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Central-Verein-Zeitung · 1937-09-09 · 36 (9.9.1937) · page 4

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
16 (1937)
Issue
36 (9.9.1937)
Date
1937-09-09
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Seife 4 C.-V.-Zeitung Nr. 36 * 9. September 1937 €.-V.-Kalender 5698 Nicht selten divergiert 3er grossartige Text mit der fast trivial anmutenden Melodie. „Hoadere? wehoernuno", eine ergreifende Betrachtung „die Herrlichkeit und Treue sind Sein, des ewig Lebenden". Scharf kontrastiert hierzu ein altes polnisches Volksliedchen. Und doch: dem andächtig gestimmten Beter würde ohne Zweifei etwas fehlen, würde man dieses Gebet nicht mit der altgewohnten Weise umkleiden. Das freie Dur-Rezitativ findet in den alten Jorn-Kippur- Weisen sehr oft Anwendung. 'Besonders interessant sind hierbei die Schlüsse, die immer wieder an die Wendungen bestimmter Kircheniitaneien erinnern. Kommen wir zur Awoda mit ihren farbenreichen Melodien, erzählen wir von dem Dienst im Heiligen Tempel, von der Wirksamkeit des Hohen Priesters, so vernehmen wir eine Melodie, die einmal nur im Jahre, und zwar am Mussaf Jörn Kippur gehört wird (Beisp. 1) — wie überhaupt sehr viel Melodien des Versöhnungsfestes nur an diesem Tage gesungen werden. Hört man das Towo l'fonecho, nicht von Lewandowski, sondern in der ungemein interessanten Bearbeitung Kornitzers, so kommt man immer näher dem eigentlichen alten Stil des Sündenbekenntnisses „Oschamnu", der viel charakteristischer war als die heute gebräuchliche Melodie (Beisp. 2). Eine Wendung zum völlig Profanen Mit der „idealen Forderung", die leitmotivisch des Dichters späteres Lebenswerk durchzieht, tritt Hendrik Ibsen an die Hauptgestalt seines Konsul Bernick heran. Es entspricht dem kämpferischen Ethos, mit dem er sich, in einer von Grund auf reformbedürftigen Gesellschaft, zum Anwalt der Frauen aufzuwerfen pflegte, dass er die tapfere und uneigennützige Schwägerin Bernicks, die wahrhaft emanzipierte Lona Hessel, zur Verfechterin. seiner Tendenz macht. Lona weiss, dass die ganze Herrlichkeit seines Hauses „auf schwankendem Moorgrunde" errichtet und dass Bernicks Name mit einer Schuld belastet ist, von der er sich nur durch ein offenes Eingeständnis befreien kann. Bernick bekennt, nicht ohne dass die Macht der Vorsehung mit dem ermutigenden Antrieb der Frau im Bunde ist; die Umkehr wird zur Einkehr, Lüge zur Wahrheit, und triumphierend darf ihm die resolute Erweckerin seines Gewissens zurufen: „Jetzt hast du dich selbst wiedergefunden!" Für die Mittelspunktfigur des Konsuls Bernick, des machthungrigen Vabanque-Spielers, konnte Ibsen sich an manche fremde literarischen Vorbilder halten. Aber auch innerhalb seiner eigenen dramatischen Produktion vernimmt man in den „Stützen der Gesellschaft" Nachklänge von Früherem und — besonders deutlich — Vorklänge von Späterem. Erscheint Bernick nicht wie eine realistische Vorstudie des ins Grossartig-phantastische gesteigerten John Gabriel Borkman? Und kreisen nicht um den genial-verbrecherischen Träumer aus Ibsens Alterswerk zwei Schwestern, so wie Lona und Betty um den Wirklichkeitsmenschen Bernick? Aehnelt Vetter Hilmar, der die Fahne der Idee hochhalten will, nicht dem eitelen Schwätzer Hjalmar Ekdal aus der „Wildente"? Lässt die junge, muiige Dina Dorff, die sich ihr Leben selbst zimmern will, nicht Nora in ihrem Selbständigkeitsdrang vorausahnen? So bedeuten „Die Stützen der Gesellschaft" eine wichtige Etappe in der Entwicklungsgeschichte der Ibsenschen Dramatik, und es ist begrüssenswert, dass die Kulturbundbühne uns macht die Eingangsmelodie zum Schlussgebet Neila. Der Einfluss süddeutscher Volksmelodie ist unverkennbar. Dann aber kehren die Bittgebete wieder und jedes Gebet mit seiner eigenen alten Weise. Es scheint, als ob hier die Träger des Gottesdienstes noch einmal, gleichsam mosaikartig die einzelnen Teile zusammengesetzt haben, um die Erinnerung zu wecken vom ersten Tage Selichot bis zu diesem grossen Moment. Keine Melodie fehlt aus der reichhaltigen Sammlung. Uralte Weisen wechseln mit slawischen und anderen nationalen Melodien. Die Verbundenheit mit Gott dokumentiert sich in dem flehenden MolL die liedartige Form wird verlassen. Das Rezitativ tritt mit aller Herbheit und Strenge in den Vordergrund. Die Prophetenworte erscheinen gleich sichtbaren Flammen - zeichen: „Kehret zurück, kehret zurück von euern bösen Wegen." „Was sind wir, was ist unser Leben?", Die Extreme werden gegenübergestellt, die Gestaltungskraft des Vorbeters muss sie zeichnen, muss plastisch geben, was wahrhaft und unvergänglich und was eitel und nichtig ist. Zum letzten Male mit der ganzen Kraft und Inbrunst werden die alten Weisen vernommen: Höre Israel, der Ewige, er ist unser Gott, der Ewige wird König sein, wenn alles Irdische und Vergängliche längst in das Meer der Vergangenheit versunken ist durch eine Neuaufführung des früher vielgespielten Stückes auf diese Zusammenhänge wieder hingewiesen hat — auch wenn die künstlerischen Werte des Dramas gegenüber der wundervoll gereiften, psychologischen Höhenkunst des späteren Ibsen wesentlich primitiver sind. Die Aufführung des Kulturbundes, für die — zum ersten Male — Herbert Grünbaum als Regisseur zeichnete, wusste in der Hauptsache die bühnenmässigen Wirkungen des Stückes mit robustem Zugriff herauszustellen. Hierbei kam allerdings die unterirdische Musik einzelner Szenen zu kurz, so besonders das von schmerzlicher Resignation erfüllte, menschlich ergreifende Duo der beiden „Pflegemütter" Lona' und Martha im vierten Akt, das wie ein leiser Mollton aufklingen muss. Fritz Wisten, nach längerer Zeit wieder einer schauspielerischen Aufgabe zurückgegeben, spielte den Konsul Bernick. Er spielte ihn aus dem Vollen einer starken, eigensüchtigen Natur heraus, die das lastende Schuldgefühl mit einem vorgetäuschten Idealismus zu betäuben suchte. Bewusst vermied er in der Gestaltung der Rolle alle Spitzfindigkeiten und Besonderheiten; und er vermied ebenso am Scbluss jegliches Pathos des Bekennertums, für das er nur eine schlichte und ehrliche Männlichkeit einsetzte. Seine Gegenspielerin Lona Hessel fand in Lilly Kann eine Darstellerin von aufgeräumter, forscher Energie, in der auch etwas von geistiger Ueberlegenheit spürbar wurde; die seelischen Impulse der Frau, die als Erwählte Bernicks einst vor der reichen Halbschwester Betty zurückstehen musste, blieb sie freilich der Rolle schuldig. Gerade der beseelte Ton einer glücklosen Liebe schwang in dem Spiel von Jenny Bernstein, der in die enge Häuslichkeit gebannten Frau des Konsuls: prachtvoll, wie ihr ganzes Lebensschicksal sich in der kurzen Auseinandersetzung mit dem Gatten zu Beginn des zweiten Aktes mitleidlos enthüllte. Auch Gerda Klein, als die alternde Schwester des Konsuls, spielte mit verhaltenem Schmerz eine vom Schicksal Gezeich- Lilli Kann — Fritz Wisten Fot. (2) Abraham Wiederum in blauem Leinen, etwas kleiner im Format als im Vorjahr und darum noch bequemer in der Westentasche des Herrn, in der Handtasche der Dame unterzubringen, verstärkt im Umfang und darum noch brauchbarer als bisher erscheint der C.