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Central-Verein-Zeitung · 1937-05-13 · 19 (13.5.1937) · page 17

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
16 (1937)
Issue
19 (13.5.1937)
Date
1937-05-13
Page
– (sequence 17)
Language
German
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Seite 16 13. Mai 1937 WIRTSCHAFT DER WOCHE c-v.- Zeitung Nr. 19 Wirtschaft in Uebersee Argentinien Infolge der unbefriedigenden Ernteergebnisse 1936 in Europa haben die Getreideverschiffungen aus Argentinien ein solches Ausmass angenommen, dass die Regierung eine Beschränkung der Weizenausfuhr ernstlich in Erwägung zieht, um den einheimischen Getreidebedarf zu sichern. Die Krisenjahre brachten für Argentinien — früher eines der grössten Einwanderungsländer — einen Auswandereriiberschuss. Seit 1934 überwiegen wieder die Ein Wandererziffern, und die jetzt bekanntgegebenen Ziffern für 1936 lassen auf einen Einwanderungsüberschuss von 19 738 Personen schliessen. (Diese Ziffer schliesst nur solche Einwanderer ein, die in der zweiten und dritten Schiffeklasse ankamen.) Die jetzt bekanntgegebenen Aussenhandelsziffern für 1936 zeugen von einer günstigen Entwicklung. Der Gesamtwert der Ausfuhr belief sich auf 1,6 Mld. Papierpesos, der der Einfuhr auf 1,1 Mld. Mengenmässig ist dabei die Ausfuhr etwas zurückgegangen. Unter den Aussenhandelsgütern haben Viehzuchtprodukte eine besonders günstige Entwicklung genommen. Australien Die Kosten derLebe^ishaltung sind in dauerndem Steigen begriffen. Gegenüber dem Vorjahre ergibt sich eine Steigerung der Nahrungsmittelkosten unr 5,5 Prozent; für Queensland (Brisbane) beträgt die Steigerung sogar 9.4 Prozent. Seit Februar 1936 ist der allgemeine Preisindex für Rohstoffe um mehr als 10 Prozent gestiegen, während der Grosshandelsindes in Melbourne schon im Dezember 1936 21 Prozent über dem Tiefstand der Depression lag. Im Jahre 1936 kamen 12650 Neueinwanderer nach Australien. Die Zahl der Auswanderer war um ein Geringes höher, so dass sich auf dem Gebiet der Wanderung ein Bevölkerungsverlust für Australien ergab.' Fast 68 Prozent der Einwanderer von 1936 waren britischer Nationalität. — Die Zahl der Touristen, die 1936 ankamen, belief sich auf 25 500. Man hat berechnet, dass die Touristen in Australien durchschnittlich VA Millionen Pfund ausgeben . — Die Bevölkerung Australiens zählte Mitte 1936 6.8 Millionen Seelen, wovon mehr als die Hälfte in den grossen Städten wohnten. Brasilien Das brasilianische Arbeitsministerium hat bis zur endgültigen Entscheidung des Parlaments die Einwanderungsquoten für 1937 festgesetzt Für Italien ist eine Quote von über 27 000 vor- " gesehen; es folgt Portugal mit fast 23 000 und Spanien mit 11536. Für Japan ist eine Quote von 3546 bestimmt worden,, für Deutsche eine Quote von 3099. Für Polen ist eine Quote von 2035 festgelegt. 