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Central-Verein-Zeitung · 1937-03-18 · 11 (18.3.1937) · page 19

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
16 (1937)
Issue
11 (18.3.1937)
Date
1937-03-18
Page
– (sequence 19)
Language
German
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Sportbktt der CJÖÖiSw.; Noch einmal: Leichtathletik 1936 Jüdische Leichtathleten im Spiegel der weitbesten Leistungen Im „Leichtathlet", der Reichssportschrift der 'deutschen Leichtathleten, veröffentlichte kürzlich der bekannte Sportstatistiker Hans Borowik in mehreren Folgen seine alljährlich erscheinende Weltrangliste für die Saison 1936. Es interessiert, dass in den Konkurrenzen der Männer wiederum zahlreiche jüdische Leichtathleten des Auslands, vor allem aus Amerika, aus Ungarn, Südafrika, Estland usw. Berücksichtigung gefunden haben, **ilweise mit Leistungen, die als ganz hervorragend zu bezeichnen sind. Wen findet man dort von uns bekannten jüdischen Leichtathleten angeführt? Im 100-Meter-Lauf sind es die beiden, jetzt die Sprints der Hallensportfeste beherrschenden, amerikanischen Studenten und Weltrekordler Martin Glickmann und Sam Stoller, die beide 10.6 liefen, die 110-Meter- Hürdenläufer Sam Klopstock (USA), der der sich seit dem Vorjahr als ,.Nr. 1" von 14.1 auf 14.4 verschlechtert hat, Milton Green 00<XX><X>O00<XX>OOO<>OOOO<X><>OO<><X>«>' Breslau—Hannover—Berlin Ein Städtekampf im Kunstturnen Die ISG 33 Berlin veranstaltet am 21. März im Brüdervereinshaus, Berlin W, Kurfürstenstrasse 115/116, einen Drei-Städte-Wettkampf im Kunstturnen, zu dem die Sportgruppe Breslau, die VTH 04 Hannover und der veranstaltende Verein ihre repräsentativen Turnermannschaften, die . zugleich die besten des Sportbundes sind, an den Start entsenden werden. Jeder Turner bestreitet je eine Uebung am Barren, Heck, Pferd quer und eine Freiübung. Die Mannshaften stehen sich in folgender Aufstellung gegenüber: Breslau: H. Abraham, Unger, J. Rosenberg, A. Abraham, M. Rosenberg, .Türke; Hannover: Kaunitz, Cohn, Schartenberg, Stiefel, Fleischmann, Rothenberg: Berlin: Herz, Perlhöfter, Altmann, Kogan, Chaym, Leiser. Umrahmt wird der Kampf, der eine interessante Revanche der kürzlich durchgeführten Sportbundmeisterschaften ergeben wird.Von Vorführungen der Jugendabteilungen der ISG 33 Berlin. Beginn der Veranstaltung: I6V2 Uhr. <K>000000<><>0<>0<><>^ (USA), der sich daneben noch über 200-Meter- Hürden mit 23.5 günstig placierte, und Sid Kiel, der junge südafrikanische Meister österreichischer Herkunft, mit je 14.6. Die Liste der 800-Meter-Besten sieht den Amerikaner Abe R 0 s e n k r a n t z mit 1.54,0 im Mittelfeld, während er in Wirklichkeit mit der phantastischen Zeit von 1.51,2, die er im Rahmen der USA-Meisterschaften in einem Vorlauf hinter dem in Weltrekordzeit siegenden Neger Woodruff erzielte, an 9. Stelle, nur wenige Sekundenbruchteile hinter den ersten Acht, stehen müsste. Man weiss nicht recht, ob man diese Leistung als grössten leichtathletischen Jahreserfolg eines jüdischen Sportlers bezeichnen soll, oder die des amerikanischen Hochschulmeisters Phil L e v y, der den Diskus 52,07 Meter weit schleuderte und damit den 5. Rang der Liste einnimmt? Im Mittelfeld der Diskusbesten befinden sich ferner der langjährige ungarische Meister Andres Madarasz mit 48,44 Meter und S. Scheyer (USA) mit 46,77 Meter. Im Speerwerfen ffee Stod Mud Sie? Sonnabend, 20. März Rheinland-Westfalen Boxen: Internationale Boxveranstaltung Makkabi Köln—Belgische Extraklasse, Köln, Cäcilienstrasse 18—22, 20K> Uhr. Sonntag, 21. März Berlin Handball: ISG 33 I-Bar Kochba Hakoah II, UV« Uhr, ISG 33 