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Central-Verein-Zeitung · 1937-01-28 · 4 (28.1.1937) · page 19

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
16 (1937)
Issue
4 (28.1.1937)
Date
1937-01-28
Page
– (sequence 19)
Language
German
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Blick in die Wirtschaft Berlin, 26. Januar 1937. Wie alljährlich, so steht auch gegenwärtig die Frage der Dividendenpolitik im allgemeinen und diejenige der Grossbanken im besonderen im Mittelpunkt von Erörterungen in der Presse. Zwei Auslassungen hierüber seien herausgegriffen. Der „Deutsche Volkswirt" erklärt, der verminderte Abschreibungsbedarf und die Auflösungsmöglichkeit für stille Reserven, ferner die innere Anreicherung durch die Werterhöhung der eigenen Aktienbestände sowie im grossen und ganzen eher gewachsene Einnahmen würden die Erhöhung der Dividendenausschüttungen zweifellos bei allen Berliner Grossbanken möglich machen. Die Wochenschrift nimmt dann gegen die Auffassung Stellung, als ob es aus irgendwelchen volkswirtschaftlichen oder auch im Interesse der einzelnen Banken liegenden privatwirtsehaftlichen Gründen notwendig sei, dass die Berliner Grossbanken eine „einheitliche Dividendenpolitik" betrieben; sie hält das für einen Aberglauben. Der Erwerb von Bankaktien könne aber nur reizvoll erscheinen, wenn auf die Dauer mit mindestens der gleichen Verzinsung wie für Obligationen, also mit 5 Prozent, in guten Jahren sogar mit noch mehr, gerechnet werden dürfe. Tatsächlich könnten die Filial-Grossbanken (als solche gelten Deutsche Bank und Disconto-Gesellschaft, die Dresdner Bank und die Commerz- und Privatbank) 5 Prozent Dividende fürl936 zahlen; das Blatt hält es dagegen nicht für sicher, ob sie wirklich ausgeschüttet werden. Der „Deutsche Volkswirt" vermutet, dass sich die Deutsche Bank und Disconto-Gesellschaft und die Commerzbank für 'diesen Satz von 5 Prozent entschließen würden, während die Dresdner Bank wahrscheinlich bei 4 Prozent bleibe und das fünfte Prozent lieber in die offene Reserve tim würde.' Die Meinung des Blattes geht dahin, dass die Grossbanken für die kommenden Jahre ihre Zielrichtung für eine oprozentige Dividende nehmen sollten und gibt dafür als Gründe an, einmal handle es sich eben um Aktien, die nicht mit einer festen und gesicherten Verzinsung ausgestattet seien, sondern entsprechend den wirtschaftlichen Entwicklungsvorgängen in ihrer Rente variieren. Das Blatt leitet daraus bei diesen Aktien, wie auch bei den Industrieaktien das Recht her, den Dividendenausiall oder die Dividendensenkung schlechtere Jahre durch bessere Dividende in. guten Jahren auszugleichen. Bezüglich des zweiten Punktes wird auf etwaige Kapitalerhöhungen für die Zukunft verwiesen. Solche Kapitalerhöhungen könnten aber nur bei einem gewissen Ueberparistand erfolgreich vorgenommen werden, die oprozentige Dividende decke sich heute mit der Verzinsung der Industrieobligationen, die etwa bei pari stehen. Wesentlich zurückhaltender äussert sich zu diesem Thema die„FrankfurterZeitun g", die aber auch hervorhebt, die drei Banken hätten mit dem Abschluss für 1935 den Schlussstrich unter die dividendenlosen Jahre gesetzt; die Zeit der ausschliesslichen inneren Stärke schien ihnen beendet. Es würde kein Grund dafür erkennhar sein, nachdem die Entwicklung 1936 angehalten habe, wenn diesmal die Banken etwa von der vorjährigen Linie wieder abweichen und dividendenlos werden wollten, aber ob sie andererseits mehr ausschütten, das sei noch unentschieden. Die Frage sei auch noch zweigeteilt. Dass