1936 exportierte Brasilien rund 1,2 Millionen Sack Kaffee weniger als im Vorjahre. Da aber die Preise günstiger lagen, ergab sich trotzdem eine Mehreinnahme von rund 75 Contos. Seit 1920 hat es in Brasilien keine Volkszählung mehr gegeben, dafür werden aber von Zeit zu Zeit Schätzungen der Einwohnerzahl durchgeführt. Die letzte Schätzung, die den Bevölkerungsstand von Ende 1936 wiedergibt, schliesst auf 42 395 000 Seelen. Ecuador Das Jahr 1936 brachte Ecuador einen ungeheuren Aufschwung des Aussenhandels. Der Wert der Ausfuhr etieg von 113,5 Millionen Sucres auf 143,1. Millionen. Diese Steigerung ist vor allem auf den Auftrieb des Kakaopreises, der sich mehr als verdoppelt hat, zurückzuführen. Auch die Binnenkonjunktur Ecuadors hat sich 1936 gut entwickelt. Kennzeichnend ist, dass sich die Zementfrachten der Eisenbahnen nahezu verdoppelt haben, wie überhaupt die Bahntransporte um; fast 10 Prozent gegenüber 1935 zunahmen. Mexiko Die Preise sind für alle Warengruppen seit 1935 in beträchtlichem Anstieg begriffen. Von Januar 1935 bis Januar 1937 haben sich die Lebensmittelpreise um 29 Prozent erhöht; die Preise der beiden Hauptnahrungsmittel der Bevölkerung — Mais und Bohnen — stiegen seit 1935 auf das Doppelte. Von der Einwanderungsbehörde wurde darauf hingewiesen, dass sie gegen die in den letzten Jahren eingewanderten Ausländer scharf vorzugehen beabsichtige, die nicht die Tätigkeit ausüben, die als Voraussetzung für .ihre Zulassung im Lande galt. Das bezieht sich vor allem auf solche Personen, die als „Landwirte" nach Mexiko kamen und nun ein Handelsgewerbe in den Städten ausüben. Paraguay Die Baumwollernte dieses Jahres soll so vorzüglicher Qualität und so reichlich sein, dass man mit dem besten Ertrage rechnet, den Paraguay je zu verzeichnen hatte. Vereinigte Staaten Präsident Ro.oee.velt hat eich Ende März wie folgt über die K o n j u n k t u r 1 a g e geäussert: Die Kapitalgüterindustrie eile der Konsumgüterindustrie weit voraus. Das gelte auch. für die Preisbewegung. Erfahrungsgemäß bedeute dies den Ausbruch einer neuen Krise binnen zw7ölf bis achtzehn Monaten. Um den Aufschwung in der Kapitalgüterindustrie zu bremsen, beabsichtige die Regierung die Einstellung der Arbeitsbeschaffung für kapitalintensive Industrien und wolle dafür die arbeitsintensiven Industrien fördern. . H—z. 2. Anträge auf private Verrechnung von Kapitalforderungen (einschliesslich Wertpapier und Grundstückstausch) sind der Reichsstelle für Devisenbewirtschaftung, soweit nicht eine Genehmigung nach Ziffer 1 in Frage kommt, mit Bericht zur Entscheidung vorzulegen. Transfer nach Chile Die Reichsstelle für Devisenbewirtschaftung hat am 16. April 1937 folgenden Erlass über den Zahlungsverkehr mit Chile veröffentlicht: 1. Auf Grund neuer Vereinbarungen mit der chilenischen Regierung kann die Zahlung von Beihilfen, Pensionen, Ersparnissen, Zahlungen für kulturelle Zwecke, Vorzeigegeldern, sowie von Renten aus Grundbesitz, Dividenden von Aktien und Genussrechten über die .Pesoskonten der Reichsbank bei ihren Korrespondenzbanken, dem Banco Aleman Transatlantico und dem Banco Germanico de la America del Sud, Valparaiso erfolgen. Für diese Verrechnung wird bei der Umrechnung in Pesos der Reichsmarkkurs zugrunde gelegt, der in Chile für Verrechnungsmark durch die Banken notiert wird. Bis auf weiteres können daher Genehmigungen zur Einzahlung bei der Reichsbank zur Ueberweisung nach Chile für die