Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 16 (1937)
- Issue
- 41 (14.10.1937)
- Date
- 1937-10-14
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 41 * Beiblatt U Oktober 1937, * Seite 13 d1rd"C'MrZGi Ausgleichssport — ja oder nein? Wenn, wie in diesen Tagen, eine Saison schliesst und eine neue beginnt, die Leichtathleten, die Tennisspieler und Ruderer ihre Sommersachen zusammenpacken, die Rasensportler bereits die ersten Kämpfe hinter sich haben, und die Ski- und Eissportler schon ungeduldig an die Freuden ihrer Saison denken, erhebt sich für viele stets die gleiche Frage: „Soll ich in den Wintermonaten pausieren oder wäre es für mein sportlichesFortkommenvielleicht besser, Ausgleichssport zu betreiben?" War man früher der Ansicht, es sei durchaus in der Ordnung, sich in aller Ruhe zu erholen und Reserven für die Anstrengungen der nächsten Saison zu speichern, hat man sich heute vom Gegenteil überzeugen lassen. Solange unsere Leichtathleten und Tennisspieler nicht im Winter in der Halle ihren Sportarten in sommerlich gewohntein Umfang nachgehen können, ist es für sie keineswegs ausreichend, einmal in der Woche in der Halle zu trainieren, dazu vielleicht ein weiteres Mai waldzulaufen und es bei diesem Tun bewenden zu lassen. Gewiss: Wäldlauf muss in erster Linie sein, sollte sogar von Sportlern sämtlicher Disziplinen, vom Turner bis zum Fussballer. vom Boxer bis zum Tischtennisspieler, betrieben werden. Er allein genügt jedoch dem aktiven Kampfsportler als winterliche Betätigung kaum. Der aktive Sportler braucht auch im Winter Kampf, den er im Training nicht findet, er muss sich im Laufe des Winters die Grundlage zur Leistungssteigerung in der Saison erarbeiten, muss in jene einwandfreie körperliche Konstitution kommen, die es ihm ermöglicht, sich später auf spezielle Verbesserungen konzentrieren zu können. Beispielsweise eignen sich für den oft in der Oberkörpermuskulatur zu schwachen Leichtathleten in besonderem Masse Turnen und Gewichtheben zum Ausgleichsiraining. Beide Disziplinen, namentlich das Gewichtheben, tragen das Kennzeichen totaler Körperübungen und verbürgen am besten die notwendige Kräftigung der gesamten Muskulatur. Daneben sollte tunlichst jeder Leichtathlet eine Rasensportart betreiben. Es braucht ja nicht gerade in einer ersten Mannschaft zu sein, in der vollster Einsatz gar zu leicht unangenehme Verletzungen mit sich bringen könnte. Seinen Kampfgeist erproben kann man auch in einer unteren Mannschaft. Auch die Tennisspieler haben es bitter nötig, neben dem Tischtennis und dem Hallentraining, das sich nur wenige gestatten können, vorbereitende Arbeit zu leisten. Wie oft konnten wir im Sommer die Erfahrung machen, dass unseren Tennisspielerinnen und Spielern die Ausdauer fehlte, dass zwar technisches Können in genügendem Masse vorhanden war, es bei vielen jedoch hauptsächlich an reiner körperlicher Kraft zum glatten Durchhalten eines zweistündigen Kampfes mangelte. Beispiele lassen den Wert des Ausgleichssports für den Tennisspieler vielleicht am wirksamsten erkennen. Gottfried F u c h s ist ein guter Tennisspieler, er war sicherlich ein noch besserer, ja sogar einer