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Central-Verein-Zeitung · 1937-08-26 · 34 (26.8.1937) · page 15

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
16 (1937)
Issue
34 (26.8.1937)
Date
1937-08-26
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 34 * Beiblatt 26. August 1937 * Seite 15 Man muss es immer wieder bedauern, daes eine Veranstaltung, die den gegebenen Voraussetzungen nach eines der schönsten sportlichen Ereignisse innerhalb der jüdischen Sportbewegung hätte werden können, im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen ist. Nachdem andauernde Regengüsse bereits vor Beginn der Hauptkämpfe Laufbahn und Sprunganlagen völlig unter Wasser setzten, regnete es auch noch während der Veranstaltung. So war es schon eine organisatorische Leistung, die Titelkämpfe in vollem Umfang durchzuführen und Zuschauer, deren Zahl man mit etwa 250Q angeben muss, wie Aktive einigermassen zufriedenzustellen. Wenn trotz allem einige Resultate über dem Durchschnitt und für unsere Verhältnisse durch- Meisterschaften im Wolkenbruck Klaber (Fürth) wurde vierfacher, Salmang (Aachen) dreifacher Meister ISG 33 Berlin in den Mittel- und Langstrecken überlegen — Eine Fünfzehnjährige sprang 1,46 m hoch Klaber, der beste Techniker Im Verlauf der technischen Wettbewerbe kam der wohl zur Zeit erfolgreichste jüdische Leichtathlet Klaber zu weiteren Siegen. Mit einem schönen Wurf von 51,60 m, einer Leistung, die für die Anlaufverhältnisse als ganz hervorragend zu bezeichnen ist, gewann er das Speerwerfen und mit 33,44 m auch das Diskuswerfen. Einmal blieb Pförtner, das andere Mal Lewin (Tilsit) geschlagen. Im Kugelstossen musste sich Klaber dagegen um einen Zentimeter geschlagen geben. Erich Preise (Breslau) war glücklicher, für ihn wurden 11,81 m gemessen, während man Klaber nur 11,80 m anschrieb. Nach diesen Ergebnissen war natürlich - auch der Sieg des Fürthers im Sechskampf nie gefährdet, wenn er auch an seine Bestleistung nicht herankam. Preiss versagte im Diskuswerfen und musste deshalb Wieseneck den zweiten Platz überlassen. Bei den Frauen: Stuttgart—Berlin Die Frauenwettbewerbe standen im Zeichen 'des Zweikampfes zwischen Berlin und Stuttgart, deren Vertreterinnen in sämtlichen Wettbewerben mit Ausnahme des Weitsprungs, den Hannelore Pels (Essen) gewann, dominierten. Die relativ und absolut beste Leistung des Tages vollbrachte die 15jährige Marianne Glaser (Berlin), die im Hochsprung 1.46 Meter im ersten Versuch übersprang. In Marianne Glaser scheint ein Talent gefunden, das bei richtiger Anleitung und bescheidener Haltung durchaus in der Lage sein könnte, das Erbe unserer Gretel Bergmann anzutreten. Sonst war Gisela Schneider, die jetzt für Stuttgart startet, besonders erfolgreich. Sie gewann das Speerwerfen, den Dreikampf und wurde Zweite im Diskuswerfen und Kugelstossen. Dazu lief sie noch in der siegreichen 4-mal-100-Meter-Staffel ihres Vereins. Der 100- Meter-Lauf wurde eine Beute von Magda Alsberg (Stuttgart), über 200 Meter schlug Gerda Vogel (Berlin) ihre Klubkameradin