genannten Zwecke bis zu 5 0 0 R M monatlich für jede Person ohne besondere Feststellung eines Härtefalles erteilt werden. Die Einholung der Zustimmung der Deutschen Verrechnungskasse und des Banco Central de Chile ist nicht erforderlich. Antragsteller, die aus Chile Beträge dieser Art zu erhalten haben, sind an die Chilenische Kommission für Devisenkontrolle, Valparaiso, zu verweisen. Anmerkungen zur Weltwirtschaft Während der vergangenen zwei Wochen zeigten die Weltwarenmärkte eine ausgesprochen uneinheitliche Tendenz. Viele Rohstoffpreise lagen wieder unter dem Stand vom Jahresbeginn. Es wird allgemein ein Andauern der „Flaute'' festgestellt und angenommen, dass diese in die übliche Sommerstille übersehen wird. Bezüglich der wichtigsten Weltwaren ist festzustellen: iBei Kupfer hält man weitere Preisrückgänge nicht für ausgeschlossen. Man hat daher schon davon gesprochen, dass die im Januar nach Lebersteisune des Preisstandes von 50 Pfund i_e lonne aufgehobene Kupferrestriktion wieder in Kraft gesetzt werden soll. „ _ .. Nach den letzten Meldungen sollen die Gerachte von einer Rückkehr zur Kupierrestriktion jedoch die Spekulation zu gewissen Deckungen veranlasst haben, so dass die Preisrückgänge z. T. wieder eingeholt werden konnten. Jedenfalls befindet sich die Weltproduktion an Kupfer weiter im Anstieg. Die brzeu<mn" von Rafinadekupfer war lt. Fachberichten im März d. J. fast 40 Prozent grösser als im März 1936. Sehnlich ist das Bild hei den anderen Waren: Die Weltzinnerzeugung betrug im ersten Vierteljahr 1937 48 S46 t gegenüber 43 039 im ersten Vierteljahr 1936. Der Weltzinnverbrauch betrug von März 1936 bis Februar 1937 160 400 t gegen 149 340 im Vorjahr. An Kautschukvorräten sind starke Rückgänge zu verzeichnen: Die amerikanischen Vorrate sind von 336 000 t im Vorjahr auf 249 000 t zurückgegangen, die englischen von 143 000 auf oO 000. Demgegenüber steht eine Verbrauchssteigerung m USA. von 128 000 im ersten Viertel 1936 auf lo2 000 in der gleichen Zeit dieses Jahres. Den Gesamtverbrauch von 1937 schätzte man um 10 Prozent höher als den von 1936. Angesichts dieser Zahlen im Vergleich zu den gegenwärtigen Preistendenzen für die betreffenden Waren auf dem Weltmarkt muss festgestellt werden, dass die Preisbewegungen noch nicht regulär vor sieh gehen, sondern teilweise immer noch künstlich von der Spekulation beeinflusst werden. Die erheblichen Verbrauchssteigerungen lassen jedoch hoffen, dass die Verarbeiter, die sich durch Angstkäufe und ähnliche Momente in letzter Zeit reichlich eingedeckt haben, schliesslich bald aus ihrer augenblickliehen Zurückhaltung werden heraustreten müssen, und auf dem Weltmarkt wieder stärker als Käufer auftreten werden. W o 11 e und Flachs zeigten auf dem W eltmarkt auch in den letzten beiden Wochen weiter eine steigende Tendenz auf dem Weltmarkt. Bei Wolle ist das Angebot stark zurückgegangen. Die 3. Londoner Kolonialwollversteigerung stellte ein Angebot von 63 250 Ballen (It. „Deutscher Volks- 1 wirt"' 31/37) zur Verfügung gegenüber 75 750 Ballen auf der vorgehenden Versteigerung und 91 300 Ballen auf der 3. Serie des Vorjahres. Flachs