-V.-Kalender. Schon die beigegebenen Zeichnungen von Ernst Marcuse und Grete Wiesenthal charakterisieren dieses kleine Handbuch des jüdischen Alltags: ein Porträt des Vorsitzenden Dr. H e r z f e 1 d, Essen, eine schematische Zeichnung der Hauptgeschäftsstelle des Vereins, die in ihrer Üebersichtlichkeit die Vielfalt des C.-V.-Arbeitsgebietes erkennen lässt, ein Bild der Ludwig- Tietz-Lehrwerkstätte in Jagur als sichtbares Zeichen der Verbundenheit mit dem Aufbauwerk in Palästina, Skizzen vom Auswandererlehrgut Gross-Breesen, wo zurzeit über hundert junge Menschen mit Hilfe des C.-V. ihre Vorbildung für den harten Weg nach Uebersee erhalten. Die Aufgeschlossenheit des C.-V. gegenüber allen jüdischen Problemen und der Geist, in dem er sie zu meistern versucht, spricht aus dem programmatischen Aufsatz „E i n n e u e s J a h r C. - VT", der die symbolhaften Bilder durch das Wort ausdeutet: „Juristisch-wirtschaftliche Beratung, Planung konstruktiver Auswanderung, Bemühung um den weltoffenen Geist echten Judentums — das sind nicht nur Kapitelüberschriften des Arbeitsprogramms, sondern auch die zeitgültigen Ausdrucksformen der geschichtlichen Erscheinung des Jüdischen Centrai-Vereins, der in der Wertung durch seine Freunde die Grundlage seiner Geltung innerhalb der jüdischen Gesamtheit erblickt." — Ein Feiertagsgruss an seine Freunde, zwei Gedichte, von Arthur Silbergleit „Messias" und Hilde Marx ,,B a r m i z w a", kennzeichnen schon in ihrer Themenstellung Alter und Jugend — zwei Generationen als Träger des jüdischen Gedankengutes innerhalb des C.-V. Der praktische Teil des Taschenkalenders umfasst diesmal 50 Seiten: neben den 50 Beratungsstellen des C.-V. steht das Verzeichnis der jüdischen Grossorganisationen Deutschlands mit Adressen und Fernsprechangaben. Ein besonders glücklicher Gedanke war es, das „A B C der jüdischen Beratung" zusammenzustellen. Auf vier Seiten finden sich dort etwa folgende Schlagworte: Angestellte, Beteiligungsmöglichkeit, Hausgehilfen^ Reiseauskünfte, Studientransfer, Umschichtung, Vorlehre, Zahnärzte, und hinter jedem Stichwort ist vermerkt, welche der zahlreichen jüdischen Institutionen gerade dieses Gebiet sachkundig bearbeiten. So entsteht ein brauchbarer Führer durch die grosse Zahl jüdischer Vereine, aus dem der Benutzer besser als aus vielen Worten zu erkennen vermag, wie vielverzweigt gerade das Arbeitsgebiet des Centrai-Vereins ist — Es finden sich in dem Kalender eine Tabelle der jüdischen und der allgemeinen Feiertage, eine vergleichende Statistik über den Schrumpfungsprozess der jüdischen Gemeinden Deutschlands, eine Tabelle über die Zahl der Juden in allen Ländern der Welt, ein Verzeichnis der jüdischen Schulen in Berlin, die wichtigsten Gesetzesbestimmungen, eine Zeittafel zur jüdischen Geschichte, ein Jahreskalendarium für i938 usw. Mit besonderer Sorgfalt wurde auf nete. Ihr „Pflegekind" Dina war der jugendlichen Annelise Töpfer anvertraut, die sich bereits als Hofmannsthals Sobelde angenehm bemerkbar machte; leider hat sich ihr unleugbares Talent von einer gewissen Starrheit des mimischen Ausdrucks noch immer nicht gelöst Von den Männern hatte FritzMelchior, der als Frau