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Central-Verein-Zeitung · 1924-08-28 · 35 (28.8.1924) · p. Seite 527

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
3 (1924)
Issue
35 (28.8.1924)
Date
1924-08-28
Page
Seite 527 (sequence 11)
Language
German
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527 ♦ Vereinsnachrichten. Professor Dr. I. Ellbogen von der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums in Berlin begeht am 1. September seinen fünfzigsten Geburtstag. Wir bringen aus diesem Anlaß eine Würdigung des um die jüdische Allgemeinheit und auch um unseren C.-D. hochverdienten Gelehrten aus Seite 522 dieser Nummer und sprechen auch an dieser Stelle dem hochgeschätzten Freunde unserer Bestrebungen herzlichste Glück- und Segenswünsche aus. . - Frauengruvve Berlin r8W., 80. Donnerstag, 4. September, findet von 5 bis 7 Ahr nachmittags eine Zusammenkunft bei Eckstein, Großbeerenstraße 68, statt. Thema: „D a s nervöse Kind." Anschließend: Aussprache. Da regelmäßige Vorträge pädagogischer, literarischer, sozialer Art usw. nur gehalten werden können, wenn sich, wie im vergangenen Sommer, eine größere Zahl interessierter Zuhörer einfindet, wird um zahlreiches und Pünktliches Erscheinen von Mitgliedern aus allen Stadtgegenden dringend gebeten. Auch Nichtmitglieder sind als Gäste herzlich willkommen. Ortsgruppe Stettin. Diejenigen Mitglieder, die ihren Beitrag für das zweite Quartal noch nicht abgeliefert haben, werden ersucht, ihn späte st ens bis zum 16. September an die Adresse unseres Schatzmeisters, Herrn Max Eisenstein, Stettin, Kleine Domstraße 21, abzus'ühren. Diejenigen Mitglieder, bie bis zu diesem Tage ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen sind, werden von der Belieferung mit der „L. V.-Zeitung" ausgeschlossen. Landesverband Pommern, Ortsgruppe Stettin. I. A.: M a x E i s e n st e i n, Schatzmeister. Landesverband Pommern. Es sind noch einige Ortsgruppen mit ihren Mitgliedsbeitrcigen für das zweite Quartal rückständig. Wir ersuchen um umgehende Einsendung der Beiträge an unseren Schatzmeister Herrn Max Eisenstein (Stettin), Postscheckkonto 34 633. Sollten bis zum 16. September die Beiträge nicht in unserem Besitz sein, so sind wir gezwungen, diese Orte von der Belieferung mit der „C. V.-Zeitung" auszuschließen. I. A.: Max Eisenstein, Schatzmeister. 1 Tagung des Bezirksverbandes Oldenburg—Ostfriesland—Emden. Der Bezirksverband O l d e n b u r g — O st f r i e s l a n d — E m s l a n d des Eentral-Vereins tagte kürzlich in Norden. Rechtsanwalt Lichtenberg (Hannover), der Vorsitzende des Landesverbandes, wies in seiner Ansprache über die Reichstagswahlen 1924 und ihre Lehren auf die Hetze hin, die Herr Wulle jetzt gegen das Dawes->Gutachten begonnen habe, und auf die Bemühungen der Völkischen, eine Iudenordnung aufzustellen. „Wir können von unseren Feinden lernen," so etwa sührte er weiter aus, „wie man die Jugend für eine Idee begeistert. Die kommenden preußischen Landtagswahlen werden noch viel schärfere Kämpfe bringen als die Reichstagswahlen. Bei uns Juden ist bedauerlicherweise die Meinung verbreitet, die größte Gefahr sei nunmehr vorüber, gerade in diesem Bezirk hat sich diese falsche Auffassung breitgemacht." Rechtsanwalt Lichtenberg tadelte in diesem Zusammenhänge die Ortsgruppen des Bezirks, die untätig und auch der Tagung wieder unentschuldigt s'erngeblieben seien. Eine längere Aussprache ergab den allgemeinen Unwillen über solche Ortsgruppen, die in der Arbeit versagten und sich nur im Falle der Rot an den Landesverband oder die Zentrale wenden. Alle Diskussionsredner waren sich darüber einig, daß die Aufklärung über das Judentum in alle Schichten der Bevölkerung getragen werden müßte. Es wurde schließlich eine Arbeitsgemeinschaft (Sitz in Norden) mit einem Arbeitsausschuß gegründet, zu dem Vertreter von Wilhelmshaven, Esens, Leer, Emden und Norden gehören; er will die Aufklärung unter der iüdischen und nichtjüdischen Bevölkerung fördern, die Ortsgruppen gründlich