ist jetzt ca. 15 Prozent teurer als Anfang Januar. Auch hier herrscht grosse Nachfrage auf dem Weltmarkt, besonders von englischen und amerikanischen Firmen. Bei Baumwolle rechnet man für dieses Jahr mit einer erneuten Steigerung der Anbaufläche, nachdem schon das vergangene Jahr mit 30>2 Mill. Ballen Weltbaumwoilernte einen neuen Produktionsrekord aufgestellt hat. In USA soll die Anbaufläche bereits von 30.9 auf 38,5 Mill. Acres gestiegen sein. Allein die brasilianische Baumwollausfuhr soll nach einem Bericht der Deutschen Handelskammer in Rio de Janeiro 1936 beinahe die Hälfte des Wertes der Kaffeeausfuhr erreicht haben. Die gegenwärtigen Baumwollpreise liegen (lt. „Dtsch. Wirtsch.-Ztg." 18/37) um etwa 20 Prozent höher als vor einem Jahr. Die zukünftige Preisentwicklung wird vor allem von der Verbrauchsentwicklung abhängen, wobei zu berücksichtigen ist, dass durch die zunehmende Welterzeugung an Kunstseide und Zellwolle, diese als Konkurrenten gegenüber der Baumwolle auftreten werden. Bezüglich der internationalen Wirtschaftskonf crenzen hat sich in den abgelaufenen zwei Wochen folgendes ereignet: Die Zuckerkonferenz ist abgeschlossen worden. Das Abkommen gilt zunächst für 5 Jahre. Es wird allgemein als ein voller Erfolg der Bemühungen um eine internationale Regulierung der Zuckerwirtscbaft angesehen. Nicht beteiligt sind: Japan, China, Argentinien, Mexiko. Die jüngst entstandene Schrottkonvention hatte schon einen Erfolg zu verzeichnen. Nach Ausschaltung der internationalen Spekulation konnten Zukaufe zu wesentlich günstigeren Preisen als vorher getätigt werden. Der Köngress der Internationalen Handelskammer in Berlin ist nun für Ende Juni angesetzt. Auf dem Programm stehen folgende grundlegende Probleme: „Rohstoffmangel und -überfluss", „Organisierte Wirtschaft", „Internationale Währungsordnung", „Wirtschaftlicher Nationalismus". Durch die Behandlung dieser wichtigen Fragen der heutigen Wirtschaft will man an dem Wiederaufbau einer gesünderen Weltwirtschaft arbeiten. Endlich ist noch der in Frankfurt a. M. in diesen Tagen begonnene 14. Deutsehe Weltwirtschaftstag zu erwähnen, auf dem brennende Fragen der Weltwirtschaft und die Stellung Deutschlands innerhalb dieser behandelt werden. Dr. Erich Gottfeld. Meldepflicht für Ausfuhrgeschäfte Im „Reichsanzeiger" vom 3. Mai 1937 erschien eine Anordnung des Reichswirtschaftsministers über eine Meldepflicht über abgeschlossene, bisher den Prüfungsstellen nicht gemeldete Ausfuhrgeschäfte. Darin heisst es u.a.. dass ab 1. Mai 1937 die Ausführer alle abgeschlossenen Ausfuhrgeschäfte, die den für den Bereich der Wirtschaftsgruppen der Reichsgruppe Industrie zuständigen Prüfungsstellen bisher nicht gemeldet wurden, entweder fortlaufend oder halbmonatlich gesammelt, spätestens bis zum fünften Tage des folgenden Kalendermonats zu melden haben. Soweit bereits eine Meldepflicht angeordnet ist, wird sie hierdurch" nicht berührt. Meldungsvordrucke sind von den für die Ausführer zuständigen Prüfungsstellen zu beziehen, die mii näheren Anweisungen über die Durchführung des Meldeverfahrens versehen sind. Die „Hilfe" berichtet Die „Hilfe" Versicherungs-Verein