1. Jugend—Triton I, WA Uhr, oeide Spiele: Sportplatz Grunewald; ISG 33 II— „Maccabi" I, 14% Uhr, Sportplatz am Schäfersee. Fussball: ISG 33 Ia —Bar Kochba Hakoah Ib, WA Uhr,- Sportplatz Grunewald; ISG 33 Ib—Hagiwr I, 1534 Sportplatz am Schäfersee. Tischtennis: Internationales Turnier des ISC Hagibor unter Teilnahme von Makkabi- und Schild- Spitzenspielern. Berolina - Festsäle, Schönhauser Allee 27/28. Rheinland-Westfalen Boxen: Internationale Boxveranstaltuhg Hakoah Essen—Belgische Extraklasse, Essen, Jugendheim Saarbrücker Strasse 3, 20K Uhr. Fussball: Schild Düren—Schild Düsseldorf, Schild Aachen Schüler—Schild Düsseldorf Schüler, Düren, SchiMplatz: Schild M.-Giadbach — Schild Düren, Schild M.-Giadbach 1. Schüler-ITV 02 Köln 2. Schufer, Schild M.-Gladbach 2. Schüler—ITV 02 Köln L Schüler, M.-Gladbach, Platz am Alten Wasserturm. Leipzig Fassball: Bar Kochba Leipzig—Bar Kochba Halle- Meissenfels, 14 Uhr; vorher beiderseitige Knaben, Sportplatz Dübener Landfitrasse, erreichte Isac (Estland), den man in diesem Jahr erstmalig kennenlernte, 65,34 Meter, und im Hammerwerfen wurden Artur L 0 e b (USA) mit 51,68 Meter sowie Norman C a h n e r mit 51,26 Meter berücksichtigt. In den Sprüngen konnten sich nur jüdische Sportler amerikanischer Nationalität placieren, und zwar im Weitsprung wiederum Green, der damit das dritte Mal aufgeführt ist (mit 7.60 Meter an 9. Stelle), und Stoller mit 7,31 Meter, im Stabhochsprung Samson Sharff mit 4,11 Meter, im Dreisprung H e r s c h e 1, dessen beste Leistung bei 14,73 Meter lag. Zwei Namen vermissen wir in der Liste: den •des früheren ungarischen Rekordmannes Gero, der, wie der letzte der 100-Meter-Zusammenstellnng, immerhin noch 10,6 lief, und den des amerikanischen Marathonläufers und Makkabiah- Siegers Bill Steiner, der in Washington 2.51,25 für die 42 Kilometer benötigte und damit durchaus in die Liste gehört, die in dieser Disziplin erst mit 2.59,30 abschliesst. Neben dieser sicherlich kaum vollständigen, nichtsdestoweniger interessanten Aufzählung dürfte eine Betrachtung der Weltrangliste der F r a u e n, namentlich hinsichtlich der Leistungen innerhalb des jüdischen Sports in Deutschland, weit aufschlussreicher sein. Während bei den Männern nicht einer der Repräsentanten des jüdischen Sports in Deutschland an die Mindestleistungen der Weltklasse herankam, sind es bei den Frauen gleich mehrere, die sich höchst achtbar zu qualifizieren vermochten. Die beste jüdische Leichtathletin der Saison 1936 war zweifellos Gretel Bergmann (Sportgruppe Stuttgart). Ihre diesjährige Bestleistung im Hochsprung von 1,60 Metern, mit der sie am 28. Juni 1936 den deutschen Rekord gleichstellte und Meisterin des Gaues Württemberg wurde, Berlin JBC-Jugend boxte Der Jüdische Box-Club Berlin veranstaltete am 14. März einen überraschend gut besuchten Nachwuchs-Kampfnachmittag, der die Jugend des Klubs trotz der langen Wertkampf pause in bester Form sah. Es ist müssig, immer Avieder zu wiederholen, wie gutes Material dem Klub zur Verfügung steht, besser: wie grossartige Früchte die systematische Erziehungsarbeit Altmeister Buchbaums bereits zu tragen beginnt. Man sah eine Fülle interessanter Kämpfe und guter Leistungen, denen ein sachverständiges Publikum oft ehrlichen Beifall zollte. Neben reinen Jugendkämpfen. von denen die Begegnung Klaus Schnell gegen Neubieser, die. Schnell nach Punkten gewann, und Peter Glass gegen Theo Link, die, Glass benachteiligend, unentschieden .gewertet wurde, am besten gefielen, sah man einige Kämpfe, in denen Jugendliche mit Senioren gepaart waren und durchweg ihren Mann zu stehen wussten. Ergebnisse: Siege errangen Peter