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Central-Verein-Zeitung · 1937-08-12 · 32 (12.8.1937) · page 2

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
16 (1937)
Issue
32 (12.8.1937)
Date
1937-08-12
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 C.-V.-Zeitong Nr.32* 12. August 1937 Magister Hirsch der gute Likör, Magister München VII In Berlin zu beziehen durch die Weingroßhandlung Bernhard Brauer, Burgstr. 3 TeL 51 43 40. Die Mandatskommission Unterhändler sie brauchen, um zur Festigkeit gezwungen zu sein. Weizmann wollte ja schliesslich von der ersten Minute an nur Vollmachten zur Verhandlung. Die Resolution legt sich also der Form nach nur darauf fest. Ausgangspunkt und Grundlage sind zwei Weizmann-Reden, die ihre Ergänzung in einigen Diskussionsr bemerkungen und Ansprachen bei Frakiionssitzungen fanden. Man tut gut, sich die Hauptthesen Weizmanns gegenwärtig zu halten. Um sie kreist die Auseinandersetzung. Weizmann bezeichnet die Grund- :hese des Peel-Berichts, dass das Mandat undurchführbar sei, als eine falsche Auffassung. Dass das Ergebnis der Mandats- . Verwaltung so unerfreulich sei, falle ihr selbst zur Last. Aber nach Lage der Dinge müsse man vom Peel-Bericht ausgehen. Und man dürfe nicht überhören, dass, wie immer auch die Antwort ausfallen werde, die der Kongress geben wird, in diesem Dokument Töne angeschlagen worden seien, die herüberklingen aus der Zeit vor vierzig Jahren, aus der Zeit von H e r z 1 s grossem Traumvon einem Judenstaat. Zwei Voraussetzungen hält Weizmann für eine Verhandlung für notwendig. Einmal, dass die Lösung die Möglichkeit eines unabhängigen nationalen Lebens in sich trägt, sodaDn, dass durch sie ein Beitrag zur Lösung der Judenfrage in anderen Ländern geliefert werde. Damit meint er die Möglichkeit, im Lauf einer Generation zwei Millionen junger Juden in einem jüdischen Staate in die Arbeit zu bringen. Man stehe vor der Alternative, entweder, überall in Palästina Minderheit oder in einem Teile kompakte Mehrheit sein. Und noch ein weiteres ist aus den Reden Weizmanns zu unterstreichen.. - Er hat — und seine Gegner machen ihm .sein langes Schweigen zum Vorwurf — zum ersten Male rücksichtslos und bitter die Mandatsregierung angegriffen, die die verhängnisvolle Entwicklung der Palästina-Situation verschuldet habe. Er fand beissende Formulierungen, wie die über die Expeditionsarmee: „Sie kam, sie sah, sie tat nichts — aber wir zahlten die Koste n." Und jene prägnante Kennzeichnung des Wesens der' englischen Politik: „Die Dinge in England werden nicht gemacht — sie geschehen." Aber bei allen Angriffen auf die Mandatsverwaltung und die Fehler der englischen Politik vergisst er nicht das Grundsätzliche. Immer wieder weist er darauf hin, dass die britische Nation heute die einzige sei, die obwohl sie selbst von vielen schweren Problemen bedrängt wird, eine aufrichtige Anstrengung gemacht hat, um wenigstens eine Teillösung für die nationale Not der ' Juden zu finden. Durch vorübergehende Schwierigkeiten dürfe man sich in dieser Beurteilung Englands nicht beeinflussen lassen. Der Kongress möge zwischen messianischen Hoffnungen und Ansprüchen und den unmittelbaren Möglichkeiten unterscheiden. Die unabänderliche Verheissung werde sich einst erfüllen, wenn es .keine Gewehre und Kanonen mehr in der Welt geben wird. „Jetzt können wir nur der Vorsehung den Weg ebnen, und an uns liegt es, die uns gebotenen Gelegenheiten nach besten Kräften zu erfüllen." So schloss Weizmann sein grosses politisches Referat. Die Sätze werden lange über den XX. Kongress hinaus gültig sein, jeder jüdische Staatsmann im eigenen Lande wird sie zu beachten haben. Es wirkt