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Central-Verein-Zeitung · 1937-04-29 · 17 (29.4.1937) · page 6

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
16 (1937)
Issue
17 (29.4.1937)
Date
1937-04-29
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 C.-V.-Zeitung Nr.17* 29.April!937 Die Arbeitsgemeinschaft jüdischer Künstler Breslau brachte eine Kleinkunstschau von Luz-Martin Schein .,Kaleidoskop" vor üherfülltem Hause zur Aufführung. Mitwirkende waren Ursel Berliner, Ilse Panowski, Herta Schein-Arno, Georg Feld mann, Heinz Heilborn, Hirsch Friedmann und Rudolf Selbiger. Bühnenbilder und Regie: Luz-Martin Schein. Die Buchhandlung Lichtenstein in Breslau veranstaltete einen Vortragsabend von Siegfried Bruck. Der greise Künstler ist nach wie vor ein vollendeter "Sprecher und Gestalter. Er trug das ganze, reiche Programm auswendig vor, brachte im „Buche Esther" die Schönheit der biblischen Sprache voll zur Geltung und verstand es, den ganzen Humor in zwei Erzählungen von Anton Tschechow und Scholem Alechem voll leuchten zu lassen. Der Höhepunkt des Abends war Dostojewskis Erzählung „Die Sanfte". Hier zeichnete Bruck mit meisterhafter Formung des Wortes und aufwühlender Darstellungskraft den phantastisch-erregenden Schicksalsweg zweier Menschen. Der Beifall war stürmisch. Schw. Zwei junge einheimische Künstlerinnen debütierten in einem Konzert des Kulturbundes Freiburg i. Br. Die Cellistin Otti Veit beherrscht die Technik ihres Instrumentes schon weitgehend; der stellenweise noch etwas spröde Ton erhielt besonders in den langsamen Sätzen Glanz und Wärme; musikalisch zeigte sie sich den hohen Anforderungen des Programms (Boccherini, Brahms, Sammaftini u. a.) durchaus gewachsen. Lotte Odenheimer (Emmendingen) war eine zuverlässige und technisch vorzügliche Begleiterin, die ausserdem solistisch in Werken von Haydn und Debussy selbständiges Gestaltungsvermögen und Feinfühligkeit in der Nuancierung bewies. E. K. In Reichenbach (Eulengebirge) vereinigten sich die Gemeindemitglieder zu einem religiöskulturellen Abend. 'Dr. Ludwig Landau, Berlin, sprach über das Thema „Vom Geist jüdischer Propheten". Gesangliche Darbietungen von Max M a n s f e 1 d, Berlin, trugen zur würdigen Gestaltung der gelungenen Veranstaltung bei. H. N. Die Synagogengemeinde Cottbus veranstaltete einen gut besuchten Konzertabend. Rechtsanwalt Hammerschmidt und Diplomkaufmann Kuhn sind keine Berufsmusiker, dennoch aber schon lange nicht mehr unbekannt als über dem Durchschnitt stehende Dilettanten, denen die Interpretation grosser Musikwerke keine Schwierigkeiten bereitet. Werke von Rimsky-Korsakow, Stutschewsky und Richard Strauss fanden viel Beifall und Verständnis bei den Zuhörern. Seh. Im Kulturbund Nordhausen sang die Mezzosopranistin Else Horwitz (Jansen), am Flügel von Manfred S e g a 11 verständnisvoll begleitet, Opernarien, Lieder und biblische Gesänge. Die Künstler hatten starken Erfolg. Die Jüdische Chorvereinifrmijr, Berlin, hat mit den Proben zum Oratorium „Josua" von Händel begonnen. Stimmbegabte Damen und Herren melden sich bei Leo Kopf, Berlin-Wilmersdorf, Landhausstrasse 41 (Tel. S6 26 6S). Berliner Gastspiel des „Bunten Karren" Der in Leipzig stationierte „B u n t e K a r r e n" war erstmalig zu einem Gastspiel nach Berlin gekommen und hatte ein gutbesuchtes Haus. Kleinkunst ist grosse Kunst, und diese grosse Kunst besteht dabei vor allem darin, beissende Satire und feinen Humor zugleich geschmackvoll und niveauhaft zu servieren. Zugegeben, dass ein solcher Wunsch bei einer stark gemischten Vortragsfolge („Ein westöstlicher Querschnitt jüdischen Lebens" hiess es in der Vorankündigung) nicht leicht zu erfüllen ist. Der „westliche" Teil und die Gestaltung der Ansage blieben hinter den dem ostjüdischen Milieu entnommenen, in Farbe und Klang gelungenen Bildern stark zurück. Dort liegt ohne "Zweifel die Stärke der Truppe. Aus dem Kreis der Mitwirkenden ragten der Baritonist S. Sonnabend und vor allem Leo Schönb'aeh, der die Musik zu zahlreichen Nummern schrieb, als feiner Begleiter hervor. Friedwald (der mit A. K r e i t e r für die Gesamtleitung zeichnete) und die Conference besorgte, hatte mit seiner belustigenden „Maschke' Type Erfolg. E. G. L. Statt Karte nl Irmgard Heimbach Dr. jur. Ernst Ikenberg Verlobte Hannover - Ni EHE1M Leisewitzstraße 2 den 6/Mai 1937 Kr. Höxter Statt Karten EDITH MAYER ERWIN ADLER Verlobte Parksfraße 16 FRANKFURT/M. Böhmerstraße 6 zu Hause: Parkstraße 16, Donnerstag, den 6. Mai 1937. Statt Karten! JLSE KAPP ERNST HERSCH VERLOBTE Mainz, Leibnizstr. 19, den 8. und 9. Mai 1937 Statt Karten! Else Reingenheim Hermann Scheuer Raesfeldstr. 28 Verlobte Münsfer/Westf. Alb.-Leo-Schlageter-Str. 56 WinziglBreslau 5 Zimmerstr. 1 RUTH MOSES MAX BERNSTEIN Vertobte Neisse Scheinerstr. 10 Ruth Zausmer Apotheker Gerhard Karger Danzig, im Mai 1937 Langgasse 48-49 Eugen Schmid Margot-Mirjam Schmid geb. 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Eintritt mit gültiger Kulturbund-oder Reichsverbands* karte (auch gegen Legitimation an der Abendkasse). Ohne gültigen Ausweis kein Einlass. Pfingst-^eisen SpinoMerniühie lWooheRMBS.50 6reBzbaadea(Esgb.) „rm 61.- Hohe Tatra „rmSS.50 fittvatergebirge „ M (C.S.R.)................RM Ol.- Budapest x^ä 99- Prag 4 Tage,..........rm 56.50 Merail 15Tage....ab RM 138.— Makarska 1 ,w _r 4ßq - _ . , 15 Tage RM IÖU« Dalmatien I n.«;. (zur Weltausstellung) fiE _ raHS einschl. Visum ... RM 03. Sofortige Anmeldung erforderlich. Auskunft durch: Bawar ia*I$6is€Sgi lussbu^gersfe-tai I© **toHaase-Que//e v Grenzqueü Pilsner Infi.: Haierowiisch früh. Charlott Bar Der grosse Ab enerb etri eb Reichhaltige Speisekarte BRILLANTEN Smaragde — Perlen Auch Verkauf Juwelenhaus 1 Kleiststr. 13 am Wittenbergplatz " Tel.: 24 39 89 | Bücher aus unserem Schaufenster Zur Beiehrung Zur Unterhaftung Van Gogh, Gemälde und Zeichnungen.... 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