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Central-Verein-Zeitung · 1923-05-17 · 20 (17.5.1923) · page 7

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
2 (1923)
Issue
20 (17.5.1923)
Date
1923-05-17
Page
– (sequence 7)
Language
German
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163 B e z ü g l i ch des Antisemitismus erklärte er, daß e r i h n n i e m a L s' a l § P r o g r a.m m p u 11 t tinder Or g a n i. - satron geduldet habe, da er ein Spaltpilzfei und unsere A u. f g a b e I u \ a nt m e n f a s} u n g n n b n ich t T r e n nimt] fein d ü r f e. Er gab schließlich der Hossnung Ausdruck, daß sich alle, deuten das Wohl des Vaterlandes wirklich am Herzen Liegt, aus gemeinsamem Bodim finden. Eine besondere Rolle falle dabei der Ärbeiterfchast zu, die unter keinen Umständen abgestoßen werden dürfen Ohne Arbeiterschaft oder gegen die Arbeiterschaft ist der Wiederaufbau Deutschlands gänzlich ausgeschlossen. Unsere Jenen. Voll Dr. med. I. W inte r (Magdeburg). Es naht die Zeit, wo wir nach beit ttervenerschütternden Monalen des H asten s und Jagens im täglichen Leben daran gehen, unserem Körper und (leiste eine Zeitlang Ruhe zn gönnen, Ruhe auch von dem geisttötenden und zermarternden Heulen'der Judengegner, die nun bald den Zeitpunkt für gekommen betrachten, den Hanptschlag gegen „Atljudn" zu fuhren. Da heißt es in diesem Jahre doppelt und dreifach auf der Hut sein, nicht mutwillig unseren Gegnern in die Arme , zn lausen, die ja nur zu gern zuweilen uusev Geld nehmen sollen. Bayern in erster Linie soll es erfahren, welche Antwort wir seinem j Bayern in erster Linie soll es erfahren, welche Antwort wir seinen Bewohnern nach den Ereignissen des letzten Jahres schuldig sind. (Die grundsätzliche Stellung des C. B. haben wir in der Letzten Nummer veröffentlicht. SchristlL.) Wir alle wissen es jch wie Hitler und seine Buam gewirkt haben, was unsere Brüder und Schwestern in München von den Banden, die direkt zu Pogromen ausgefordert. haben, zu leiden haben, und wie groß besonders in Oberbayern und aus dem flachen Lande der Hitler-Anhang ist.' Jetzt heißt es, dieser Gesellschaft' die Rechnung zn> -präsentieren: Univürdig. der Jude oder die Jüdin, die nach solchen! Ereignissen nicht Oberbayern meiden und es etwa vorziehen wollen, dort im Natioual- 'wstüin oder Dirndlkleid zn verweilen in der Meinung, es werde schon nicht so schlimm! sein, oder man würde sie nicht als Juden erkennen und belästigen'. (Ltolz soll der Jude sein und sich nicht eindrangen in -eine Gesellschaft, in. der er nichts zu suchenhat. Wir alte lieben die bayerischen- Berge und liebten sein Volk, .aber der Bazillus der Unduldsamkeit: und Bolksvergistung tobt in seinem- Innern: und wir sollen seine Opfer sein. So sehr wir auch das Martyrium unserer bayerischen Glaubensbrüder bewundern und für sie von ganzem Herzen baldigst bessere Zeiten herbeiwünschen — für uns heißt es: D o r'k ist keine Stätte der Erholung, wo der Mensch tu seinen heiligsten Gefühlen verletzt wird, nur weil er Jude ist. Durch unser ganzes Volk, besonders soweit es zur Oberschichtf Statt Karten! Leo Bernstein Jenny Bernstein geb. Hess Vermählte. Aachen, den 15. Mai 1923 Viktoriaallee 33. l J r ec Die glückliche Geburt eines geg sunden, kräftigen Mädels zeigen hoch* 031 erfreut an I Samm Herz und Frau Fridl S geb. Schülein. Schopfloch (Bayern), 28. April 1923. Am 29. April verschied nach kurzer Krankheit unser lieber Bruder und guter Onkel trauernden ninterßüeäenen m Höxter i. W., Köln Pcr 1. Juni d. I. oder später eine ecfaljrcuc Buchhalterin tut Uebertragung sämtlicher Kontvrarbeiten gesucht. Offerten mit Bild, Zeugnisabschriften, Gehaüsansprücheu bei freier Station erbeten. Modehaus Leon Lewek, Züllichau. 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H., Berlin, stellvertretender Yorsitzender Ludwig Arioni, Geschäftsiniiaber des Barinei* Bankvereins Hinsberg, Fiscker & Co., Barmen Syndik us ArthuxCohn ,Yorstand w irtschaftlicber Verbände, Mitglied des Eeiclis-Wirtsciiaftsrats, Berlin Ludw ig F ald, Direktor der Bank lür Thüringen vorm. B. M. Strupp, Aktiengesellschaft, Meiningen M. II ei 1 b r u n, Charlottenburg Kommerzienrat Dr. iur.. "Georg Heimann, Chef des Bankhauses E. Heimann, Breslau Dr. Paul St ern, Chef des Bankhauses Jacob 8. H. Stern, Frankfurt a. M. L. Michek-Weitt. •fWlitarbeiter werden allerorts "qegen zeitgemasse Provisionen * »ei weitestgehender Unterstützung •durch die Gesellschaft gesucht „Mag-Möbus Vkrsichenmgs - AktirngesrUlchast Berlin W62, Kalckreuthstr. 4/5 U Mn Das sdiönste Solbad Blinl. Göttingen-Bebra: Geschützte horrl. Lage inmitten aus ged. BergwaIdung. Bewiilii't bei: Katarrh. d.Atimingsorg.,Herzl.. Blutarimif.Fraiierikrankh., Rheuma, Gicht. Skrofui.,Rachitis,kiickst. v. Influenza, Lungenu. 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