •.hs.V.erWher i.rruugeiisehaft-L um d;-» ar.-tltche Vort-^rglmg deiNev.-'.i.eruug. um die gv.vssirti.-e WoIi!fai:-:r.-.:rbeit der tt':.-e .vier rm d"» Kmchlang U"d lvvet;nng von Liuve:sdatsiehrstuhle-i bandelt O e .luden atis IWschb.u i hatten, «'s . lit'Sanit'i. betrachte!, die Frwartnngen n:.-ht entt;iU(«ch!. Je man auf >e f;.M7!e. >;e haben viel.- der «;pe/'fis«"!ien Funktionen in Angriff genommen, ru .ieren F.rfüllung sie irir K:i;*stir>*.in-i besonders he'.eegte, und es warten ihrer auch in Zukunft mich viele Aufgaben, desie und nur sie zu losen b-vtinimt sind. AVr als Neuankömmlinge, als M-ttelsta-uiler und :>U Menss'hen. die sich pie-st dureti wir:>chafF.iche Hrwitgtingen und nicht wie d:e Küssen gegen sie;ur K«nwanderuiig entschb*>ssen haben. s.:id sie wen.g-': kriseuMct-.T als jene. Jede d .^ser Fer-tstellur.g.-n ist — das w,ri frei'iiut.g rigegeben — eine ur.er-aubte \e;.t;l^.>- meinerung. Ys gibt ziL>a;umeugetu>vtiene buspe:: * in derSt.adt und prachtvolle Gli.ilu.vm aus Deutenland auf dem Lande. F<j gd«t duve und jene dot! uud hier. umJt'w~vfthr.Ta;w-ischen die un.ibers-'bbare Füi'e der Kmwanderer aiw lV.en. Litauen und Ga'.v.en. Ks g;bt Feborgauge zwischen d-m 'IVpen. uV.vl «s'gar r.oelt h:or. aul dem «v."hon ge waltsam lädierten Teilgebiete mit der l"et>-v- .«schrill -,.r.i!sUstineivs.»che Menwhen in der Krit '- lSt . das eüUige. wan festjsjclit, die verw.rren-ie Fülle .der Frsvlvinungem .., Denn die Wn-Iscbatt i-»' m.ht da- Ivn/ige. -nicht einmal da.- Dr:ng!:. b.>; «.v «he Meuvchen iu ihrer Haltung t«e*tuuml. Umter der Wirtschaft steht als der Hebel, der sie niedergehen bess ,,ud der sie wieder ankurbeln konnte, die l'oütik. Ks ist ein:> FoliPk. von der man abhängig ist. ohne sie selbst ru führen. Ks ist charakteristi.-ch. da-s die Leistung der )T:d sehen Revolkerung. d;e wahrend de? Fnruhejahres wohbdie stärkste und positivste pobt-sche \\V. kung prr.elt hat. in d-»- Dis;ipi:n der!\i»:v:tat bestanden hat. ur.t der man auf die arab'-cb.en Ancn'fe antwertefe Von der Verwirk'vhung /•otv.nms die Jv.d.en wieder tu eine-, S-'^et., -pur-n e.. t.v-bch und stüii-ilicb. Pab- <;>-eit '•i Kuropa r.i;;bers,-hat:en geneigt ist. e ne v r .Krlnisinas-g untergeordnete Rode. Kk —;•■•!.i--.-he F:;:.^e. wenn man f.»s".teil!. ,|-.- Mens,-!;.-;, Meh a-i e;.>n Zustand <ies T.--: — > wob.ut ha^en und da^- sie ihn als eine >. hw ■•• r.gke-t mehr aal .hrecy >chwe,en W We h m nehmen, durch des •> sich n-."ht b-irre -;.:...m. Manch einer macht e-fr-m:. noch f«1 i.ng'.n:''.-g an sich die Frfahrur.g. d.nss er r.n 1%-gü :»t. s cli aus .eitern Angvbasen in r-ir.-m he-i;ti verwandeln, der gar nicht fragt, ob -.r. i uo vielleicht ges!e: u w-.