mitunter so, als ob Weizmann, der in der hohen politischen Schule Englands herangereift ist und jetzt auf der Höhe seines politischen — man darf ohne Schmeichelei sagen — seines staatsmännischen Könnens steht, dem Kongress und seinen Delegierten ein Seminar über Realpolitik halten wolle. Der jüdische Hang zur Dogmatik, zur beweisbaren Theorie muss zur Kraft umgeformt werden, die in der Welt der Erscheinungen zu Hause ist und weniger in der der Vorstellungen. Weizmann ist hier ein unbestrittener Meister. in. Die Unterbrechung der Kongressverhandlungen durch die Festsitzung in Basel In den Verhandlungen der Ständigen Mandatskommission in Genf wird die Delegation der englischen Mandatarmacht mehr und mehr in Verteidigungsstellung gedrängt Das wurde bereits bei der Prüfung des Berichtes -dei Palästina- Verwaltung für das Jahr 1936 deutlich sichtbar, in der ausser Minister Ormsby-Gore auch der frühere Chefsekretär der Palästinaregierung John Hathor n Ha 11 das Verhalten der Palästinaregierung -während des arabischen Aufstandes zu rechtfertigen hatte. Die Aufklärungen, in denen die besonderen Schwierigkeiten des Guerillakrieges und der „amorphe * und sporadische Charakter" der arabischen Umsturzbewegung hervorgehoben wurden, befriedigten die Kommission sehr wenig. In der tags darauf fortgesetzten Aussprache wurden deshalb die Erklärungen des früheren Chefsekretärs als keineswegs ausreichend bezeichnet, Auch als am 6. August die Einmischungsversuche der arabischen Staaten in die inneren Angelegenheiten Palästinas zur Sprache kamen, wurde von Kommissionsmitgliedern vielfach Kritik an der unentschlossenen Haltung der Mandatarmacht geübt. Dabei wurde auf die besondere völkerrechtliche SteTJung Palästinas als ein im Auftrag des Völkerbundes verwaltetes Mandatsgebiet hingewiesen. Die von John Hathorn Hall vorgebrachte Rechtfertigung, dass die arabischen Herrscher ihre Intervention auf eigene Initiative hin unternommen hätten, machte geringen Eindruck. Ganz besonders heftig kritisiert wurde die von den arabischen Regierungsbeamten in Palästina an die Mandatskommission gerichtete Petition. # Zwar versuchten die britischen Delegierten diese Solidaritätserilärung der arabischen Beamten mit der Aufstandsbewegung als eine Massnahme hinzustellen, durch die sich die Beamten von dem offenen Anschluss an den arabischen Generalstreik sozusagen losgekauft haben, und die infolgedessen als ein vergleichsweise geringeres Uebel aufzufassen sei. Die Kommission gewann aber im allgemeinen den Eindruck, dass keine andere Einzelheit aus den letzten Unruhen so sehr wie diese die Schwäche und Hilflosigkeit der Mandats Verwaltung bezeuge. Nachdem am 7. August das Studium der von jüdischer und arabischer Seite an die Kommission gerichteten Petitionen fortgesetzt wurde, war der 9. August der Erörterung von Angelegenheiten der Palästinaverwaltung ohne Zusammenhang mit den Unruhen gewidmet. John Hathorn Hall gab ergänzende Aufklärungen zu dem Bericht der Palästinaverwaltung von 1936, insbesondere zu den Kapiteln über Verwaltungsautonomie, Einwanderung, •-• Bodenverkauf, Erziehungswesen, öffentliches Gesundheitswesen und Arbeit. Eine sehr eingehende Debatte fand über die Einschränkung der Einwanderung während und nach den Unruhen statt. Im allgemeinen wird die Stimmung der Mandatskommission als der Verwirklichung des Peel- Planes nicht günstig bezeichnet. Kolonienminister Ormsby-Gore ist aus Genf abgereist. Es ist jedoch möglich, dass er noch vor dem 20. August, _ dem Termin, an dem er seine Geschäfte im Colonial-Office wieder aufnehmen muss, nochmals nach Genf zurückkehrt. Man erwartet, dass die Mandatskommission am 18. oder 19. August