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Central-Verein-Zeitung · 1937-05-20 · 20 (20.5.1937) · page 12

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
16 (1937)
Issue
20 (20.5.1937)
Date
1937-05-20
Page
– (sequence 12)
Language
German
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C.-V.-Zeifung Seite 12 erkennende "Würdigung durch seine synagogalen und weltlichen Kompositionen. Er schuf einen Freitag-Abend-Gottesdienst und einen Abend- Gotteedienst für Scholosch regolim, in denen er die Mitwirkung der Gemeinde besonders berücksichtigte. Neben einer stattlichen Anzahl anspruchsvollerer Kompositionen für die Synagoge errang Zivi auch auf dem Gebiet weltlicher Musik schöne Erfolge; hervorzuheben sind u. a. die sinfonische Dichtung .,Ueber Babylon und Rom" und die zur 300-.Jahr-Feier der Stadt Elberfeld komponierte Festhymne. Von Zivis umfassender literarischer Betätigung legen zahlreiche Veröffentlichungen beredtes Zeugnis ab, die sich mit der jüdischen Musik beschäftigen. So darf der Jubilar mit Genugtuung auf ein gesegnetes Leben zurückblicken, reich an Arbeit und wohlverdienter Anerkennung. Mögen Hermann Zivi noch viele Jahre in Gesundheit und Rüstigkeit beschieden sein. E. Kirscliner. München. Berlin Die Jüdische Winterhilfe unterstützte im Winter 1936-37 14 S19 Parteien mit 29 610 Personen. Hiervon waren 5796 ledige Männer und 6094 ledige Frauen. * Die Jüdische Gemeinde empfing Durchwandererbesuch aus K o w n o , der sich für einen Tag auf der Fahrt nach Palästina hier aufhielt. Die Gäste besichtigten jüdische Satten Berlins. Dresden In der zweiten diesjährigen Gemeinder a t s Sitzung wurde der Jahresabschluss für 1936 einstimmig genehmigt. Aus dem von Gemeindesyndikus Dr. S a a1 h e i m e r erstatteten Verwaltungsbericht ist hervorzuheben, dass im Altersheim der Gemeinde durch Vornahme von Wohnungsteilungen Neuaufnahmen möglich waren. In das Lehrerkollegium der Jüdischen Schule, der voraussichtlich demnächst die siebente Klasse angegliedert wird, trat Lehrer Hermann Einstein aus Hildesheim ein. G. J. Dortmund Die Jüdische Winterhilfe Dortmund betreute im vergangenen Winter über S00 Personen oder 23 v. H. aller Gemeindemitglieder. Es gelangten Unterstützungen im Werte"von über 31 500"RM zur'Ausgabe; darunter befanden sich Kohlengutscheine für über 6000 Zentner, 2000 Zentner Kartoffeln, eine Früh Stücksspende für ungefähr 100 Kinder der Volksschule, Bekleidung u. a. Duisburg Der Preussische Landesverband jüdischer Gemeinden bemüht sich seit längerer Zeit, im rheinisch-westfälischen Industriegebiet einen Zusammenschluss der jüdischen Gemeinden herbeizuführen, um die bestehenden erheblichen Unterschiede in der steuerlichen Belastung eng benachbarter Gemeinden auszugleichen. Es ist gelungen, einen Zusammenschluss der drei Gemeinden Duisburg, Hamborn und Duisburg-Ruhrort zu einer Jüdischen Gemeinde Duisburg herbeizuführen. Hamburg- Die Jugendgruppe im Handwerkerverein leistet wertvolle Bildungs- und Erziehungsarbeit. Zwei Vortragsreihen behandelten jüdische Themen, religiöse und geschichtliche, ferner gegenkier. Was Israels Jugend träumte, wurde nun wahr. König Hiram von Tyros erfüllte, was er versprochen. Er wollte den grossen Beweis seiner Freundschaft liefern. Sein Gott war es nicht, dem der Tempel dienen sollte. König David lebte nicht mehr — der Plan des Gotteshauses war Salomos. des Sohnes Plan. Aber zu neuer Jugend erstarkte der alte Seefahrer. Er