Bernicks jüngerer Bruder einst die Schuld des Konsuls auf sich genommen und nun seine Rechnung präsentiert, die auffahrende Herbheit des unverdorbenen amerikanischen Farmers, der redlich um sein Lebensglück kämpft. Alfred Berliner gab, auch in der Maske an Hjalmar Ekdal erinnernd, sehr wirksam den Vetter Johann als einen nervösen, selbstgefälligen Hypochonder mit einem leisen Stich ins Karikaturhafte. Die soziale Note des Stückes vertrat, unter den Arbeitern Bernicks, Sig.mund Nunberg als Werk- Wochenpian des Berliner Kulturbundes Theater in der Kommandantenstr. 57, 20 Uhr 15 Min.: „Stützen der Gesellschaft": 11. September (Abonnement, Abt 46), 12. September (Abt 22, 32), 13. September (Abt. 24 34), 16. September (Abt 25, 35), 18. September (Abt 26, 36). Der Jüdische Kulturbund Berlin wirbt. In diesen Tagen setzt, nachdem die bis zum 3. September befristete Werbeaktion mit einem ausserordentlichen Erfolg beendet wurde, die Hauswerbung ein. Bis «um 25. September ariden Hausbesuche durch ehrenamtliche Helfer •ier Jüdischen Winterhilfe statt Diese Helfer sind 'egitimiert durch einen Stempelaufdruck „Werbektion Jüdische Gemeinde" auf den Werbeblocks ■es Jüdischen Kulturbundes. Der Jüdische Kularbund bittet, diese Helfer, die sich ehrenamtich auch in seinen Dienst gestellt haben, als vom 'üdischen Kulturbund beauftragt zu betrachten. Oie Helfer werden lediglich werben und keinerlei Inkasso vornehmen. Aufruf der grossen jüdischen Organisationen zum Eintritt in die Jüdischen Kulturbünde (vgl. C.-V.- Zeitung, Nr. 33 vom 19. August). Es ist, wie der acht Seiten der P o s 11 a r i f bearbeitet. Er berücksichtigt vor allem den Flugpost-, Telegramm- und Fernsprechverkehr nach Uebersee. Das Wochenkalendarium auf über 100 Seiten bringt neben den Feiertagen wichtige Gedenktage der jüdischen Geschichte, Sabbatanfang und Sabbatausgang, Sidra- und Haftaraabschnitte der Woche und zahlreiche Aussprüche jüdischer Männer aus Deutschland. Wiederum erscheint das kleine Taschenbuch als eine Feiertagsgabe des Landesverbandes Gross-Berlin des C.-V. an seine Mitglieder und damit auch als Gabe der C.-V.- Zeitung an solche Leser, die gleichzeitig Mitglieder des Vereins sind. Andere Landesverbände haben ihren Freunden in mehr oder minder grossem Umfange den Kalender ebenfalls überreicht * Für den „Almanach des Schocken-Verlags auf das Jahr 5698" ist der Jahreswechsel nur Anlass des Erscheinens. Lediglich die Beilage eines kleinen Brieftaschenkalendariums stellt die Verbindung zum Ablauf der Zeiten her. Im übrigen ist er wieder auf seinen 200 schönen gedruckten Seiten ein Schaufenster des bewährten Unternehmens, dessen Mitarbeiter in etwa 30 Beiträgen zu Wort kommen. Essays und Erzählungen, Prosadichtung und Gedichte stehen neben Uebersetzungen und^Nachdichtungen aus Talmud. Midrasch und mittelalterlichem jüdischen Schrifttum. Das Dokument und der Glaube, die Natur und die Kunst, Philosophie und Religion in buntem Wechsel der Menschen und ihrer Epoche sprechen zu uns. So vereinigen sich die Beiträge unterschiedlicher Naturen, wie sie etwa Samuel J. A g n o n, Leo B a e c k . Albert M o m b e r t, Ludwig S t r a u s s, Karl W o 1 f s k e h 1 darstellen, mit denen von Ephraim Cohn Reiss, Emanuel bin Gorion, Moritz S p i t z e r, E. L. S u k e n i k und solchen der Verstorbenen Max Liebermann und Franz Rosenzweig. Zwei Tafeln zeigen Teile der Freskenfunde in Dura Europos. — Ein Rechenschaftsbericht über Haltung