den Entwurf ihres Berichtes an den Völkerbundsrat fertigstellen wird. Die Vorstellungen 'der .einzelnen unmittelbar interessierten Gruppen und Parteien hielten auch während der Tagung der Mandatskommission an. So hat die Abordnung des 0 b e r s t e n A r a b i - schen Komitees dem Präsidenten der Kommission gegenüber in einer schriftlichen Erklärung die von dem Kolonienminister geäusserte . Meinung, dass eine arabisch-jüdische Verständigung unmöglich sei, zurückgewiesen. Diese Stellungnahme deutet aber leider nicht auf eine gesteigerte Verständigungsbereitschaft hin, sondern sie ist mit einem Kommentar versehen, der die unveränderte Radikalität der dem Einwand zugrundeliegenden Meinungen zum Ausdruck bringt: man erklärt eich lediglich bereit, über eine politische Lösung zu diskutieren „die auf den nationalen Aspirationen der Araber beruht" und ein arabisch-jüdisches Abkommen treffen, „das die Interessen und die nationalen Ziele der Araber zur Grundlage hat." Es ist fernerhin bei der Mandatskommission ein energischer Protest des Aussenministers des Irak gegen die geplante Teilung Palästinas eingegangen. In diesem Protest wird hervorgehoben, dass die Balfour-Deklaration bereits erfüllt sei, und dass für die Erhaltung der jüdischen Institutionen in Palästina eine weitere jüdische Einwanderung nicht mehr notwendig sei. Das Mittel, den Juden den Genuss der Früchte der Baliour-Deklaration zu sichern, sei die Anerkennung; eines unabhängigen und unteilbaren Palästina inmitten der übrigen arabischen Nationen. Die in Genf weüende Araberdelegat i o n soll im übrigen davon überzeugt sein, dass von der Mandatskommission die Aufrechterffaltung des bisherigen Mandates und die Errichtung eines Legislative Council empfohlen werden wird. Einige Araber, heisst es, seien bereit, mit den Juden auf der Grundlage paritätischer Vertretung in dem Legislative' Council Frieden zu machen, da sie offenbar erwarten, dass der Counhob die politische Atmosphäre des Kongresses nicht auf. Wer immer sprach, ob Weizmann, ob Ussisehkin, oder ob die Männer des ersten Kongresses ihre Erinnerungen ausgruben — stets war die Beziehung zum Augenblick und seinen Problemen da. Man muss die Vorgänge bei der Entstehung des Zionismus mit neuen Augen zu betrachten versuchen, jetzt, da er im Begriffe steht, seine wesentlichste Zielsetzung, den eigenen jüdischen Staat, also mehr als die „Heimstätte" des Basler Programms zu verwirklichen. Die Geschichte der jüdischen Gemeinschaft ist uralt und in den heiligen Büchern unseres Glaubens niedergelegt. Aber wer historische Abläufe überdenkt, der weiss, wie mitunter weit auseinanderliegende Vorgänge zur Einheit verdichtet werden, um das Bild vom Werden von Staat und Nation vollkommen erscheinen zu lassen. Vielleicht lernt einmal der jüdische Schüler in Palästina in späteren Jahrhunderten von der ersten und der neuen Besiedlung des Landes als einem innerlich verknüpften Geschehen. Niemand von den Teilnehmern der Basler Festsitzung vermochte sich der tiefen Erschütterung zu erwehren, als die blauweisse Fahne des ersten Kongresses in den Saal getragen wurde und vor der Tribüne Aufstellung fand. Der Rat der Stadt Basel hatte sie die vier Jahrzehnte lang gehütet. Ussisehkin hat den anwesenden Vertreter des Rates, sie noch solange zu bewahren, bis sie „in unserer Stadt Jerusalem" ihre Stätte finden könne. Weizmann berichtete aus seinen Erinnerungen vom zweiten Kongress in Basel. Es sei der St. Jakobstag gewesen, die Schweizer Bevölkerung habe festliche Umzüge mit Fahnen veranstaltet. Da habe er gesehen, und dies sei ein ungeheurer, unvergessener Eindruck für ihn, den Juden aus dem Ghetto geworden, wie die