Rosenthal über Wolfgang Goldbarth, Kurt Link über Erich Ostrowski, Siegfried Bacr über Horst Kokoski, Horst Jordan über Walter Leyser. Günter Leven über Kurt Leyser, Werner Zweig über Egon Löwenstein, Richard Salomon über Heinz Bendit. Unentschieden trennten sich Hans Joachim Weiner und Manfred Handball: Bar Kochba Leipzig—Bar Kochba Halle- Weissenfels, Sportplatz Dübener Landstrasse, 15 Uhr. Hannover Tischtennis: 3. Jüdische Meisterschaften von Nordwestdeutschland, Hannover, Bergstrasse 8, ab 9 Uhr. Südwestdeutschland Schulsportverein Philanthropin: „Jugend spielt und turnt", Turnhalle des Philanthropins, 15A Uhr. Mittwoch, 24. März Berlin Boxen und Ringen: Internationale Veranstaltung des TBC „Maccabi", Musikerfestsäle, Kaiser-Wilhelm- Strasse 31, 20 Uhr. Lehrgang für Turn- und Sportlehrer. Es ist. wie die Presseabteilung der Reichsvertretung der Juden in Deutsehland mitteilt, in Aussicht genommen, einen neuen einjährigen Lehrgang zur Ausbildung von Turn- und Sportlehrern im Anschluss an das Gymnastisch-Orthopädische Institut von Alice Bloch, Stuttgart-W, Zeppelinstrasse 32, zu eröffnen. Der Lehrgang wird von der Schulabteilung der Rei?hsvertretung und vom Oberrat der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs betreut werden. Kursbeginn: Mitte April, Schulgeld: monatlieh 35 RM. Aufnahmebedingungen: Zeugnis der mittleren Reife sowie besondere sportliche Befähigungen. Frauen können nur in geringer Zahl aufgenommen werden. Ueber Lehrplan, Aufnahme- und Prüfungsbedingingen gibt der Oberrat der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs, Stuttgart, Königstrasse 82, Auskunft: alle Anfragen sind dorthin zu richten. Es empfiehlt sich, Zulassungsgesuche unverzüglich beim Oberrat einzureichen. würde sie hinter der Engländerin Odam und der ungarischen Olympiasiegerin Csak mit den beiden deutschen Vertreterinnen Ratjen und Kaun sowie der Australierin Carter den 3. bis 6. Rang einnehmen lassen. Die Oesterreicherin Gerda Gottlieb hätte mit ihren beim Hallensportfest des Makkabi in Frankfurt a. M. erzielten 1,55 Metern ebenfalls registriert (11. bis 17. Platz) werden müssen, wenn man Hallenleistungen überhaupt zur Grundlage genommen hätte. Wie gut das Können der Sportbundmeisterin Inge Mello (ISG 33 Berlin) im Kugelstossen ist, wo sie im September 1936 den bestehenden Rekord des Schild auf 11.36 Meter nicht unwesentlich verbesserte, geht' daraus hervor, dass sie mit dieser Weite klar an 6. Stelle der Weltrangliste stehen müsste. Weitere Eingruppierungen wären im Weitsprung möglich. "Nimmt man. was unserer Meinung nach durchaus in Ordnung ginge, den 5.66-Meter-Sprung der 15jährigen Hannelore P e 1 s aus Essenfder damals auf einem bündischen Sportfest allerdings unter Aufsicht von Sportfunktionären gemessen wurde, als Massstab, käme sie auf den 4. Rana:, lässt man dagegen ihre auf einem Sportbundfest erzielte Bestleistung gelten, d. h. 5,18 Meter, würde sie noch immer den 10. Rang einnehmen, einen Platz hinter der Berliner Bar Kochbanerin Hilde M e y e r, die bei den Meisterschaften ihres Verbandes in Berlin, den Makkabi-Rekord auf 5,25 Meter verbesserte. Nicht unerwähnt soll in diesem Zusammenhang bleiben, dass Gretl Neumann, die früher für Hakoah- Wien startende österreichische Olympiateilnehmerin, im 200-Meter-Lauf als Zehnte der Liste verzeichnet ist, dass Frl. Hornstein dagegen, die Makkabiah-Siegerin aus Lemberg, mit ihrer auf den polnischen Meisterschaften als Zweiten erzielten 800-Meter-Zeit von 2.33.6, die ihr den 10. Platz bringen müsste, nicht berücksichtigt wurde. Diese erfreulichen Feststellungen und Vergleiche an Hand untrüglicher Tatsachen sind