alle drei Banken 1935 die gleiche Dividende verteilten, habe sich zwangios oder zwangsläufig je nachdem, wie man es betrachte, ergeben. Zwanglos, weil keine amtliche Vorschrift darüber vorlag, zwangsläufig, weil keine Bank hinter der anderen zurückstehen möchte, und, das rechte Mass dafür, was für die eine Bank passe, und was für die andere, was dieser fromme und jener nicht schade, könne wobl auch erst im Laufe der Jahre wiedergefunden werden. Immer bei allen Banken dieselbe Dividendenhöhe für alle Zeiten beizubehalten, würde für die Banken selbst unter Umständen eine unbillige Verpflichtung darstellen, bei der Steigerung sowohl wie bei der Senkung. Die Kurse dieser Banken seien wie eine Vorahnung bereits zu beträchtlichen Differenzierungen gelangt, nachdem sie lange im Jahre 1936 genau übereingestimmt haben. Es werden die Kurse der Deutschen Bank mit 115V2 Prozent, der Commerzbank mit lllVs Prozent und der Dresdner Bank mit 107V2 Prozent angeführt. Die „Frankfurter Zeitung" bemerkt dazu, mehr als Vorahnung könne es nicht sein, was die Kurse regiere, denn die Banken selbst hätten sich noch nicht festgelegt. Alles, wras über die,Dividendenhöhe zwischen 4 und 6 Prozent kombiniert werde, sei vorerst als blosse Vermutung zu bezeichnen. Dabei sei zuzugeben, dass für Vermutungen manche Anknüpfungspunkte vorliegen würden, bei der Commerzbank zum Beispiel der noch in Erinnerung stehende Verkauf des 22-Millionen-Paketes an das Publikum im Oktober 1936. Sehr interessant ist die Bemerkung des Blattes: auch die Deutsche Bank- und Disconto-Gesellschaft habe offenbar bei steigenden Kursen Veräusserungen vorgenommen; der noch nicht in privater Hand befindliche Kapitalteil hätte sich beträchtlich verkleinert. Vor Jahresfrist habe man ihn noch auf 3 Prozent von 130 Millionen RM geschätzt, jetzt schienen es nur noch weniger als die Hälfte davon zu sein. Bei der Dresdner Bank liegen die Dinge bekanntlich anders, aber für die Dividende besage das wenig oder nichts. Die „Frankfurter Zeitung" meint schliesslich, die Auflösung des Rätsels werde erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. P...n. Judentum und Kapitalismus In einem umfangreichen Aufsatz „Kapitalismus als Nährboden des Judentums" („Ödal", Monatsschrift für Blut und Boden, 5. Jahrg., Nr. 7) macht Hermann R e i s c h 1 e das Judentum für den Unsegen' des kapitalistischen Geistes verantwortlich. „Das Judentum", so meint er, „schafft stets eine Wirtschaftsweise, in der die Juden dank ihrer nomadischen Begabung überall an den entscheidenden Durchgangsstellen sitzen können, um die gewaltigen Zwischengewinne abzuschöpfen —- genau so wie die räuberischen Nomadenhorden den Karawanen an den entscheidenden Durchgangsstellen auflauern, sie plündern oder ihnen den gewohnheitsmässigen Wegezoll abpressen. So entsteht schliesslich eine Wirtschaftsform, in der es mit Hilfe des Kapitalbegriffes möglich ist, alles in Bewegung zu setzen, selbst den an sich unbeweglichen Boden, selbst grosse Fabriken und schwere Hochöfen, damit dieses sich frei bewegende Kapital auch die entscheidenden Durchgangsstellen passieren kann, an denen die jüdischen Wegelagerer sitzen, um ihren Tribut einzuheimsen. Selten ist nun wohl eine Entwicklung der Entfaltung und Ausbreitung des Judentums so günstig gewesen, wie das jetzt zu Ende gehende Zeitalter der Technik und der industriellen Ausrüstung der Welt. An sich erforderte wohl diese einmalige Entwicklung in der Wirtschaftsgeschichte eine gewisse freie und freizügige Wirtschaft, um die gewaltigen Erfindungen