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Wissen und Waffen · 1924-10-31 · 1 (31.10.1924) · p. Seite 1

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Journal
Wissen und Waffen
Volume
[2. Folge] (1924)
Issue
1 (31.10.1924)
Date
1924-10-31
Page
Seite 1 (sequence 1)
Language
German
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Beilage der „LV.-Zeiiung" Tatsachen Mr den Wahlkampf 2. Folge Nr. 1 3i. Dffober 1924 Die EvgMtige EeleDigNUg der HWchrrNg. Im Jahre 1905 erschienen zum ersten Male „Die Protokolle der Weisen von Zion" als Anhang Nr. XI! 31t dem N i l u s scheu Werke „Das Große im Kleinen tt n d der Antichrist : a l § n aheliege n d e Nt ö g l i ch t e i i", Das einzige, anffindbare Exemplar dieser Ausgabe der Protokolle befindet sich irn 'British Museum. Die Protokolle wurden bald nach ihrem Erbscheinen in fast alle Kultur sprachen übersetzt und erregten als sensationelle „Enthüllungen" über eine jüdische Gcheituverschwörung ungeheures Aussehen. Ins Deutsche übertragen und mit .sLornulen-; Laren versehen wurden diese Protokolle durch Gottfried z u r Beek ■am Jahre 1919. Gottfried zur- Beek bcdiente sich bei seiner Ausgabe des r u s s i s ch e n Original s. Eine weitere Ausgabe der Protokolle verdanken wir Theodor Fritsch, der sie nach dem im British Museum befindlichen Original aus dem Englischen übersetzte.' In Deutschland riesen die Protokolle einen Sturm der E n t r ü st u n g innerhalb der „national empfindenden" 5kreise No ach. Die von Gottfried zur Beek in einem Anhang zu seiner Ausgabe erhobenen Forderungen auf Entrechtung, der Juden in Anbetracht der ungeheuren Gefährlichkeit der jüdischen Geme in schuft, die durch die Protokolle klar' und deutlich -erwiesen war, .wurden nicht nur als recht und billig, sondern als zu milde befunden. Wslches war der Inhalt der KroLokolLe, der diese Woge der E m p ö r «r n g rechtfertigte? Welche s w a r ihr Sin n? W i e w a r m an auf a n t i s e m i t ische r Seite in den Besitz der Protokolle gelangt? Nikus berichtet, daß die russische Negierung längst stärkstes Mißtrauen gegenüber den Juden gehegt habe, uni als sie Kunde erhielt von der E i n b e r it f tt n g d e 8 Zi 0 n i st e n k 0 n g r e s s e s in Basel, Habe sie Späher äusgesandt, die sich in irgendeiner Weise den Verhandlnugsstofs zu eigen machen sollten. Einem dieser Späher gelang es, einen jüdischen Teilnehmer am Kongreß zu Le- Sn; dieser halte den Auftrag, den Versammluugsbericht in der st von B a s e l n a ch Fr a n L f u r L a. M. zu bringen. Unterwegs übernachtete er in einem Gasthaufe auf der Strecke. Hier ließ er den Bericht von einer Schar russischer Schreiber abschreiben. Sie schrieben so viel, als sie in einer Nacht schaffen kormtem kleine Lücken mußten gelassen werden, das Wesentliche aber war geraubt : und liege der nichtjüdischen Welt jetzt klar vor Augen. Der furchtbare Inhalt, dessen Kenntnis nunmehr die Welt erschüttert, ist, so scheint es, ein im Zweifel barer Beweis für das Welt h e r r s ch a f t s st r e b e n der Juden. Nachdem am Tage offizielle Neben getauscht worden sind, kommen einige ganz besonders Eingeweihte in unterirdischen Kellerräumen Zusammen, und hier erfahren sie von dem zionistischen Obe r w eisen, welche w a h x c n P l änedas I u denk u m verfolgt, welche Ziele es verwirklichen will. Sie erfahren aus dem Munde ihres Führers, daß seit Jahrtausenden Weg und Ziel der Judenheit bestimmt war durch die Aufgabe der Unterjochung aller Nichtjuden. .Er berichtet, wie weit, diese Arbeit vorgeschritten ist und welche Spanne Zeit die gegenwärtige Generation noch von der endgültigen Erreichung des Endzieles trennt. Er entwickelt ein Programm, durch dessen Mittel die Versklavung der Welt vollendet werden .soll. Dieses Programm ist mit Blut gezeichnet, es schreckt nicht zurück vor-den äußersten Mitteln der Gewalt und Brutalität. Nichts ist grausam genug, um dem Herrschaftsziel der Juden zu dienen. E s gibt k e i n e n m 0 r a l i sch v e r w e r f l t ch e n ,A ft, d e r ge m ein gen u g w ä r e, it nt nicht als Mittel z u nt Zweck e d e r I n b e tt g e h e i big t z u s e i n. H i n t e r - l i st , Beste ch it n g , Diplomatie, bis z tt tu S a d i s nt u s g e st e i g e r Le Gra tt s a m feit a n d e tt M i t nt e n s ch e rt, das sind, die Plastischen Eigenschaften der jüdischen Seele, bas sind die h e r v 0 r stech en d e n Charakterzüge, die in