schloss mit Jung-Israel den Bund. Zwanzig feste Städte gab Salomo dem Tyrer für seine Hilfe. Aus Märchenlanden brachten Phönikiens Schiffe das Gold. Geber kannte das Meer noch nicht, er träumte nur von unendlicher Ferne, von Ophir, dem Ziel der abenteuerlichen Fahrten. Alle dienten sie Salomos Tempel. Man sagte, dass aus einem Traum ganz Wahrheit werden sollte, aus einem ungeheuren Goldtraum, wie man ihn nie gesehen. Das ganze Heiligtum sollte zuletzt in reines Gold gekleidet werden. Dazu verhalf König Hiram, der neue Bundesgenosse. „Nun träume nicht länger, Junge. Geh' an die Arbeit." Eine feste, aber milde Stimme schreckte Geber auf. Es war Joab, der Führer der Arbeiter. Er hatte für Geber getan, wie der Prophet verheissen. — „Du kommst zum kleinen Gebälk. Erst lerne mit dem Werkzeug umgehen — dann wird sich zeigen, ob du einen Plan verstehen kannst/* Dies war Joabs Entscheidung. Sie klang hart, aber Geber erkannte ihr Wohlwollen. Der Ring des Propheten hatte geholfen. Geber stand bei den jüngsten Bauarbeitern. Ungeheurer Eifer packte ihn. Er folgte dem Befehl sofort, er griff nach Beil und Säge, aber als die Glocke zum Feierabend rief, taumelte er. Sein Nachbar fing ihn auf. „Du musst deine Kraft verteilen lernen", sagte der junge Phönikier. „Wer sich am ersten Tage ausgibt, hat nichts mehr." Gebers Freund führte ihn hinaus, damit der Aufseher nichts merkte. Auf dem Heimwege erholte 6ich Geber. Der Mutter aber verschwieg er, was er heute getan, woher er gekommen. (Fortsetzung folgt.) Theater In der Kommandantenstrasse 57. 20 Uhr 15 Min.: ,.D o n P a s q u a 1 eil 25. Mai: Abt. 26 und 36: 26. Mai: Abt. 29 und 39: 27. Mai: Abt. 41 und 51; 2'J. Mai: Abt. 28 und ob': 30. Mai: Abt. 1 und 11. Briidcrvereinshaus, Kurfürstenstr. 115/116, 24. und 31. Mai: Vortrag Dr. Anneliese Landau; 30. Mai. 20 Uhr 30 Min.: Kleinkunstbühne „Bitte einsteigen!11 Der „Munkacser Rebbe" gestorben Am 12. Mai starb der in der Welt der Chassidim bekannte Munkacser Rebbe im 67. Lebensjahr. Er entstammte einer Rabbinerdynastie, die nicht nur im Karpatho-Russland, sondern auch in anderen östlichen Ländern, ja sogar in Amerika eine zahllose Gefolgschaft hat. Der Verstorbene war insbesondere als unnachgiebiger Streiter gegen den Zionismus bekannt und belegte häufig Zionisten mit dem Bann. Auf landespolitischem Gebiet stellte er bei örtlichen und Landeswahlen den Listen der Jüdisch-Nationalen Listen seiner Anhänger entgegen. wartswichtige Probleme, Fragen der Auswanderung. Referenten waren Georg S a a 1 f e 1 d , Henry C h a s s e 1, Dr. Daniel B r e c h e s , Alfred Elias. Einen „Rechtskurs" hielt Dr. Heinz Braunschweiger und ein Sanitätskurs ..Erste Hille bei Betriebsunfällen" wurde von Alired Elias geleitet. S.E. * ..Wir jungen Juden. — Bilder aus unserem Leben in Hamburg" nennt sich eine am 4. Mai im Hamburger Jugendheim in der Johnsallee eröffnete Ausstellung, in welcher Jugendliche durch selbstgefertigte Modelle und anschauliche Tabellen einen Ueberblick über die mannigfaltigen Bestrebungen und die Stätten von Jugendbewegung und Jugendpflege im Hamburger Gebiet geben. Unter den künstlerischen Einzelleistungen ragen Porträts von Tilly Zünder, monumentale Treppenhausbilder von Pelzig (Hannover) und eine Folge amüsanter Illustrationen von Bernhard G e 1 hart, von dem auch das Plakat der Ausstellung stammt, hervor. Den vielen ungenannten jungen Menschen aber, die an dieser Ausstellung" mitgewirkt haben, mag das