auf allen Gebieten zu Maschinen und Fabrikanlagen, Eisenbahnen und Hütten auszugestalten. Aber man erkaufte damit einen Aufschwung des Judentums gerade in den hochentwickelten Ländern, wie er in der Geschichte einmalig dasteht. Denn die sogenannte Emanzipation, die Befreiung des Judentums von allen Fesseln, Bindungen und Ausnahmen, fällt zusammen mit der Entfesselung der Wirtschaft von allen Bindungen, mit der Entfaltung des modernen Kapitalismus. Und genau wie im alten Rom führte diese Entwicklung über wüste wirtschaftliche Spekulationen, gieriges Geldraffen und härteste Ausbeutung der Arbeiter und Bauern zur politischen Demokratie und wirtschaftlichen Anarchie, über soziale Erschütterungen und Revolutionen zur Herrschaft des Judentums, zur Aussaugung des deutschen Volkes durch die jüdische- Nomadenhorde." „Gegen eine solche, durch die Juden hervorgerufene Auflösung des Volkskörpers, gegen eine solche politische Anarchie, die die unausbleibliche Folge des wirtschaftlichen Freibeutertums, der wirtschaftlichen Anarchie ist, genügt nicht" — erklärt Reischle — der Aufmarsch von Maschinengewehren und Bajonetten und die Aushebung von Rekruten, genügt auch nicht die völkische Abwehr und die natürliche Abneigung eines gesund gebliebenen Bauernvolkes gegen ein rassisch fremdes Nomadentum. Man muss da schon dem Judentum seinen eigentlichen Nährboden entziehen, auf dem es wirtschaftlich prächtig gedeiht, selbst wenn es politisch oder gesellschaftlich geächtet ist, nämlich: die kapitalistische Gesinnung und die freie kapitalistische Marktwirtschaft. Denn die Völkerleichen, die — um ein Wort Gustav Ruhlands anzuführen — auf dem Seziertisch der Weltgeschichte liegen, haben bei der Sektion immer dasselbe Krankheitsbild ergeben. Wie ein mikroskopisch kleiner Krankheitserreger hat sich das Judentum jeweils unbeachtet in die gesunden Volkskörper eingeschlichen. Solange ihre Wirtschaftsordnung lebensgesetzlich blieb, fand der Erreger keinen Nährboden, kein .Substrat', um wie der Mediziner sagt — .virulent', d. h.. ausbreitungsfähig zu werden. Erst wenn es im Zuge der blütsmässigen Entartung der Völker gelang, die lebensgesetzlichen Wirtschaftsordnungen zu ersetzen und kapitalischen Anarchie das Tor zu öffnen, dann wrar der natürliche Nährboden des Judentums geschaffen." F.F. Die Berliner und Frankfurter Börse bleiben am 30. Januar für den Verkehr geschlossen. An diesem Tag findet eine Lieferung nicht statt. Vom Wettbewerb Die Zeitschrift „Wirtschaftswerbimg* veröffentlicht (lt. „Wirtschaftsblatt der Industrie- und Handelskammer Berlin", Heft 2/3) einen Artikel, in dem auf die nicht erlaubte Herabsetzung anderer Berufsstände und Werbemittel in der Werbung hingewiesen wird. Für solche nicht erlaubten Werbemethoden werden darin einige Beispiele aufgeführt, von denen wir wiedergeben: „Stets haben wir festgestellt, dass die Käufer bei Hausierern die Ware viel zu teuer bezahlt haben" oder „Die Hausierer schwätzen den Leuten Waren auf, die sie gar nicht gebrauchen können". Diese Hinweise seien in der Werbung von Einzelhändlern erschienen. In einem anderen Falle hätten Handwerker schlecht gearbeitete Waren mit der Unterschrift ausgestellt: „Solchen Schund kaufen Sie im Kaufhaus." Weiter wird ein Werbeblatt mit der Abbildung eines Vertreters, der auf einen Kunden einredet, und folgenden Text erwähnt: „Solche tüchtigen jeisernen4 Vertreter schicken wir Ihnen nicht." In der Werbung hätten auch Ausführungen nichts zu suchen, in denen einzelne Werbemittel angegriffen wrerden. Hierin gehöre z. B. der Hinweis einer