Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 16 (1937)
- Issue
- 7 (18.2.1937)
- Date
- 1937-02-18
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Aus den Gemeinden Bezirkstagungen jüdischer Gemeinden Äm 7. Februar fand in Hildesheim im Zusammenhang mit der kürzlich erfolgten Neubesetzung des dortigen Landrabbinats eine Weihesrunde unter dem Thema „Gemeinschaftsarbeit im Judentum" statt. Der Dezernent des Preussischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden, Rabbiner Dr. Julius Gallin er, berichtete ausführlich über die vom Preussenverband in den letzten Jahren geleistete Arbeit. Der Vorstand der Gemeinde Hildesheim, Rechtsanwalt Dr. Berg, wies darauf hin, dass gerade die Mittel- und Kleingemeinden der Arbeit von Dr. Galliner Wesentliches zu verdanken hätten. Landrabbiner Schwarz (Hildesheim) referierte über die auf dem Gebiet der Wohlfahrtspflege geleistete Gemeinschaftsarbeit in ihren verschiedenen Auswirkungen. Die stark besuchte Veranstaltung wurde durch Gesangsdarbietungen von Kantor Cysner (Hildesheim) und des unter seiner Leitung stehenden Jugendchors stimmungsvoll umrahmt. In einer Aussprache mit zahlreichen Vertretern der Bezirksgemeinden erörterten Dr. Galliner und der Referent des Preussischen Landesverbandes, Max Birnbaum, besonders die Schulfrage und die Frage der Zusammenfassung von Zwerggemeinden zu Bezirksgemeinden. Am 8. Februar hielt der Bezirksverband der jüdischen Gemeinden der Grenzmark Posen- Westpreussen in Schneidemühl seine diesjährige Tagung ab. Nach Begrüssungsworten von Lehrer Moses erstattete Bezirksrabbiner Dr. Fritz P1 o t k e (Schneidemühl) einen umfassenden Bericht über seine Tätigkeit. Durch Einbeziehung von sieben weiteren Gemeinden der Neumark und des südlichenPommern ist der Bezirk erheblich erweitert worden. Der Syndikus des Preussischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden, Dr. Hermann Schildberger (Berlin), entwarf ein anschauliches Bild von den grossen Aufgaben des Landesverbandes. Der Tagung war eine Konferenz der Darlehnskasse vorausgegangen; eine Sitzung des Provinzialverbandes für jüdische Wohlfahrtspflege bildete den Abschluss des für die Gemeinden der Grenzmark bedeutungsvollen Tages. Neuer Verwaltungsdirektor der Leipziger Gemeinde Verwaltungsdirektor Gustav Katzenstein, seit 1913 Leiter des Gemeindeamts der Israelitischen Religionsgemeinde Leipzig, hat aus Gesundheitsrücksichten um Versetzung in den Ruhestand gebeten. Die Gemeindesitzung vom 11. Februar hat auf Vorschlag des Gemeindevorstandes dieses Gesuch zum 31. Mai genehmigt. Zum Nachfolger wurde der bereits seit längerem im Gemeindedienst tätige Dr. Fritz G r ü b e 1 gewählt, der sein neues Amt am 1. Juni übernimmt. Verwaltungsdirektor Katzenstein ist seit vielen Jahren Mitglied der Ortsgruppe Leipzig des Jüdischen Central-Vereins. Dr. Mark Wischnitzer, der Leiter des Hilfsveieins der Juden in Deutschland, spricht am 20. Februar, 20 Uhr 30, im Ibach-Saal, D ü s s e 1 d o r f, über seine Eindrücke von einer Afrika-Reise, am 22. Februar, 20 Uhr 30. im Gemeindehaus München-Gladbach über Auswandererfragen, am 23. Februar. 20 Uhr 30. im Gemeindesaal Köln über das gleiche Thema. Postschlüsse nach Uebersee Nordamerika a) Seeweg 22.2. ab Berlin; 22.2. ab Hamburg 19 Uhr („Norman-die" 24.2. ab Le Havre); 23.2. „ „; 23. 2. „ „ 19 Uhr („Washington" 24.2. „ Hamburg); 24.2. „ „; 25.2. „ „ 8 Uhr („Hansa" 25.2. „ Bremen); 1.3. „ „; 1.3. „ „ 19 Uhr („Bremen" 2.3. „ Bremen); 1.3. an New-York 4.3. „ b) Luftweg (Laftschiffverkehr und Nachbringeflüge finden während der WLntermonate nicht statt) Südamerika a) Seeweg 2.3.2. ab Berlin 16 Uhr; 24.2. ab Hamburg 6 Uhr (Schiff 24.2. ab Hamburg); 9.3. an Rio; 12. 