der besten Fussballspieler der Vorkriegszeit, sein Vetter, Dr. Bill Fuchs, der der derzeitigen jungen jüdischen Tennisgarde nach wie vor ein gleichwertiger Partner zu sein scheint, gilt auch heute noch im Winter als passionierter Fussball er. Von Daniel P r e n n weiss man. das er zur Zeit seiner bedeutendsten Tenniserfolge der Handballmannschaft des Bar Kochba Berlin eine grosse Stütze war, Herbert Brück kennt man als ebenso erfolgreichen Tennisspieler wie als Hockey- und Eishockeyanhänger, und Fred Perry, der frühere langjährige Weltbeste, bereitete sich, so heisst es, stets in gemeinschaftlichem Training mit englischen Berufsfussballern auf seine Wimbledon? und Davis-Cup-Erfolge vor. Diese Beispiele müssten genügen, um unseren Tennisspielern die Notwendigkeit winterlichen Ausgleichstrainings klargemacht zu haben und sie zu veranlassen, sich in Zukunft auch nach Schluss ihrer eigentlichen Saison ernsthaft und ausgiebig sportlich zu betätigen — vielleicht im Hockeysport, der seiner ganzen Spielkuitur nach den. Tennissportlern, in erster Linie liegen dürfte. Beispielhafte Winterarbeit dagegen leisten, ohne dass man sie darauf aufmerksam zu machen braucht, die Ruderer. Abgesehen vom Kastenrudern, das die wenigsten von ihnen auslassen, sind sie stets die Eifrigsten beim Waldlauf und beim Handball. Man spricht nicht umsonst von der besonders ausgeprägten sportlichen Auffassung der Ruderer. — n. Greteis Leistungen Wir berichteten in der vorigen Woche von Gretel Bergmanns überragenden Erfolgen anlässlich der amerikanischen Leichtathletikmeisterschaiten am 25. September in Trenton Sport der Woche Berlin Die Gäste der ISG enttäuschten Am 10. Oktober hatte sich die ISG 33 eine Anzahl auswärtiger „Schild''-Mannschaften nach Berlin eingeladen, deren Spielstärke allerdings sämtlich nicht ausreichte, um Siege des veranstaltenden Vereins auf der ganzen Linie zu verhindern. Dabei liess auch das Können der ISG-Mannschaften oft zu wünschen übrig. Die Fussballer blieben gegen VTH 04 Hannover erneut eine Bestätigung ihrer guten Nürnberger Form schuldig, desgleichen die Frauen, die zwar durch Vera Goldwasser verstärkt waren, Lili Henochs Fehlen jedoch noch nicht überwunden haben. Die Handball-Männer dagegen boten gegen eine mitteldeutsche Kombination eine rech!; anständige Gesamtleistung, hatten es allerdings auch nicht sehr schwer, den schwachen Widerstand ihrer Gegner zu brechen. Das F :i s s b a 11 spiel begann, wie man es erwartet hatte: -die ISGer spielten überlegen und schoben bis zur Pause zwei schöne Tore. Als dann nach der Pause das 3 : 0 markiert war. wollte es in •den Reihen der ISG überhaupt nicht mehr klappen. Ein Selbsttor feuerte den Gegner, die VTH 0-i Hannover, zu grossem Endspurt an, der ein weiteres Tor einbrachte. Zum Ausgleich langte es jedoch nicht. Er wäre au<'h kaum verdient gewesen. Jedenfalls konnten die Berliner von Glück sagen, mit dem 3: 2- Sieg gerade noch heil davongekommen, zu sein. Im Handball hatte die ISG 33 eine Kombination der „Sehild"-Vereine aus Magdeburg und Dresden zum Gegner. Die Mitteldeutschen waren namentlich in der Hintermannschaft zu schwach besetzt, um die schnellen