Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 2 (1923)
- Issue
- 37-38 (17.9.1923)
- Date
- 1923-09-17
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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301 Grtssruppe Sreslau. Versa m Mi l u n g am 22. September, abends 8 Uhr, im fcoßen Saal der Lesstng-Loge. Thema: „Unsere augenblrckiche La ae." Referenten: Herr Rechtsanwalt Foerder und Frau Justtzrat O l l e n d o r f f. Krei-e AuSsprach >e. Hierzu werden alle Mitglieder der Synagogengemeinde Breslau eingeladen. Antworten. Danksagung. Auf den derzeitigen Aufruf zur Unterbringung indisch er Ruhrkruder sind mir aus allen Teilen des Reiches so zahlreiche Anerbietungen Zugegangen, daß es mir möglich war, mehrere hundert Kinder, sowohl aus meiner Gemeinde als aus anderer: des Ruhrgebietes, teilweise sogar für der: gauzerr. Frühling und Sommer unter* zubvingerr. Allen den Familien, die sich unserer notleidenden Kinder in so überaus liebreicher Weife angenommen sowie allen charitativen Körperschaften, Arntsstellerr und einzelnen Personen, die mich irr anderer Weise bei diesem Liebeswerk hilfreich unterstützt haben, möchte auch auch auf diesem Wege nochnrals den allerherzlichsten Dank -ausspvechen. Möge das neue Jahr unserem Vaterlande bessere Feiten bringen! Rabbiner D r. Jacob, Dort m u rr d. C. A., Berlin. Das Kommando der Berliner Schutzpolizei hat bestimmt, daß die Beamten in allen Fällen verpflichtet find, auf Wunsch Personalseftstellungen vorzunehmerr, wenn irgendwelche Personen in Verbindung mit einen: strafrechtlich zu verfolgenden Tatbestand als Täter oder Mittäter vom Publikum bezeichnet werden. I. K., Altona-Dttenseu. Wir nehmen davon Kenntnis, daß der Aufenthalt im Kaffeehaus „Zürn Himmelreich" in Leipzig, Riebeckstrnße 10 (Inhaber F. Lolk) infolge der dort stattfindenden antisemitischen Versammlungen nicht zu den größten Annehmlichkeiten für einen deutschen Juden gehört. A. B., Passau. Es ist uns nicht neu, daß. Mitgliedern unseres Vereins arronyme Todesdrohungen zugehen, gepaart mit liebenswürdigen Aufforderungen, doch lieber vorher den Staub Deutschlands vor: den Füßerr zu schütteln. Wir teilen Ihren Wunsch, daß die wertesten Dolkskreise an diesen Früchten vöMischer Kampfesweise die Unstitlichkeit der ganzen Bewegung erkerrnen mögen. Nach Nürnberg. Ihr Hinweis, daß gerade in der heutigen Zeit eine Unterstützung der gegnerischen Presse durch Kauf oder gar durch Abonnement überaus unangebracht ist, ist richtig und leider auch berechtigt. Wir möchten aber erweiternd nochmals mit aller Schärfe betorren. daß uns das Inserieren von Juden in <r n t i se m r t i s ch e r: Blättern als das Schimpflichste erscheint. F«, BreSlau. Die Form, in der der „R e i ch s v e r b a n d k r i e g s - befchädigte.r Akademiker" (Sitz München) in Breslauer jüdischen Kreisen Spenden zu erhalten versuchte, dürfte allein schon genügen, um seiner: Sammlern die Tür zu weisen. Run haben wir auch noch festgestellt, daß die Unterschrift des Kultusministeriums unter dem Aufrufe des Verbandes z u Unrecht steht, und daß der Kommissar für die Regelung der Wohlfahrtspflege derartige S a m m l u u g e n n i ch t gestattet