schweizer Fahne, als sie das Kongressgebäude passierte, vor" der zionistischen Fahne gesenkt wurde — „die reiche schweizer Fahne vor der armen jüdischen Fahne". Wenn irgendeinmal Schweizer Bürger im jüdischen Staate ihren St. Jakobstag feiern werden, dann wird sieh in ehrfürchtiger Dankbarkeit die Fahne des jüdischen Staates vor der Schweizer Fahne neigen. Wenn irgendwo, war in diesem Augenblick zu spüren, wie aus Parteigedanken staatliches Denken wurde. Unübersehbar sind die Folgen eines jüdischen Staates für die vielen Millionen, die niemals seine Bürger werden können oder werden wollen. Wir haben die Erwägungen hier an dieser Stelle anzustellen versucht, als der Peelbericht der Oeffentlichkeit übergeben wurde. Aber unabhängig davon ist die Hoffnung, dass ein jüdischer Staat, so gross oder so klein er auch immer sein mag, in Würde und Freiheit seinen Platz unter den Staaten der Erde einnehmen möge. IV. Alle Prognosen über die Wiederherstellung der Oeffentlichkeit erwiesen sich als falsch. Erst am Montagabend war es endlich soweit. Es hiess, die politische Sub¬ Kommission habe die Resolution fast fertiggestellt. Für Dienstag vormittag wurde also die erste öffentliche Sitzung einberufen, aber sofort wieder auf den späten Abend vertagt. Die Resolution fehlte noch. Das Ringen in den Fraktionszimmern und „Blocklagern" und echten Kommissionszimmern scheint heftiger geworden zu sein, als es vor den verschlossenen Türen den Eindruck machte. Es werden zwei Resolutionen vorgelegt werden. Aber die Entscheidung ist über den Mittwoch hinaus nicht mehr zu vertagen. Die Genfer Instanzen warten. Genau die Hälfte der zur Verfügung stehenden Kongresszeit hat es gedauert, bis die Resolutionen geboren wurden. Sie sind mit viel Liebe und Sorgfalt betreut worden — aber mit wenig Freude. Wer aus dieser Halbzeit als der eigentliche Sieger hervorgegangen ist, wird die Zukunft erweisen. Unsere Hoffnung ist, dass es ein jüdisches Palästina und eine glückliche jüdische Bevölkerung dort sein mögen. cfl von selbst die Einschränkung 4er jüdischen Einwanderung beschliessen werde. . Aber auch von jüdischer Seite werden.'die Versuche, die Meinungsbildung der Mandatskommission zu beeinflussen, ständig fortgesetzt Dr. A. Katznelson hat als Führer der vom Waad Leumi nach Genf entsandten Abordnung dem Vorsitzenden der Mandatskommission bis ins einzelne gehende Informationen über die Lage der palästinensischen Judenheit erteilt, die von starker Wirkung waren. Die Aguda-Delegation hat die Mandatskommission darauf hingewiesen, dass die Zionistische Organisation nicht die jüdische Gesamtheit vertrete, und hat weiter ihre religiösen Forderungen unterstrichen. Auch die Judenstaatsparter, die bekanntlich auf dem Kongress den Standpunkt, der extremen Teilungsgegner vertritt, hat für eine eigene Berichterstattung an die Mandatskommission Sorge getragen, und ermutigt auf Grund ihrer Fühlungnahme den Kongress, die Treue der Mandatskommission gegenüber dem Palästina-Mandat nicht durch eine teilungsfreundliche Haltung zu erschüttern. Schliesslich hat der Präsident der NeuzionistischenOrganistion, Wladimir J a b o t i n s k y, in Genf eine Reihe poli- tisch er Besprechungen abgehalten. Er ist von dort aus zu einem kurzen Aufenthalt nach Zürich weitergereist, wird sich aber dann wieder nach Genf zurückbegeben, wo er bis zum Ende der Beratungen der Mandatskommission zu bleiben gedenkt. Nach dem Ermächtigungsbeschluss Ueber das bei der, Aenderung der Verfassung Palästinas einzuschlagende Verfahren teilt das Züricher ITA-Büro folgendes mit: Nach Annahme des Ermächtigungsbeschlusses auf dem Zionistenkongress wird zunächst der Völkerbundsrat den Bericht