Berliner Stürmer, deren Bester und Erfolgreichster diesmal Haurwits war, halten zu können. Das Schlussergebnis lautete 7 : 0, nachdem es zur Pause bereit« 5 :0 gestanden hatte. Auch bei den Frauen folgte einer starken ersten Spielhälftc (5:0) eine um so schwächere zweite der ISG. Die Leipziger Schild-Mannschaft mag sich bei ihrer immer besser werdenden TorsteHerrn bedanken, dass die Niederlage mit 3:7 durchaus erträglich ausfiel. ISG 33 VI — Schild Leipzig II 4: 1. M. F. Hakoah gewinnt Fussball-Klubkampf Mit je elf Mannschaften standen sich am 10. Oktober die Fussballer des Bar Kochba Hakoah und des IS K gegenüber. Mit Ausnahme eines Schülerspiels, das verloren wurde, und des Unentschieden im Treffen der ersten Jugend mannscharten beider Vereine behielten die Hakoahner jedesmal die Oberhand. Allerdings wird man den Männern des ISK das Vereinsvergnügen des Vortages zugute halten müssen. Das Spiel der ersten Mannschaften endete nach beiderseitig schwachem Spielverlauf mit 4:1 für Hakoah. Weitere Ergebnisse: Hakoah II—-ISK II 10 : 2; Hakoah III—ISK III 13 : 2: Hakoah A. H.—ISK A. H. 12 : 0; Hakoah 1. Jugend—ISK. 1. Jugend 2 :2; Hakoah 2. Jusrend—ISK 2. Jugend 6 :2; Hakoah 1. Schüler—ISK 1. Schüler 3:2; Hakoah 3. Schüler— ISK 3. Schüler 3 :2; Hakoah 4. Schüler—ISK 4. Schüler 1: 2. Verbandsspielbeginn im Handball Mit drei Treffen setzten die Verbandsspiele der ersten Handballklasse am 10. Oktober ein. Das interessanteste war das Zusammentreffen von Bar Kochba I und der Elf des Jüdischen Box-Clubs „Berlin", die erstmalig in die Verbandsspiele eingriff. Der IBC zog sich mit einer 7 :14-Niederlage noch recht anständig aus der Affäre, stellt man in Rechnung, dass die neuformierte Mannschaft ihr erstes Spiel be- He* Slaä jueä Sief Sonntag, 17. Oktober Berlin Handball und Fussball: Pokal-Endspiele des Deuteten Makkabikreises, Auswahlmannschaft Berlin- Brandenburg—Mitteldeutschland im Handball, 14 Uhr, Auswahlmannschaft Berlin-Brandenburg— -^Westdeutschland im F u s s b a 11, 15K Uhr, Sportplatz Grunewald. Handball: Verbandsspiele IBC Berlin I—ISG 33 II, H Uhr: ISG 33 2. Frauen-ISK 1. Frauen, 10K Uhr; Kauuclub I—ISG 33 I, 11% Uhr. Sämtliche Spiele: Sportplatz Grunewald. Hockey: Pflichtspiele TC Bar Kochba Junioren— ISG 33 Jugend. 9 Uhr. Bar Kochba I—TC Bar Kochba II, 10X- Uhr, ISG 33 1—TC Bar Kocbba I, 12 Uhr. Fussball: Klubkampf ISG 33 —Hagibor (untere Männernnd Jugendmannschaften), Sportplatz am Schäfersee, 9 Uhr. Leichtathletik: Eröffnungswaldlauf des Bar Kochba Hakoah, Start und Ziel: Sportplatz Grunewald, 11 Uhr. Rheinland-Westfalen Fussball: Punktespiele Schild Bonn I—Schild Neuwied I. Schild Bonn II—Schild Neuwied II, Bonn, Schildplatz; TUSPA Krefeld I—Schild Düsseldorf I. Krefeld, Schildplatz; Schild M.-Gladbach I—ITV 02 Köln I, Schild M.-Gladbach II—ITV 02 Köln II, ^•-Gladbach , Platz am Alten Wasserturm; Schild Bochum I — SG Schild AachenfDiiren I. G olsenki r c b c n . Sportplatz Hohen fri-edberger Strasse. — Diplomspiele ITV 02 Köln 1. Schüler — Schild Bonn Schüler, Köln, Fort Deckstein; TUSPA Krefeld Schüler—Schild Düsseldorf Schüler, Krefeld, Neuer Schildplatz; Schild M.-Gladbach 2. Schüler—ITV 02 Köln 2. Schüler, M.