Gesamtlob genügen. Der Geschäftsführer des Reichsausschusses der jüdischen Jugendverbände, Dr. Swarsenski, sprach den Wunsch aus, dass diese Ausstellung, um lokale Erweiterungen bereichert, auch in anderen Städten gezeigt werden möge. H. G. Köln Der Vorstand der Synagogengemeinde hat sich entschlossen, zum Verkauf der alten Synagogen in . S t o m mein und Zündorf zu schreiten. Um 1933 umfasste Zündorf noch etwa 30 Seelen. Das Gotteshaus wurde erst im August 1932 anlässlich seines 50jährigen Bestehens auf Kosten der Kölner Gemeinde renovierend mit einer Feier neu eingeweiht. Leipzig Seinen 60. Geburtstag beging kürzlich der Gemeindeverordnete Hermann Pelz. Er hat sich um das Leipziger jüdische Leben grosse Verdienste erworben. Seit langer Zeit arbeitete er in der Gemeindevertretung; er gehört zu den regsten Mitgliedern der religiös-liberalen Fraktion. Mannheim In der letzten Sitzung der Gemeindevertretung wurden die Voranschläge für 1936 mit einem Steuersatz von 12 Pfennigen pro 1 RM Einkommensteuer und einer Bausteuer von 5 Pfennigen auf je 100 RM des Grundvermögens genehmigt. Der Gesamtvoranschlag beträgt 402 388 RM. ^So. München In der gemeinsamen Sitzung des Vorstands und der Gemeindevertretung vom 15. April wurde vom Vorsitzenden. Oberstlandesgerichtsrat i. R. Dr. Neumeyer über die Aenderung der Verfassung des Verbandes Bayerischer Israelitischer Gemeinden Bericht, erstattet. Dem Vorstandsbeschluss, das Haus Hohenzollernstrasse 4 zur Unterbringung des Jugendheims zu erwerben, trat die Gemeindevertretung bei. Der Errichtung der 9. Klasse wurde vorbehaltlich der Genehmigung durch die Staatsbehörden allseitig zugestimmt. Oberstudienrat i. R. S. Rindskopf wurde die Leitung der Klasse übertragen. —mm * Der Rat und die Tagung des Verbandes Bayerischer Israelitischer Gern e*i nden haben in ihrer Sitzung vom 21. März in München eine neue Verfassung beschlossen. Das Bayerische Staatsministeriuin für Unterricht und Kultus hat dazu in einer Entschliessung vom 13. April festgestellt, dass es keine Erinnerung erhebt, wenn der Verband diese Verfassung seiner Tätigkeit einstweilen zugrunde legt. M.-Gladbach Am 8. Mai beging die Gemeinde M.-Gladbach das 25jährige Amtsjubiläum ihres Rabbiners Dr. Siegfried Gelles. Zu Ehren des Jubilars waren _Nr. 20 * 20. Mai 1937 Anträge auf Nachsendang Beschwerden über das Ausbleiben der C.-V.. Zeitung, Umleitewünsche sind stets dem zuständigen Postamt (Zeitungsstelle) zu unterbreiten. Die Bezugsgebiihren sind an den Briefträger zu zahlen erschienen die Rabbiner Dr. Bluhm (Krefeld), Dr. David (Bochum), Dr. Neumark (Duisburg), Dr. Schönberger (Aachen) und Dr. Schwarz (Hildesheim). Im Freitagabendgottesdienst hielt die Festpredigt Dr. Schwarz. Am Samstagmorgen vereinigte ein würdiger Festgottesdienst den'grössten Teil der Gladbacher Gemeindemitglieder. Im Namen des rheinisch-westfälischen Rabbinerverbandes hielt dessen Vorsitzender, Rabbiner Dr. Davin Schönberger, die Festrede. Dr. Gelles selbst schilderte in schlichten, eindrucksvollen Worten, was ihn zur Wahl des Rabbinerberufs veranlasst habe; er habe es stets als seine Aufgabe angesehen, dem ganzen Judentum zu dienen. Oberkantor Neufeld trug in ergreifender Weise die Worte des Priestersegens vor. Würzburg Im Winter 1936/37 haben neben den Kulturbuudveranstaltungen Lehrkurse stattgefunden, die von der Gemeinde veranstaltet wurden. Rabbiner Dr. Hanover führte in die Lektüre der Propheten ein; über „Auswanderung