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Central-Verein-Zeitung · 1924-11-14 · 46 (14.11.1924) · p. Seite 710

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
3 (1924)
Issue
46 (14.11.1924)
Date
1924-11-14
Page
Seite 710 (sequence 19)
Language
German
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710 Emilie Moste s. K Vereinsnachrichten. Im Alber Vvn 73 Jahren verstarb eine Wohltäterin der Menschheit, unser langjähriges Mitglied Frau Emilie Messe. Mit ihrem vor wenigen Jahren heimgognngenen Gatten Rudolf Mosse gehörte die Derswrbeue zu dem kreise soziawesi unter Persönlichkeiten, deren Andenken in der Geschichte der Berliner Wohlfahrtspflege unvergessen bleiben wird. Neben dem von ihr begründeten und bis in die letzten Lebenslage geleiteten „Verein Mädchenhort", der Tausenden von armen Kindern jeden Nachmittag Unterkunft und Verpflegung, Boaufsichtrgung der Schularbeiten und auch weitergehende Erziehung gewährt, ist es insbesondere die „Emilie und R u d o l s - M o s s e - S t i s t u n g", durch die die Verklärte weit über die jüdischen Kreise hinaus bekannt geworden ist. Die mustergültige, unter Zugrundelegung aller zeitgemätzen, hhgieirischen, pädagogischen und sozialen Erfordernihe ^gründete Anstalt, die vor tpcutacn Jahren^ in die Verwaltung des Bezirksamtes Wilmersdorf übergogangsn ist, dient der Erziehung von hundert bedürftigen Kindern der gebildeten Stände, unter der besonderen Voraussetzung, doch die Hälfte der Kinder dem christlichen, die andere Hälfte dem jüdischen Bekenntnis angehören solle. In stiller, zurückhaltender Weise betätigte sich Frau Emilie Masse in einer der großen Qesfentlichkeit unbekannt gebliebenen Weise in diesen Liebeswerken. Die genremnützigen Anstalten und Vereine aller Konfessionen, und insbesondere die Angestellten und Arbeiter des Verlages Rudolf Mosse fanden in ihr eine stets hilfsbereite, warmherzige, vvn sozialem Derantwortlichkeitsgefühl geleitete Wohltäterin. Die Beteiligung der öffentlichen Behörden sowie der karitativen Korporationen an der Gedächtnisfeier und Beisetzung waren ein Beweis der Liebe und Anerkennung, die sich Frau Emilie Mosse zu erwerben verstanden hat. Antworten. OLvLs Gersuanicus. Anonym eingesandtt Artikel veröffentlichen wir grundsätzlich nicht. M. F., NenhalÄensleben. Sie schreiben uns: Der prächtige Friedhof in Neubaldensleben droht zu zerfallen, da weder für die Instandhaltung der Gräoer, noch zur Bezahlung der alten Friedhofsivarteriu Geld vorhanden ist. Am eine geregelte Bezahlung der alten „Backhaus" fortführen zu können und der: Friedhof zu erhalten, bitten wir alle ehemaligen Neuhaldensleben er, Zahlungen an den Vorsitzenden der Kreis-Smi-o.gogen-Gemeinde Neuhaldensleben zur Erhaltung des Fruedhofes zu übersenden. HelLMMÜtteLN Frau Simon Rubel in H o ch s p e i e r (seit 13 Jahren Witwe) hatte ihre sämtllchLn vier Söhne gleichzeitig an der Front. Zwei Söhne sind gefasten. — Die Witwe Nath. Stiefel in Bisklar (O.-Hesstu) sah sogar acht Söhne im Felde, die fast alle mit dem Eisernen Kreuz und sonstigen Auszeichnungen dekoriert wurden. Bier Söhne waren mehrfach verwundet, einige gerieten in Gefangenschaft. Restlos arbeitsame, gut vossgebildete MjtHvbriter mit politischem Verständnis und im Besitz von Wortmrd Schrstrgbwand!h eit werden angestellt. Ausschließlich schriftliche, ausführliche Angebote mit Zeugnisabschriften und Angabe von Referenzen. Ceutrrrlverein deutsche StaKLsbüx-gsr?Mi?chen Glaubens e. B., Berlin SW 68, Äudenstraße IS. Verband Gwtz-Be^LiLrer Ortsgruippen. Ortssrtulvpe WilmerSdork. Sonntag, 16. November iE, ^8 Uhr, Gefells chaftsabend im großen Saal des Logierchaufes, Wilmersdorf, Emstr Stratz-e 12/18. Ernste und heitere Vorträge, Tanz. Eintrittspreis 1,50 Mark. Karten bei den Herren Hermann Friedländer, Wilmersdovj', Ahlanbftraße 84,' Dr. Leo Caro, Wilm»ersoovf, Motzstraße SS; Bruno Perser, Pfalzburgrr Straße 60, und an dev Abend Lasst. OrtsgrMps SHeukMV.^ Montag 17. November IM, ^abends, 8 l^hr, Ln den Bürgerfälen, N e u k ö Meder-Bersammlung. [ln t Bergstraße 147, Vertrauliche Mi NekchsbuuÄ jüdischer FrontfslLeiLen, Ortsgruppe Berlin, Vezwl „Ost". Mitgliederversammlung mit Damen am Dienstag, 18. November, abends 8 Ahr, Andreas-Festsäle, Andreasstraße. 21. Vortrag, des Reichstagsabgeordneten rrrn Dr. Julius Moses: „Die Drückebergerei der Juden". 2. Geschäftliches. Aussprache. Gäste willkommen. Der Sportklub „HnkoaH", Berlin, veranstaltet am 22. November einen Ball zugunsten seines Sportplatzsonds. Das Fest findet im Rtttersa.aH der Kr oll scheu FesLrüume am Königrsplatz. 8 Ahr abends, statt. Eintrittspreis, inklusive Steuer von 1,10 Marl, 3,10 Mark. Alle Freunde und Gönner des S. C. Hakoah sind herzlichst eingeladen. An die Leser der „C. B.-Zeitttns". Wir bitten diejenigen Mitglieder, die die „C. V.-Zeitung" infolge gleichzeitiger Mitgliedschaft von Familienangehörigen in mehreren Exemplaren Zuge stell r erhalten, sich mit der Belieferung von einem Exemplar zu begnügen und uns dementsprechende Mitteilung zutommeu zu lassen. Die dadurch ersparten Exemplare würden wir zur BeneferMg christlicher Kreise im Nahmen unserer AufLIärungsarbeit verwenden. Verlag: Eentralverein deutsch. Staatsbürger jüd. Glaubens s. D., Berlin SW 63, Lindenstr. 13. Tel.-Adr.: „Central«landen Berlin". Postscheckk.: Berlin 3047L. F. d. Schrift!, verantw.: Dr. Alfred Wien e r, Berlin SW 68. — Anverl.Mai-uskr. werd. ngr zurückges., wenn Freiumschlag beiliegt. — Verantw. f. d. Anzeigenteil: Max Junge, Bln.-Friedenau. — Druck: Rudolf Mosse, Berlin SW 19. Nini^wcisililill -örperiichei'«■_0e!stis®r Abspannung, Blutarmut ErJoftars »mL IMfllll-r! ln Pillen- und Pulverform. 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Kurt Erich Neumann. TLrdereL, KeioiKmrK, äinen, Deckzu, st&cken Stopferei von Gar- Ki e id u n g su. Teppichen H. Ide Nfl.9 Weissensee Lehderstr. 24j25 Fernruf: Weissensee 911—913

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