Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 2 (1923)
- Issue
- 17 (26.4.1923)
- Date
- 1923-04-26
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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M Landesverband Pommer«. Gifte Reihe von Drten hat den fälligen BievteTjaHrsbeitrag für das erste Quartal immer noch nicht e in geschickt. Wir Müllen darauf bestehen, datz die fälligen Summen bis zum 1. Mai an den Schatzmeister des Landes- Verbandes, Herrn Max Eisenstein, Stettin (Postscheckkonto 34 N3S Stettin) unter gleichzeitiger Benachrichtigung des Bureaus des Landesverbandes, Stettin, Langebrüüstr. 4, ab geliefert werden. Nach dem 1. Mar wird in der „C. B.-Äeitung" eine Lifte derjenigen Orte bekanntgegebe« werden, die sich ihrer Pflicht im Abwehrkamvfe nicht bewirkt gewesen sind. Nach Dehnhansen. Wenn Ihr „Tageblatt" die Notiz brachte: „Dev Preußische Staatskommissar für Aufrechterhaltung Lev öffentlichen Ordnung, Ge» hermrat Isidor Weißmann, ist zum Staatssekretär impreußischen Staats-- ministeriuur erirannt worden", fo hat es einen Bornamen zu tendenziösen Zwecken gefälscht. Das nennt man rn deutschvölkischen Kreisen witzig. F. K., Berlin. Wir darrten Ihnen für den Zeitungsausschnitt folgenden Inhalts: „Dev interessante Artikel von Dr. I. L. Wer Fichte und Savrgny rn dev „Bossrschrn Zeitung" enthält am Schluffe seiner Darlegungen, die den meisten Lesern viel Neues gebracht haben werden, eine Mitteilung über meine Wenigkeit, die nun wieder fite mich neu und überraschend war: nämlich, daß ich Jude sei. Die Anschauungen, die ich immer bekundet habe, werden mich Lavor schützen, mißverstanden zu. werden;, wenn ich Sie davon Kenntnis zu nehmen bitte, daß hier ein kleiner kulturhistorischer Irrtum vorliegt. Ich entstamme einer alten katholischen Familie aus Mähren — eine Tatsache, mit der ich übrigens die Oeffeutlichkeit niemals behelligt haben würde, wenn Herr Dr. I. L. seiner Feststellung incht eine fo apodiktische Form gegeben hätte. Mit vorzüglicher Hochachtung Hugo Lederer." A. T., Frankfurt a. M. Wenn ein Angestellter der Zigarrensirma Lindau u. Winterseld in Frankfurt a. M. jüdische Kunden, nachdem sie den Geschäftsvcumr verlassen haben, mit „diese Saujuden" betitelt, so ist das nicht gerade ein Zeichen von besonderem Mut. Die Firma wird es sich selbst Zuzuschreiben haben, wenn in Zukunft jüdische Kunden das Geschäft meiden. F. rr. S. L., Berlin. Besten Dank für Ihre Mitteilung: „Der alte Herr Samuel Bellachini (HoflÜnstler Sr. Majestät Wilhelm I.) war ein Brüden unseres Großvaters und hieß richtig Samuel Berkach. Er hatte nur einen Sohn und zwei Töchter; der Sohn war Student und fiel in einem Duell. Eine Tochter war mit eurem Holzhändler „Würzburg" in Berlin verheiratet, und die andere Tochter wurde die Frau des Freiherrn v. Lüchow, bekannt aus dem „Leckert—Lützow"-Prozeß. Die Witwe des Samuel Bellachini, der auf der Buhne in Pyrmont wahrend einer Vorstellung starb, verkaufte die Apparate und wvhr auch den Namen an einen Helfer Dellachrnis, der unter dchm RkAtzen Joachim Bellachini umherreiste. Auf keinen Fall ist der jetzige Bellachini ein Sohn des alten Herrn oder steht in irgerrdeinem AbstamMUNgsverhMnis zu ihm." A. K., Berlin. Beiträge und Leistungen für den Central-Verein sind bei der Einkonnnensteuer abzugsfähig. Zur Ruhrhilfe sandten 50000 MaaH Ludwig Avon I. Kostetzki, Altona- Qttonien. Dev Betrag ist weiterMleitot worden. Vereinsnachrichten. Meppen uird Sbgel im Dezember. Lehrer Klein (Norden), SMiMrs für Ost» friesland: „Maklabäergeist." Gründung dev Ortsgruppe SäMbÄklMN-Wörlte. 