Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 16 (1937)
- Issue
- 24 (17.6.1937)
- Date
- 1937-06-17
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 24 *4. Beiblatt 17. Juni 1937 * Seite 15 Jugendliche in Männermannschaften Auch im jüdischen Sport ist es üblich geworden. Jugendliche, deren körperliche Konstitution und leistungsmäss-ige Entwicklung besonders weit vorgeschritten erschienen, mit Zustimmung des zuständigen Sportarztes in Seniorenwettbewerben starten bzw. in Seniorenmannschaften mitwirken zu lassen. Diese Regelung war den entsprechenden Bestimmungen des Deutschen Reichsbundes für Leibesübungen angeglichen. Nun ist man kürzlich für den Bereich des DRfL. übereingekommen, dass Jugendliche in Erwachsenenmannschaften künftig überhaupt nicht mehr starten dürfen, auch dann nicht, wenn sie körperlich und leistungsmässig dazu durchaus geeignet wären. Es erhebt sich in diesem Zusammenhang die Frage, ob der jüdische Sport analog diesen geänderten Bedingungen zu verfahren habe. d. h. seine Jugendlichen gleichfalls nur noch für reine Jugendkonkurrenzen freizugeben. Ohne einer eventuellen Entscheidung des Reichsausschusses jüdischer Sportverbände vorgreifen zu wollen, glauben wir annehmen zu können, dass dieses Verbot unsere Sportverhältnisse nicht berührt, weil die Voraussetzungen, die im DRfL. zu ihm führten, nämlich eine Behinderung des HJ.- Dienstes durch übermässige leistungssportliche Beanspruchung, für uns nicht Platz greifen kann. Es bleibt also innerhalb des jüdischen Sports bei der alten Regelung, wobei jedoch in jedem einzelnen Fall grösster Wert auf eine positive sportärztliche Untersuchung zu legen ist. Dazu werden die verantwortlichen Abteilungsleiter darauf zu achten haben, dass die Möglichkeit einer Ueberbeanspruchung des für den Erwachsenensport freigegebenen Jugendlichen und hieraus leicht entstehende Schäden, vollständig ausgeschlossen bleiben. Eine gesunde und körperlich einwandfreie Entwicklung unserer jungen Menschen ist selbstverständlich ungleich wesentlicher als womöglich sportliche Prestigefragen der Vereine, denen vielleicht gerade an diesem oder jenem tüchtigen Jugendlichen zwecks Vervollständigung einer Mannschaft besonders gelegen ist. M. F. der an den Schluss seiner Ausführungen die Hoffnung setzte, dass sich bei einigermassen gutem Willen eine den Belangen beider Verbände gerecht werdende Lösimg finden lassen dürfte. ..Der gesamte jüdische Tennissport in Deutschland würde davon den Nutzen haben und einen neuen starken Antrieb, den er nach Verlust vieler guter Spielerinnen und Spieler mehr braucht, denn je zuvor.'' Höhepunkte der Tennis-Saison Wie schon in den vorigen Jahren werden auch diesmal neben den Jugend turnieren. auf die man trotz aller Zeitnot nicht verzichten sollte, die Höhepunkte der jüdischen Tennissaison in Deutschland die vom 7. bis 9. August in Berlin stattfindenden Meisterschaften des Schild-Sportbundes und die vom 17. bis 23. August im Rahmen eines grossen Internationalen Turniers des" Tennisclubs Bar Kochba Berlin durchgeführten Titelkämpfe des Deutschen Makkabikreises sein. Vorerst ist noch nichts bekanntgeworden, ob der Deutsche Makkabikreis