3. an Buen. Aires 25. 2. „ „ 18 Uhr; 26.2. „ Frkf./M. 8 Uhr (Schiff 27.2. „ Boulogne); 15. 3. „ „; 19.3. „ h) Luftweg 20.2. ab Berlin 9 Uhr; 20.2. ab FrankJnrt/M. 13 Uhr (Französische Luftpost); Laufzeit bis Rio 5 Tage 24.2. „ „ 21 Uhr; 24.2. „ ,. 24 Uhr (Deutsche Luftpost); „ „ „ 3 „ (Zuschlag auf Auslandsporto nach Brasilien 1,25 RM für je 5 g; nach Argentinien 7,50 RM für je 5 g) Südafrika <0 Seeweg n :> ab Berlin 14 Uhr; 24.2. ab Frankfurt/M. 19 Uhr; 26.2. ab Marseille (Schiff); 13.3. an Kapstadt 24.2. „ „" 16 Uhr; 24.2. „ Köln 21 Uhr; 26.2. „ Southampton (Schiff); 15.3. „ (Von Kapstadt in 30 Stunden nach Johannesburg und Pretoria) b) Luftweg 19.2. ab Berlin 12 Uhr: 19.2. ab München CBahnp. Amt 1) IS Uhr; Laufzeit 8—9 Tage 23.2. „ „ 12 Uhr; 23.2. „ „ (Bahnp. Amt 1) 18 Uhr; „ 8—9 „ (Zuschlag auf Auslandsporto 35 Pf. für je 5 g) Palästina a) Seeweg 18. 2. ab Berlin 23 Uhr; 19.2. ab Hamburg 15 Uhr (Schiff 20. 2. ab Genua); 25. 2. an Haifa 20.2. „ „ 16 Uhr; 21.2. „ München 9 Uhr (Schiff 23.2. „ Piräus): 25.2. „ Alexandrien 23. 2. „ „ 16 Uhr; 24. 2. „ „ 9 Uhr (Schiff 25. 2. ab Brindisi); 1. 3. „ Jaffa b) Landweg 19.2. ab Berlin 14 Uhr: 20.2. ab München 9 Uhr (über Belgrad- 21. 2. 24.2. 20. 2. 20. 2. 24. 2. 24. 2. Istanbul); 24.2. an Haifa 14 Uhr; -22.2. „ „ 9 Uhr ( „ ,~; „ ): 26.2. „ „ „ 14 Uhr; 25.2. „ „ 9 Uhr ( „ „ „ ): 2.3. „ „ (Leitvermerk „Ueber Belgrad—Istanbur) c) Luftweg Berlin 6 Uhr; 20. 2. ab München 10 Uhr; 21. 2. ab Rom 6 Uhr; München 18 Uhr: 22.2. „ Brindisi 6 Uhr; Berlin 6 Uhr; 24.2. „ „ 10 Uhr; 25. 2. „ Rom 6 Uhr; München 18 Uhr; 26. 2. „ Brindisi 6 Uhr; (Zuschlag auf Auslandsporto JOPf. für je 5 g, mindestens 15 Pf.) Laufzeit ca. 3 Tage „ " -,3 „ Einzelhandel im Reich ALLEN ST EIN r MaufSiaus L. 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Berlin W. 15 / Pariser Straße 44, / Fernsprecher J 2, 1375 „Wir haben ein ganz neues jüdisches Buch, das nicht in eine Ecke des Note schranks gehört, sondern neben PentateuchundHaggadah..." sagt das Gemeindeblatt f. d. jüd. Gem. in Rheinl. u. Westfalen über Sabbathklang und Festessang Ein musikalischer Wegweiser von Oberkantor Hans John Jacobsohn Preis kart. 1.70 M Zu beziehen durch den Buchhandel u. Philo Verlag u. Buchhandlung G. m. b. H., Berlin W. 15, Pariser Str. 44, Fernspr. J 2,1375 #löttt>OU fefctt! — Friedelf, Kulturgeschichte des Altertums .. RM 10.— Friedlaender, Sittengeschichte Roms..... „ 4.80 Tizian, Gemälde und Zeichnungen........ „ 4.80 ßreasted, Aegypten...................... „ 4.80 Landsberg, Einführung i. d. jüdische Kunst „ 3.40 Morgan, Die Flamme...........<......... „ 8.50 C6Sine, Tod auf Borg ..................... „ 7.80 Körmendi, Abschied von gestern......... „ 9.50 Sinsheimer, Maria Nunnez............... „ 3.25 Fritz Rothglesser, Das Knabenschiff Eine Erzählung. Philo Bücherei No. 5/6 „ 1.60 Heinz Warschauer, Jüdische Jugend baut auf. Vom Kibbuz in Palästina........ „ 1.50 Picard, Der Gezeichnete................... „ 4.50 Croner, Südafrika, Land, Leute, Leben und Möglichkeit.................... „ 1.65 Zu beziehen durch: Philo Verlag u. Buchhandlung ■■H Berlin W15, Pariser Straßt 44 iHBi jliniiiiiiiiiiniiiiiiiiiininiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii^ iPHILO-tEXIKONl I Handbuch des fj | jüdischen Wissens | | 22.-26. Tausend | Ej 3. vermehrte und verbesserte §§ Auflage. 5000 Stichworte und Namen, 250 Abbildungen | 4.80 RM | §jj „Das kleine Wunderwerk" |§ f§ nannte es die Kritik * j§ | Phiio-Verlag u. Buchhandlung | fj Berlin W 15, Pariser Strasse 44 § Tel. J 2 Oliva 1375 fj ^iiiiiifiiiiiiiiiiiiniiiHiiiiiiiiHiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiinHiiiiiiiiiiiiiniiiiF