Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 2 (1923)
- Issue
- 51 (20.12.1923)
- Date
- 1923-12-20
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Die NeichsAuschüjfe für Dezember. Von Dr. Jsinar Freuud. Die Vorarbeiten für den Vollzug des § 60,8 FAG. sind bisher noch nicht zum Abschluß gekommen. Nichtsdestoweniger hat das Reichsfinanzmimsterium sich bereit gefunden, vom 1. Dezember ab das bisherige formelle Darlehns- bzw. Borschuhversahren in ein definitives Zuschußverfahren aus 8 60,8 umzuwandeln. Wie bereits Der der Mitteilung über die Novemberbewilligungen an dieser Stelle angekündigt worden ist, kommen' für Dezember Reichszuschüsse nur in Söhe von 30 Prozent des tatsächlichen Besoldungsbedarfs in Frage. n diesem Sinne ist in Preußen durch Erlaß vom 29. November 1923 die Angelegenheit geregelt wordene Wenngleich mit Rücksicht darauf, - daß der endgültige Vollzug von § 60,8 noch aussteht, an der Form eines Darlehns noch festgehalten wird, spricht der Erlaß doch ausdrücklich aus, daß es sich hierbei nur um eine Form handelt, während In Wirklichkeit die gezahlten Beträge Zuschüsse darstellen, für die eine Rückforderung nicht in Frage kommt. Bei der Berechnung des Betrages sind nicht nur die Gehälter der Beamten und Angestellten, sondern auch die Ruhegehälter und die Hinterbliebenenbezüge zu berücksichtigen. Andererseits schließt der Erlaß Ausstchtsbeamte in rituellen Betrieben ausdrücklich von den Zuschüssen aus. Für die Rabbiner werden sie nur insoweit gewährt, als die Gruppe X nicht t überschritten wird. [ . Mit Rücksicht darauf, daß die bewilligte Quote zu einer annähernd " ausreichenden ^Besoldung nicht reicht, andererseits mit einem Steuer-, ein gang, der für den Restbedarf ausreicht, im. Augenblick irn allgemeinen nicht gerechnet werden kann, haben eingehende erneute Verhandlungen mit dem Reichsfinanzministerium stattgefunden. Das Reichsfinanzministerium hat die Notlage der Religionsgesellschasten durchaus anerkannt, sich jedoch außerstande erklärte, von sich aus mehr als die bewilligten 30 Prozent zur Verfügung zu stellen!. Es hat darauf hingewiesen, daß, soweit die Selbsthilfe der Religionsgesellschaften.der Not nicht zu steuern vermag, die Länder, die dem Reich bei der Unterstützung der Religionsgesellschasten voranzugehen haben, eingreisen wüßten, wenn nicht anders, dann unter Inanspruchnahme der eigenen. Vermögenssubstanz. In Verfolg dieser vom Reich angegebenen Richtlinien hat wiederum Preußen zuerst einen weiteren Schritt getan. Es hat sich durch Erlaß vom 8? Dezember dieses Jahres bereit erklärt, über die vom Reich bewilligte Quote hinaus Mittel unter folgenden Bedingungen zur Verfügung zu stellen: 1. Aus Antrag können den Religionsgesellschaften Beträge bis zur Höchstgrenze von weiteren 40 Prozent des Besoldungsbedarfs ihrer Beamten und Angestellten sowie des zur Versorgung der Ruhestandsbeamten, Witwen und Waisen erforderlichen Bedarfs für den Monat Dezember gewährt werden. rruiri Myßikum iß ein geheimnisvoller Duß, der gehaltvolle Schwere mit Blütenreinheit in vollendeter Form vereint. Es iß ein Genuß, Myßikum als Parfüm, als Puder, Seife oder Toilettewaßcr zu gebrauchen, und cs bereitet Freude, Menfchen um [ich zu haben, die von dem feinen, prickelnden Myßikum-Aroma umgeben find. Myßikum^Stiß für die Lippen in heller und dunkler Tönung iß die neueße Ergänzung der Myßikuia-Scrio. P a r f u m e r i c Sehe r 1t / ß e r 1 i n — N e w Y ° r k Vertretungen: Wien / Agram / Prag / Kopenhagen / Kripiania Verlin W 8, Friedrichstraße 81 Bremer privat--Bank vorm. Georg C. Mecke <8? Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien. Ausführung alter bankmäßigen Geschäfte. Sröffmmg von Golökonten. — Wertbeständige Kredite. Tel.: Zentr.9603,Ilord.5686 5690. Drahtanschr. Bremkabel. Dieser Raum ist zu vergeben. Verlangen Sie Aufnahmebedingungen von der Anzeigenverwaltung der =„C.D.-Zeitung* Berlin SW 19, Jerusalemer Str. 36-49. ftartfn -Wfc Taubenstraße 23, vu Uli c 19.Sausvoigteiplatz5. Lewinsky, Retzlaff & Lo. Äank-Kommanditgesellschast auf Aktien Fernsprecher: Zentrum 103 30,9179.7876(4968),15656, Moritzplatz 6432.- Telegrammadresse: Lyrabank. Filiale: Berlin NW7, Aeustödtische Krchstraße 4/S. Fernsprecher: Zentrum 9468 (11345—11348). Telegrammadresse: Lyrafilia. Dieser Raum ist ganz oder geteilt zu vergeben. Fordern Sie Aufnahmebedingungen von der Anzeigenverwallung dev »C.D.- Zeitung- B-rlin SW19 Jerusalemer Straße 46—49. (REsn Handschuhe