-Gladbach, Platz am Alten Wasserturm. Handball: Punktespiel. ITV 02 Köln Frauen—Schild Bonn Frauen, Köln, Fort Deckstein. Südwestdeutschland Fussball: Schild Worms I—Schild Frankfurt a.M., A. H. Sportplatz Buchrainweiher, IQ% Uhr; Jugendturnier, veranstaltet vom Bar Kochba Offenbach, Sportplatz am Nebenbahnhof, 9 Uhr. Kegeln: Städtekampf Schild Frankfurt a. M.— Schild Mannheim. Handball: Schild Wiesbaden I—Bar Kcchba Mannheiram I, Wiesbaden, 16 Uhr, Platz an der Lahnstrasse, vorher Jugend und Frauen. Norddeutschland Fussball: Schild Hamburg 1. Jugend—Hellmannia Minden 1, Jugend, Hamburg, Schild-Sportplatz, 15h. Handball: Schild Hamburg I —Blau-Weiss Hamburg I; Schild Hamburg 1. Jugend — Blau-Weiss Hamburg 1. Jugend, H : ra b u r g, Lokstedt. Bayern Fussball: ISC Fürth I—Itus Nürnberg I, Fürth, Karolinenstra-sse, 15 Uhr. * Der Jüdische Box-Club „Berlin" veranstaltet am 24. Oktober in Fortsetzung seiner bisherigen zielstrebigen Nachwuchsförderung einen Boxkampf- X;!chmittag in der Turnhalle Joach'unsthaler Strasse. . stritt und noch nie Gelegenheit hatte, zu trainieren. Trotz allem liess die Mannschaft, in der eine Anzahl der früheren „Reichsmeister" der ISG 33 spielen, erkennen, dass sie schon jetzt die erste Spielklasse um einen neuen beachtlich starken Gegner bereichert hat Eine schöne Leistung vollbrachte die „Zweite" der ISG 33, die der gleichen Einheit des Bar Kochba mit 7 :4 das Nachsehen gab. ISK hatte keine Mühe, sein erstes Punktspiel gegen den Kanuclub zu einem haushohen 16 :1-Erfolg zu gestalten. Weit, erc Ergebnisse: ISK 1. Frauen—Bar Kochba 2. Frauen 4:0; Bar Kochba 1. Frauen—Bar Kochba 3. Frauen 8:0 (6:0): ISG 33 3. Frauen— ISG 33 4. Frauen 4 : 2,(2 : 0); ISK II—Taubstummen I 7 : 2 (5 : 2): Bar Kochba III—ISG 33 1. Jugend 4 :2 (2:0); ISG 33 III—ISG 33 IV 7:5 (4:3): Bar Kochba V—Kanuclub II 15:0 (4:0); IBC Berlin 1. Jugend—ISK 1. Jugend 4 : 2 (2 :1). M. F. Südwesid eutschland Hakoah Stuttgart Fussball-Pokalsieger Ein ausgesprochenes Kick-and-rush-Spiel beendeten de Stuttgarter Hakoahner mit Glück als 3 : 2- (2 :1-) Sieger. In der ersten Halbzeit drängte TC Karlsruhe 03 stark, doch war der Sturm vor dem Tor recht hilflos. Stuttgarts Läuferreihe vermochte gut aufzubauen, wodurch der Einsatz des Sturmes sehr gefährlich wurde und bald eine 2 :0-Fiihrung erringen konnte. Eine Unsicherheit ihres Torwächters führte zum 1. Treffer der Karlsruher und ein Fehler der Stuttgarter Verteidigung wurde geschickt zum Ausgleich ausgenutzt. Der Karlsruher Hüter konnte es jedoch nicht verhüten, dass ein Stuttgarter Stürmer das Leder über ihn hinweg zum Siegestreffer einschoss. Der Schiedsrichter konnte überhaupt nicht gefallen. Vor diesem Hauptspiel trafen sich die beiden ersten Schildmannschaften von Stuttgart und Heilbronn. Die Stuttgarter Elf wollte keine hohen Torziffern erreichen, sondern das Spiel als Freundschafts- und Trainingsspiel ausnutzen. Deshalb blieb das Treffen stets gefällig und im Rahmen eines wahren Freundschaftsspieles. Ergebnis: 5:1 (4:0). Schild Stuttgart Schüler — Hakoah Stuttgart Schüler 2 :0, Schild Stuttgart AH—TC 03 Karlsruhe komb. 1:2. E. H. Hoher Handballsieg des