Elisabeth Kann. Inge Mello und Käte Levy sicherten der ISG die Meisterschaften im Kugelstossen bzw. Diskuswerfen. Unsere Jugend versteht zu kämpfen Grossartige Kämpfe brachten die Jugendwettbewerbe, die im Kähmen der Meisterschaften zur Durchführung gelangten. Die Vertreter Südwestdeutschlands, Westdeutschlands, Sachsens und Berlins standen sich in einem Landesverbandskampf gegenüber, den die Berliner mit über 100 Punkten Vorsprung sicher zu ihren Gunsten entschieden. Glänzend veranlägt als Mehrkämpfer und Sprinter scheint Bendorf (Frankfurt am Main). Auf der Mittelstrecke kam Weil (Berlin) in schönem Stil zum Sieg. Ergebnisse: Meisterschaftswettbe-werbe: Männer: 100 m: 1. Salmang (Aachen) 11.8; 2. Oschinsky (Breslau) 11.9; 3. Lambert (Bonn) 12,1. 200 m: 1. Salmang (Aachen) 24,1; 2. Lorch (Köln) 24,5; 3. Krüger (Berlin) 24,8. 400m: 1. Fröhlich (Berlin) 55,7; 2. Haas (Wiesbaden) 57,7; 3. Rothschild (Fürth) 58,2. 800'm: 1. G. Bergmann (Berlin) 2.07.3; 2. Neubeck (Berlin) 2.11,5; 3. Lehmann (Berlin). 2.17.4. 1500 m: 1. K. Meyer (Berlin) 4.25,7; 2. Fuchs (Berlin) 4.28,7; 3. Vogelsang (Düsseldorf) 4.41,8. 5000 m: 1. Wienskowitz (Berlin) 16.59,8; '2. Cerf (Köln) 17.30,8; 3. Dombrower (Berlin) 18.20,3. Weitsprung: 1. Salmang (Aachen) 6;40 m; 2. P. Y. Mayer (Berlin) 6,24 m; 3. Klaber (Fürth) 6.19 m. Hochsprung: 1. Klaber (Fürth) I. 63 m; 2. Bendorf (Frankfurt a. M.) 1.60 m; 3. Preiss (Breslau) 1,57 m. Kugelstossen: 1. Preiss (Breslau) II, 81 m; 2. Klaber (Fürth) 11,80 m: 3. Lewin (Tilsit) 11,47 m. Diskuswerfen: 1. Klaber (Fürth) 33,44 m; 2. Lewin (Tilsit) 29,43 m: 3. Markewitz (Karlsruhe) 27,79 m. Speerwerfen: 1. Klaber (Fürth) 51,60 m; 2. Pförtner (Berlin) 48,91 m; 3. Preiss (Breslau) 48,37 m. 4XlOO-m- Staffel: 1. Sportgruppe Breslau 4S.0; 2. ISG 33 Berlin 48,1: 3. Schild Frankfurt a. M. 48,2. 4X400-m-Staffel: 1. ISG 33 Berlin I 3.49.8; 2. ISG Fürth 3.54.7; 3. ISG 33 Berlin II 3.57,00. Sechskampf: 1. Klaber (Fürth) 3193,1 Gerda Vogel (JSG33 Berlin) gewann die 200 m bei den Schild-Meisterschaften aus erstklassig erscheinen, ist das bewundernswert; denn regulär zu werten war das, was sich in und um Pfützen abspielte, keineswegs. Vielleicht läset es sich in dieser Saison doch noch einmal ermöglichen, die besten Leichtathleten des Sportbundes zusammenzufassen; die Leistungsgrenze würde sich unter normalen Umständen um einige Grade positiv verschieben. Salmang (Aachen) wieder im Kommen Der Vorjahrsmeister Salmang vermochte sich in den Sprints gegenüber den bisher von ihm erreichten Ergebnissen bedeutend zu verbessern. Schon nach den Vor- und Zwischenläufen musste man ihn erneut als ernsten Titelanwärter ansehen. Und er enttäuschte nicht: in überlegenem Stil sicherte er sich vor dem vielversprechenden Nachwuchssprinter Oschinsky (Breslau) die 100 Meter und gegen den Kölner Lorch auch die 200 Meter. Seinen dritten Titel holte er sich dazu im Weitsprung, wo er mit 6,40 Meter eine recht ansprechende Leistung vollbrachte. Paul Yogi Mayer (Berlin), der hier mit 6,24 Meter den zweiten Platz belegte, enttäuschte dagegen