zu seiner Veranstaltung die Spitzenspieler des Schild-Sportbundes und umgekehrt der Schild-Sporjbund die Besten des. Makkabi einladen wird. Derartig gegenseitige Massnahmen wären jedenfalls nicht nur wünschenswert, sondern bei der zahlenmässigen Schwächung, die die Auswanderung gerade in den Reihen der Tennisspieler verursacht hat, beinahe notwendig. Wir nahmen kürzlich in den „Klub-Nachrichten" des Tennis-Klubs Grunewald einen Vorschlag zur Kenntnis, der sich rückhaltslos für eine Zusammenarbeit zwischen den Vereinen des einen und des anderen Verbandes, insbesondere aber für die gemeinschaftliche Durchführung der beiden vorerwähnten Grossveranstaltungen einsetzte. Man wird dem Verfasser dieses Vorschlages beipflichten müssen, Anleitung zum erfolgreichen Training Neben dem ..Sportleitfaden", den seinerzeit Sportlehrer Edwin Halle, Wiesbaden, im Auftrag des Schild-Sportbundes für den jüdischen Sport schrieb, und der an dieser Stelle bereits ausführlich gewürdigt wurde, gibt es neuerdings im allgemeinen Sport ein ähnliches Trainings-Hilfsmittel : die Leichtathletische Lehrschriftenreihe des Deutschen Reichsbundes für Leibesübungen, die jetzt vollständig im Wilhelm-Limpert-Verlag erschienen ist. In gründlicher und klarer, leicht verständlicher Darstellung behandeln erste Fachleute und Praktiker wie Waizer, Hoke, Engelhard, Christmann usw. ausser den allgemeinen Themen der Körperschule und Trainingskunde im einzelnen das Spezialtraining der Laufstrecken, der Sprünge, sowie Wurf- und Slossübungen. Die billigen Hefte, die z. B. filmartige Bildfolgen der verschiedenen Phasen einer Uebung und erläuternde Zeichnungen technischer Einzelheiten enthalten, dürften namentlich für den Spitzenkönner oder den, der sich als Trainer mit der technischen Verbesserung der ihm überantworteten Leichtathleten beschäftigt, von vorteilhaftem Nutzen sein. —n. Sport der Woche Berlii Sportfest des JSC Hagibor Am 13. Juni eröffnete der ISC Hagibor die Saison mit einem Sportfest, dessen "umfangreiches Programm die Berliner Makkabivereine und Bar Kochba Leipzig bestritten. Während das Fussball-BlitzturnierBar Kochba Hakoah Berlin siegreich sah und im Handball die Leipziger Bar Kochbaner klar dominierten, litten die leichtathletischen Wettbewerbe, namentlich die Staffeln, unter mangelnder Beteiligung, wenn auch z. T. bereits recht erfreuliche Anfangsleistungen zu verzeichnen waren. Im F u s s b a 11 hatten sieb Hagibor durch einen in der Verlängerung mit 3 : 2 erzielten Erfolg gegen Bar Kochba Leipzig und Bar Kochba Hakoah durch einen ebenfalls erst nach regulärem Schluss errungenen 2:1-Sieg über den unglücklich kämpfenden ISK für die Schlussrunde qualifiziert. Die Hako ahner siegten schliesslich trotz grossartiger Abwehrleistungen des Hagibor-Torwarts mit 2:0 verdient. Das Handball- Endspiel sah „Maccahi" Berlin nach deren 1 : U-Sieg gegen Hagibor und Bar Kochba Leipzig, die die ..Alten Herren1' des Bar Kochba mit (5:0 überspielten, als O-egner. Unangefochten holten sich hier die Leipziger mit 5:0 den überlegenen Sieg. In der Leichtathletik hätte es interessantere Kämpfe geben können, wenn man einige Aktiven der ISG 33 nach dem Muster