hat. Dr. M. Sp. Wir verzeichnen gern, daß der Herausgeber des „Kunstwart", Wolfgang S ch u nr a n n, die Besprechung des Fuchsscheu Werkes „Die Juden in der Karikatur" also einleitet und beschließt („Kunstwart" X/23, S. 176): Weniges zeigt die unauslöschliche, erbtümAch - menschliche Brutalität der Gesinnung und des Geistes so hüllenlos wie jene „Arrt:"-Bewegungen, welche in ungeklärten und noch dazu bewußt aufgepeitfchten „Instinkten" ihrer: Antrieb haben. Gleichviel, ob sie fessellos aus dem Unbewußter: hervorbrechen oder sich von einer hochmodernen Afterwissenschaft erst als reine „Natur" und „Stimmen des Blutes" heilig frecher: lassen; diese Instinkte entladen sich durch Jahrhunderte hin in der seltsam eintönig-gleichen Form plumper Barbarer. .... So „unerfreulich" das alles wirkt — denn munter-harmlose Belustigung i!st fast überhaupt nicht Vertreter:! —, so tief und scharf kennzeichnend ist es. Das Menschentum kennt nicht zur Gänze, wer diese Niederungen nie betrat, und es ist dankenswert genug, daß sie einmal in, übrigens buchtechnisch und drucktechnisch glänzender Art voll zugänglich gernacht wurde::. I. W.. Breslau. Für die jüdischen Arbeitgeber gilt' selbstverständlich in gleichem Maße der Satz des Reichskanzlers, daß die Erhaltung der Substanz des Staates der Erhaltung der Substanz des Eigenvermögens voran geh er: müsse. Unter dieisem Gesichtspunkte werden auch alle die Maßnahmen erwogen werden müssen, die mit Betriebseinschränkung und Personalentlassung letzten Endes das staatliche Gefüge erschüttern. Daß sich alle jüdischen Arbeitgeber dieser nationalen Pflicht bewußt sirrd. S. R. B., Brunnenftratze 163. Sie schreiben uns: „Auf Ihre Notiz auf S. 294 der „E. B.-Zeitung" (Aufruf um Ueberlassmrg gelesener Tageszeitungen) erkläre ich mich bereit, außer meinen üblichen Beiträgen das Abonnement für zwei Tageszeitungen zu übernehmen. Die Wahl der betreffenden Zeitungen überlaste ich Ihnen. Ich bitte um gefl. Mitteilung der Koster: und werde Ihnen den Betrag regelmäßig Überwerfen." — Herzlichen Dank! Die entsprechende Mitteilung wird Ihnen baldigst zugehen. I — Wer macht das nach? I Magdeburg. In Streitsache Petzon-Fovchheimer (Berlin)! 6 000 000 Mark erhalten. Besten Dank.! Alleinige Anzeigen-Annahme Rudolf Mosse, Anzeigen-Annahme für sämtl. Zeitungen Deutschlands und des Auslands Berlin 8>V 19, Jerusalemer Straße 46-49 , Breslau / Chemnitz ✓ Cöln a. Rh. / Dresden ✓ Düsseldorf / Erfurt ✓ Frankfurt a. M. / Halle (Saale) | Lamburg / Hannover / Leipzig / Magdeburg / Mannheim / München / Nürnberg / Stuttgart / Prag / Wien / Budapest ✓ Warschau / Basel / Zürich. H Lamburg / Hannover / Leipzig / Magdeburg / Mannheim / München / Nürnberg / Stuttgart / Prag / Wien / Budapest / Warschau / Basel / Zürich. S matw Hermann Jacob & Braunfisch Vereinigte Berliner Möbelfabriken rr. Tapeziererwerkstätten Berlin 0, Alexanderstr. 25, an der Blumenstr,. Möbel Ausstellung im eigenen grossen Ausstellungshause. Sei Krampfadern, Venenentzündung geschwollenen Beinen,verdickten und schwacher: Gelenken ist mein anatomisch genau gearbeiteier, nahtlos gewebter Gummilirumps „Inbert-z^ unentbehrlich. 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