a. G-. für Mitglieder der Jüdischen Gemeinden des Deutschen Reiches, Berlin, legt soeben ihren 5. Geschäftsbericht vor. Auch in ihm kommen die Wandlungen im jüdischen Leben deutlich zum Ausdruck. Die etwa gleichbleibende Situation in bezug auf Auswanderung und die damit verbundene'Tendenz, keine Verpflichtungen auf lange Sicht einzugehen, haben den Neuzugang an Mitgliedern entsprechend beeinflusst. Trotzdem ist noch ein Zugang von 2496 Mitgliedern mit einer Versicherungssumme von rund 1,35 Mill. JlJi zu verzeichnen. Er konnte allerdings den Abgang durch Auswanderung usw. nicht ganz ausgleichen, so da§s am Jahresende ein Rückgang von etwa 10 Prozent zu verzeichnen war. Der Mitgliederbestand betrug Ende Dezember 1936 9117 Mitglieder mit 5,098 Mill. RM Versicherungssumme. Die „Hilfe" hat ihr Arbeitsfeld infolge der geringeren Möglichkeiten in den Kleingemeinden mehr in die grösseren und mittleren jüdischen Gemeinden verlegt. Durch die inzwischen in Kraft getretenen neuen Tarife wird eine verbesserte Rentabilität gegenüber den alten Tarifen erzielt, die sieh jedoch erst allmählich auswirken kann. Von den zugunsten der Friedhöfe- Verwaltungen der Gemeinden abgeschlossenen Versicherungen gelangten auch im Berichtsjahr eine grössere Anzahl zur Auszahlung. Die Prämieneinnähme hat sich mit 0,241 Mill. RM gegen 0,246 Mill. RM im Vorjahr verhältnismässig gut gehalten. Die 1935 vorgenommenen Sparniassnahmer. haben sich weiterhin günstig ausgewirkt. Die Unkosten beliefen sich nur noch auf 0,116 Mill. RM gegenüber 0,197 Mill. RM im Jahr zuvor. Das entspricht einer Senkung von 41 Prozent. Infolgedessen konnte auch der im Vorjahr noch rund 41 000 RM betragende Verlust sehr erheblich auf rund 6000 RM hcrabgedrückt werden. Er wurde aus dem Gründungsstock gedeckt. Bei gleichbleibender Entwicklung rechnet die Verwaltung für das laufende Jahr zum ersten Male mit einem Ueberschuss. Der Prämienreserve sind rund 74 000 RM neu zugeflossen, so dass jetzt über 201 000 RM zur Verfügung stehen. Ferner wurden erstmalig rund 5200 RM als Schadensreserve eingesetzt. Die Versicherungsleistungen haben eine Steigerung um 25 Prozent von 34 914 RM auf 43 563 RM erfahren. Im Berichtsjahre hat eine eingehende Revision des gesamten Betriebes stattgefunden, > die zu Beanstandungen keinen Anlass gegeben hat. hw. DAMEN-BEKLEIDUNG SiS iSS™ HERREN-BEKLEIDUNG 4 m Mäntelmatador M BERLIN „ . _ 71001 '7 gl Krausen str. 25128 MarKwaLd&dcheidemann JULIUS NELSON&Co. Berlin SW 19, Jerusalemer Strasse 63—64 _ _ . _. Gegr. 1872 Damen-Sport-B/usen Jersey-Sport-Kleider Kunstseidene UnterwäscheJ Knopfmontage — Pliisee Kettelstich — Hehlsaum E. Besser. Berlin SW19. Niederwallstr.38, Tel. 167980 Konfektions-Stickerei Georg Salzmann, Berlin swis Kommandantenstr. 77/78. Tel. 16 33 96 H. Meyer & Co. ERFURT * Damenmäntelfabrik 1 Clausens Sommerfeld 1 ■ Damenmäntelfabrlb ■ | Erfurt | Willi Unapfr Hauchwaren-Blenderei II IUI flUULlV und-Färberei Berlin S 42. Prinzenstr.32.-Tel.: 610363 Konfektionsstickerei Spritzdruck, Steppfutter, Achselpolster. Gustav Petrlck, Berlin SW.. 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