früherer Jahre zu den Wettbewerben eingeladen hätte. Die Leistungen konnten im einzelnen befriedigen. Sehr gut in Form befanden sirh bereits Schattmann, Werthen und Samuel (sämtlich Bar Kochba Hakoah). Ergebnisse: Männer: 100 m:l. Schattmann 11.2, 2. Sieradski (Leipzig) 11.6, 3. Frankmberg: 5000 m: 1. Werthen 16.59,0, 2. Levy (300 m zurück), 3. Hirsch; Weitsprung: 1. Sieradski (Leipzig) 6,22, 2. Sternheim (Leipzig) 6.08, 3. Samuel 6.0: Kugelstossen: 1. Samuel 11,00, 2. Tombowski 10.65, 3. Grünspahn. — Frauen- 100 m: 1. Ruth Goldstein (Leipzig) 14.3. 2. Sussmann 14.4, 3. Smcdresmann 14.S: 4-mal-100-m-Staffel: 1. Leipzig 59,6, 2. Bar Kochba Berlin I, 3. Bar Kochba Berlin LI. — Jugend: 200 m: 1. Holzer 25.3. 2. Braun 25.4 (beide Leipzig). 3. Grünbaum 26.3: 1000 m: 1. Berger 3.02,0, 2. Hochberg 3.03,0. 3. Weissmann: Kugeistossen 1. Tombowski 13.45. 2. Cohn. 3. Braun (Leipzig): Theodor-Herzl-Staffel: 1. Bar Kochba Leipzig, 2. Bar Kochba Berlin. M. F. Ergebnisse der Fussball-Gesellschaftsspiele ISO 33 AH—Hakoah AH 5 :2, ISG 33 III—Hakoah III 3 : 3, ISG 33 IV—Hakoah IV 0 : 7, ISG 33 1. Jugend—Hakoah 1. Jugend 1:2, ISK 1. Jugend —Hakoah 2. Jugend 1:7, ISG 33 3. Jugend —Hakoah 3. Jugend 4 :2, ISK 1. Schüler—Hakoah 1. Schüler 6 : 3. ISK 2. Schüler—Hakoah (Auerbach) Schüler 9 :0. ISK 3. Schüler—Hakoah 3. Schüler 0 :1, ISK 4. Schüler—Hakoah 4. Schüler 4 : 6. F. Nord tvestd eutschland Hamburger Sportsonntag Am 13. Juni fand in Hamburg ein Tenniswettkampf zwischen einer kombinierten Hamburger Mannschaft und einer Auswahlmannschaft Stettins statt. Die Schild-Kombination erwies sich für die eifrigen Stettiner, denen es in ihrer Heimatstadt sowohl an hinreichender Trainingemöglichkeit, wie vor allem auch an guten Gegnen fehlt, als zu stark und gewann überlegen mit 14 :1 Punkten, wobei nur das vierte Einzel verlorenging. Die Sportgruppe Schild hatte ihre Platzanlage der Jugendabteilung zur Verfügung gestellt, die ein allgemeines internes Leichtathletik fest aufzog. Rasen- und Mannschaftsspiele wechselten mit Frei-, Lauf- und Sprungübungen ah. Die ganze Veranstaltung, die weit mehr als hundert, jugendliche Teilnehmer vereinte, kann man als gelungenen Auftakt der diesjährigen Saison betrachten. Im Fussball trafen sich die ersten Mannschaften von Schild Hamburg und Makkabi Altona in einem Gesellschaftsspiel. In Anbetracht der längeren Pause sah man bereits; wieder ansprechende Leisttingen, so dass man mit einem ehrenvollen Abschneiden der Hamburger in der Meisterschaft rechnen darf. Das Resultat lautete: 7 : 0 (2 : 0) für Hamburg. — Die 2. Mannschaft des Schild spielte gegen Blau-Weiss II unentschieden 3 : 3 (0 : 2). P. H. Rheinland-Westfalen JSG Dortmund in M.-Gladbach In M. Gladbach sah man am 13. Juni nach langer Zeit wieder F u ss b a 11 kämpfe. Die J ugendmanns."haft des Schild M. Gladbach hatte die beste Jugendmannschaft des lndustriebe/.irks. JSG Dortmund, zu Gast. Die Gäste siegten sicher mit 3:2 (1:1). Unerwartet kam JSG Dortmund II zu einem wertvollen 1 :1-Unents -hieden gegen die gleiche Einheit der M. Gladbacher. die vor allem in dor zweiten Halbzeit stark überlegen war. Im Spiel der ..Ersten11 beider Vereine traten die Dortmunder ersatzgeschwäclit an. Dennoch hiess es bei Halhzeit nur 1:0 für M.Gladbach, dessen Elf viel durchschlagskräftiger spielte. Aus einer schönen Kombination der Gladbacher fiel nach der Pause das zweite und kurz vor Schluss da-s dritte Tor für die Schwarz-Weissen. Ergebnis: 3:0 (.1:0) für M. Gladbach. R.B. M.