organisieren und die Verbindung mit der Zentrale und der Geschäftsstelle des Landesverbandes Herstellen. Geschäftliche Notizen. Wir erfahren, daß in Bad Elster die Kurtaxe ab 1. September nmi 33 Prozent ermäßigt wird. Ferner ist eine weitere Ermäßigung ab 1. Oktober in Aussicht genommen. Auch die Bäderpreise erfahren ab 1. September eine Ermäßigung. Auch in Bad Nauheim Wird ab 1. September die Kurabgabo um 30 Prozent, ab 1. Oktober um 60 Prozent ermäßigt. Aus diesem Grunde bietet Bad Nauheim mit seinen vielen Vorzügen Unterkunft und Verpflegung bei mäßigen Preisen. Oberammergau gilt als einer der idealsten Kurorte des bayerischen Hochlandes. Wir erfahren, daß im Kurhotel Wittelsbach jüdische Gäste sehr gern gesehen werden und, wie uns die Besitzer Herr Philipp Kircher und Her'v E. Kohn bestätßgen, sich stets sehr wohl gefühlt haben, Für die Schriftleitung verantwortlich: i. B. Alfred Wiener, Berlin SW 68. — Unverlangte Manuskripte werden nur zurückgesaudt, wenn freigemachter Umschlag beiliegt. — Verantwortlich für den Anzeigenteil: Max Junge, Berlin-Friedenau. — Druck von Rudolf Mosse, Berlin SW 19. Bei Herzkrankheiten und Erkrankungen öer Vasomotoren (Gefäß, nerven, welche die Blutbewegung und Blutverteilung beeinflussen) verordnen die Aerzte seit Jahren Kohlensäurebäder als Spezifikum. Tausende besuchen alljährlich die natürlichen Quellbader Nauheim, Kissingen usw., aber nicht jeder kann sich diese Ausgabe leisten, auch sind häufig Nachkuren zu Hause erforderlich. Es war deshalb ein nicht zu unterschätzender Fortschritt, als es Hosrat Dr. Zucker (Dresden) gelang, ein künstliches Kohlensäurebad herzustellen, welches in seiner Wirkung den natürlichen Quellbädern nahe kommt und heute auch von säst allen Badeärzten zu Nachkuren verordnet wird. Man achte auf die Marke „Zuckiß", Dr. Zuckers Kohlensäurebad »mit den Kissen", Fabrik Max Elb A.-G., Dresden. Bekanntmachung. MenM gWele Mgimlehrer gesucht, die evtl, auch Predigten übernehmen. Rabbinerqualifikation oder Befähigung zur Erteilung von Religionsunterricht an höheren Schulen erforderlich. 'Pensionsberechtigung. Besoldung nach Gruppe X der Reichsbesoldung. Bewerbungen sind bis zum IS. September -.2. beim Schulbureau Oranienburger Etr. 29 einzureichen. Berlin, im August 1924. Vorstand der Jüdischen Gemeinde. Zur die hohen Zesitage suchen wir einen 7 '.' vikbeler. Nur solche Bewerber wollen sich melden. Der Borstand der Synagogengemeinde Fürsterrtvalde ' Gottseld. Wir suchen zum möglichst baldigen Eintritt einen erstklassigen Oberkantor der befähigt ist, mit Chor vorzubeten. Besoldung erfolgt nach staatlichen Sätzen. Probevortrag müßte sofort erfolgen. Bewerbungen sind zu richten an den Vorstand -er syuasogengemelnde Gletwitz (Oberschlesien). Bi<r. Ser WWWMelliSe Bad Kreuznach ist zu besetzen» Reflektanten (möglichst unverheiratet) wollen sich bei unserem Vorsitzenden bewerben. Der Vorstand der Synagogengemelnde Sad Kreuznach. tBreiSga«),SoeibeftraßeZ. (j v I y III y Tochterpenfiouat nebst Töchter- _ Eigene Villa. schule und Haushaltungskurse. Frau Jda CohnundLotte BernAeln, staatlich geprüfte Lehrerinnen. Vorzügliche Ausvüdnng. Erstklassige Berpflegung. Beste Referenzen. “.„4»«! Pro» Ecke Kttf Masdebirs. 8SWSSZ.' Stenogr.,Masthinenschr.,Korresp.usw.(bes.Sprachen). Für Samen u. Herren m. höh. Schulbkld. gefond. Sittel. kaufmännische privaischule von Alfred druck. ■■■■■■■ Kinverfanatorinm Zell-Ebenhanfe« b. München. 760 in hoch. Klinisch geleitete Kuranstalt für erholungsbedürftige und chronische Kranke. Kinder (Diät-, speziell Mast-) kuren, orthopädische Behandlung, pädagogische Therapie, Unterricht. Prof. Df. E. Benjamin. Töchterheim Marta Seligmann. Wissenschaft!, u. gesellschaftl. Weiterbildung. Karpsengasse 10. Kleine Anzahl v. Schülerinnen. Heidelberg Im Hanse eines Arztes in Harz - Mittelstadt, mit höheren Schulen (Oberlhzeum), findet ein Mädchen, ca. 14 Jahre alt, neben einem gleichaltrigen Mädchen sorgsamste Aufnahme. 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