und Gehalt einer Verlagsproduktion, die. so hoffen wir, in eine weite Zukunft wirken wird. * Die „Gesellschaft für jüdische Volksbildung" in Frankfurt a. M. lässt im Verlag von M. L e h rb e r g e r, herausgegeben von Georg Salzberger und Moritz W e r n er-, wiederum ihren „Luach" erscheinen. Auf ihn trifft das hebräische Wort in vollem Umfang zu, denn er beschränkt sich darauf, den hebräischen Text des „Rödelheimer Luach'* zu bringen, ihm die Verdeutschung gegenüberzustellen und ihn zu erläutern. So entsteht in Einleitung, Kalendarium und Anhang ein in den gottesdienstlichen Rahmen eingespanntes Bild des jüdischen Jahres. Die Feiertage finden ihre Deutung, ihr äusserer Ablauf wird dargestellt, Mond- und Fastenzeiten, Sabbatbeginn und Sabbatende sind vermerkt eine Barmizwatabelle und eine solche des Sabbatausgangs für die jüdischen Grossgemeinden Deutschlands sind angefügt. Der übersichtlich gedruckte Kalender wird, besonders für gläubige Menschen unserer Gemeinschaft, kaum entbehrlich sein. führer der Schiffswerft mit dem ernsten Pflichtgefühl des einfachen, gewissenhaften Mannes, Den Prokuristen Krapp stattete Alfred Lichtenstein wieder mit den scharf markierenden Zügen seiner bewährten Chargenkunst aus. Als Hilfsprediger Rohrland, der dem Damenkränzchen vorsteht und vor dem Amerikaner die Segel streichen muss, hielt sich Martin Brandt in den Grenzen einer unpathetisch-pastoralen Schlichtheit. Den vierzehnjährigen Sohn des Konsuls, der schliesslich alles zum guten Ende führt, gab W o 1 f g a n g Bernstein mit echt jungenhafter Frische. Die Kulturbühne hat mit der ausserordentlich beifällig aufgenommenen Aufführung des Ibsenschen Stückes ihr viertes Spieljahr würdig abgeschlossen; es ist zu hoffen, dass dem glücklichen Ende ein ebenso verheissungsvoller Beginn der neuen, fünften Spielzeit folgen wird. Dr. Hugo Lachmanski. Jüdische Kulturbund Berlin mitteilt, versehentlich die Unterschrift des Sächsischen Israeli tischen Gemeindeverbandes, Dresden iMax Lesser), nicht genannt worden. Der Sächsische Israelitische Gemeindeverband unterstützt diesen Aufruf tvärmstens. B'resclüth nennt sich der Schöpfungshymnus für Soli, gemischten Chor, Orchester und Orgel von Oskar G u 11 m a n n, auf den bereits in Nr. 32 der C.-V.- Zeitung vom 12. August hingewiesen wurde. Die U raufführung, die durch Gemeinschaftsarbeit der Künstlerhilfe und Kultusverwaltung vorbereitet wurde", findet am 26. September tHaschana Rabba\ 11 Uhr, in der Neuen Synagoge, Oranienburger Strasse 30, unter Leitung von Chemjo W i n a w e r statt. Es wurde ein Chor von über 60 Berufssängern und -Sängerinnen verpflichtet und das Orchester der Künstlerhilfe auf 40 Musiker verstärkt. Solisten: Paula Sa 1 o m o n (-Lindbergi, Oberkantor Hanns John-Jacobsohn. Orgel: Werner Baer. Einführende Worte: Elieser Ehrenreich. Zwischen der Aufführung des ersten und zweiten Teiles des Werkes wird eine neue ThoraroKe geweiht. Ansprachen: Direktor Heinrich Stahl, Rabbiner Dr. Werner vanderZyl. Die Staatsoper Wien bringt in der ersten Woche der neuen Spielzeit „Elektra" mit Rose P a n l y in der Titelrolle. Ibsens „Stützen der Gesellschaft" im Berliner Kulturbund INTERNATIONALES SPEDITIONSBÖRO Spezialisten mit langjährigen Erfahrungen für BROKERHOFF & LIPSCHÜTZ tti UMZÖGE NACH PALÄSTINA BERLIN C 2, FROMMELSTRASSE 1a / FW Varpodcunge^on allen P.a^nOeu^.ands ^^..chu.te, Fachperson«.

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