-Gladbachs Frauen siegen 4 :1 Im Zeichen des Sommerspiels stand die Begegnung der Frauenmannschaften von JSG Dortrn u n d und Schild M. G 1 a d b a ch am 13. Juni in M. Gladbach. Die Gastgeberinnen waren in d°r 2. Hälfte klar überlegen und siegten mit 4:1 d : 0'. Der Dortmunder Sturm war überaus schwach und kam kaum zum Schuss. R. ß. ff et Sied und $ie$ Sonntag, 20. Juni Berlin Leichtathletik: Internes Sportfest der ISG S3, Grunewaldsportplatz. 15 Uhr. Fussball: Gesellschaftsspiele der Hakoah des Hagibor und des ISK, Sportplatz am Schäfersee, ab 9 Uhr. Rheinland-Westfalen Handball: Vorsehlussrundcn um die ..Schilde- Meisterschaft Schild M.Gladbach I (Westdeutscher Meister)—Schild Wiesbaden I (Südwestdeutscher Meister), TUSPA Krefeld Frauen (Westdeutscher Meister)—Schild Frankfurt a. M Frauen (Südwestdeutscher Meister). M.Gladbach, Platz am Alten Wasserturm. Leichtathletik: Jugendmeisterschaften des ..Schild", Bezirke Industrie und Westfalen, Gelsenkirchen, Hohenfriedberger Strasse: B e - zirkssportf est des Makkabi. Veranstalter: Hakoah Köln, 13Uhr, Köln, Platz am Fort Deckstein. Südwcstdeutschland Fusshall: Ausscheidungsrunde um die „Schild"- Keichsmeistcrschaft Schild Frankfurt a. M. I—TC Karlsruhe 03 I. Karls r u h e . 16}* Uhr: Freundschaftsspiel Schild Göppingen I—Schild Heilbronn, Göppingen (vorher Fraucnhandball, Tischtennis). _ Handball: Pokalspiel Bar Kochba Frankfurt a. M. II—JJB Hanau I. Frankfurt a. M., 17 Uhr, Platz an der Sondershausener Str.; Hakoah Frankfurt a. M. Frauen—J.TB Hanau Frauen, Frankfurt a. M., IG Uhr, Platz an der Sondershausener Str.: Bar Kochba Mannheim I—Schild Stuttgart I. 1(3 Uhr, Bar Kochba Mannheim Frauen —Schild Stuttgart Frauen, 17K Uhr, beide Spiele Mannheim. Bayern Leichtathletik: Vereinsmeisterschaften des JSC Fürth, Fürth, Karolingenstr. 14S. Nordwestdeutschland Tennis: Städtespiel Schild Hamburg—VTH Hannover, Hamburg. Hoheluft, 10 Uhr. Fussball: „Schild"-Reichsmeisterschaft Vorentscheidung. Schild Hamburg I—Bochum I, Haniburg, Schild-Sportplatz. Schlesien Handball: Zwischenrunde um die „Schild"- Reichsmeisterschaft Sportgruppe Breslau I—ISG 33 Berlin, 16 Uhr. Breslau, Sportplatz Krietem: vorher Jugend- F u s s b a 11 spiel. Mitteldeutschland Leichtathletik: Sportfest des Bar Kochba Dresden, Dresden. Radrennbahn Reick, 15 Uhr (Vorkämpfe: 10 Uhr). Donnerstag» 24. Juni Berlin Handball: Makkabi Abschalom. Petach Tikwah (palästinensischer Handballmeister)—Auswahlmannschaft des Berliner Makkabi, Grunewaldsportplatz, 19 Uhr: vorher leichtathletische Jugend- und Seniorenwettkämpfe, Jugend - F u s s b a 11spiel ab 17 Uhr. Südivestdeutsckland Frankfurts Handballer in Form Der Handballmeister des Südwestdeutschen Landesverbandes, Schild Wiesbaden, spielte am 13. Juni gegen Schild Frankfurt a. M. Es wurde ein sehr harter und nervöser Kampf, der besonders in