Firma, die Werbesprospekte herstelle: „Warum wollen Sie den kostspieligen und oft nicht zum Ziele führenden Weg über die Zeitungsanzeige wählen? Machen Sie doch mit uns einen Versuch", oder „Liest jeder Leser ein und dieselbe Ausgabe einer Zeitung ein .Vierteljahr lang? Aber unser Werbemittel steht ein Vierteljahr lang in den belebtesten Restaurants." Nicht zu billigen sei auch der Vers: „Ich mache nicht viel Reklame, für mich bürgt mein guter Name", da er geeignet sei, falsche Vorstellungen über die Bedeutung und den Wert der Werbung zu Wecken. Der Vers könne nur dahin verstanden werden, dass er besage, die Werbung sei ein unnötiger, volkswirtschaftlich zu missbilligender Vorgang. Derartige Angriffe zielten auf eine Einschränkung der Werbetätigkeit überhaupt ab. Der Werberat könne sie im Interesse der Förderung der Werbung nicht zulassen. Aus dem Handwerk Die Beschäftigung des Handwerks hat sich, wie der Deutsche Handwerks- und Gewerbekammertag berichtet, im letzten Vierteljahr 1936 auf verhältnismässig hohem Stand behauptet, weiter natürlich mit gewissen. Unterschieden zwischen den einzelnen Zweigen, Bezirken und Betriebsgrössen. Im Bereich der Verbrauchsgüterzweige hätten im ganzen Jahr 1936 vor allem die Bekleidungshandwerke eine beträchtliche Umsatzsteigerung zu verzeichnen. Das decke sich auch mit der Entwicklung der Einzelhandelsumsätze auf diesen Gebieten. Eine Belebung hätten im letzten Vierteljahr auch eine grosse Zahl von Betrieben des Kunstbandwerks gezeigt. Ob sie über das um diese Jahreszeit Uebliche hinausgegangen sei, sei allerdings nicht gesagt. Im Aufschwung zurück seien weiter u. a. die Schuhmacher, Schmiede, Stellmacher, Müller und Friseure. Geblieben sei auch die geringere Beschäftigung des Landhandwerks. Auch die Klagen über die Verzögerung der Abrechnungen durch öffentliche und private Auftraggeber mit ihren Rückwirkungen, insbesondere auf die kleineren Betriebe bei knappen Verdienstspannen, seien wiedergekehrt. Die grossen Handwerksbetriebe seien weiter allgemein besser beschäftigt wie die kleinen. Auf die rasche Vertrautmachung des Handwerks mit der Anwendung der neuen Werkstoffe, schärfste Materialausnutzung und Abfallverwertung werde besonders hingewirkt. Der Reichsstand des deutschen Handwerks hat die Handwerkskammern und Innungen gebeten, ihre Bezirke auf unrentable Einmannbetriebe zu sichten und die in Frage kommenden Handwerker darauf hinzuweisen, dass ihnen die Möglichkeit geboten werde, als Facharbeiter zu arbeiten. Der Wohnungs-Umbau Die Umwandlung von Wohnungen in Räume anderer Art ist bereits seit längerem verboten oder von der Genehmigung der Gemeinde abhängig gemacht worden (vgl. CV.-Zeitung 1936, Nr. 47). Zweck dieser Bestimmungen ist es, zu verhindern, dass bei einer stärkeren Wohnungsknappheit in einzelnen Gemeinden dem Wohnungsmarkt Wohnungen entzogen werden. In einem Bescheid an den Deutschen Gemeindetag stellt der Reichsarbeitsminister nunmehr fest, dass diese Voraussetzung auch dann gegeben sei, wenn Wohnungen dadurch durch gewerbliche Räume ersetzt würden, dass sie abgebrochen und an ihrer Stelle gewerbliche Räume errichtet würden. Ein Abbruch lediglich zum Zwecke der Errichtung eines gewerblichen Neubaues sei einer Umwandlung gleichzusetzen und verboten. Interessante Wirtschafte* Aufsätze der Woche „Warum wurde eine Neuregelung des Fettverbrauchs und Fettbezuges notwendig?", eine Darlegung der Ursachen dieser Regelung in der deutschen Wirtschaft mit. ausgiebigem Zahlenmaterial sowie eine Untersuchung, bis zu welchem Grade die Massnahmen