im Hochsprung, den Klaber (Fürth) mit 1,63 Meter vor Bendorf (Frankfurt am Main) und Preiss (Breslau)' gewann. Berlins Mittel- und Langstreckler nicht zu schlagen Wir behielten mit unserer Vorschau recht: die Vertreter der JSG 33 (Berlin) auf den Mittel- und Langstrecken waren nickt zu schlagen — im Gegenteil —, sie vermochten den Abstand gegenüber der Gegnerschaft aus dem Reich noch zu vergrössern. Auf der 400-m- Strecke siegte Froehlich nach Belieben in 55,7, mit der gleichen Ueberlegenheit sicherte sich Georg Bergmann die Meisterschaft über 800 m vor seinen Klubkameraden Neubeck und Lehmann, und über 1500 m gab es insofern eine Ueberraschung, als es dem Nachwuchsmann Kurt Meyer gelang, nach dauernden Brust-an¬ Brust-Kämpfen mit Fuchs diesen im Endspurt um mehrere Meter zu schlagen. Erfreulich war, dass Klaus Wienskowitz seine Schwäche nun endgültig überwunden zu haben scheint Laskau, der sich bis zur Mitte des Rennens mit ihm gleichauf hielt, verletzte sich und musste aufgeben. So kam Wienskowitz zu einem überlegenen Erfolg in noch nicht einmal schlechter Zeit. Georg Bergmann (JSG 33 Berlin) wurde 800-m-Reichsmeister des Schiid-Sportbundes Fol. (2) Martin Dzubas Punkte (12,0 — 2.46,8 — 6,19 m — 1,63 m — 11.80 m — 33,44 m); 2. WiesenCck (Frankfurt a. M.) 2954,8 Punkte; 3. Preiss (Breslau) 2380,4 Punkte. — Frauen: 100 m: 1. Alsberg (Stuttgart) 13,9; 2. Pels (Essen) 14,0; 3. Kann (Berlin) 14,1. 200 m: 11. Vogel (Berlin) 29,5; 2. Kann (Berlin) 29,7; 3. Mauder (Fürth) 30,1. Weitsprung: 1. Pels (Essen) 4.84 m; 2. Schneider (Stuttgart) 4,83 m; 3. G. Meyer (Berlin) 4,72 m. Hochsprung: 1. Glaser S5erlin) 1.46 m; 2. Schneider (Stuttgart) 1,35 m: 3. auser (Stuttgart) 1,30 m. Kugelstossen: 1. Mello (Berlin) 10,76 m; 2. Schneider (Stuttgart) 10,45 m; 3. Cohn (Stuttgart) 9,35 m. Diskuswerfen: 1. Levy (Berlin) 30,91 m; 2. Schneider (Stuttgart) 30.07 m; 3. Finkenstein (Berlin) 29,27 m. Speerwerfen: 1. Schneider (Stuttgart) 27,78 m: 2. Seeligmann (Frankfurt a. M.) 26,77 m; 3. Cohn (Stuttgart) 26.77 m. 4Xl00-m-Staffel: 1. Schild Stuttgart 46,0; 2. ISG' 33 Berlin 56,9; 3. Schild Frankfurt a. M. 60,0. Dreikampf: 1. Schneider (Stuttgart) 133.16 Punkte (13.2— 4,83 m — 10,45 m); 2. Finkenstein (Berlin) 103,16 Punkte; 3. Lippmann (Schild Stuttgart) 74,07 Punkte. Jugend-Verbandskampf: 100 m: 1. Bendorf (Frankfurt a. M.) 12,0; 2. Guttmann (Stuttffart) 12.0: 3. Blum (Karlsruhe) 12.1. 800 m: 1. Weil (Berlin) 2.15,0; 2. Goldstein (Hamburg) 2.16,3:' 3. Graff (Berlin) 2.19,0. Weitsprung: 1. Bendorf (Frankfurt a. M.) 5,81 m. 2. Salomon (Berlin) 5,71 m; 3. Jacob (Bielefeld) 5.59 m. Hochsprung: 1. Schlesinger (Leipzig); 2. Bendorf (Frankfurt a. M.); 3. Stern (Berlin) je 1.52 m. Kugelstossen: 1. Eisenstädt (Berlin) 12.23 m; 2. Rawitscher (Freiburg) 12.11 m; 3. Bendorf (Frankfurt a. M.) 11.59 m. 4XlO0-m- Staffel: 1. ISG 33 Berlin 49.3; 2. Mitteldeutschland 49,8; 3. Südwestdeutschland 51.0. — Gesamtergebnis: 1. Berlin 9012,1 Punkte; 2. Südwestdeutschland 8808.3 Punkte; 3. Westdeutschland 8564,7 Punkte; 4. Mitteldeutschland 74 869,8 Punkte. F. Schild Frankfurt gewann Fratienmeisterschaft Zum Abschluss der Veranstaltung standen sich die Frauen-Mannschaften der JSG 33 B e r - 1 in und des Schild Frankfurt a. M. im Endspiel um die Frauen-Handballmeisterschaft des Schild-Sportbundes "gegenüber. Während im Vorjahr bei der gleichen Gelegenheit die Berlinerinnen zu Sieg und Meisterehren kamen, waren es diesmal die Frankfurter Frauen, die allerdings erst in der Verlängerung zu einem glücklichen Erfolg kamen. Bei gleichwertigen Leistungen stand es zum Schluss der regulären Spielzeit 4 :4 unentschieden. Es musste also 2X5 Minuten verlängert werden. Frankfurt a. M. war ausdauernder, hatte zudem in der ausgezeichneten Torsteherin Friedel Sommer und der schussgewaltigen Mittelstürmerin Anni Freund starke Stützen, so dass ihr 6:5- Sieg keineswegs unverdient erscheint. Die JSG spielte namentlich im Sturm recht zusammenhanglos. Ihre Angriffsaktionen basierten lediglich auf Einzelleistungen, die bei der aufmerksamen und sicheren, wenn auch reichlich harten Frankfurter Verteidigung nicht zu Erfolgen führen konnten. Ausländersiege beim Tennisturnier Frau Gottesmann und Danzig siegten in den Einzelspielen Auch dem Tennisturnier des Deutschen. Makkabikreises, das in der Zeit vom 19. bis 22. August auf der Anlage des Tennisclubs Bar Kochba Berlin durchgeführt werden sollte, machte das ungünstige Wetter einen Strich durch die Abwicklungsrechnung; denn durch die anhaltenden Regenfälle waren die Plätze fast während des ganzen Sonnabends und Sonntags spieluniähig, so dass man das Turnier regulär nicht beenden konnte, es vielmehr formell abbrechen und dann am Montag ohne die abgereisten Teilnehmer weiterspielen musste. Schade drum, die Besetzung war wirklich erstklassig, und die Schlussrunden mit Wittmanri wären sicherlich von grossem sportlichen Interesse gewesen. W i 11 m a nn (Polen), D a n z i g, der Spitzenspieler des tschechischen Makkabikreises, der. jüdische Meister in Deutschland Buchwalter und Hamburger, der rumänische Davis- . Pokal-Vertreter, Messen die „Letzten Vier" des Herreneinzels. Lediglich Hamburger hatte bei Mann (Schild-Mannheim), den er nur 6 :4, 8:6 schlug, einigen Widerstand zu brechen, ehe er sich in die Vorschlussrunde durcharbeiten konnte. Hier gelangte dann Danzig durch ein ,.ohne Spiel" über den inzwischen abgereisten Wittmann ins Finale, während auf der unteren Hälfte Buchwalter in einem herrlichen Kampf den überaus sicheren, aber nicht variiert genug spielenden Hamburger mit 6:1, 6:2 auszuschalten vermochte. Buchwalter galt nach dieser grossartigen Leistung als Favorit, konnte sich aber überraschend und unerklärlicherweise gegen Danzig nicht durchsetzen und verlor mit 3 :6, 2 :6. Gewiss, ein Spieler kann während eines Turniers nicht dauernd seine. Bestform behalten, dass "er. sie aber von heute auf morgen völlig verliert, ist nicht zu verstehen. Im Dameneinzel fehlten die angekündigten Frau Popper (Rumänien), Frau Richter- Weihermann (Frankfurt a. M.) und Frl. Gutmann (München), wodurch der Wettbewerb sehr an