den letzten Minuten unter Disziplinlosigkeit litt und nach wechselndem Spielverlauf von Frankfurt mit S :6 (3 : 3) verdient gewonnen wurde. Wiesbaden spielte flüssiger und genauer, 'dafür gefiel diesmal der Torwart gar nicht. Bei den Frankfurtern sah man erstmalig die Darmstädter, von denen besonders Wieseneck eine grosse Verstärkung ist. Die Wiesbadener Frauen wurden vom Schild Frankfurt a. M. mit 0:10 (0:7) überfahren, den J ug endlichen erging es mit 2 :11 (0 : 6) nicht besser. # Die Begleiterscheinungen, mit denen der Spielbetrieb in Südwestdeutschland einsetzte, waren keine allzu erfreulichen. Grundsätzlich ist zu sagen: Bei der Wahl des Schiedsrichters sollte man stets vermeiden, einen Mann aus einem der beiden beteiligten Vereine zu nehmen; denn auch bei noch so gutem Willen wird auf der Gegenseite der Verdacht einer Benachteiligung nur allzu schnell aufkommen. Fest steht jedoch, dass der einmal gewählte Schiedsrichter unter allen Umständen allein zu bestimmen hat und seine Entscheidungen in vollem Umfange güllig sind. Dass immer wieder Spieler erklären, sich nicht fügen zu wollen, ist eine Disziplinlosigkeit, die in schärfster Form zu ahnden ist. Andererseits erscheint es aber auch wichtig, unsere Schiedsrichter so zu schulen, dass ihre Ueberlegenheit niemals anzuzweifeln ist. L. B. Fussball-Ergehnisse: Schild Frankfurt. a. M. I— Bar Kochba Offenbach I 3:2 (2 :1): Bar Kochba Frankfurt a. M. I—Schild Mainz 16:0 (2 : [)): Inte -nat Coburg Schüler—ITUS Bamberg Schüler 2:3 (1:1). T. C. 03 bleibt im Rennen Durch seinen klaren 5 :0-Sieg über die Fu s s b a 11 e 1 f des Schild W o r m s &m 13. Juni erreichte der TC03 Karlsruhe die Berechtigung zur weiteren Teilnahme an der Pokalrunde. Der Sieg stand nie in Frage, Worms war kein ebenbürtiger Gegner. Bei Halbzeit stand das Spiel bereits 3:0. K. W. Kurze Sportnotizen Ellen Preis wieder Meisterin Bei den österreichischen Staatsmeisterschaften im Fechten, die am 13. Juni in W i e n durchgeführt wurden, gelang es der Olympionikin Ellen Preis, ihre Meisterschaft mit Erfolg zu verteidigen. Im Herrenflore4t kam L i o n auf den 5. Platz. Dreyfus siegte in Florenz Der französische Auto rennfahrer Rene Dreyfus setzte seine Siegesserie fort. Beim Rimdstreckenrennen in Florenz am 13. Juni, das inmitten der Stadt über etwa 231. Kilometer führte, und den Rennwagen bis 1500 Kubikzentimeter vorbehalten war, siegte er auf Maserati mit einem Durchschnitt von 112.914 Stundenkilometern vor einer grossen Anzahl von bekannten Konkurrenten. Blbdy startete in Prag Der frühere Wiener Hakoahner Arpad Blödy, 'der jetzt für Hagibor-Prag startet, siegte auf einem grossen Prager Me.?ting am 13. Juni über 1500 Meter in 407.8. Auf der gleichen Veranstaltung siegte der Hammerwerfer Elias im Diskuswerfen mit 40,06 Meter. Finszus verteidigte seine Meisterschaft Der Wiener Hakoah -Ringer Finszus, der schon seit Jahren an der Spitze der Amateurringer seiner Gewichtsklasse steht, konnte auch für" 1937 die österreichische Federgewichtsmeisterschaft erobern. In den Schlusskämpfen, die kürzlich in Wien durchgeführt wurden, siegte er unangefochten. Hechts Form hält an Das tschechische Davis-Cup-Team, das