ein schöner Beweis für den absolut guten Leistungsstand unserer Frauenleichtathletik — auch trotz der zahlreichen bekannten Handicaps, die man für sie berechtigt ins Feld führen könnte. Manfred Friedmann. Heydermann, Herbert Giesen und Wolfgang Prager, Peter Eisner und Gert Jacobowitz, Leo Levy und Leo Salomon. Uli Arnheim und Robby Lax, Hans Koslowski und Edgar Lewin. M. F. ISK besiegte Bar Kochba Dresden Im Rahmen der Berlin-Mitteldeutschen Makkabi-Bezirksligaspiele standen sich am 14. März die Handball- und Fussballmannschaften des ISK und des Bar Kochba Dresden gegenüber. In beiden Fällen siegten die Berliner verdient, im Handball klar mit 8 :3 (5 :0). trotzdem die Gäste nach der Pause ein überraschend gleichwertiges Spiel lieferten und im Fussball mit 3 :2 nach_ torlosem Seitenwechsel. Hier vermochten die Berliner ihren Sieg jedoch erst wenige Minuten vor Schluss sicherzustellen. H. F. ISG-Fussballer wieder geschlagen Eine neuerliche, verdiente Niederlage erlitt die Fussballmanschaft der ISG 33 am 14/März im Verbandsspiel gegen ISC Hagibor. 2 :0 zogen die Schwarz-Roten zum Schluss den Kürzeren, nachdem es zur Pause noch 0 :0 gestanden hatte. Dieses Unvermögen des durch das Fehlen Hilkowitz' geradezu kümmerlich operierenden ISG-Sturmes wirkt sich von Mal zu Mal katastrophaler aus. Hier muss von Grund auf Wandel geschaffen werden; denn eine Angriffsreihe, der eine sichere Verteidigung und eine recht gute Läuferreihe klare Chancen herausarbeitet, darf nicht mit einem Mann stehen und fallen. Für Hagibor schoss Benno Langsam beide Tore. . Im Handball war der Sieg der ISG 33 I gegen „Maccabi" I nie gefährdet, wenn er auch mit 11 :1 nicht gerade zufriedenstellend ausfiel. Allerdings spielte die Mannschaft mit zahlreichem Ersatz, was sich namentlich im Sturm bemerkbar machte. Sonst überraschte der Elan des IBC Berlin, der den Tabellenführer seiner Klasse, Kanuclub I, mit 4:3 bezwang, die stabile Form der IRC Triton, der gegen Bar Kochba IV mit 8:4 einen weiteren Sieg eroberte und der wenig überzeugende, recht knappe 4:1- (3 : OVErfolg der 1. Frauen der ISG 33 (ohne Lili Henoch) gegen ISK I. M. F. Tennisklub Grunewald überzeugte Mit voller Mannschaft lieferte der Tennisklub Grunewald im H 0 c k e y - Pflichtspiel gegen Bar Kochba I einen schönen Kampf und siegte verdient mit 2 :0. Nach einer torlosen ersten Spielhälfte kam der Angriff der Tennisspieler in grosse Fahrt und stellte mit zwei Toren durch Kahn und Peter Behrendt diesen erfreulichen und verdient errungenen Sieg sicher. H. F. * Bar Kochba Hakoah veranstaltete ein Bühnenschauturnen, in dessen Verlauf die Turnabteilungen des Vereins die in der letzten Zeit geleistete Arbeit unter Beweis stellten. Männer und Frauen, Jugendliche und Schüler warben mit guten Leistungen und disziplinierter Haltung für ihre Sache. Besonders gefiel ein F a h n e n s o h w i n g e n der Mädchen. Kurze Sportnotizen Jüdischer Olympia-Sieger wurde geehrt Der österreichische Bundespräsident verlieh kürzlich sämtlichen österreichischen Olympiasiegern die Goldene Verdienstmedaille. U."a. erhielt diese höchste Auszeichnung auch der jüdische Sportler Robert Fein, der in Berlin in der Leichtgewichtsklasse der Schwerathleten den Sieg errang. Mizler besser als der Meister Harry Mizler erfocht auf der Veranstaltung des Jewish Sportsmen Committee in London einen grossartigen Sieg über den derzeitigen Titelhalter seiner Gewichtsklasse, Jimmy Walsh. Allerdings ging der Kampf nicht um den Titel, da beide Boxer über dem Limit standen. Mizler wird schon in nächster Zeit Gelegenheit erhalten, in einem Meisterschaftstreffen seinen kürzlichen Sieg zu