diesen Reden der „Weisen von Zion" dokmnentiert sind. Rücksichtslos verfolgt der Jude sein tzervschastsziel, und die nichtjüdische Menschheit ist ihm nichts als Objekt, als seelenlose Figur in diesem Spiel der Intrigen und der L-eufel-smätzigen Krastel Nilus erhebt seilte warnende Stimme, um die christliche Menschheit zu warnen, sie darauf aufmerksam zu machen,'daß das Reich des Tettsels auf Erden sich nähere, daß es in der Person der Juden seine Vermittler und seine Inkarnation feiere. Jeder objektive und unparteiische Beurteiler wird zugeben, daß, wenn die „Protokolle der Weisen von Zion", wie sie uns iu dieser Form überliefert sind, u n g e f ä l s ch t c Wahrheit sind, wenn sie sich mH wahrer Begebenheit gründen, es .nur einen einzigen Weg gibt. Daun gibt es um; ein einziges Gebot für alle Regierungen, die sich ihrer Verantwortung gegenüber dem Staatswesbn uub dem Volk, das sie vertreten, bewußt sind: fu.rchtbare Bestrafung der Juden. Die Forderungen des Gottfried 3 it r Beek, die auf d t e ft aatsb ü r g e r l i ch e Entrecht tt n g de r I u d e n h t n - zielen, sind iu diesem Falle tatsächlich viel zu milde, kein Ausnahmegesetz und keitte Gewalünaßnahme kantt scharf und streng genug sein, um die Juden für ihre Anmaßung und ihr menschheitsfeindliches Gebaren ztt züchtigen, um die' Gefahr, die von ihnen droht, abzuwehren. Es lvitt aber selbst N i ch t j u b e n scheinen, als ob dieses Dokunteut, das die Schuld ddr Juden in ben Augen n a ti 0 naListLfch überhitzte r Kopfe scheinbar eindeutig erweist, durchaus nicht so kritiklos ausgenommen werden darf. Es erhebt sich zunächst einmal die Frage: „W er war der Ma n it, dent mir d ie K e n n t n i s dieser Protokolle verdanken?" Der Vorwurf, der sich aus Grund dieser Protokolle gegen eine weitverbreitete Glaubensgemeinschaft erhebt, ist so gewaltig und schwerwiegend, daß derjenige eine schwere Verantwortung auf sich lädt, der ohne siche r e Grundlage Beschuldigungen dieser Art gegen sie schleudert. Die Ehre timt historisch vnfßtt&ottcn Gemeinschaft m ftefuMto, ihre Würde m fchmiihenp ihren Ethos zu imU fiesen, fimn nm der sich gestatten, der ernhoarr-dfreres rnrd Material besttzt, das ihn m solchem Borgeherr restlos legitim-iert. Jeder aber, der ohne zureichenden Grund oder au.s reiner Gehässigkeit die Würde einer Gemeinschaft gefährdet und beschmutzt, handelt frivol und gewissenlos. Wir wollen im folgenden prüfen, welcher von diesen Kategorien der Schöpfer bzw. Herausgeber der Protokolle Zuzurechnen ist. - - ZiEisteMEgretz zrr Basel 1897. ' .. Im Jahre 1397 fand der erste Z i 0 n i st e n k 0 u g r e ß statt. An diesem Kongreß nahmen lauter bekannte Männer teil, deren Ziele u u d Gesinnungen der M i t w e l1 offenbar Ware n. Männer wie Theodor H e r z l, Max Nord a u, deren Schriften dem Geiste, in dem. die Protokolle gehalten sind, diametral entgegenlaufen, können nur Verfasser der ausgezeichneten Reden gewesen sein, wenn ihr ganzes Wesen, wie alle ihre Freunde und Bekannten es an ihnen schätzten, in jenen Nächten, da die Protokolle ihrer Reden niedergelegt wurden, eine radikale Umwandlung erfahren hat. Die Namen der Teilnehmer am Kongresse sind der Welt bekannt. Wenn dort solche verschwörerischen Umtriebe stattgefunden haben, wenn dort solche weltrevolutionären Ideen formuliert und propagiert worden sind, warum greifen die Regierungen aller beteiligten Länder nicht ein und veranstalten'eine strenge gerichtliche Untersuchung der Angelegenheit? Wenn eine große Anzahl der Teilnehmer inzwischen verstorben ist, so sind ihre Jünger und Nachfolger, die im gleichen Geiste arbeiten wie sie, auf der Welt/und man möge sich an s i e halten. -BerSffeyMchrrng -er PrsiokoAe 1SS8. ‘ Im Jahre 1897 fand zu Bafel der erste Zionistenkongrefr statt. I nt 3a t) re -1905 tritt N i l u s m 11 der Veröff e n t - l i ch u tt g der P rotokoll e z n tu e r st e n AI a l e h e r v o r. Er behauptet zwar, er habe diese Protokolle im Jahre 1991 bereits veröffentlicht.'' An anderer Stelle ist davon die Rede, daß sie int Jahre 1993 ihre erstmalige Veröffentlichung erfahren haben. Tatsache ist, daß cs a uf d e r g a n z e n W e l t nicht einen e i n - zigeu Menschen gibt, der ein Exemplar der Attsgabe, die vor dem Jahre 1995 erfolgt ist, jemals zu Gesicht bekommen hat. Gott- M«eOeki enigeZengenommen im Khilo-Äerlag, Berlin 3V 63

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