Schild Stuttgart TC Karlsruhe hat aus seinen Leichtathleten eine neue, kampfeifrige Mannschaft'zusammengestellt, die es allerdings nicht verhindern konnte, dass Stuttgarts erprobte Elf ihr 19 Treffer ins Netz setzte, denen sie lediglich das Ehrentor entgegenhalten konnten. Im Frauen spiel hatten die Stuttgarterinnen Mühe, ein 2:0-Ergebnis zu erkämpfen. Die neu zusammengestellte Männschaft wird sich erst einspielen müssen. E. H. Lokal-Klubkampf in Karlsruhe Zum Abschluss der Saison standen sich erstmalig die beiden Lokalgegner, TCK 03 und Hakoah-Karlsruhe. in einem Leichtathletik - Klubkampf gegenüber. Der TCK 03 gewann eindeutig mit 84 gegen 48 Punkte. Die Leistungen waren ^durchweg beachtlich. Hervorzuheben sind der Sieg von Haas im Kugelstossen mit 10,46 m und der Diskuswurf von Markewitz mit 28,22 m, während bei den Frauen die Leistungen der kleinen Hanneliese Hammelburger, die ausser dem lOG-rn-Lauf auch den Weitsprung mit 4,52 m gewann, überragten. Die abschliessenden Staffeln wurden eine überlegene Angelegenheit des TCK, der auch den von der Gemeinde gestifteten Pokal gewann- K. W. Wiesbaden ohne Mainz Schild Mainz hat bedauerlicherweise die erst kürzlich gegründete und erfolgversprechende Arbeitsgemeinschaft mit Schild Wiesbaden gekündigt. So mussten die Wiesbadener schon zu den Handballspielen am 10. Oktober in Mannheim gegen den dortigen Bar Kochba allein antreten. Den Gästen fiel es schwer, sich auf dem Sandplate einigermassen zusammenzufinden. Es waren faire Spiele, bei denen es nur auf genau kombiniertes Zuspiel ankam, da ein Dribbeln unmöglich war.. Ausgezeichnet hielt der Mannheimer Torwart Mann. Die Wiesbadener 1. Mannschaft verlor mit 4 : S (2 :4), während die Jugend 5:5 (2:2) unentschieden spielte und die Frauen 3:0 (1:0) gewannen. L. B. Weitere Ergebnisse: Handball: Schild Frankfurt a. M. Frauen B— ISV Offenhach a. M. Frauen 4:3 (0:0). — Fussball: Schild Frankfurt a. M. Schüler—ISV Offenbach a. M. Schüler 1:2. B. Darmstadts Handballer in Frankfurt a. M. In einem Freundschaftsspiel standen sich die 1. Mannschaften des Schild Frankfurt a. M. und des Schild Darmstadt gegenüber. Darmstadt war durch einige Nachwuchsspieler ergänzt. Das Spiel selbst bot viele spannende Momente, und Dsrraftadt zeigte besonders in der ersten Hälfte großartige Leistungen. Das Resultat von 5:3 i"2:2' zugunsten von Frankfurt a. M. gab das ungefähre (New Jersey). Die Leistungen, die damals noch nicht bekannt waren, sind uns nunmehr im einzelnen mitgeteilt worden. Gretel Bergmann errang ihre Meisterschaft im Hochsprung bei einer Höhe von 4 feet 1134 inches (gleich I, 515 m), wobei zu berücksichtigen ist, dass Absprung und Anlauf auf weichem Sandboden lagen. Im Kugelstossen holte sie sich dann den zweiten Titel mit ihrer persönlichen Bestleistung von 37 feet 6% inches (gleich II, 44 m). * „Laszi^ Hecht, der tschechische Davispokal- Vertreter, konnte nach längerer Wettkampfpause wieder einen schönen Tenniserfolg erstreiten. In P r a g gewann er den Robotin-Pokal überlegen gegen Drobny, der vorher Cejnar auszuschalten vermochte. f rFififiFiiiif iüi ff f if;n ü iin ifff fii;risi3i?ifiiiignif ^ifsurif EfifiTiriiiff