wiederholen. Am gleichen Abend traf der englisch-jüdische Nachwuehsboxer Pat Palmer auf den amerikanischen Meister Small Montana und unterlag nur knapp nach Punkten, trotzdem er in der 5. Runde die Chance gehabt hätte, das Treffen durch k. 0. zu gewinnen. Auch Lynch ist schlagbar Benny Lynch müsste am 1. März in Manchester seine erste Niederlage seit zwei Jahren hinnehmen. In seinem Kampf gegen Len Hampson fing er sich gleich in der 3. Runde einen schweren Treffer ein, der ihn derart benahm., dass er zwar tapfer den Kampf fortsetzte, in der 8. Runde jedoch aus dem Ring genommen werden müsste. Seiner Titel geht der Weltmeister durch diese Niederlage nicht verlustig, da auch dieser Kampf über dem ordentlichen Ge-. wichtslimit stand. Die beiden Gegner w7erden sich am 22. März in L e e d s erneut gegenüberstehen. Baer in England eingetroffen Am 9. März traf Max Baer, begleitet von seinem Manager Ancil Hoffmann und seinem Bruder Buddy, in London ein, wo er m^t schwerstem Training begann. Er machte einen zuversichtlichen Eindruck und hofft, sich durch einen klaren Erfolg am 1. April über den Sieger aus der Begegnung Farr gegen Foord wiederum in die Weltmeisterschaft einschalten zu können. Neuerdings hörte man von dem Projekt eines Londoner Kampfes Baer—Joe Louis. Jüdische Boxsiege in Amerika Erich S e e 1 i g, der seit seiner Niederlag® etwas in den Hintergrund getreten ist, machte kürzlich in New-York durch einen klarea Punktsieg über den erstklassigen amerikanischen Mittelgewichtler Jimmy Belmonte von sich reden. Bob 01 i n, der frühere Weltmeister im H a 1 b s c h wt e r g e w i c h t, von dem man längere Zeit nichts gehört hatte, trug über den in Amerika sehr geschätzten finnischen Schwergewichtler Gunnar Bärlund einen klaren Punktsieg davon. Man rühmte vor allem seine hervorragende Technik und seine Kauffreudigkeit Bärlund hatte im übrigen w-enige Wochen vorher in Chicago gegen den Nachwuchsboxer Nathan Mann verloren. Norma Taubele erfolgreich Die amerikanisch-jüdische Nachwuchsspielerin Norman Taubele erfocht bei den USA- Hallentennis meisterschaften in New- York einen schönen Erfolg, indem sie in drei Wettbewerben einen ehrenvollen zweiten Platz belegte, und zwar hinter der Französin Henrotin im Dameneinzel im Damendoppel mit Mrs. Leboutellier und im Gemischten Doppel mit Walter gepaart. OTiHiniiiuniiiiiiuiiniiniufiiiuiiuiiiiiiiiiuiiiiuHiniuiiiminiiuiuiai Rheinland-Westfalen Krefeld wurde westdeutscher Handballmeister der Frauen Am 14. März fand in Köln vor gutem Besuch das Entscheidungsspiel um die westdeutsche Frauenhandballmeisterschaft zwischen Sportgruppe Bonn und TUSPA Krefeld statt. . Von Anfang an wurde auf beiden Seiten mit vollem Einsatz gekämpft; doch sowohl die Krefelder als auch die Bonner Spielerinnen waren reichlich nervös und Hessen zahlreiche Torchancen ungenutzt vorbeigehen. Krefelds Mannschaft war körperlich überlegen und wirkte einheitlicher und überzeugender. Da nach Ablauf der regulären Spielzeit noch kein Tor gefallen war, müsste der Kampf um 10 Minuten verlängert werden. In der 1. Halbzeit dieser Verlängerung gelang es endlich Willner II, durch einen ausgezeichneten Wurf die verdiente Entscheidung herbeizuführen und Krefeld die Meisterschaft zu verschaffen. Im anschliessenden F u s s b a 11 spiel der 1. Mannschaften des ITV 02 Köln und der TUSPA Krefeld erwiesen sich die Kölner wieder einmal klar als die besseren und gewannen leicht 2:0 (0:0). O. M. Westdeutsche Boxmeisterschaften des Schild Am 14. März trafen sich in DortmunH die Boxer des Landesverbandes Westdeutsch- Sport der Woche

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