der Mandatskommission entgegenzunehmen haben. Der Völkerbundsrat wird sodann der britischen Regierung mitteilen, dass die Frage der Aufhebung des Palästinamandats behandelt werden kann, nachdem die britische Regierung einen genau ausgearbeiteten Plan über die Errichtung eines arabischen und eines jüdischen Staates und über die Art der Verwaltung des ständigen Mandatsgebietes vorgelegt haben wird. Danach dürfte es zu Verhandlungen zwischen England und der Jewish Agency und zwischen England und den Vertretern der Araber kommen. Diese Verhandlungen werden das Material zur Grundlage haben müssen, das von besonderen Kommissionen für die F e s t s e t z u n g der G r e n z e n zwischen den einzelnen Territorien Palästinas und für die Angelegenheiten der Ueberführung von Arabern aus dem jüdischen Staat in Gebiete des arabischen Staates auszuarbeiten sein wird. Im Einverständnis mit den Vertretern beider Völker werden die Hauptgrundlagen der Verfassungen der beiden souveränen Staaten geschaffen werden müssen. Die ausgearbeiteten und vereinheitlichten Projekte wird die britische Regierung dem Parlament zur Beratung und Bestätigung vorlegen. Das durch das Parlament bestätigte Projekt wird dann von England dem Völkerbund unterbreitet werden. Erklärt sich der Völkerbund mit .diesem Entwurf einverstanden, so werden von-England Verhandlungen mit den V er tetern der Juden und der Araber über die Einsetzung provisorischer Regierungen in beiden Ländern aufgenommen werden. Diese Regierungen werden mit der britischen Regierung Abkommen zu schliessen haben, durch die die Aufhebung des Mandates und der- Beitritt der neugeschaffenen souveränen Staaten zum Völkerbund ermöglicht wird. Soeben ist im Schocken-Verlag, Berlin, der Peel-Bericht in deutscher Sprache erschienen. „Bericht über Palästina. Erstattet durch die Britische Königliche Palästina-Kommission unter dem Vorsitz von Earl Peel und auf Befehl Seiner Britischen Majestät vom Staatssekretär für die Kolonien dem Britischen Parlament vorgelegt im Juli 193,7" lautet der Titel des Bandes, der auf 463 Seiten den geschichtlichen Hintergrund und die Ausübung des Mandats bis zum Jahre 1936 schildert. Besondeer Kapitel sind den Fragen der öffentlichen Sicherheit, -den Finanz- und Steuerfragen, dem Boden, der Einwanderung, Transjordanien, dem öffentlichen Gesundheitswesen, dem Nationalitätsrecht und der Verwaltung gewidmet. Schlussfolgerungen und Vorschläge, Möglichkeiten einer dauerhaften Lösung werden eingehend dargelegt. Ein Anhang enthält die be-. sonderen Abschnitte „Palästinamandat", „Die Eingaben der höheren arabischen Beamten an den Hohen Kommissar" und anderes mehr. Die Erklärung der Kgl. Britischen Regierung, die zugleich mit dem Bericht am 8. Juli 1937 veröffentlicht wurde, bildet den Schluss des Bandes, dem zahlreiche graphische Darstellungen und Karten angefügt sind. Chefredakteur: Dr. AlfredHirschberg (in Urlaub); stellvertretender Chefredakteur und verantwortlich für den gesamten Inhalt: Dr. Margarete E d e 1 h e i m. Verantwortlich für den Sport: Dr. Ernst G. Löwenthal; verantwortlich für die Aufnahme von Bildern: Dr. Margarete Edel heim; sämtlich in Berlin. Für Rücksendung unverlangter Einsendungen ist Freiumschlag beizufügen. Leiter der Anzeigen-Abteilung und verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Friedrich Nathan. DA II. Vi. 38 236. PI. 5. Verlag: Jüdischer Central-Verein e. V., Berlin W 15, Emser Str. 42. Druck der Buch- und Tiefdruck-Gesellschaft mbH, Berlin SW 19. '1 KIumhew*«>Wtt&ehe In allen führenden Wäschegeschäften Damenwäschefabrik Rosa Klauber / München Klauber- HVäsche

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