inifiiif i Stärkeverhältnis an diesem Tag gerech« wieder. Während der Pause gab es Ehrungen verschiedener scheidender und verdienter Sportkameraden beider Vereine. Die Aktiven der Sportgruppe Darmstadt gingen mit diesem Tae endgültig als Mitglieder in den Schild Frankfurt a. M. über. B. K. Bayern Nürnberger Siege gegen Hanau Mit einem 3 :0- (1 :0-) Sieg über die F u s s b a 11 mannschaft de» JJB Hanau konnte Itus Nürnberg für seine in Hanau erlittene Niederlage Revanche nehmen. Das Ergebnis bestätigt wohl einen einwandfreien, verdienten Sieg der Nürnberger, doch gab Hanau bis zur letzten Viertelstunde einen gleichwertigen Gegner ab. Im Spiel der 2. Mannschaften blieb Nürnberg nach massigem Spielverlauf mit 5:1 (1:1) überlegener Sieger. Das Handball spiel der Frauenmannschaften von Hanau und Nürnberg brachte Nürnberg einen weiteren schönen Sics. Ergebnis: 3:1 (1:1). J_ R. ST. Rheinland-Westfalen Fussball in Krefeld und Bonn Die Fussbailmannschaft des Schild Düsseldorf war beim Schildverein in Krefeld zu Gast und zeigte gegen die letzten Spiele eine erhebliche Verbesserung. Beiderseits hatte man Ersatz eingestellt, aber die Düsseldorfer kamen trotzdem zu einer recht guten Gesamtleistung und mit 2:0 (1:0) zu einem in jeder Hinsicht verdienten Sieg. Kaufmann (M.-Gladbach) leitete in sicherer Weise. Dem Schild Bonn gelang es die Gäste aus Neuwied ein 3 : l-Cl : 1-jSieg', für den in der Hauptsache Mittelläufer Levi und Halblinker Isaak verantwortlich waren. Bonns technische Ueberlegenheit wirkte sich gegen die untrainierten Gäste besonders stark aus. Das Spiel verlief ruhig und wurde bestens geleitet. J. G. „Schild" boxte in Witten Am 10. Oktober startete Westdeutschland in Witten die neue „Kiemringsaison". Leider war der Besuch schwach, während die Kämpfe recht spannend verliefen. Eine gute Vorstellung gab Wingens (ITV 02 Köln), der gegen Seligmann (Wuppertal) hoch nach Punkten siegte. Auch sein Klubkamerad Bunan konnte trotz des Unentschiedens gegen Leven (Wruppertal) gefallen. Berger (Dorrmund) stand im Federgewicht, gegen Frank (Krefeld) auf aussichtslosem Posten und verlor knapp nach Punkten. Wolf (Dortmund) steckte im Halbschwer von Gabelin (Krefeld) gleich einen derartigen Schlaghagel ein, da-ss er entmutigt nach zwei Minuten die Waffenstreckte. Grünberg (Wuppertal) und Stern (Dortmund) trennten sich unentschieden. Verbessert zeigte sich Samuel II (Krefeld) gegen Gasiorowski (Wuppertal) im Mittelgewicht. Mit schweren beidhändigen Haken sicherte sich der Krefelder den Punktsieg. Als Abschluss gab es nach langer Zeit wieder einen Ringkampf. Rosenberg (Witten) war zwar sehr angriffsfreudig, fiel aber der grösseren Kraft und Technik von Stern (Dortmund) zum Opfer und verlor in der 7. Minute entscheidend. R. B. In Düsseldorf gab es einen Klubkampf im B o x e n zwischen Hakoah Essen und Makkabi Düsseldorf,. Nach erbitterten Auseinandersetzungen siegten die Essener mit 9:5- Punkten. " M. R. Schlesien Handball und Faustball in Breslau In einem Freundschaftsspiel traf am 10. Oktober in Breslau die neugegründete Handballmannschaft der Sportgruppe N ei ss e auf die 2. Mannschall der Sportgruppe Breslau und be-