und Bern iserziehung" sprach Dr. Kurt Freudenthal; Seminarrabbiner Weiss über „Die Welt des Chassidismus"; Dr. Ludwig Hamme 1 b u r g e r über „Geschichte der Juden in Spanien im 14. und 15. Jahrhundert"; Frau Lucy Selig über „Leben und Werk Bertha Pappenheims''. Der in diesen Vorträgen gespannte Rahmen muss als gewichtige Ergänzung der Kulturbunds Veranstaltungen gewertet werden. Dr. K. R. * Die „Jüdische Zeitung" in Breslau hat mit dem 30. April ihr Erscheinen eingestellt. Sie wurde 1895 begründet, wurde 1913 in „Jüdische Volkszeitung" umbenannt und während der Inflationszeit stillgelegt. Im Jahre 1924 kam sie unter Dr. Joachim Prinz als „Jüdische Zeitung für Ostdeutschland" wieder heraus. Sie verfolgte eine entschieden zionistische Haltung. Seit 1933 leiteten Erich Bildhauer und Dr. Fritz Becker das nunmehr „Jüdische Zeitung" benannte Blatt. fer [Mmii kflnrnrnfe] Vermischtes Deutsches Reich. Alle Olympiade-Marken, der ..Braunes Band- Block" und die Winterhilfsmarken, verlieren nach dem 30. Juni d. J. ihre Gültigkeit. Die „Führerblocks" werden bis auf weiteres am Sammlerschalter in Berlin (nur schriftliche Bestellungen) mit den Sonderstempeln vom 20. April abgestempelt abgegeben. Preussen. In einem Aufsatz „Portofreiheit in allen Zeiten" von A. Schröder (Magdeburg) in Nr. 4 des laufenden Jahrganges des „Postwertzeichen" finden wir unter den juristischen Personen, die in Preussen während der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts Portofreiheii erlangten, auch die Berliner Bibelgesellschaft und ihre Tochtergesellschaften zur Förderung des Christentums unter den Juden aufgeführt. Aden und Burma. Zu unserer Ankündigung dieser neuen Markenländer können wir jetzt ihre ersten Markenausgaben melden. Aden erhielt ein eigenes Muster, Segelschiff im Querrechteck, Landesname „Aden" oben und unten arabisch, 12 Werte von Vs Anna bis 10 Rupien. Burma dagegen benutzt Marken von Britisch-indien mit Aufdruck ..Burma", 15 Werte von 3 Pies bis 5 Rupien. * „The Philatelie Trader" (London) vom 7. Mai meldet den Tod des in weiten Kreisen bekannten und geachteten jüdischen Briefmarkenhändlers Ludwig Goldner, Hamburg, der im Zuge in Köln einen Herzschlag erlitt. Goldner war Grossist, Helgoland und Ecuador waren seine Spezialgebiete. Neuheiten Aegypten. Die Gedenkreihe an die Unterzeichnung des Vertrages mit England (26. August 1936) "ist endlich erschienen und zeigt im grossen Querrechteck einen Moment aus den Verhandlungen unter Vorsitz Mr. Edens, die Rede eines ägyptischen Delegierten. Oben in "den Ecken sehen wir zum ersten Male den Namenszug des jungen Königs Faruk. Die Reihe umfasst drei Werte zu 5, 15 und 20 Milliemes. Argentinien. Mit berichtigter Namensangabe „Martin Güemes" statt der' falschen (Juan Martin Güemes) erschien eine Neuauflage der 20 c. ultramarin. Die 1-Peso- Marke zeigt -das argentinische Gebiet berichtigt dargestellt (es fehlt auch die Schraffur auf dem weissen Teile Südamerikas), aber die Falklandinseln sind immer noch einbezogen trotz des bekannten englischen Einspruchs beim Erscheinen dieser Marke. Neuauflagen der 1 und 10 c in Buchdruck statt Gummidruck sind kaum zu unterscheiden, doch ist der Kopf Rivadavias auf der 10 c jetzt um 1 mm kleiner. Finnland gab die alte Marke zu VA Mark violett in Neuauflage anlässlich der Portoerhöhung heraus. 