aus Menzel und dem jüdischen Spieler ..Ladislaus" Hecht besteht, hat nun auch den Kampf gegen die starke Mannschaft aus Jugoslawien klar gewonnen und wird nun in der Schlussrunde der Europazone in Berlin am 7. bis 9. Juli gegen Deutschland anzutreten haben. Noch immer Max Rosenbloom Der frühere Halbschwergewic'hts-Weltmeister Max Rosenbloom ist noch immer mit schönem Erfolg aktiv. Erst in der vorigen Woche gelaug es ihm, in Los Aug e los den bekannten Lee Ramage über 10 Runden sicher nach Punkten abzufertigen. Pedro Montanez, der jüdische Boxer portugiesischer Herkunft, stellte in New-York seine derzeitig gute Form erneut unter Beweis. Er schlug Phil Baker in der zweiten Runde entscheidend und wartet nun auf einen Titelkampf gegen Weltmeister Barney R o s s. Mausner und Donnenfeld in Frankreich Die beiden früheren Hakoah - F u s s b a 11- Spieler Mausner und Donnenfeld, von denen Donnenfeld zuletzt beim Makkabi Tel Aviv tätig w-ar, sind für französische Berufsspielermannschaften verpflichtet worden. llllll!llllilllll!ll!ll!l!lllllllll!illlllllll!!!lllill!lllllllimilllM^ VedstlMsse Mtuk Ite&etm Erscheint wöchentlich ohne Gewähr. Postschluss für Luftpostsendungen bei folgenden Postämtern: Berlin C2: Frankfurt/Main Bahnpostamt 19 und Flughafen; München Bahnpostamt 1 und 2 (Flughafen); Köln (Flughafen). Einwurf bei anderen Postämtern oder in anderen Orten bis zu 1 Tag früher. Abkürzungen: B. A. — Buenos Aires: Bord. Bordeaux: Boul. Boulogne; Cherb. Cherbourg: O. Cuxhaven; South." Southampton. Ziffern in Klammern Postschi uss/.citcn. Ab Seeweg nach Nordamerika An Berlin Hamburg . Bremen Cherb. N.-York 21. 6. 21.6.(10) „Bremen" 22.fi. 23.6. 2?. 6. 23. 6. 24. (i. ( 8) ..Hansa-1 24.6.(C) 25.6. 2.7. 24. fi. 24. fi. (19) ..Berengaria" 26.6 2.7. 28. 6. 28. 6. (19) „Europa" 29.6. 30.6. 5.7. Luftweg: Zurzeit nur Nachbr'mgeflüge Köln—Cherb. („Mit Luftpost ab Köln zum Dampfer"). Zuschl. 15 Pf. für je 20 g Berlin Köln Cherb. N.-York 22. 6. (IS) 23. 6. (9) Flug zur „Bremen" 23. 6. 2S.6. Seeweg nach Südamerika Berlin Frankfurt Boul. Bord. Rio B. A. 17. ß. (10) 18.6.(8) 19.6. 5.7. 9.7. 18. 6. (19) 19. 6. CS) 21. 6. 10.7. Luftweg: Zuschl f. je 5 g 1,50 RM (1,25 Brasil.) Berlin Frankfurt Rio B. A. 19.6.(1.3) 19. 6. (15) Franz. Luftpost 22.6. 23.6. 23. 6. (21) 23. 6. (2-1) Deutsche Luftpost 26. 6. 27. 6. Seeweg nach Südafrika Berlin Köln South. Kapstadt 23.6.(16) 23.6.(21) 25.6. 12.7. Kapstadt—Johannesburg (oder Pretoria) 30 Stunden Luftweg: Zuschlag 35 Pf. für je 5 g Berlin München Brind. Athen i 18.6.(9) 18.6.(18) 20.6.(7) _ „ . 19. 6. (6) 20. 6. (6) 0La0uf£ett 22. 6. (9) 22. 6. (18) 2L 6. (7) S~9 TaSe 23.6.(6) ' 24.6.(G)J See- und Landweg nach Palästina Berlin München Haifa 18. 6. (16) 19. 6. (6) via Belgrad-Istambul 23. 6. 20.6.(14) 21.6.(9) via Belgrad-Istambul 25.6. 22. 6. (16) 23. 6. (9) Schiff 2-1. 6. ab Brindisi 28. R. 23. 6. (16) 24. 6. (9) via Belgrad-Istambul 29. 6. Luftweg: Zuschlag 10 Pf. für je 5 g; mind. 15 Pf. Berlin München Athen Brindisi^ 19. 6. (3) 20. 6. (5) 19.6.(91 19.6.(18) 21.6.(7; 21. 6. (6) 22.6. (11) 23. 6. (3) 24. 6. (8) 23.6.(9) 23.6.(18) 25.6.(7) 25. 6. (6) 26. 6. (11) Laufzeit a. 2J£ Tagt