Interesse eingebüsst hatte. So qualifizierten sich für die Vorschlussbegegnungen Frau Juliusbürg (Sportgruppe Breslau), Frl. Lord (Oesterreich), deren Landsmännin Frau Gottesmann und Frau Hemp (Frankfurt a. M.). Die beiden Spiele standen im Zeichen harter Auseinandersetzungen, die erst im dritten Satz mit 7:5 entschieden wurden. Frl. Lord gewann gegen die Breslauerin mit 6:4, 5:7, 7:5 und Frau Gottesmann gegen Frau Hemp mit 4 :6, 6 :2, 7 :-5. Sieg und ersten Preis holte sich dann Frau Gottesmann, die über ihre Gegnerin mit 6 :2, 7 :5 triumphierte. Auch im Herrendoppel gab es einen 'Ausländersieg und sogar eine rein tschechische Schlussrunde; denn dem späteren Siegerpaar -Gold — Danzig standen Ripper—Drucker gegenüber, die vorher über Buchwalter—Dr. Kahn mit 6:3, 6:4 hinweggekommen waren. Auch für diese Niederlage fehlt eine Erklärung, normalerweise müsste das Hot Statt Mud Sief Sonntag, 29. August Berlin Turnier des XSK: Handball mit ITÜS München, Bar Kochba Leipzig, Bar Kochba Hakoah Berlin, ISG 33 und ISK. — Fussball mit ITÜS München, Bar Kochba Hakoah Berlin, Hagibor, Schild Hamburg und ISK. — Leichtathlefrische Wettbewerbe, gleichfalls gut besetzt. Grunewald-Sportplatz, Vorkämpfe 11 Uhr, Entscheidungsspiele UVz Uhr, leichtathletische Wettbewerbe 15% Uhr. Fussball: Pokalspiele ISG 33 1. Jugend—Hakoah 1. Jugend, 9 Uhr, Sportplatz am Schäfersee. Südwestdeutschland Fussball: Endspiel um die Schild- Reichs meisterschaft im Fussball zwischen Schild Stuttgart und Sportgruppe Breslau, Stuttgart. Sporttag des Schild Frankfurt am Main: Leichtathletik, Turnen, Boxen, Judo, Fechten, Radrennen, Reiten; Fussball gegen ISV Offenbach, Handball gegen Schild Wiesbaden, Hockey gegen Schild Mannheim. Fr a n k f u r t a. M- Rheinland-Westfalen Boxen: Westdeutsche Makkabi - Meisterschaften (Köln, Düsseldorf, Frankfurt a. M., Essen), Essen, Jusendheim, Saarbrücker Strasse 1, Beginn 20 Uhr. 'Handball: TUSPA Krefeld Frauen—Schild Aachen/ Düren Frauen, Krefeld, Neuer S'childplatz. Fussball: TUSPA Krefeld — Schild Aachentöüren I; TUSPA Krefeld—Schild Aachen/Düren; TUSPA Krefeld Schüler — Schild AacheniDüreh Schüler, Krefeld, Neuer Schildplatz. Leichtathletik: Interne Vereinsmeisterschaften des ITV 02 Köln, Köln, Platz am Fort Deckstein, 8K Uhr. Mitteldeutschland Fussball: Bar Kochba Dresden—Bar Kochba Leipzig und Halle. Radrennbahn D r e s den - Reick, loV* Uhr. Handball: Schild Leipzig —Schild Magdeburg, Leipzig, Sportplatz Thekla, 14 Uhr. Tennis: Vereinsmeisterschaften des Bar Kochba Leipzig, Leipzig, Sportplatz Dübener Landstrasse, 9 Uhr. Kordwestdeutschland Tennis: Vorschlussrunden und ScMussrunden im internen Klubmeisterschaftsturnier des Schild Hamburg. Hamburg, Tennispark Hoheluft, ab 10 und 15 Uhr. Schlesien Grosses Werbesportfest der Sportgruppe Breslau, Breslau, Sportplatz Krietern, 15 Uhr. Die Schwimmabteilung der ISG 33 Berlin veranstaltet am 1. September im Stadtbad Turmstr. 