der Mehrerzeugung von Fetten in der heimischen Landwirtschaft, ihrer Mehrerzeugung durch Walfang und der Einsparung von Fetten im Verbrauch durchführbar sind. („Der Vierjahresplan" Nr. 1.) „Grossbanken auf dem Weg der Reprivatisi erung", eine Schilderung_ der Entwicklungstendenzen des Uebergangs von Eigentum an deutschen Grossbankaktien von def öffentlichen in die private Hand. („Der deutsche Volkswirt", Nr. 17.) * „Auslegungen zur Preisverordnung", eine Klärung von immer wieder auftretenden Zweifelsfragen über die Auslegung verschiedener Bestimmungen der Verordnung über das Verbot von Preiserhöhungen. („Mitteldeutsche Handelsrundschau", Heft 2.) * „Die Bewertung des Warenlagers", eine Uebersicht über die Abschreibungsmöglichkeiten im Handel mit nützlichen Hinweisen für die Praxis. („Textil-Zeitung", Nr. 19 vom 22. Januar 1937.) * „Wann kann der Kunde reklamieren?", eine klare und allgemein verständliche Zusammenstellung von täglich im Geschäftsverkehr — sowohl zwischen Fabrikanten und Einzelhändler wie auch zwischen diesem und seiner Kundschaft — auftretenden Fragen mit Angabe des richtigen Verhaltens des Kaufmanns in solchen Fällen. („Die Textil-Woche", Nr. 3.) * „Das Konkurrenzgeschäft im gleichen Hause", eine Klarstellung der Rechte und Pflichten der Parteien bei diesem häufig vorkommenden Fall der wirtschaftlichen Konkurrenz. („Wirtschaftsblatt der Industrie- und Handelskammer zu Berlin", Heft 2/3.) # „Die Neuregelung der Gewerbest e u e r", ein ausführlicher Ueberblick über die Bestimmungen auf Grund des neuen Gewerbesteuergesetzes vom 1. Dezember 1936 mit besonderer Berücksichtigung der Gründe und voraussichtlichen Auswirkungen der mit dem 1. April 1937 eintretenden Aenderungen auf die gewerbesteuerliehe Belastung der Unternehmungen, X„Der Südosten", Nr. 20.) •* , „Weltbörsen weiterhin nervös" ein übersichtlicher Bericht über die Tendenz an den wichtigsten Börsenplätzen der Welt mit einer Begründung der jeweiligen Marktlage. („Wirtschaftlicher Ratgeber", Heft 2.) * „Der internationale Metallmarkf 1936", ein interessanter Aufsatz über die Marktlage für Metalle in der Welt sowie über die Preisbewegung und die internationalen Kartellverflechtungen auf diesem Gebiet („Der Ma«* schinenmarikt", Heft 5.) * „Die Wirtschaft der Tschecho«* Slowakei und ihre Handelsbezie« hungenzuDeutschlan d", eine mit gutem Zahlenmaterial versehene Aufstellung der einzelnen Zweige der tschechischen Wirtschaft sowie eine Schilderung ihrer Bedeutung für den tschechischen Markt und für die Ein- und Ausfuhr Deutschlands. („Der Südosten", Nr. 20.) * „Hintergründe der Arbeitskonflikte in ÜSA.", eine Untersuchung der Ursachen und Folgen der letzten Streikwelle in der amerikanischen Wirtschaft. („Die Deutsche .Volkswirtschaft", Nr. 3.) * „Panamerikanische Zusammenarbeit auf neuer Basis", ein Aufsatz über die Ziele und weltwirtschaftlichen Auswirkungen der letzten inter-amerikanischen Konferenz verbunden mit einer Untersuchung der Frage, ob eine wirtschaftliche Blockbildung des Doppelkontinents durch bestimmte Handelsvertragssysteme eine Störung des gegenwärtigen Schwergewichtes des Welthandels ergeben könnte. („Weltwirtschaft", Heft 1.) * „Der Staatskredit Argentinien3 und seine FunktionimWirtschaftsablauf", eine sehr ausführliche Darstellung der Eigenarten der argentinischen Wirtschaft, des daraus sich ergebenden realen Kapitalmangels des Landes und des neuen Kurses der argentinischen Finanzpolitik. („Wirtschaftsdienst", Heft 3.) Dr. Erich Gottfeld. 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