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Central-Verein-Zeitung · 1923-03-22 · 12 (22.3.1923) · page 7

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
2 (1923)
Issue
12 (22.3.1923)
Date
1923-03-22
Page
– (sequence 7)
Language
German
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05 isst? Landesverband Sßommcrm Das Iukasio für das erste Quartal in Hohe eines Durchschniitsbeitrages von mindestens 3636 Mark wird -gegenwärtig dnrchgeführt. Die entsprechenden De ii ach richte gungen an sämtliche Orte sind ergangen. Der Landesverband bittet die Vertrauensleute in den einzelnen Orten dringend, die Frist au? Ablieferung der Gelder an den Landesverband (l. April) innezuhalten. Eine Mahnung durch die Post kann infolge der hohen Portokosten nicht erfolgen. Säumige Orte werden durch die Zeitung nach Ablauf der Frist angemahnt werdest. ,, Herrn %nUU?at Löser, Frankfurt a. d. Oder. Sie haben als Vertreter eines Antisemiten, der nach Beleidigung eines jüdischen Gastes in einem ofserulichen Lokal von -diesem eine Ohrfeige erhalten hatte, in der Privatklage verächtlich von ,,<S ä st c n m 11 orientalische m Sijpu s" gesprochen. Sw selbst sind als Antisemit seit langem bekannt, obwohl Sie infolge Ihres.„orientalisch" klingenden Namens in nicht orientierten Kreisen als Jude gelten. Wir dürfen wohl annchmcn, daß, es Ihrem Wunsche entspricht, wenn wir der jüdischen Anwälten „mit orientalischen: Typus" darauf aufmerksam machen, daß Sie mit dem Judentum nichts zu tun haben. Nach Grabow in Mecklenburg. Herr Gustav Nit her, der Inhaber der Voll Hagen scheu Pfeffernuß- und Sisquit ha brr/, ent- Mlppt sich in einem Eingesandt der „E l d c - Z e i t u n g" als ein Indenhaster schlimmster Sorte. Zu Deutschen zahlt er Inden ebensowenig wie Ehingen. W;r glauben dem rassereinen Psesserkuchenmann einen Ges-allen^ zu, tun, wenn nur ihn vor der Schmach bewahren, künftig mit Juden in Geschäftsverbindung zn treten. E. K., Berlin, und vermiedenen anderen. Die Angelegenheit Hotel Excelsior" ist durch gegenseitige Aussprache geklärt worden. Die Schristlertung des Blattes hat durchaus glaubhaft Nachweisen können, daß ihr ein judenfeindlicher Vorstoß ferngelegen hat. . Betr. Firma Bardinet. Wie wir uns durch Augenschein Überzeugt haben, handelt es sich bei den neuesten Flaschenmarken der F i r m a Bardinet nicht nu Hakenkreuze, sondern um hakenkreuzähnliche Gebilde, die aus der Entfernung leicht zu Irrtümern Veranlassung geben können, bei genauerer Besichtigung aber Embleme der katholischen Kirche darstellen (Monchslit'orc). Eine Erklärung der Firma Bardinet läßt keinen Zweifel darüber, daß ihr antifernitische Tendenzen vollständig fernliegen, und sie will bei notwendigem Neudruck die bedauerlichen Mißverständnisse unmöglich machen. Für die Nuhrsermmluna erhielten wir: von Alfred und Julius Nofsuthal (Berlin-Wilmersdorf) 19Mi Mark, vom-Kaufhaus L. Friede (Neuhaldensleben) 39 093 Mark, von Mendel Hubert (Cronheim i. Boy.) 20 000 Mark. Wiv haben die Beträge weitergeleitet. verrinsnachrichterr. .,Der Kampf um die Etchwege. 1V. 12. R.-A. Dr. Doernberg (Erchwegc): Heimat." Borstandswahl. Erhöhung der Beiträge. Frankfurt a. d. £>. 29. 1. Dr. Eharig (Frankfurt a. O.): „Abwehrkampf im täglichen Leben." , , Gstlm. 29. 1. K. Sabaßky (Magdeburg, Syndikus der Arbeitsgemeinschaft Provinz Sachsen): „Die feindliche Front von Essen bis München." gemein,schuft Provinz Sachsen): „Feinde ringsum." Leipzig, 31. 1. 1923, und Eberswalde, 4. 2. 1923. Dr. Alfred Wiener, stellvertretender Syndikus des Eentral-Bcreins: „Der neueste Anfm a r s ch u n sere r G e g n e r." Rvrdhansen. 31. 1. K. Sabatzky (Magdeburg, Syndikus der Arbeitsgemein, schaft Provinz Sachsen): „Feinde ringsum." , . Köln-Nippes. 3. 2. E. I a e o b i (Köln, Syndikus des linksrheinischen Landesverbandes): „Die antisemitische Gefahr in Gegenwart und Zukunft." Neuwahl des Vorstandes. .1. Vors.: Tierarzt Dr. Mildenberg, Eranachstr. 22; 2. Bors.: Max Bloch; Kassierer: Siegmund Seligmann; Beisitzer: Joseph Kaplan, Sally Marx. , Dehrlngerr (Witrttemberg). 4. 2. Dr. Mainzer (Stuttgart): „Andere neuesten Gegner." Der Verein selbständiger jüdischer Handwerker und GewertzLtrerbender zn Hamburg hatte jüngst eine große öffentliche Ver> s a m m l u n g einberusen. Nachdem der Vorsitzeilde, Herr Bhd. Heine ni a n n, die gut besuchte Versammlung und alle Gäste begrüßt hatte, nahm als erster Redner der Vorsitzende des Berliner Brudervereins, Herr Louis Wo! ff, das Wort zu einem Vortrag über „I u freut n m nnb Handwerk i Ni L i ch t c u n t c r c v Z e i t." Alsdann wies der Vorsitzende des ,Central-Verbandes jüdischer Handwerker Deutschlands, Herr.W. M a r c u s (Berlin), auf den jahrelangen zähen Kampf und endlichen Sieg hin, den der Verband gegen d-as Vorurteil unserer Glaubensgenossen gegen das Handwerk errungen hat. Als letzter Redner sprach Herr Earl Beer (Berlin). MckinissHinen Kingöfen Schlüsselfertige Ziegeleien. Louis Schmelzer Magdeburg, Pfälzerstr. 8. I ZbeckiMp^rP-AeLßL'^ | dS&bes\&£S)£jü\jxbSx&£>&&f&7j3sK&m<^e,?)atä% Grammophon-Spezialhaus Berlin W50, Tauentzienslr. 13 (Ecke Rankesir.J an der Kaiser-Wilhelm-Gedächlnis-Kirdie, •W8, Eriedridislrasse 189 Breslau, Qarfenslr. 47 * Düsseldorf, Kööigsalfee78 ★Elberfeld.Herzogs!!’.30* Essen, Kornmarkt 23 * Kiel, Hoisiensirasse 40 * Köln a. Rh., Hohe Sir. 150 * Königsberg!. Pr., junkersl r. 12 * Le i p z i g, Markgrajenslr.6 * Nürnberg, Königs!r.63 G. m. b. H. Die hervorragendsten Instrumente „Gramola"- * „Gramonium"- „Elecfro - Gramola" Gram“,? * Ausgevvähltes jüdisdies Repertoire Jüdische Jargon-Aufnahmen Pinkasowicz / Kwariin/Sirota / Weitz * Hebräisch-Palästinische Lieder Musik von Prof. A. Z. Ideisohn, Jerusalem. 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