85a eine Leistungsprüfung. Beginn: 20% Uhr. deutsehe Makkabipaar den Tschechen sicher überlegen sein — und war es auch in den bisherigen Spielen. Im Gemischten Doppel besetzten Frau Hern p-und Hamburger als die wirklich stärkste Kombination der Konkurrenz den ersten Platz. Sowohl Frau Wittner—Danzig, die in der Vorschlussrunde 1:6, 4:6 verloren, als auch Frl. Münz—Mann, die im Schlussspiel nicht ein Spiel bekamen, waren nie gleichwertige Gegner. Die Junioren -Wettbewerbe brachten ebenfalls guten Sport. Im Einzel siegte der Berliner Bar Kochbaner P o 11 a k gegen Cezinski (Leipzig) mit 2:6, 6:4, 6:4, und für die Schlussrimde des Doppels, die . später in 'Leipzig zur Durchführung gelangen soll, haben sich Pollak—Goldstein (Berlin) gegen das gut aufeinander eingespielte Leipziger Paar Kneller—Cezinski durchgespielt. H. F, Sportbetrieb überall Rheinland-Westfalen Leichtathletik in Köln Auch das Makkabiah-Vorbereitungssportfest der Hakoah-Köln am 22. August stand im Zeichen anhaltender Regenfälle, die bewirkten, dass nicht nur die in grosser Zahl erwarteten Zuschauer fast ganz ausblieben, sondern auch einige Aktive, so die Brüder Katzenberg (Düsseldorf) in äusserst unsportlicher Weise auf den Start verzichteten. Die Laufbahn war aufgeweicht und ziemlich schwer; um so überraschender die ausgezeichneten Zeiten in den Kurz- und Mittelstrecken« Allerdings wird man sie mit einiger Skepsis, aufnehmen müssen. In einem Jugend-Fussballspiel gelang es der Elf des Hakoah-Köln, sich mit 1:0 (0:0) gegen Bar Kochba-Frankfurt a. M. durchzusetzen. Mit 9:0 (5:0) erzielte die Kölner Hockeymannschaft einen überlegenen Sieg gegen die Frankfurter. Die Kölner, die den Kampf von Beginn Jan beherrschten,' hatten ihren besten Mann in dem - früheren Schild-Spieler Erwin Rothschild, der allein sieben Tore schoss. Das G e r ä t e t u r n e n, das am Nachmittag ausgetragen wurde, brachte keine überragenden Leistungen. Bei den Frauen siegte Juda (Köln), bei den Männern Hecht (Düsseldorf). Leichtathletische Ergebnisse Männer 100 m: 1. Münz (Köln) 11,3 2. May (Franko furt a. M.) 11,5. 3. Metzger (Frankfurt a. M.) 11,7; 200 m: 1. Münz (Köln) 23,7. 2. Strauss (Frankfurt a. M.) 25,7, 3. Strauss. (Köln) 25,8;. .400 m: 1. Strauss (Köln) 55.1; 2. Klein (Köln) . 56,2, 3. Bosenberg (Düsseldorf) 56,7: 800 m: 1. Archenholt (Köln) 2,05; 2. Rosenberg (Düsseldorf) 2.13,3 3. Brunner (Köln) 2.16,3; 1500 m: 1. Ehrlich (Düsseldorf) 4.49,1, 2. Joseph (Köln) 4.52,2, 3. Bach (Düsseldorf) 5.06,1; 4-mal-100-m-StaffeI: 1. Hakoah Köln I 46,7. 2. Bar Kochbi Frankfurt a. M. 47,3, 3. Hakoah Köln II 48,6; Hochsprang: 1. Ehrlich (Düsseldorf) 1,60 m, 2. Löwenstein (Frankfurt) 1,55 m, 3. Mayssner (Düsseldorf) 1,50 m. — Frauen : 100 m: 1. Seckbach (Frankfurt am M.) 13,1, 2. Rothbein (Düsseldorf) 13,7, 3. Rothschild (Köln) 13,9; 4 X 100 m-Staffel: 1. Hakoah (Köln) 55,6, 2. Bar Kochbi (Frankfurt a. M.) 56,1. — Jugend: 100 ra: 1. Rath (Köln) 11,9, 2. Fuchs (Frankfurt a. M.) 12.0, 3. Gum-. pertz (Wuppertal) 12,2. 0. M. Nordwestdeutschland Makkabivorrunden in Hamburg Am 22. August fand in Hamburg die Vorrunde uni die Makkab>Meistersdiaft im Euss.«

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