3 Millionen Stück desselben Wertes in Karmin wurden mit 2 Mark überdruckt, doch ist bereits eine endgültige 2 Mark karmin und die ebenfalls notwendig gewordene Wertstufe zu 37s Mark in blau erschienen. Frankreich überraschte mit zwei sehr schönen Gedenkmarken. Anlässlich der Weltmeisterschaftskämpfe der „Föderation internationale de Ski" in Chamonix - Mont-Blanc (11. bis 18. Februar) erschien eine 1,50- Fr.-Marke stahlblau, Skispringer im Querrechteck mit entsprechender Inschrift. Gleichzeitig ehrte man den berühmten Dichter Pierre Corneille, in Verbindung mit der 300-Jahr- Feier seines „Cid" im Vorjahre, durch eine hochrechteckige 75 c. karminrosa mit dem Brustbild des Gefeierten. Weiter erschien die endgültige Erinnerungsmarke zur Weltausstellung, 1,50 Fr. türkisblau, Querrechteck mit Allegorien. Eine Jungfrau (La France) hält auf der Hand eine weibliche Figur (Paris). Unter der Wertangabe sieht man noch das Wappen von Paris. Soeben sind zum Andenken an den verunglückten Südamerikaflieger Mermoz eine querrechteckige 30 c (der Flieger am Steuer) und eine hochrechteckige 3 Fr. erschienen (Kopf im Lorbeerschilde). Französische Post in Andorra. Die ersten Werte einer neuen. Wappenreihe mit Inschrift „Vallees d'Andorre" im fliegenden Bande sind erschienen: 1, 2, 3, 5, 10, 15 und 20 c, gewöhnliches Format. Französische Kolonien.. Die Werbeausgabe für die Pariser Weltausstellung umfasst je sechs Werte. 20, 30, 40, 50, 90 c. und 1,50 Fr., für 19 Kolonien, die sich nur durch den Landesnamen unterscheiden. Ausserdemerschienen für Französisch-Indien und Indochina entsprechende Wertstufen in Landeswährung. Jeder Wert zeigt in anderer Verbindung exotische Frauenköpfe mit Verkehrsmitteln oder exotischen Früchten, der höchste jedoch exotische Kunstwerke. Französisch-Aequatorialafrika erhielt ausser einheitlicher Werbeausgabe auch eine gemeinsame Freimärkenausgabe für alle seine bisher selbständigen Markenländer, 24 Werte mit einheimischen Bildern und französischen Kolonialpionieren: ferner acht Flugpostmarken mit Flugzeug über zwei verschiedenen Landschaften. Alle diese Marken sind im Querformat. Dazu kommen noch elf Portomarken in Zifferzeichnung. Griechenland. Vier Marken mit dem Königskopf, ähnlich den englischen Eduard-VIII.-Marken, bilden den Anfang einer neuen Markenreihe: 1, 3. 8 und 100 Drachmen. Island. Als Dienstmarken erschienen mit Aufdruck „Pjonusta" die kursierende Freimarke zu 7 Aur. in alter Kopftype, ausserdem die 10 Aur rot und 50 Aur grau und lilarot von 1920. Oesterreich will seine Auslandspostgebühren wieder herabsetzen, was Farbänderungen, aber keine völlig neue Freimarkenreihe veranlassen wird. Portugal. Zu der Paketmarke zu 4,50 Esc. im modernen Muster sind Werte zu 50 c, 1, 1,50 1,75, 2,50, 5 und 10 Esc. gekommen. Eine Luftpostreihe umfasst die Wertstufen zu 1,50, 1,75, 2,50, 5, 10 und 20 Escudos. Die nächste Mr£@fomfflM9k@wt, "Ecke erscheint in ca. 4 Wochen. Ankauf VIKTOR WEISS BERLIN W. 9, Potsdamer Strasse 12 Sähe Potsdamer Platz Telef. 21 2901 Verkauf ::,v.:; Briefmarken ssk Rros.se Auswahl in Neuheitei Alt-Europa und Deutsches Reich Berlin O. 27 Holzmarktstr. 68. Tel. 59 2103 Ankauf — Verkauf 10—14 Uhr und ab 6 Uhr LUDWIG MEYER Berlin W50, Achenbachstrasse 6 / 24 52 50 Ankauf — Verkauf Erledigung von Fehllisten. Friiz LgwIh LS^str^il! ^ÜSCEPä ANu. VERKAUF kosack & CO. BERLIN, Burgstr. 13. Gegr. 1893. S.Faiudi, Bln.-Halensee Hektorstr. 2. An-, Verkauf über 2 OOO verschiedene Serien am Lager. Aloen zu Originalpr. Ruf 971084. 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