Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 3 (1924)
- Issue
- 10 (6.3.1924)
- Date
- 1924-03-06
- Page
- Seite 102 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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..102 Antworten. Zu gefälligen Beachtung! Wir müssen jene Mitglieder, die sich über u n x e s cl in ä tz ifi e Liefer u n g der „C. B. - Z e i t u u g" zu beklagen habe n, darauf aufmerksam machen, datz die Beschwerde z u n ä ch st beim -uftändiIen Postamt vorzubringen ist. Wenn es sich dort herauSftellt, datz eine Einweisung für die .,C. B.-Zeitung" nicht vorliegt, sind wir sofort in Kenntnis zu setzen. Nach Kiel und Oldenburg. Wir danken für die Berichte üb-cr die Vorträge des Herrn Dr.'Werner Bloch in den zionistischen Zwe-rggruppen am Orte. Wenn Herr Dr. Bloch es für richtig befindet, die deutschen Juden mit schweren Verleumdungen zu bedenken, die den Deutschvölkischen alle Ehre machen, so ist das seine Sache. Herr Dr. Bloch hat es sogar für angebracht gehalten, seine Abreise aus Oldenburg uni einen Tag zu verschieben, nur um als Gast einer Central-Vereins-Versammlung, in der Herr Dr. Wienev (Berlin) sprach, beizuwohnen und dabei abgestandene zionistische Ladenhüter mit möglichst herausfordernden Worten der Versammlung vorzulegen in der Absicht, die Arbeit des C. B. als unwirksam hiuzustellen und die deutsche vaterländische Haltung seiner Mitglieder zu begeifern. .Findet er, an dieser Tätigkeit zu einer Zeit, wo wir von wütenden Gegnern umgeben sind. Gefallen, io ist das Geschmackssache. Er kann sich aber darauf verlassen, daß ihm, wie jedem Zerstörer einer gesunden Abwehr, ebenso und noch weit energischer auf die Finger geklopft werden wird, wie das in Oldenburg unter brausendem Beifall der Versammlung geschehen ist. Nach Magdeburg. Die Firma- Joseph T h o m a n u c t u n d S o h n, Mechanische Schuhfabrik, Magdeburg, schrieb gelegentlich einer geschäftlichen Differenz mit einer jüdischen Firma: „Da wir Antiemiten sind, hätten w i r es sowieso a b g e l e h n L, an üdische Geschäfte zu liefer n." — Wir hoffen, daß jüdische Schuharmen dieser -Firma I n k o n s e g u e n z e n ersparen mögen. A. F., Berlin. Die Bemühungen antisemitischer Kreise, General de Metz zum Juden oder Iudenstämmling zu stempeln, überraschen uns nicht. Jene Kreise haben für alle Unbequemlichkeiten und Schlechtigkeiten ja immer dieselbe bequeme Formel. General de Metz e n i ft a m m i einem alten, katho l i s ch e n f r a n z ö s is ch e u A d e l s g e s ch l e ch t, das seinen Stammbaum bis in die Zeiten der Jungfrau von Orleans Zurückführt. A. G., Berlin. Der am 25. Februar 1924 infolge eines Schlag.aufalls verstorbene erste Vorsitzende des Reichslandbundes Dr. Gustav R ö f i ck e war unser Gegner. Seine wirtschaftlich politische Acberzeugung hat ihn zu dieser Gegnerschaft geführt: ,Es mag unerörtert bleiben, ob es gerade vom wirtschaftlichen Gesichtspunkt aus zweckmäßig war, die führende Organisation btx deutschen Landwirte' zu einer solchen politischen Stellungnahme zu bringen. Jedenfalls, hat sich der Verstorbene im Kampfe stets als ein konservativev Mann vom alten Schlage gezeigt, dem das -demagogische Treiben unseren Völkischen fremd war. Das muß auch der Gegner an seinem Grabe anerkennen. . M. L.» Herne. Bei dom Trauerfall, den jüngst die katholische Gemeindin Herno durch den Verlust ihres Dechanteu S ch a o f e r erlitten hat, hob auch die Jüdische Gemeinde in einem warm empfnndenenn BeileidLschreiben das gute Einvernehmen hervor, welches stets zwischen ihr und dem Verstorbenen bei dessen edlem Charakter bestanden hat. Ebenso beteiligte sich der Vorstand der Spnagogengemeinde durch eine Abordnung seiner Vertreter! und durch Niederlegung eines Kranzes am Grabe an der Beerdigungsfeier, des Heimgegangenen. M. L., Bärwalde. Besten Dank für die U Überweisung der 30 Mark, als Ergebnis einer a m c t’ i l <t u t f ch c n A u ktio n. “ lieber den Austritt aus dem Judentum Bin Briefwechsel von ABRAHAM GEIGER mit einein Vorwort von »r. Lmiw. Holländer erschien soeben in unserem Verlag*. „Dieser Briefwechsel gehört in jedes jüdische Haus** schreibt Ludwig Holländer im Vorwort. ____ -^ ' Philo Verlag und Buchhandiuog G. m.b.B., Berlin SW 6$ Lindenstrasse 13. Fernsprecher: Dönhoff 3594. Vbbhbbibhhbbihbhi FRANKFURTER ENGROS-FIRMEN L. Bauer Frankfurt a. M. * Berlin Kleiderstoffe Baumwöllwaren Eigene Ausrüstung S & A Weil Gro“g V VV'/J"L Kleiderstoffen I!lllll!l!II!llil!l!l!llll!II!ll!!II!l!l!l!l!lll!iI!II!!llll!!lll!!llll!lll!l!!!llllllli!llll!l!l!ll!!lll!l!l!ll un(j FRANKFURT a. 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