Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 3 (1924)
- Issue
- 4 (24.1.1924)
- Date
- 1924-01-24
- Page
- Seite 29 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Verband Grotz-Berttner Ortsgruppen. Am Donnerstag, den 3. d; M. fpradZ in der Ortsgruppe Neuk!>'l I n Herr §ta$to» FahfeI über „Das Gesetz Moses": Seine tre-fschürfendmr; ^von^. rocchrer Humanität und echter Toleranz getragenen Ausführungen lösten bei den: •: Krrülikum, das zu einem recht großen Teil aus geladenen christlichen Gasten - bestand, lebhaften Beifall aus. An der Aussprache beteiligten sich t Pastor Hermsdorf - Berlin, Di'. Alfred Wiener, Dr. Salomonfti und - Frau Dr. Fried. — Am Mittwoch, den 9. d. M. referierte der i Vorsitzende des Verbandes Eroß-Berliner Ortsgruppen Herr O. I. Kraft in der Verbandsvorstandssitzung Uber „K a L h o l i Z i s m u s u n d A n t i feinitis ur u s". Die klare und erschöpfende Darstellung des Themas fand allfeitiges reges Interesse, Las in der anschließenden lebhaften Aussprache zum .Ausdruck kam. O r t s g r u p p e ir Neuer W e st e n u n b Schöneber g. MiL - g l i e d e r v e r s a m m l u n g Montag, den 28. Januar, pünktlich %$ Ahr, in * der Aula der 14. Gemeindeschule, Berchtesgadener Straße 10/11. Tagesordnung: 1. Bericht über das abgelaufene Jahr; 2. Vorstandswahl; 3. Vortrag, des Herrn Assessor Dr. Goldschmidt: „Judentum und K a p i t a l i s m u s." Eintritt frei. Ortsgruppe Weißensee. Vortragsabend Dienstag, den 5. Februar, pünktlich 8 Ahr abends, in der jüdischen Taubstummenanstalt, Parkstraßo 22. Th. Euphrat: „Altjüdische Hygiene." Durch Mitglieder eingeführte Gäste willkommen. Eintritt frei. Ortsgruppe 8, BW, SO. Vortragsabend Mittwoch, den 30. Januar, abends 7% Ahr, im Deutschen Hof, Luckauer Straße 15. Assessor Dr. G o l d s ch m i d t : „I u d e n t u m u n d K a p i t a l i s m u s." Durch Mitglieder eingeführte Gäste willkommen. Eintritt, frei. Wir machen unsere Mitglieder in Groß-Berlin heute schon ganz besonders auf die n ä ch st e Veranstaltung unseres Aufklärungszyklus „Das deutschvölkische Schlagwort" aufmerksam. Am Dienstag, der: 29. d. M., 7% Ahr, spricht Herr Staatssekretär z. D., Professor Hirsch über „Die jüdische Finanz- und Wirtschaftsdiktatnr." Der Vortrag findet im Oberlichtsaal der P h i l h a r m o n i e , Bernburger Straße 22/23, statt. Alle Mitglieder in Groß-Berlin sind zu dieser Veranstaltung eingeladen. Zur Deckung der Unkosten wird von den Mitgliedern des E. V. ein Beitrag von 0/50 Mark erhoben. Durch Mitglieder eingeführte Gäste willkommen. Herren und Damen der Ortsgruppen L, SW, SO, die gewillt sind, in den Ortsgruppen m i t z u a r b e i t e n , werden gebeten, ihre Adresse dem Unterfertigten mitzuteilen. Der Vorsitzende der Ortsgruppe 8, SW, SO. Dr. Martin Graetz, Berlin 80 26, Kottbuser Ufer 39 (Moritzplatz 16 717). Die deutsch-jüdische I u g e n d g e m e i n s ch a ft veranstaltet am M o n t a g, den 28. d. M., abends V& Ahr, im P l e nar f i tz u n g s f a a l der Jüdischen Gemeinde, Rosenstraße 2—4, eine „Cugen-Fuchs- Gedächtnisfeier". Redner: Ludwig Tietz und Friedrich Brodnitz. Der Besuch auch non Mitgliedern des Central-Vereius ist erwünscht. * Zentralverband jüdischer Handwerker Deutschlands. Geschäftsstelle: W i lh. Marcus, Bors., Berlnr-Neukölln, Bürknerstraße 4. Es ist beschlossen worden, -den diesjährigen Verbaudstag in Breslau abzuhalten. Als Zeitpunkt ist Ende Mai ut Aussicht genommen. Die zur Beratung kommenden Gegenstände sind bereits festgelegt. Anträge sind bis Ende März dem Vorsitzenden emzureichen. Landcsverbandstag in Hannover. Am 1Z. Januar fand unter-starker Beteiligung die Tagung unseres Landes. # verbandes in Hanno v e r statt, der als. Vertreter des Hauptvorstandes Herr Justizrät Hugo S o u n e n f e l d, stellvertretender Vorsitzender des C. V., bei wohnte. Die Referate und Aussprachen behandelten die bewegenden Fragen unserer Arbeit. Herr Justizrat Sonnenfeld nahm am Schluß der Tagung das Wort, um zusammenfassend noch einmal die geleistete Arbeit zu vergegen« wärtigen. Seine Worte wurden darüber hinaus zum wegweisenden Appell an unsere Freundezu zielbewußter, unermüdlicher Arbeit. Antworten. Else E., Charlottenburg. Stiunes ist weder Jude, noch stammt er von Juden ab. Im Jahre 1608 wurde der Grundstein zur jetzigen Finna durch Mathias S t i n n e s, den Sohn eines R u h r f ch i f f e r s, gelegt. Rach dessen Tode übernahm im Jahre 1845 sein Sohn, der gleichfalls den Namen Matthias trug, die Firma; nach ihm dessen Bruder Gustav und schließlich 1878 Hugo S ti nn es, dessen Mutter eine geborene Coupienne ist. — Auch der Großindustrielle Otto Wolfs ist weder Jude noch jüdischer Abkunft. Ec entstammt einer streng katholischen Familie und gehört politisch der Zentrumspartei au. Warnung! Aus A a ch e n werden wir gebeten, vor einem angeblichen. Heinrich Frey zu warnen, der mit gefälschtem Empfehlungsschreiben aus A a ch e n in Kassel und D r e s d e n Betrügereien verübt hat. Er ist offenbar identisch - mit denr Schwindler E h r b e r g e r. Zur gesl. Beachtung! Eine -ganze Reihe von kleineren und größeren Einsendungen, deren Veröffentlichung notwendig ist, mußten wegen Raum« mangels zur nächsten Nummer zurückgestellt werden. Für die Schriftleitung verantwortlich: Dr. Ludwig Holländer, Berlin SW 68. — Anverlangte Manuskripte werden nur zurückgesaudt, wenn freigemachter Amschlag bestiegt. — Verantwortlich für den Anzeigenteil: Max Jung e, Berlin-Friedenau. — Druck von Rudolf M o s s c, Berlin SW 19. Ttlündjm fjaufets Ijotel „Der TtetdjwMet* Vornehmstes Familienhaus Zentrale und ruhigste Modernster Auto zu allen Zügen Lage Komfort am Bahnhof Zimmer von 2 Mark an Entgegenkommende Pensionspreise W--gram..mdr°m- 6ou?«r, Eigentümer Verein jüdischer Handwerker und verw. Betriebe C. B. Düsseldorf. A. Jonas, Kirchftraße 2. Jeden ersten Dienstag im Monat: Vorstandssitzung. Jeden zweiten DienStag: Vereins abend. 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