-vler ges,-hos>en werd.vi ist. >ondern d.er in nu>-erer und innc-er seinem Heruf nachgeht. Die Wächter n d.en Kolonien und die jüdischen Hilfs^'.v-»^|.»n braucb.en nur genannt zu werden, um an die Selbstverständlichkeit ihrer IMlichterfii;'..mg?u ec'.uuern. Aber at^gesehen von der körperlichen Bedrohung la>st die Dolitik die \b-u>chen 'mcliT rinn Frieden koui'iien. Nicht'nur m««<e-k :>ar durch die Wirtschaft, sondern nun" ttelbar greift sie an allen Orten Knge und Tagliche hinein. Ausser in dem Schlupfwinkel Tel-Aviv das deshalb vielleicht am meisten Frei Isra-' ■ist. aber am wenigsten Palästina, ist J.is Aratvrproblem liberal! nicht nur die dringenste noVtis.-he. sondern auch menschliche Frage. Die t. mi der nun .hr die Xugen schüessen ::u<! traun'-n kennte, nun «ei sie erledigt, ist endgültig; \orbei. In-dem Gfwur der St.iiinem -•hliis.- -•hnitt l-.'rreg-.ing der Menschen sich Bahn ehm; "d:e Jew'sh' Agency und di« Arbeiterschaft mit he-wumiernssa;/ e.'e leitende Tonführung zu Noch -,n,i >:.» der Misskläng« geworden. .'J.e b.ier und da laut -•in e> ihnen gelungen pein wird •■urdl.ci-.'re Fr-igni-se ihnen einen, ■"ger.wnrt'gen Verantwortung ab- -d d-e \raberfrage wieder in alt en sie l-.e-antreten. Dann wird ■e heute ges.-hios*pn gegen wild« :-assr.n!;:een vorgeht. vielleicht •m s.sjn \er der Fi ag-\ ob oder ob dam-t ein ueiP-res. und zwar da*;:-'d akutellste Problem, das im \e-leht. an^eschmtten ist, so wahr )--d-'s K"de emeT d.ernrtigen Reise- :iur einen Abbruch und kouvm Abit-n kann. Nur einige geringe Auspalast.ne-'sischen Leb-ns konnten ge.strei1-! werd.e-i. und. sehe;; sind sie stark und \eü :i:::i!>•-:-:.>n ni-.d e;:!>-ehen sich an allen Kcken dem deu{.»rd.en Wort Da es sich im heut'ge.n Beucht vorw;.yge;.i um einen Querschnitt eiurch e.ie Gegenwart handelte, die trübe und cnen tragen. \\ :•- aber Geg'-uwart nur sein s.i-.m. weil \-erg.inge-,heit war und Zukuuft >ein wird., ist .uich die palästinensische Gegenwart mcht fnr sich allein zu werten. Sie ist in urr aufies'.iclier Kette verknüpft mit dein, was war und was s-.iu soll, und wir, ihre Zeitgenossen, sind nur da:m würdig, ihre Grösse und ihre Trauer zu bereugen. wenn wir ihre Bausteine ebenso wie ihre Trümmer in den Bau der Zu-' kim.ft ein.-imuiuem entschlossen sind. Soeben erscheint der neue Palästina- Winterfahrplan. Palestiue Gener a l T i m e - T a b 1 e . Ii«7 3S. Er enthält ilö Autobuslinien mit Stationen. Abfahrtzeitea, Streckenlänge und Fahrtdauer, die Eisenbahnimien und Flugverbindungen. Der praktische Fahrp'an ist von Zvi Fnedla mW. Haifa, hT«'" .nisgeg-»bpn und im palästinensischen Ruchtmd Zeiiutigstiandel zu bezirhen.