1. Bors.: Lehrer Speiev (Sögel); Sch-rrftf.: David Joseph JaesHs (Sögel); Kassierer: Gottfried Grünberg (Sögel); BertraneusnlMstp für Lathen: M. »de Vries; Vertrauensmann für Wertte: Samuel Jacobs. Ober-Gloga«. 29. 1. Dr. Hans Rerchmann (Beutherr), SyrrLMs des Landesverbandes Oberfchlesien: „Der Kampf der deutschen- Juden, um Ehre und Leben." Gründung einer Ortsgruppe. 1. Vors.: Stadtrak LÄMMM»; 2. Vors.r David Hartmann; Kassierer: Kaiser; Schriftführerin: Frl. RafmAmb; Bedsitzsr: Ludwig Gerstel und Herr Bri-eger. Frankfurt/Main. 5.2. Rabbiner Dr. Freundeuthal (NürlcheW): /^Judentum und Staat." (O e f f e n t l i H e V c r s >a m m l u n §.) Nürnberg. 5. 2. Eeueralverfaumilung. Instizrat Dr. Gallinger Mürrtberg) erstattete den Jahresbericht. Neuwahl des Vorstandes. 1. Borst: ReHLsamvalt Dr. Walter Berlin; 2. Vors.: Signrund Mainzer; Kassierer: Dteektar S. Sturmbö ud; 1. Schriftführerin : Frau Else Dormitzer; 2. SchriftsüMer: Max Beruhe im, und im Ausschuß 1 Dame rurd 19 Herren. Halberstadt. 11. 2. K. Sabatzky (Magdeburg), Syndikus ö^^MLeitsgemeinfchaft Provinz Sachsen: „Deutschr-jAdi-sch«: Gegenwartsprobleme." Rechk2Mwa.lt Dr. Merzbach (Magdeburg): „Gründung des L-andesverLanLes.^ Leobfchütz. 11. % Dr. Hans Reichmann (Beuchen), SynMüs des Landes, verbandes Oberschlesien: „Zur Lage." Gründung einer Ortsgruppe. L Bors.: Dr. med. Harry Müller. Eislebe«. 14. 2. K. C a b a tz k y (Magdeburg, Syndikus der BrbeiksgeMeinschüft Provinz Sachsen): „Die nationalsozialistische BeweMNg m\b der Eenteal- Verein." Dr. K a h lb e r g (Halle): „Unsere Pflicht gegEstber dem C. B. Larrpheim. 10. 3. Dr. Mareuse (Ebenhausen): „Dis geMHMM EMsWmg des Judenhasses." Berlin-Zebtendorf und «ms. 1^. 3.: Dr. A. W i e n t t (steüy.. Syndikus des C. B.): „Die Juden und ihr deutschs Vaterland^. GrDwWGemer Ortsgruppe. Vorstand: Rechtsanwalt Landsberg, Dr. Braun, Mb» Ekrstr, Regme Meyer, I. Brock, Frau Pincus, M. Weiß. m Zentralverband Züdifcher Handwerker Leutschlands (Sitz Berlin). Geschäftsstelle: W. Marcus, Vorsitzender, VerlirEeuköM> BtteLuerstraße 4. 1. B e k a nn t in a 6) u u g. Die Beantwortung meines keMer» Mmdschreibens steht von einzelnen Vereinen noch aus. Ich bitte dringend. Mir b:s -um 1. Mai d. Z. Antwort zukommen zu Lassen. _ w 2. Iüöifche Handwerker in Ostpreußen Molle« M «wssn Gründung einer Ortsgruppe melden bei Louis Falkeusteny. GmMmerster, Königsberg i. Pr., Hoffmannstraße 11. . . 3. Jüdische Handwerker Bayerns. Es ist demgestz Mtweubis, in München und andsren Orten Harwwerkeirvereine ins LeWr M MUn* ÄNiteresseniten erhalten beim ArrterMichULten Auskunft» PerefOS Kik»isSi m eröffne*. Rach «nrgen jes Re^^W^^Wefe^r, Frau Klein teilt Sen in der ersten Fufammenkunft -eMSchte» Dorsch»-, eine Frauengruppe zu bilden, mit. Frau W olfs he im ttifflm üife» Gedairken näher. Frau L a d e n d o r f s wünscht großen Wert aus die IuMNSsruppe zu legen. Frau Goldschmidt schlagt Fraueudiskussionsn "" Eefte Sitzung der Frauengruvve des bxrg. Die Sitzung wurde vmr Frau Wolfs Herr _ — Ä ' ’ kurzes AllensnOote Aellen- Wlhe finden durch die veile undzweckentlhrechende Äekanntgabe. G. m. b. H. Frankfurt a. M. Frankfurter Cigaretten- und Tabakfabrik „FRACI“ G. m. b. H. Frankfurt a. M. PESI (Ehnann STEOLtTZ iy }V: Friedrich m. Täuentzien n. StY: Friedrich44, Leipziger 7Ü2.O:0r. Frankfurter 12f. NO-Löndsbenrerd2. JV: Chaussee J4. U:Brunen 19ö. NWWilsnäCkerlS.Turm70. ChTxj:Kctnrm.WiIinersdorferSi/s6N'köIIn:Bera2Q.Hermr>nn5ß.Fhof:Berliner 12a